29. März 2026
Unsere
Erste hat in Olbersdorf den Einzug ins Pokalfinale perfekt gemacht
und dem VfB damit das Endspiel im Turnerheim beschert. Damit ist die
Chance auf den Titel zum Greifen nah – und uns bleibt erspart, im
eigenen Wohnzimmer das Buffet für andere aufzubauen. Die Pflicht ist
erfüllt, das Ziel erreicht.
Doch der Weg dorthin glich
in Olbersdorf einer Geduldsprobe. Wer ein klares Duell zwischen dem
KOL-Spitzenreiter und dem klassentieferen Gastgeber erwartet hatte,
wurde schnell eines Besseren belehrt. Die Partie glich eher einer
lästigen Pflichtaufgabe als einem Pokalfight. Und
dann ein Tor aus dem Nichts. Philipp
Reimann fasste sich in der 39. Minute ein Herz und besorgte per
Sonntagsschuss die Führung.
Der erhoffte Wachrüttler
war dieses 1:0 allerdings nicht. Selbst als Nico Lukschanderl kurz
nach der Pause (52.) den Vorsprung ausbaute, gaben sich die
Hausherren nicht geschlagen. Olbersdorf stemmte sich unbeirrbar gegen
das Ausscheiden und erzwang in der 58. Minute den völlig verdienten
Anschlusstreffer. Die Partie wurde plötzlich wieder spannend.
Erst in der Schlussphase
schlug die Stunde unseres Pokal-Spezialisten: Der in der 70. Minute
für Torschütze Philipp Reimann eingewechselte Julius Richter bewies
in der 80. Minute einmal mehr seine Kaltschnäuzigkeit in diesem
Wettbewerb und machte als Joker mit dem 1:3 endgültig den Deckel
drauf.
Es war kein fußballerisches Feuerwerk, aber am Ende steht das
Weiterkommen!
19. Oktober 2025
Der
VfB Weißwasser steht im Halbfinale des Kreispokals. Mit einem
3:0-Auswärtssieg in Herwigsdorf setzten sich die Männer aus dem
Turnerheim am Sonntagnachmittag souverän durch. Auf dem kleinen und
tiefen Platz tat sich der VfB zunächst schwer, fand aber mit
zunehmender Spieldauer besser in die Partie. Nico Lukschanderl
brachte die Mannschaft noch vor der Pause in Führung, nach dem
Seitenwechsel sorgten Julius Richter und Kevin Kluge für die
weiteren Treffer. Herwigsdorf blieb bemüht, fand aber kein
Durchkommen gegen eine stabile Abwehr und den sicheren Rückhalt im
Tor – Steven Burghardt zeigte mehrfach starke Paraden. Am Ende
stand ein verdienter Erfolg – und die Freude über den Einzug in
die Runde der letzten Vier.
👉 Jetzt heißt es: Warten auf die Auslosung – und aufs
Halbfinale. 👀
Sollte es wie in den letzten Jahren laufen,
steigt das nächste Pokalkapitel erst im Frühjahr. Egal wann: Der
VfB ist bereit. 🏆🖤🤍
21. September 2025
Der Pokal schreibt seine eigenen Geschichten – abgedroschen
klingt’s, gestern passte es wie die Faust aufs Auge. Vor 105
Zuschauern und bei fast 30 Grad entwickelte sich ein packendes Spiel,
das alles bot: Elferdrama, Eigentor, Unterzahl, Verlängerung – und
einen dreifachen Torschützen.
Schon nach fünf Minuten bekam der VfB die große Chance zur
Führung. Daniel Resch trat in Abwesenheit von Kapitän Axel Buder
zum Elfmeter an ⚡, scheiterte aber am stark reagierenden Keeper der
Gäste. Zwei Minuten später dann doch Jubel im Turnerheim: Julius
Richter erzielte das 1:0 – sein erstes von insgesamt drei Toren an
diesem Nachmittag. Julius ist ein echtes Pokal-Phänomen: In der Liga
noch ohne Treffer, doch im Pokal schon zehn Tore in drei Spielen! Der
SC zeigte sich jedoch unbeeindruckt. In der 21. Minute traf Robin
Böhm zum 1:1 – der Halbzeitstand.
Nach dem Wechsel nahm das Spiel richtig Fahrt auf. Erst beförderte
ein Gästespieler den Ball per Kopf sehenswert ins eigene Netz (72.),
dann schwächten sich die Großschweidnitzer durch Gelb-Rot auch noch
selbst. Doch statt die Entscheidung herbeizuführen, ließ der VfB
vorne Chance um Chance liegen – und wurde in der 83. Minute durch
Joel Dörfer bestraft: 2:2, Verlängerung!
Dort trat erneut Julius Richter auf den Plan. Mit einem
Doppelschlag (105./108.) ⚽⚽ entschied er die Partie fast im
Alleingang. Riesenjubel auf dem Feld, an der Bank und auf den Rängen:
Der VfB zieht nach hartem Kampf mit 4:2 ins Viertelfinale ein.
Fazit: Der VfB machte es spannender als nötig. Mit einer besseren
Chancenverwertung wäre die Sache schon nach 90 Minuten erledigt
gewesen. Großschweidnitz bewies Moral, blieb selbst in Unterzahl
gefährlich – am Ende hat’s aber Julius für den VfB
gerichte(r)t. 🙂
24. August 2025
Was
für ein Fußballnachmittag in Jänkendorf. Zwischen der 9. und 79.
Minute ergoss sich eine wahre Torflut über den kleinen, aber feinen
Platz: Mit 17 Treffern in 70 Minuten verwandelte der VfB die zweite
Pokalrunde in eine schwarz-weiße Torgala. Am Ende stand ein 2:17 im
Spielberichtsbogen – ein Ergebnis, das man zweimal lesen muss, um
es zu glauben.
🎯 Nahezu jeder Spieler des VfB trug sich in die
Torschützenliste ein: Axel, Dominik, Anatolij, Kevin, Paul, Robert
B., Bruno, Nico – und allen voran Julius. Der 17-Jährige drehte
richtig auf und netzte gleich sechsmal ein. Was für ein Statement in
seinem dritten Pflichtspiel!
Selbst die Einwechselspieler nutzten ihre Chancen: Beim
Doppelwechsel nach einer knappen Stunde trafen sowohl Bryan Krahl als
auch Ewald Eremenkov zu ihren jeweils ersten Pflichtspieltoren für
die erste Mannschaft. Axel übergab bei seiner Auswechslung die
Kapitänsbinde an Ewald, der das Vertrauen mit seinem Treffer sofort
zurückzahlte. Endlich hatte auch er seinen Torjubel im VfB-Dress der
Ersten gefeiert.
Und dann war da noch der Moment von Robert Wolfermann. Der
dienstälteste Spieler des VfB hatte selbst nicht getroffen, doch
seine scharfe Flanke von rechts lenkte ein Jänkendorfer unglücklich
ins eigene Netz – ein symbolträchtiger Schlusspunkt unter einem
historischen Pokalauftritt. Das Tor gehört ihm mindestens zur
Hälfte.
85 Zuschauer verfolgten das Geschehen am Samstagnachmittag – und
sahen einen Auftritt, der dem VfB und seinem Anhang wohl noch lange
in Erinnerung bleiben wird. 🖤🤍
10. August 2025
Der
VfB Weißwasser hat seine erste Pflichtaufgabe der neuen Saison
souverän gemeistert und beim SV Blau-Weiß Kromlau einen 6:1-Erfolg
eingefahren. Auch wenn das Ergebnis am Ende deutlich ausfiel – der
Weg dorthin war in der ersten Halbzeit holpriger als nötig.
Vielleicht lag der zähe Beginn auch daran, dass gleich mehrere
Stammkräfte fehlten und ersetzt werden mussten.
Von Beginn an bestimmten die Schwarz-Weißen das Geschehen, ließen
den Ball laufen und tauchten immer wieder gefährlich vor dem
Kromlauer Tor auf. Doch die Chancenverwertung blieb, freundlich
gesagt, ausbaufähig. So nutzten die Gastgeber ihre erste Gelegenheit
eiskalt und gingen in der 13. Minute in Führung.
Die Antwort des VfB kam aus dem Standard-Repertoire: Erst
verwandelte Kevin Kluge in der 35. Minute einen Strafstoß sicher,
dann nickte Gino Luis Kleinfeld nach einer Ecke (43.) zur
Pausenführung ein.
Auch nach dem Seitenwechsel ging es zunächst so weiter wie im
ersten Durchgang – viel Ballbesitz, einige Chancen, aber keine
Entscheidung. Erst Kevins zweites Tor (66.) brachte den VfB endgültig
auf Kurs. Nun kam der schwarz-weiße Express ins Rollen: Robert Balko
erhöhte (70.), und nur fünf Minuten später machte Kluge mit seinem
dritten Treffer den Dreierpack perfekt (75.). Der Schlusspunkt gehörte einem Debütanten: Julius Richter, in
der vergangenen Saison noch B-Junior, feierte sein erstes
Pflichtspiel bei den Männern – und krönte es in der 90. Minute
mit einem Tor, praktisch mit dem Schlusspfiff. Ein Einstand wie
gemalt!
Es war ein erfolgreicher Pokalsamstag für den VfB: Bereits am
Mittag hatte unsere zweite Mannschaft im Turnerheim ihr
Erstrundenspiel gegen den SV 48 Reichwalde mit 3:2 gewonnen. Damit
starteten beide VfB-Teams mit Siegen in den Wettbewerb – ein
Auftakt ganz nach Vereinsgeschmack.🖤🤍