Frauen

B. Husgen                                   
8.PST:  Frauenkleinfeldfußball Kreisliga, Weißwasser am So, 30.10.2016

VfB  Weißwasser  1909        4       ( 3 )       
SV Horken Kittlitz                    5       ( 3 )

Mit einem Sieg hätte der VfB Weißwasser das Rennen um die Kreisligameisterschaft weiter offen gehalten, so aber…
Eigentlich brachten sich die Frauen nach anfänglicher Schwächeperiode mit sehenswerten und gut rausgespielten Treffern auf die Siegerstraße, doch wenn man dem Gegner dann Räume, so offen wie Scheunentore bietet, schmilzt der Vorsprung schneller als die Zeit.
Die Gäste aus Horken Kittlitz starteten mit einem druckvollen Auftakt und konterten in der 11.Minute erstmals die Frauen aus Weißwasser aus. Die starke Cindy Pospischil vollendete dabei zur 1:0 Führung der Gäste. Bereits im Gegenzug stellte Roxana Werner im Doppelpass mit Mary Pohl den Ausgleich her. Dabei begann die beste Phase der Platzbesitzerinnen, denn in neun Minuten bauten sie einen 3:1 Vorsprung auf. In der 15.Minute konterte Caroline Tabor über links und passte auf die in die Mitte mitgelaufene Tabea Dörwald, die sich nicht zweimal bitten ließ. Gleiche Spielerin erzielte aus einem Gewühl im Strafraum auch das 3:1 in der 21. Minute.
Nach dem verletzungsbedingten Ausscheiden von Claudia Poindl gab es im Spiel der Gastgeberinnen einen Bruch, so dass die Gäste wieder druckvoller agieren konnten. Die Fernschützen wurden jetzt förmlich eingeladen. In der 29.Minute scheiterte Ines Welzel noch mit einem flachen Schuss, in der 33.Minute legte Cindy Pospischil auf Maria Neu auf, die zunächst den Pfosten traf, aber den Nachschuss dann in den Maschen unterbringen konnte. Nur zwei Minuten später kassierten die Damen vom VfB den Ausgleich. Einen Torschuss von Cindy Pospischil fälschte Dajana Herz unglücklich ab, als die Keeperin Sarah Rumprecht bereits auf dem Weg in die andere Ecke war. Doch noch in der Nachspielzeit der ersten Hälfte hätte Vanessa Nicko mit einem Hackentrick fast den vierten Treffer für den VfB erzielt. Vom Pfosten sprang das Leder zurück ins Feld.
Das Trainerteam Münzer /Tzschacksch motivierte in der Pause deutlich und folgerichtig fiel sofort nach Wiederanpfiff das 4:3. Dabei glitt der Gästetorhüterin das Leder über die Fingerspitzen. Absender war Caroline Tabor aus der Ferne.
Nach diesem Erfolgserlebnis öffnete sich erneut das Scheunentor. Keiner fühlte sich in der 62.Minute für Cindy Pospischil zuständig. Man ließ sie von der Strafraumgrenze schießen und mit ihrer Qualität erzielte sie den Ausgleich zum 4:4. Nachdem zwischenzeitlich Vanessa Nicko eine erneute Hundertprozentige (74.) hatte und Caroline Tabor (76.) den Pfosten traf, machte die stärkste Spielerin der Gäste, Cindy Pospischil, in der 77.Minute Nägel mit Köpfen.
Dem hatten die Platzbesitzerinnen nichts mehr entgegen zu setzen und schenkten mit der 4:5 Niederlage drei wertvolle Punkte her. Gute Besserung der verletzten Claudia Poindl.

Torfolge: 0:1 Cindy Pospischil (11.), 1:1 Roxana Werner (12.), 2:1 Tabea Dörwald (15.), 3:1 Tabea Dörwald(26.), 3:2 Marie Neu (33.), 3:3 Dajana Herz (35.ET), 4:3 Caroline Tabor (41.), 4:4 Cindy Pospischil (62.), 4:5 Cindy Pospischil (77.)

Aufstellung VfB Weißwasser 1909: Sarah Rumprecht – Tabea Dörwald, Claudia Poindl, Mary Pohl, Dajana Herz, Roxana Werner, Caroline Tabor, Lilly Schubert, Vanessa Nicko, Sandra Herzog
Gelbe Karte:   keine

SV Horken Kittlitz: Dana Scherner – Marie Neu, Vanessa Jahnke, Ines Welzel, Cindy Pospischil, Anne Manitz, Susann Dauck, Leni Tschirner, Juliane Manitz, Yvonne Ahlner
Gelbe Karte:   keine

Schiedsrichter:  Anatolij Resch (SV Fortuna Trebendorf)

Zuschauer:   34

B. Husgen                                   
5.PST:  Frauenkleinfeldfußball Kreisliga, Weißwasser am So, 18.09.2016

VfB  Weißwasser  1909        4       ( 1 )       
FC Silesia Görlitz 2.               2       ( 2 )

Noch lange werden sich die Frauen des VfB Weißwasser daran erinnern, wie sie sich in der ersten Hälfte reihenweise hundertprozentige Chancen herausspielten und der Kasten von Silesia trotzdem wie vernagelt blieb.
Stattdessen gingen sogar die Gäste in der 8.Minute in Führung, weil Victoria Buhl ihre Angreiferin Sarah Knop passsicher über die Abwehr anspielte und auch Torfrau Sarah Rumprecht keine Chance ließ. Damit war die Begegnung erstmal auf den Kopf gestellt. Davor hätte bereits Caroline Tabor die Gastgeber mit einem Treffer belohnen können. Im Eins zu Eins gegen die Torfrau Michaela Riedel schoss sie diese an. Auch danach versuchten die Mädels aus Weißwasser vergeblich das Leder ins gegnerische Netz zu bringen. Sowohl Tabea Dörwald, als auch Maxi Flinker sowie Caroline Tabor schossen am gegnerischen Kasten vorbei oder die Torfrau bzw. ihre Abwehr konnte eingreifen.
In der 14.Minute war es dann endlich soweit, eher ein Schuss aus Wut fand den flachen Weg in die kurze Ecke. Die Vorlage dazu gab Tabea Dörwald und Caroline Tabor jubelte als Torschützin. Damit war zumindest der Ausgangspunkt wieder hergestellt.
Doch damit nicht genug. Lange nach der eigentlichen Spielzeit gerieten die Frauen vom Turnerheim wieder ins Hintertreffen. Obwohl der Angriff wirbelte und es weitere Chancen gab, nutzten die Gegnerinnen aus Görlitz mit viel Glück ihre eigene. Ein abgefälschter Schuss von Theresa-Sophie Kosan findet den Weg ins Weißwasseraner Tor. Die Schlussfrau war dabei schon in anderer Richtung unterwegs. In der Halbzeitpause mahnte der Trainer der Gastgeberinnen, den Ball schneller abzuspielen und nicht zwangsläufig den Zweikampf zu suchen. Unnütze Ballverluste brachten dabei die Gegnerinnen immer wieder in die Partie.
Was den Zuschauern auch auffiel, waren in dieser Begegnung die vielen Fernschüsse neben das Tor, darüber oder der zu schwache Abschluss. Eigentlich können das die Damen aus Weißwasser viel besser. In der 51. Minute gelang den Gastgebern dann nochmal der Ausgleich. Eine schöne Vorlage von Roxana Werner verwertete Mary Pohl ins linke untere Eck zum 2:2. Danach kamen die Platzbesitzer besser in die Partie und gingen nur sechs Minuten später erstmals in Führung. Aus dem Gewühl heraus erzielte Caroline Tabor das 3:2. Um ganz sicher zu gehen, setzte Tabea Dörwald nach und hätte diesen Treffer auch gemacht.
Und in der 65.Minute stand Fortuna diesmal mit den Mädels aus Weißwasser im Bunde. Auch Roxana Werners Schuss wurde so abgefälscht, dass er hinter der Torfrau zum Endstand von 4:2 ins Netz fiel.
Insgesamt hätte der Sieg anhand der Chancen deutlich höher ausfallen müssen. Doch das Ergebnis reicht, um in der Tabelle derzeit den zweiten Platz einnehmen zu können.
Am kommenden Wochenende gastieren die Frauen aus Weißwasser dann in Obercunnersdorf bei der dortigen Sportgemeinschaft.

Torfolge: 0:1 Sarah Knop (8.), 1:1 Caroline Tabor (14.), 2:1 Theresa-Sophie Kosan (40+5), 2:2 Mary Pohl (51.), 3:2 Caroline Tabor (57.), 4:2 Roxana Werner (65.)

Aufstellung VfB Weißwasser 1909: Sarah Rumprecht – Tabea Dörwald, Claudia Poindl, Ramona Förster, Mary Pohl, Dajana Herz, Roxana Werner, Maxi Flinker, Caroline Tabor, Vanessa Nicko
Gelbe Karte:   keine

FC Silesia Görlitz 2.: Michaela Riedel – Lene Seidel, Madlen Rudel, Victoria Buhl, Anne Joachim, Sarah Knop, Rahel Tews, Theresa-Sophie Kosan 
Gelbe Karte:   keine

Schiedsrichter:  Tommy Friedrich (SV Rot-Weiß Bad Muskau)

Zuschauer:       42

B. Husgen                                     
02.PST Frauenkleinfeldfußball Kreisliga,  Schleife am SO, 21.08.2016

SV Lok Schleife                     3    ( 1 )
VfB  Weißwasser 1909        2    ( 1 )       

In einer über weite Strecken gutklassigen und schnellen Kreisligabegegnung hatten die Damen aus Weißwasser trotz Chancenplus das Nachsehen. Die Gäste kamen schnell in die Partie und erspielten sich besonders über ihre schnellen Außen, die das Leder dann in die Mitte brachten, gute Gelegenheiten.
Eine erste hatte Dajana Herz in der 4.Minute, als sie von halb rechts abschloss und den Ball knapp am langen Pfosten vorbeischickte. Die Feuertaufe im Tor des VfB bestand Sarah Rumprecht in der 7.Minute, als sie nach einer Ecke von Elisabeth Keller den Kopfball von Carmen Hilbig hielt. In der 16.Minute lief es bei den Gästen sehr schnell durch die Mitte: Tabea Dörwald legte in den Lauf von Ivonne Schröder, aber auch hier fehlte die Präzision im Abschluss. Nach einem Konter über Mary Pohl mit Anspiel auf Caroline Guthaus zeichnete sich im Gastgebertor Christin Heiland aus, als sie im Herauslaufen den Ball parierte. Die Angriffe wechselten sich in kurzer Folge ab und beide Teams boten den Zuschauern eine sehenswerte Fußballkost. Der erste Treffer des Spieles durfte in der 31.Minute bejubelt werden. Ivonne Schröder hatte sich auf rechts durchgesetzt und flankte halbhoch in das Zentrum, wo Tabea Dörwald mit einem Dropkick das Leder versenkte. Das gab weiter Selbstvertrauen und die Frauen aus Weißwasser agierten mit sichtlicher Spielfreude. Trotzdem durften sie ihren Gegnerinnen nicht zu viel Raum geben. In der 33.Minute nutzte Elisabeth Keller solch eine Situation zum flachen Schuss, der aber am Kasten vorbeiflog. Manchmal rieben sich die Damen vom Turnerheim in überflüssigen Zweikämpfen auf statt das Leder schnell weiterzuleiten. Nach solch einem Ballverlust im Vorwärtsgang rollte postwendend der Gegenangriff und die Verwirrung im Strafraum nutzte Ute Dominikowski für den 1:1 Ausgleich unmittelbar vor dem Halbzeitpfiff.
Davon unbeeindruckt starteten die Gäste furios in Hälfte 2 und wieder brachte in der 42.Minute ein Angriff über links von Tabea Dörwald in die Mitte gegeben und von Ivonne Schröder vollendet, die erneute Führung. Die Gastgeber aus Schleife drängten dann energischer in Richtung Weißwasseraner Tor, wo Sarah Rumprecht bis dahin ihre Sache ausgezeichnet machte. Bei dem Ausgleich durch Franziska Wagner in der 47.Minute öffnete sie allerdings den kurzen Pfosten und ermöglichte ihr so freie Schussbahn fast von der Grundlinie aus. Nun wollte der VfB wieder vorlegen Tabea Dörwald und Maxi Flinker brachten das Leder in der 52.Minute nicht ins Gehäuse. Auch der Freistoß durch Tabea Dörwald in der 56.Minute landete in den Armen von Christin Heiland. Bei einem Zweikampf in der 59.Minute verletzte sich Torfrau Sarah Rumprecht so, dass sie ausgewechselt werden musste, Ramona Förster hütete fortan das Gehäuse.
Doch gleich in ihrer ersten Aktion musste sie hinter sich greifen. Eine rechte Ecke von Elisabeth Keller versenkte Ute Dominikowski in der 64.Minute zum 3:2 und der VfB sah sich im Hintertreffen. Besonders die Standardsituationen vom SV sorgten auch weiterhin für Alarmstimmung im Strafraum der Gäste. So sehr sich die Frauen des VfB auch mühten, ihnen wollte der Ausgleich nicht mehr gelingen. Hinten half mit ablaufender Spielzeit das Glück und vorne fehlte es. Tabea Dörwald und Ivonne Schröder versuchten alles, Caroline Tabor und Lilly Schubert halfen mit, Antje Knittel aus der Ferne …. In der 79.Minute rettete sogar der Pfosten für Schleife. Obwohl ein Unentschieden mehr als verdient gewesen wäre, blieb es beim Sieg der Gastgeber. Mit dieser Leistung drängen die Kickerinnen vom Turnerheim im März `17 auf die Revanche. Den verletzten Spielerinnen wünschen wir gute Besserung. Nächsten Sonntag gibt´s das erste Heimspiel. Als Gäste werden um 11:00 Uhr die Damen des Holtendorfer SV erwartet.

Torfolge: 0:1 Tabea Dörwald (31.), 1:1 Ute Dominikowski (40.), 1:2 Ivonne Schröder (42.), 2:2 Franziska Wagner (47.), 3:2 Ute Dominikowski (64.)

Aufstellung SV Lok Schleife:  Christin Heiland – Katrin Neumayer, Yvonne Junge, Elisabeth Keller, Luisa Lehnigk, Ute Dominikowski, Silke Grimmer, Alexandra Stübner, Carmen Hilbig, Franziska Wagner, Susan Kisza
Gelbe Karte:   keine

Aufstellung VfB Weißwasser 1909: Sarah Rumprecht – Ramona Förster, Antje Knittel, Dajana Herz, Caroline Tabor,  Lilly Schubert, Tabea Dörwald, Ivonne Schröder, Mary Pohl, Maxi Flinker, Claudia Poindl
Gelbe Karte:    keine

Schiedsrichter:  Tommy Friedrich (SV Rot-Weiß Bad Muskau)

Zuschauer:   29