1.Männer

B. Loos                         
21.PST Kreisoberliga, Weißwasser am SA, 04.05.2013

VfB  Weißwasser 1909                      4    ( 2 )           
SG Medizin Großschweidnitz            1    ( 0 )

Am Ende der Englischen Woche holte sich der VfB Weißwasser gegen Ersatz geschwächte Großschweidnitzer verdient einen Dreier. Die Gastgeber beherrschten ganz klar die Partie, vergaßen aber in der ersten Hälfte den Vorsprung auszubauen. Die Weißwasseraner legten furios los . Marcus Schünemann flankte in der 5.Minute von rechts in den Strafraum. Rafal Zybowski lenkte beim Rettungsversuch das Leder zum 1:0 in die eigenen Maschen.
Schon in der 11.Minute erhöhte der VfB durch Tomasz Skrzypczak auf 2:0. Der Torschütze erhielt von Robert Balko einen Pass, den er von halb rechter Position im Strafraum im Tor versenkte. Dann ließen die Gastgeber in ihren Aktionen nach und die Gäste, die einem fast schon leid tun konnten, kamen auch zu keiner Torchance.
Marcus Schünemann, der wieder viele Laufwege auf sich nahm, hatte heute Pech im Abschluss. Er erarbeitete sich manch eine Gelegenheit (20., 26.) oder erhielt eine gute Vorlage (37.,53.,57.).
Völlig verdient mit dem 2:0 Vorsprung ging´s in die Halbzeitpause.

Nach kurzen Anfangsschwierigkeiten, in denen unsere Gäste einen zaghaften Angriffsversuch (59.) über  Norman Bensch probierten, dessen Schuss von rechts ins Toraus ging, kam der VfB dann wieder in Fahrt.
Das schönste Tor des Tages erzielte der Goalgetter Tomasz Skrzypczak, der von dem schnellen Christopher Robel von rechts in der 65.Minute eine perfekte Flanke erhielt und den Fuß eigentlich nur noch an den Ball halten musste, um auf 3:0 zu erhöhen. Das schnelle Spiel lag den Gästen überhaupt nicht. Hier zeigten sich immer wieder Abstimmungsfehler in der Abwehr. Aber auch unsere Mannschaft musste umstellen, fehlten doch verletzungsbedingt Max Leschke, Rafal Zych und auch Robert Bens. Oliver Kraatz auf der Liberoposition machte nach einer Gelbsperre heute seine Sache wieder gut.
Silvio Pätzold, der diesmal ins Mittelfeld rückte, hatte in der 69.Minute großes Pech. Er lupfte einen Fallrückzieher über den herauslaufenden Daniel Herklotz, doch der Ball tanzte auf der Querlatte. Mit der Hereinnahme von Paul Schimek hatte Trainer Andreas Helbig ein glückliches Händchen. Er war Vorlagengeber für das 4:0 in der 83.Minute, als er den Ball von rechts in den Strafraum flankte, wo Stefan Beil Einschuss bereit wartete. Damit zeigte sich auch im Resultat der heutige Leistungsunterschied.
Doch die Gäste gaben nicht auf und kamen drei Minuten vor Ultimo noch zu ihrem Ehrentreffer. Der eingewechselte Paul Fiedler kam nach einer Freistoßvorlage von Ricardo Riediger noch zur Resultatsbeschönigung von 4:1.
Das war noch ein gutes Ende einer strapaziösen Fußballwoche. Am kommenden Wochenende wird aber auswärts ein deutlich stärkerer Gegner mit dem SV Königshain auf die Lausitzer warten. Bei ihnen wird jeder Punkt gegen den Abstieg gebraucht.

Torfolge:   1:0 Rafal Zybowski (5.ET), 2:0 Tomasz Skrzypczak (11.), 3:0 Tomasz Skrzypczak (65.), 4:0 Stefan Beil (83.), 4:1 Paul Fiedler (87.)

Aufstellung VfB Weißwasser 1909: Steven Knobel –  Robert Balko (73.Steffen Höhne), Silvio Pätzold, Christopher Robel, Oliver Kraatz, Martin Tzschacksch, Toni Seeber, Tomasz Skrzypczak, Marcus Schünemann (80.Paul Schimek), Tom Wiesner (87.Eric Kalbitz), Stefan Beil
Gelbe Karte:    Tom Wiesner (61.)

Aufstellung SG Medizin Großschweidnitz: Daniel Herklotz – Thomas Hauptmann, Rene Tschackert, Ricardo Riediger, Toni Münch (67.Paul Fiedler), Stefan Kristen, Martin Herklotz, Roland Klemm, Rafal Zybowski, Thomas Papert, Norman Bensch
Gelbe Karte:  keine

Schiedsrichter:  Steffen Wiedemann (LSV Friedersdorf)

Linienrichter:      Reiner Kahl und Bernd Gundel (beide SV Blau-Weiß Empor Deutsch-Ossig)

Zuschauer:        133

B. Loos
Nachholepartie des 16.PST Kreisoberliga, Löbau am MI, 01.05.2013

FSV Empor Löbau                   3        ( 2 )
VfB Weißwasser 1909            2        ( 1 )

Nach der Auswärtsschlappe am letzten Wochenende zeigten sich die Gäste aus Weißwasser mit einigen Überraschungen in der Aufstellung. So einfach wollten sie die Partie eigentlich den Gastgebern nicht überlassen und die Emporen in der Tabelle auf Abstand halten. Doch das Spiel lief in der ersten Hälfte und einem Teil der zweiten am VfB vorbei. Nach unspektakulären Auftaktminuten gingen die Löbauer in der 34.Minute durch Oliver Bahr mit einem Volleyschuss von der Strafraumgrenze in Führung. Die Gäste zeigten dabei ein ganz schlechtes Rückzugsverhalten. Davor hatten die Weißwasseraner in der 7.Minute nach einer Seeber-Flanke und anschließendem Kopfball von Tomasz Skrzypczak ihrerseits eine Tormöglichkeit.
Die Freude der Gastgeber hielt nicht allzu lange. Bereits in der 37.Minute glichen die Kicker vom Turnerheim aus. Tomasz Skrzypczak erzielte nach einem direkten Freistoß aus ca. 22m das 1:1.
Die Gastgeber mit mehr Ballbesitz hatten in der 45.Minute Pech, als der Fernschuss von Robin Böhm von der Querlatte aufgehalten wurde. Mit den Gedanken bereits in der Pause nahmen die Gäste den letzten Einwurf von Löbau in der Nachspielzeit der ersten Hälfte hin. Dieser kam ganz weit auf Steven Klose, der unbedrängt im Strafraum zum erfolgreichen Einschuss kam. So kassierte der VfB den erneuten Rückstand von 2:1 unmittelbar vor dem Pausenpfiff.
Die Löbauer, die zum Ende der ersten Hälfte stärker wurden, versuchten in der 2.Halbzeit nahtlos anzuknüpfen und konterten gegen etwas offensivere Weißwasseraner. Hier musste die Abwehr und Keeper Knobel, der häufig sehr weit vor seinem Kasten wartete, auf der Hut sein. Stefan Beil, der für den verletzten Robert Bens nun in der Partie war, mischte die Löbauer Abwehr auf und erzielte mit seiner zweiten Ballberührung nach Vorlage von Marcus Schünemann das 2:2.
Der VfB gewann nun seinerseits an Fahrt und drängte auf die Führung. Das Spiel wurde schneller und rassiger. In diese Phase hinein pfiff der Schiedsrichter nach eigentlichem Erstfoul an Keeper Steven Knobel, der seinen mit gestrecktem Bein entgegenfliegenden Angreifer wegschubste, auf Strafstoß für den FSV. Mannschaftskapitän Sebastian Müller nutzte dieses Geschenk in der 67.Minute zur neuerlichen Führung mit 3:2.
Das war der Knackpunkt in dieser Partie. Nun musste der VfB hinten öffnen und die Gastgeber kamen noch zu einigen Hundertprozentigen. Marco Hanske, der in der 70.Minute allein auf Keeper Knobel zusteuerte, verzog neben das Gehäuse. Christoph Süselbeck erging es nur zwei Minuten später ebenso wie auch in der 83.Minute. Stefan Beil setzte sich kurz vor Ende der Partie mit einem Kopfball nach einer guten Flanke des aufopferungsvoll kämpfenden Toni Seeber in Szene. Dieser verpasste auch sein Ziel. Und dann rettete Tom Wiesner in der Nachspielzeit noch vor seinem Keeper als ein Überzahlangriff der Gastgeber lief. Mit dieser neuerlichen Niederlage des VfB ist er auf der Zielgeraden überholt. Am kommenden Samstag geht es im heimischen Stadion gegen die SG Medizin Großschweidnitz. Hier sind die Glasmacherstädter wieder in der Pflicht.


Torfolge: 1:0 Oliver Bahr (34.), 1:1 Tomasz Skrzypczak (37.), 2:1 Steven Klose (45.+1), 2:2 Stefan Beil (54.), 3:2 Sebastian Müller (67.FE)

Aufstellung FSV Empor Löbau: Manuel Mättig – Sebastian Müller, Rico Flammiger, Eric Kaminski, Marco Hanske, Oliver Bahr, Marco Lange, Robin Böhm, Philipp Nehrettig, Steven Klose, Christoph Süselbeck
Gelbe Karte:   Robin Böhm (89.)

Aufstellung VfB Weißwasser 1909: Steven Knobel –  Robert Balko, Marcus Schünemann, Silvio Pätzold, Martin Tzschacksch,  Robert Bens (54.Stefan Beil), Tom Wiesner, Max Leschke (31.Christopher Robel), Eric Kalbitz (75.Paul Schimek), Toni Seeber, Tomasz Skrzypczak
Gelbe Karte:   Steven Knobel (66.), Toni Seeber (86.)

Schiedsrichter:  Jörg Otto (Arnsdorfer FV)

Linienrichter:      Frank Sturm (SG Crostwitz 1981) und Felix Zimmer (Arnsdorfer FV)

Zuschauer:        70

B. Loos
20.PST Kreisoberliga, Neueibau am SA, 27.04.2013

SV Neueibau                                 3    ( 3 )
VfB Weißwasser 1909                2    ( 1 )

Nach den letzten recht durchwachsenen Partien mit Punktausbeute wurde der VfB in Neueibau zumindest in der ersten Hälfte auf anderem Niveau gefordert. Die Mannschaft konnte anfangs nicht mithalten, ihnen liefen die Gegenspieler auf rutschigem Untergrund davon.
Bereits in der dritten Minute gingen die Platzbesitzer nach einem katastrophalen Abwehrfehler durch Grzegorz Saficki mit 1:0 in Führung. Das sorgte natürlich nicht für Ruhe in den Reihen der Weißwasseraner.
In der Folgezeit erspielten sich die Neueibauer gegen harmlose Gäste weitere Tormöglichkeiten. In der 20.Minute erreichte eine klasse Hereingabe von Saficki keinen seiner Mitspieler. In der Angriffsfolge bekam der VfB den Ball nicht unter Kontrolle und Stefan Ziemens schoss aus Nahdistanz. Steven Knobel streckte reflexartig das Bein aus und verhinderte das verdiente 2:0.
Kurze Zeit später, in der 24.Minute, erzielte Tomasz Skrczypczak eigentlich aus dem Nichts heraus den Ausgleich. Toni Seeber flankte von links außen in den Strafraum und Skrczypczak mit gutem Auge lupfte den Ball über Keeper Walter.
Die Freude über den unerwarteten Ausgleich hielt nicht lange. Bereits der Gegenzug in der 26.Minute brachte wieder die Führung für die Gastgeber. Stefan Ziemens allein auf weiter Flur traf über den herauslaufenden  Steven Knobel zum 2:1. Und nur ganze drei Minuten später konnten die überlegen aufspielenden Neueibauer ihre Führung zum 3:1 ausbauen. Steffen Troll köpfte nach hoher Freistoßhereingabe von Saficki den Ball aus kurzer Distanz in die Maschen.
Dann war das Tore schießen bei den Gastgebern beendet, obwohl sich noch heiße Möglichkeiten ergaben.
Sie zogen sich zum Ende der ersten Hälfte zurück und überließen dem VfB jetzt die Aktivitäten. Aber so richtig wusste dieser damit nichts anzufangen. Es blieb bis zur Halbzeitpause beim verdienten Vorsprung von 3:1 für die Gastgeber.

Nun waren die Zuschauer auf die Antwort des Tabellenspitzenreiters in der 2.Hälfte gespannt. Doch heute fehlten die Ideen aus dem Mittelfeld, die klare Linie und der unbedingte Wille waren nicht erkennbar. Deutlich sichtbar jedenfalls mussten jetzt die Platzbesitzer ihrem hohen Anfangstempo Tribut zollen. Aber der VfB konnte aus diesem Manko keinen Vorteil ziehen.
Die erste Chance nach Wiederanpfiff gehörte Grzegorz Saficki, als er in der 48.Minute seinen Konter gegen den sich ganz groß machenden Steven Knobel an den Pfosten knallte.
Dann setzten sich die Glasmacherstädter in der Hälfte des Gegners fest, ohne aber durch genügend Laufarbeit Raum zu erzielen. Auch die Fernschüsse waren heute Mangelware.
Eine unübersichtliche Aktion führte in der 62.Minute zum Anschlusstreffer. Wieder einmal war der Ball im Neueibauer Strafraum und Silvio Pätzold schoss aus kurzer Distanz das Leder zum 3:2 ins Gehäuse.
Jetzt wurde der VfB energischer, blieb aber weiter ideenlos. Es folgten noch einige Chancen, manchmal auch dem Zufall geschuldet. In der 73.Minute hatten die VfB – Fans schon den Torschrei auf den Lippen, doch Keeper Walter machte sich ganz lang und zirkelte den Ball um den Pfosten. Die sich anschließende Ecke verlängerte Stefan Beil per Kopf an die Latte. Und auch  Tomasz Skrzypczaks Schuss hielt selbige auf, als er nach Freistoßvorlage abzog. Nun kam also auch noch Pech im Abschluss dazu.
Letztendlich brachten die Gastgeber aufgrund einer überzeugenden ersten Hälfte die drei Punkte ins Trockene. In der Nachspielzeit, als dann der VfB Alles oder Nichts zeigte, hätte die Führung ausgebaut werden können. Einmal durch Stefan Ziemens, der nach Konter das Leder den Wolken näher brachte und durch Marcel Krampf, der aus Nahdistanz nach Vorlage von Saficki verzog.
Nun wird es äußerst spannend an der Tabellenspitze, denn die Landesligareserve aus Görlitz hat jetzt alles in ihren Händen. Am kommenden Mittwoch, wenn es in der Nachholepartie zum FSV Empor Löbau geht, wird auch die Richtung für die Weißwasseraner abgesteckt.

Torfolge: 1:0 Grzegorz Saficki (3.), 1:1 Tomasz Skrzypczak (24.), 2:1 Stefan Ziemens (26.), 3:1 Steffen Troll (29.), 3:2 Silvio Pätzold (62.)

Aufstellung SV Neueibau: Patrick Kamke – Johannes Scheibner, Kyrill Zimmermann, André Reichelt, Alex Christoph, Robert Donath, Steffen Troll, Mario Rothenburger, Stefan Seibt, Marcel Krampf, Grzegorz Saficki
Gelbe Karte:   keine

Aufstellung VfB Weißwasser 1909: Steven Knobel –  Robert Balko, Marcus Schünemann, Silvio Pätzold, Martin Tzschacksch,  Max Leschke (69. Tom Wiesner), Christopher Robel,  Robert Bens (59. Paul Schimek), Toni Seeber, Tomasz Skrzypczak, Stefan Beil
Gelbe Karte:   Robert Bens (8.), Marcus Schünemann (85.)

Schiedsrichter: Jürgen Heinrich (FV Rot-Weiß 93 Olbersdorf)

Linienrichter:    Wolfgang Pallmann (SV Grün-Weiß Gersdorf) und André Weikert (SV Meuselwitz)

Zuschauer:       30

B. Loos                         
19.PST Kreisoberliga, Weißwasser am SA, 20.04.2013

VfB  Weißwasser 1909            2    ( 2 )           
SV Lok Schleife                         1    ( 0 )

Nach der nicht ganz unverdienten Hinrundenniederlage revanchierten sich die Glasmacherstädter mit gleichem Ergebnis. Nach einer guten ersten Hälfte verloren die Gastgeber in der zweiten ihre Linie, gingen aber dennoch mit voller Punktausbeute vom Platz. Die Gäste aus Schleife waren zwar hoch motiviert, konnten aber einem der erfolgreichsten Angriffe der Liga nicht widerstehen. Bei ihnen fehlten mit Andreas Marusch und Lars Briesemann zwei wichtige Leistungsträger.
Der VfB Weißwasser übernahm nach kurzem Forechecking der Gäste die Kontrolle des Spieles und ließ sich in seinen Angriffsbemühungen nicht beirren. Verfehlten anfangs die Schüsse noch den Kasten der Schleifer, erzielte in der 12.Minute Stefan Beil mit einer guten Einzelleistung nach Balleroberung aus Nahdistanz das 1:0.
Auch der SV in Person von Maik Pohling versuchte seinerseits Keeper Steven Knobel zu überwinden. Doch dieser blieb beim Fallrückzieher in der 18.Minute Sieger. Der VfB erspielte sich in der Folgezeit einige gute Gelegenheiten (21.Schünemann, 22.Balko, 23.Kopfball Skrzypczak), die sehr großzügig ausgelassen wurden.
Doch auf die Schleifer Lok war wiedermal Verlass: Mario Panoscha traf beim Abwehrversuch ins eigene Netz. Damit führten die Glasmacherstädter 2:0 in der 39.Minute. Auch Christopher Robel stand dem Ball in dieser Situation ganz nah und hätte ebenso eine Einschussmöglichkeit gehabt. Nervosität und Hektik begleitete nun die Aktionen der Gäste bis zum Pausenpfiff. So ergab sich auch noch in der vorletzten Spielminute der ersten Hälfte nach gut eingeleitetem Konter von Marcus Schünemann auf Tomasz Skrzypczak eine Chance. Obwohl letzterer seinen unmittelbaren Gegenspieler austrickste, fand das Leder nur den Weg am langen Pfosten vorbei.

Ohne Spielerwechsel tauschten die Mannschaften die Seiten, unerklärlicherweise der VfB auch seine Spielstrategie.
In der zweiten Hälfte lief bei den Gastgebern nicht mehr viel zusammen. Das Spiel der Mannschaft verkrampfte und so fanden die Schleifer besser ins Match. Plötzlich hatten deren Angreifer mehr Raum und nutzten diesen um sich dem Tor zu nähern. Ben Pohling traf in der 50.Minute das Außennetz und Mario Panoschas Drehschuss danach zielte in Richtung Wolken.
Ein Konter in der 51.Minute vom VfB mit wunderschönem Zuspiel von Robert Balko auf Tomasz Skrzypczak endete im linken Toraus.
In der 59.Minute wurde Robert Kranig an der Strafraumgrenze nicht angegriffen und sein Schuss verfehlte nur knapp den Knobel – Kasten.
Außerdem kam hinzu, dass sich Rafal Zych bei einem Zweikampf am Knie verletzte und kurze Zeit später ausgewechselt werden musste.
So kündigte sich allmählich der Schleifer Anschlusstreffer an. Marcel Steinke war es dann in der 67.Minute, der nach gutem Pass in den Lauf das Leder im Weißwasseraner Tor zum 2:1 unterbringen konnte. Der VfB nutzte in der Folgezeit seine Wechselmöglichkeiten und ließ die Partie dahinpletschern. In der 82.Minute hätte Tomasz Skrzypczak gern einen Elfmeterpfiff gehört, als er im Strafraum zu Fall kam, doch der unbedingte Wille reichte dazu nicht aus.
Den Gästen rannte die Zeit davon und hektisch liefen sie dieser und dem Ball hinterher. Den zahlreichen Zuschauern am Turnerheim stockte kurz vor Ultimo nochmal der Atem, als Silvio Pätzold bei einer Abwehraktion die Kugel durch die Beine rutschte, er aber in letzter Sekunde noch klären konnte. So blieb es dann in einer von beiden Seiten nicht überzeugenden Partie beim knappen 2:1 Sieg der Gastgeber.
Die nächste schwere Begegnung wartet bereits am kommenden Samstag auswärts beim starken Liganeuling in Neueibau auf die Glasmacherstädter. Für einen Erfolg wird unbedingt mehr Bissigkeit und Cleverniss beim Ausnutzen der Torchancen gefragt sein.

Torfolge:   1:0 Stefan Beil (12.), 2:0 Mario Panoscha (39.ET), 2:1 Marcel Steinke (67.)

Aufstellung VfB Weißwasser 1909: Steven Knobel –  Robert Balko, Silvio Pätzold, Max Leschke, Christopher Robel, Rafal Zych (61.Eric Kalbitz), Martin Tzschacksch, Toni Seeber, Tomasz Skrzypczak, Marcus Schünemann (72.Oliver Kraatz), Stefan Beil (86.Steffen Höhne)
Gelbe Karte:    Martin Tzschacksch (33.), Oliver Kraatz (80.)

Aufstellung SV Lok Schleife: Ronny Wetzke, – Mario Panoscha, Nick Schurmann, Steve Schurmann, Felix Lampe, Maik Pohling, Robert Kranig, Marcel Steinke, Dario Koschel, Christian Kraink, Ben Pohling
Gelbe Karte:  Nick Schurmann (30.)

Schiedsrichter:  Matthias Blasche (SV Aufbau Kodersdorf)

Linienrichter:      Falk Lehnigk (SV 48 Reichwalde) und Christian Walter (SV Aufbau Kodersdorf)

Zuschauer:         242

B. Loos
18.PST Kreisoberliga, Sohland am SO, 14.04.2013

FSV 1990 Neusalza - Spremberg        1    ( 0 )
VfB Weißwasser 1909                           1    ( 0 )

In der fairen Spitzenpartie des 18.PST der Landskron – Oberlausitzliga trafen der derzeit Tabellenerste und –zweite bei herrlichstem Fußballwetter aufeinander. Beide Mannschaften zeigten Respekt voreinander und einige hochklassige Angriffe. Der in Bestbesetzung angetretene Gastgeber hatte unter der Woche auf dem Sohlander Kunstrasen ein Freundschaftsspiel gegen die A-Junioren von Budissa Bautzen ausgetragen und kam mit den Platzverhältnissen bestens zurecht, aber auch der VfB zeigte sich dem Untergrund gut vorbereitet. Mit viel Glück gewinnt Weißwasser, mit Pech verlieren die Glasmacherstädter den Vergleich - Fazit: ein gerechtes Unentschieden.
In der ersten Hälfte waren die Gastgeber optisch überlegen mit mehr Ballbesitz. Sie versuchten die Abwehr des VfB herauszulocken, um die weiten und hohen Bälle zielsicher ihren Angreifern anzubieten. Doch der VfB blieb stabil in der Verteidigung. In der 6.Minute flankte Stefan Mihalik erstmals gefährlich in den Strafraum, doch sein Schuss ging knapp über das Tor. Selbiges passierte in der 19.Minute, da konnte die Kopfballgelegenheit von Keeper Knobel zur Ecke geklärt werden.
Danach tauchte der VfB erstmals gefährlich vor dem Kasten von Markus Neugebauer auf. Rafal Zych flankte in der 21.Minute scharf und flach in den Strafraum, aber vor dem gut postierten Stefan Beil konnte der FSV klären.
Nur acht Minuten später brachte Roman Lupa das Leder hoch vors Weißwasseraner Tor, doch der sich anschließende Kopfball flog neben das Gehäuse. In der 35.Minute sah Robert Balko seine Chance darin, über den Neusalzaer Keeper zu lupfen, mit letztem Einsatz faustete dieser den Ball nach vorn wieder vor die Füße von Balko, der sofort abzog und erneut im Markus Neugebauer seinen Meister fand.
Nun war Weißwasser voll in der Partie und konterte in der 38.Minute über Tomasz Skrzypczak, der den Ball links neben das Gebälk setzte.
Dann waren wieder die Gastgeber am Zug, In der 42.Minute flankte Thomas Hentschel von links auf Jan Rehacek in den Strafraum. Doch letzterer bekam so viel Rücklage, dass sein Schuss über das Tor ging. Danach sorgte ein Flatterball von Robert Balko von rechts getreten nochmal für eine Glanzparade des FSV – Goalies. So blieb es beim Tor losen Unentschieden zur Halbzeitpause.

Mit Spannung erwarteten die zahlreichen Zuschauer den zweiten Teil und wurden nicht enttäuscht. Der VfB agierte jetzt deutlich besser gegen zum Ende hin müde wirkende 1990er. Doch die erste Gelegenheit gehörte wieder dem FSV. Nach einer flachen Hereingabe in den Strafraum des VfB ließ der erste Angreifer den Ball passieren, so dass Stefan Mihalik aus vollem Lauf schießen konnte – über das Tor. In der 56.Minute konterten die Neusalzaer nach einem Ballverlust im Spielaufbau, doch Thomas Hentschel traf den Ball nicht voll. Mit der Hereinnahme vom Marcus Schünemann kam neuer Wind in die Angriffsbemühungen der Gäste.
Doch Standardsituationen sorgten immer für Unruhe. In der 62.Minute trat Stefan Mihalik eine Wahnsinnsecke als Drehball, die aber dann an Freund und Feind vorbei knapp ins Aus ging.
In der 67.Minute hatten die Weißwasseraner kein Glück mehr, als der stark spielende Thomas Hentschel aus Abseits verdächtiger Position die Führung zum 1:0 erzielte. Der VfB zeigte sich davon wenig beeindruckt und antwortete Post wendend. Bevor das soweit war, reagierte Steven Knobel nach Kollektivschlaf seiner Abwehr blitzschnell auf den Schuss vom besten Mann auf dem Platz – Thomas Hentschel.
In der 73.Minute war es dann so weit. Der VfB glich nach sensationellem Pass von Marcus Schünemann durch den auf halb rechts startenden Stefan Beil zum 1:1 aus. Danach wechselte der Gastgeber und wollte für neuen Schwung sorgen, doch der Ausgleichstreffer zog den müder werdenden FSV – Kickern den Zahn.
Ganz am Ende hatten beide Teams jeweils nochmal eine Gelegenheit den Siegtreffer zu erzielen: in der 89.Minute war es der VfB über Stefan Beil, der frei stehend auf den Keeper  zielte und den Abpraller setzte Christopher Robel neben das Tor. Und in der letzten Spielminute konterte Thomas Hentschel erfolglos gegen Steven Knobel, so dass sich die Teams gerechterweise die Punkte teilen.
Der VfB bleibt damit an der Spitze der Liga und hat am nächsten Wochenende das Derby gegen Schleife zu Hause zu bestehen.

Torfolge: 1:0 Thomas Hentschel (67.) 1:1 Stefan Beil (73.)

Aufstellung FSV 1990 Neusalza-Spremberg: Markus Neugebauer – Pavel Bursa, Radek Selinger, Thomas Hentschel, Stefan Mihalik, Tommy Hentschel, Roman Lupa, Paul Adler (78.Oliver Schleß), Jan Recahek (83.Jonny Richter), Michael Förster, Marc Pötschke
Gelbe Karte:  Stefan Mihalik (82.), Thomas Hentschel

Aufstellung VfB Weißwasser 1909: Steven Knobel –  Robert Balko, Eric Kalbitz (62.Markus Schünemann), Silvio Pätzold, Martin Tzschacksch,  Max Leschke, Christopher Robel,  Rafal Zych, Toni Seeber (89.Steffen Höhne), Tomasz Skrzypczak, Stefan Beil
Gelbe Karte:   Eric Kalbitz (53.)

Schiedsrichter: Heiko Heiduschke (SV Aufbau Deutschbaselitz)

Linienrichter:     Maurice Hoffmann (SV Einheit Kamenz) und Sebastian Schulz (Oberlungwitzer SV)

Zuschauer:        220