VfB Weißwasser 1909

18. Juli 2026

Einmal daneben, einmal gejubelt – eine Saison, die nach zwei Trophäen griff 🖤🤍

Sieben Tage. Mehr lag nicht zwischen dem bittersten und dem schönsten Nachmittag dieser Saison. Erst verspielte der VfB im eigenen Stadion die Meisterschaft, dann holte er auf demselben Rasen den Kreispokal. Näher können Schmerz und Jubel kaum beieinanderliegen, und genau dazwischen liegt die Geschichte dieser Spielzeit. 

Begonnen hatte sie mit einem Abend, wie man ihn sich am Turnerheim nicht schöner ausmalen kann. Hochsommer, Derby gegen Lok Schleife, über 400 Zuschauer und ein 5:2, das Lust auf alles Weitere machte. Die Ernüchterung folgte eine Woche später in Neueibau, wo ein 1:3 die Frage aufwarf, wie viel dieser Auftakt wert gewesen war. Die Antwort fiel eindeutig aus, sie brauchte nur ihre Zeit. Auf den 6:0-Erfolg gegen Ostritz folgten eine bittere Niederlage bei den Seer Wölfen und ein wildes 4:4 gegen Lok Zittau, kurioserweise exakt das Ergebnis, mit dem sich beide Teams später auch im Rückspiel trennen sollten. Erst die Kantersiege in Friedersdorf und Gebelzig zeigten dann, was in dieser Offensive steckt. Der VfB dieser Wochen konnte an einem Samstag glänzen und am nächsten straucheln, doch eines konnte er immer. Treffen. Nach dem ersten Saisondrittel hatte kein Team der Liga mehr Tore erzielt. Vorne fiel fast immer ein Tor. Hinten leider auch. 

In der Tabelle brauchte der Weg nach oben länger als im Torverhältnis. Von Platz acht nach dem zweiten Spieltag arbeitete sich die Mannschaft Woche für Woche voran, bis sie am Nikolaus-Samstag im Derby in Schleife erstmals die Tabellenspitze erklomm. Und dort oben blieb sie. Durch den Winter, durch die komplette Rückrunde, zwölf Spieltage lang, bis in die zweite Halbzeit des allerletzten Spiels. 

Angeführt wurde dieser Lauf vom Kapitän persönlich. Ein Fünferpack gegen Gebelzig, ein Hattrick in Niesky, für den Axel Buder keine Halbzeit brauchte, dazu Freistöße, die sich längst herumgesprochen hatten und trotzdem einschlugen. 31 Ligatore standen am Ende hinter seinem Namen, mehr als hinter jedem anderen, und die Torjägerkrone ging zum dritten Mal an ihn. Er war dabei nicht der einzige Weißwasseraner, vor dem sich die Abwehrreihen fürchteten. Nico Lukschanderl schnürte gegen Ostritz und in Friedersdorf je einen Dreierpack und stand im Herbst zwischenzeitlich selbst ganz oben in der Torjägerliste. 

Im Pokal gehörte die Hauptrolle einem anderen. Julius Richter, in der Vorsaison noch B-Junior, wuchs in diesem Wettbewerb über sich hinaus. In der ersten Runde traf er praktisch mit dem Schlusspfiff, in Jänkendorf legte er beim 17:2 sechs Tore nach, im Verlängerungskrimi gegen Großschweidnitz entschied er die Partie fast im Alleingang. Sechs Runden, sechs Spiele, in jedem einzelnen mindestens ein Treffer, am Ende 13 Pokaltore und kein anderer Spieler des Wettbewerbs auch nur in der Nähe. 

So kam der letzte Spieltag, und mit ihm die einfachste Rechnung des Jahres. Ein Remis im eigenen Wohnzimmer, mehr brauchte es nicht zur Meisterschaft. Luis Zach traf zum 1:0, und eine Halbzeit lang stand die Schale so gut wie im Turnerheim. Dann kam Lawalde aus der Kabine und räumte den gedeckten Tisch wieder ab. Aus dem 1:0 wurde ein 1:4, zur selben Zeit zog Neueibau in Großschweidnitz davon, und was über 25 Spieltage gewachsen war, verglühte in einer Dreiviertelstunde. 58 Punkte hier, 58 Punkte dort, sechs Tore Tordifferenz. In der Offensive war der VfB die beste Mannschaft der Liga, den Titel kostete ihn die eigene Hälfte. 

Wer allerdings nur auf diesen Nachmittag schaut, wird dieser Mannschaft nicht gerecht. 88 Saisontore hat ihr in dieser Liga niemand nachgemacht, und ein Vizemeistertitel ist keine Niederlage, auch wenn er sich in der ersten Woche so angefühlt hat. Vor allem aber war da noch ein Spiel. 

Ausgerechnet gegen die Seer Wölfe, die einzige Mannschaft, die den VfB in dieser Saison zweimal geschlagen hatte. Im Hinspiel setzte es ein 2:4, im Rückrundenkracher am Turnerheim ein 4:5, weil unsere Männer eine Führung in der Nachspielzeit noch hergaben. Zwei Duelle, null Punkte, und nun das Finale als dritte und letzte Gelegenheit, diese Rechnung zu begleichen. 

Es wurde ein Nachmittag, den so schnell keiner vergisst, der dabei war. Hitze, die vier Trinkpausen nötig machte, weit über 450 Zuschauer, und ein VfB, der laut Auslosung als Gastmannschaft antrat, im eigenen Stadion, so schräg sich das anfühlte. Nach dem Doppelpack von Nico Lukschanderl und einer Roten Karte gegen die Gäste hielt der VfB alles in der Hand. Bis die Wölfe zu zehnt ausglichen und aus dem sicher geglaubten Finale eine Zitterpartie machten. Sieben Tage nach Lawalde stand der VfB wieder an dem Punkt, an dem ihm ein Titel zu entgleiten drohte. 

Diesmal nicht. In der 89. Minute kam Julius Richter ins Spiel, und in der vierten Minute der Nachspielzeit schlug er zu. Fünf Minuten auf dem Platz, ein Ballkontakt im richtigen Moment, der Siegtreffer. Wer sonst. Unser Mister Pokal. Die Trophäe blieb in Weißwasser, geholt mit dem letzten Angriff der Saison, und mit ihr war auch die Rechnung mit den Wölfen beglichen. 

Was bleibt, ist eine Spielzeit, in der zwei Weißwasseraner die Torjägerlisten anführten, einer in der Liga und einer im Pokal. Eine Trophäe steht jetzt im Turnerheim, eine zweite fehlte um sechs Tore. Und am Ende steht der Aufstieg in die Sachsenklasse Ost, weil Meister Neueibau verzichtete. 

Diese Saison gehört aber nicht nur den Elf auf dem Platz. Sie gehört dem Vorstand, den Trainern und Betreuern, den Helfern, die an den Wochenenden vor allen anderen da sind und nach allen anderen gehen, den Sponsoren und allen, die den Weg zu den Spielen gefunden haben. Ihr wart da, als es lief, und ihr wart da, als es wehtat. Ohne euch findet keiner dieser Nachmittage statt. 

Jetzt geht es eine Liga höher weiter, und wie schnell einem dort die Luft ausgehen kann, hat Gelb-Weiß Görlitz vorgeführt. Die Görlitzer stiegen vor einem Jahr unter exakt denselben Vorzeichen auf, Platz zwei, punktgleich mit dem Meister, sechs Tore schlechter, und mussten nach einer Saison wieder runter. Machen unsere Männer es besser? 

Und dann ist da noch ein Spiel, wie es Weißwasser lange nicht erlebt hat. Der VfB steht im Wernesgrüner Sachsenpokal, und die Auslosung meinte es gut mit uns. In der zweiten Runde kommt der FC Erzgebirge Aue ins Turnerheim. Ein Gegner aus der Regionalliga, ein Name, der hier lange nachhallen wird. 

Was unsere Mannschaft eine Liga höher kann, weiß heute niemand. Auch am Turnerheim nicht. Herausfinden werden wir es gemeinsam. 🖤🤍 

15. Juli 2026

Vorbereitung 2026/27 – vier Tests vor der Rückkehr in die Landesklasse 

Der Sommer ist kurz, der Kalender füllt sich schon wieder. Vor dem ersten Auftritt in der Sachsenklasse Ost stehen vier Vorbereitungsspiele an. Vier Gegner, vier Plätze, und keiner davon ist ein Selbstläufer.

Den Anfang machen die Seer Wölfe. Gespielt wird allerdings nicht auf ihrem Stammplatz, sondern in Hähnichen.

Eine Woche später kommt Besuch aus Brandenburg. Die Reserve des VfB 1921 Krieschow ist kein Unbekannter, in der Vorbereitung haben sich beide Vereine schon öfter getroffen. Zuhause sind die Krieschower in der Landesliga Süd. Gespielt wird diesmal nicht am Turnerheim, sondern im Stadion der Kraftwerker. Freitagabend, vertrauter Gegner, ungewohnter Platz.

Dann geht es mitten in der Woche nach Görlitz zu Gelb-Weiss ins Stadion Junge Welt. Die Görlitzer haben ein Jahr Sachsenklasse hinter sich und mussten am Ende wieder runter.

Den Abschluss bildet der Ausflug nach Bergen bei Hoyerswerda. Der LSV spielt in der Sparkassenkreisoberliga und stand ebenfalls schon mehrfach als Testspielgegner auf dem Zettel.

Wer Lust hat, kommt vorbei. Gestern stand die Mannschaft zum ersten Mal wieder auf dem Platz. Am Samstag rollt der Ball schon wieder scharf.

⚽️ Seer Wölfe F.C. 🆚 VfB Weißwasser 1909
📍 Rasenplatz, SpA Spree, Rothenburger Str. 56 A, 02923 Hähnichen
📅 Samstag, 18.07.2026
⏰ 16:00 Uhr

⚽️ VfB Weißwasser 1909 🆚 VfB 1921 Krieschow II
📍 Rasenplatz, Stadion der Kraftwerker, Bautzener Str., 02943 Weißwasser/O.L.
📅 Freitag, 24.07.2026
⏰ 18:30 Uhr

⚽️ NFV Gelb-Weiss Görlitz 09 🆚 VfB Weißwasser 1909
📍 Rasenplatz, Stadion Junge Welt, Girbigsdorfer Str. 49, 02828 Görlitz
📅 Mittwoch, 29.07.2026
⏰ 19:00 Uhr

⚽️ LSV Bergen 1990 🆚 VfB Weißwasser 1909
📍 Rasenplatz, Norbert-Passeck-Sportfeld Bergen, Alter Kirchweg, 02979 Elsterheide
📅 Samstag, 01.08.2026
⏰ 15:00 Uhr

02. Juli 2026

🔨​ Hammerlos für den VfB - Erzgebirge Aue kommt nach Weißwasser 🖤🤍    

Manchmal meint es der Lostopf gut. Sehr gut sogar. Heute wurde die zweite Runde des Wernesgrüner-Sachsenpokals ausgelost, und für den VfB fiel der ganz große Name. Der FC Erzgebirge Aue kommt in die Lausitz.
Ein Traditionsverein, jahrelang im Profifußball zu Hause, gerade erst aus der 3. Liga abgestiegen und jetzt Regionalligist. Dazu amtierender Sachsenpokalsieger, der Titelverteidiger persönlich. Dieser Gegner gastiert bei unseren Männern in Weißwasser.
Möglich gemacht hat das der Aufstieg in die Landesklasse. Wer hochsteigt, wird belohnt. In diesem Fall mit einem Gegner, den man sonst nur aus dem Fernsehen und aus dem Erzgebirgsstadion kennt.
Wann gespielt wird, steht noch nicht fest. Fest steht nur, dass Weißwasser an diesem Tag ein Fußballfest erlebt, wie es hier selten eines gab. Sobald der Termin da ist, sagen wir Bescheid.
Bis dahin gilt, freut euch drauf. 🖤🤍⚽ 

31. Mai 2026

🏆 Kleine Stollen, großes Herz – wenn Fußball noch träumt

Blauer Himmel, Sommersonne und überall bunte Trikots. Das Turnerheim gehörte am 29. Mai wieder den Jüngsten. Und wer dabei war, weiß, dieser Tag hat eine ganz eigene Magie. ⚽🐾

🎽 Der Einmarsch. Und dann der erste Pfiff.
Der Einmarsch gehört zum Welpenpokal wie der Ball ins Netz. Mannschaft für Mannschaft zogen die kleinen Kicker mit ihren Betreuern auf den Platz. Die Kinder kamen fokussiert und bereit. Ihre Betreuer kamen in Coaching-Manier. Innerlich mindestens so aufgeregt wie ihre Schützlinge. Das ließ sich deutlich an ihren Gesichtern ablesen. 11 Teams aus Sachsen und Brandenburg. Die polnischen Kitas sind der Einladung in diesem Jahr nicht gefolgt. Und dann kam der erste Pfiff.

💥 Voller Einsatz – auf dem Platz und am Spielfeldrand
Gedribbelt, gekämpft, gejubelt. Von der ersten Minute an. Auf dem Platz die Kinder mit vollem Körpereinsatz. Und am Spielfeldrand ihre Betreuer mit allem, was die Stimmbänder hergaben. Und mit taktischen Ratschlägen, die mit wachsender Spielzeit an Lautstärke gewannen. Ob die Kleinen zugehört haben? Wahrscheinlich nicht. Macht nichts. Spaß hatten alle. 😄

🙌 Viele Hände, ein Fest
Ein Turnier wie der Welpenpokal entsteht nicht von selbst. Stadionsprecher, Schiedsrichter, Torwand-Betreuer. Jede Rolle hatte ihr Gesicht. Ob Bratwurst, Obst, Eis oder erfrischende Getränke nach dem Spiel. Das kommt nicht von allein. Dafür braucht es Menschen, die aufbauen, abbauen, reichen und organisieren. Der VfB sagt Danke an alle, die diesen Tag möglich gemacht haben.

🥇 Ein Turnier, viele Sieger und ein Wanderpokal
Es waren alles Sieger. Und es gab einen Gewinner. Jedes dieser Teams hat an diesem Tag alles gegeben. Mit Herz, Bein und dem unbedingten Willen, den Ball ins Netz zu bringen. Am Ende setzte sich die Kita Regenbogen durch und nimmt als erste Mannschaft den neuen Wanderpokal des VfB Weißwasser mit nach Hause. Herzlichen Glückwunsch. 🏆🖤🤍

⚽Werde Teil unseres Teams! ⚽️

Fußball spielen, Gemeinschaft erleben und aktiv sein.
Unser Angebot richtet sich besonders an Menschen mit Beeinträchtigung.
Im Mittelpunkt stehen Spaß, Zusammenhalt und die Möglichkeit, sich weiterzuentwickeln – ganz ohne Leistungsdruck.
Wir trainieren immer Mittwoch von 15.30–17.00 Uhr im Turnerheim Weißwasser und freuen uns über jeden neuen Mitspieler.
Dein Ansprechpartner ist Stephan Mertin (Telefon: +49 172 4361676).
👉 Trau dich, komm vorbei – wir freuen uns auf dich!

Der VfB Weißwasser 1909 e.V. sucht Verstärkung! 🖤🤍

Du hast Bock auf Fußball, ein stabiles Team und einen Verein, der sich wirklich um seine Spieler kümmert? Dann komm zum VfB Weißwasser 1909 e.V. – für unsere C- und B-Junioren-Teams suchen wir neue Spieler, die Teil unseres Projekts werden wollen!

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Gemeinsame Wege: VfB Weißwasser und KiEZ „Am Braunsteich“ Weißwasser

Der VfB Weißwasser 1909 und das Kinder- und Erholungszentrum (KiEZ) „Am Braunsteich“ Weißwasser rücken enger zusammen. Ziel ist es, die vorhandenen Möglichkeiten in beiden Einrichtungen zu nutzen und miteinander zu verbinden.
Das KiEZ bietet mit seiner weitläufigen Anlage nicht nur ideale Bedingungen für Sportfreizeiten, Trainingslager oder Klassenfahrten, sondern auch vielfältige Übernachtungsmöglichkeiten direkt vor Ort. Damit eröffnet sich auch für Mannschaften anderer Vereine die Chance, in Weißwasser ein komplettes Trainingslager zu verbringen – mit Unterkunft im KiEZ und Sporteinheiten auf unseren Plätzen am Turnerheim.
Bereits erste gemeinsame Projekte haben gezeigt, wie gut sich die Zusammenarbeit gestalten lässt. Gemeinsam wollen wir die Region stärken, sportliche Angebote erweitern und jungen Menschen Bewegung, Teamgeist und Erlebnisse ermöglichen.
Mehr Infos zum KiEZ „Am Braunsteich“ Weißwasser findet ihr hier: KiEZ „Am Braunsteich“Weißwasser

🖤🤍 Kronkorken für den VfB-Nachwuchs

Bring uns deinen Deckel – wir machen was draus!
🎯 Ziel: Kronkorken sammeln, beim Schrotthändler abgeben, Nachwuchs fördern.
📍 Abgabe im Turnerheim
🧺 Dose oder Eimer reicht – einfach vorbeibringen
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👉 Und bitte dran denken: Die Flaschen wollen wir nicht – die müsst ihr vorher abmachen! 😉🍻
Danke für deinen Einsatz für die nächste Generation! 

Gemeinsam für den VfB – mit der SWW Vereinspower!

Ein starker Verein lebt vom Engagement – auf und neben dem Platz. Ein wichtiger Teil unserer Vereinsarbeit sind dabei Spenden und Sponsoring. Die Stadtwerke Weißwasser stehen uns hier seit Jahren als verlässlicher Partner zur Seite. 💬
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Spieltagsübersicht

Team Spieltag Heim Gast Anstoß Spielstätte Ergebnis
1.Männer Vorbereitung Seer Wölfe F.C. VfB Weißwasser Sa, 18.07.
16:00 Uhr
SpA Spree, Hähnichen 3:3
2.Männer
Behinderten-Team
B-Junioren
C-Junioren
D-Junioren
E1-Junioren
E2-Junioren
F-Junioren
G-Junioren
Welpenliga

VfB Weißwasser 1909 e.V.

03576 2178760

Muskauer Straße 120
02943 Weißwasser

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