1.Männer

B. Loos                         
03.PST Kreisoberliga, Weißwasser am SA, 15.09.2012

VfB  Weißwasser 1909            2    ( 0 )           
FSV Empor Löbau                    0    ( 0 )

Durch einen Sieg, in den letzten Minuten besiegelt, behält der VfB Weißwasser 1909 drei weitere Zähler gegen den FSV Empor Löbau auf seinem Konto und hat damit Kontakt zum oberen Tabellenfeld.
Die erste Überraschung brachte der VfB mit Bekanntgabe der Aufstellung. Routiniers wie Stefan Beil und Steffen Höhne machten jüngeren Kickern Platz. Das Zusammenspiel und die Laufwege waren also noch nicht einstudiert.
Nach anfänglichem Abtasten kamen die Gastgeber besser ins Spiel und hatten den größeren Ballbesitz. Die ersten Schüsse in Richtung Tor, kamen allerdings von den Gästen. Den von Sebastian Müller blockte Silvio Pätzold (4.), bei Marco Nietsch´s Versuch musste schon Steven Knobel eingreifen und lenkte über den Kasten zur Ecke (7.). Aus dieser Situation entwickelte sich nach dem Ballverlust der Löbauer ein Konter, bei dessen Abschluss Martin Tzschacksch in Keeper Florian Knoll seinen Meister fand. Gleich die nächste Gelegenheit, nur eine Minute später, gehörte demselben Spieler, der nach einem Freistoß den Ball Volley ganz knapp links am Kasten vorbei zielte. Mit diesen Angriffen wurde eine recht gute Phase der Gastgeber eingeleitet, wobei alle Versuche zum Treffer zu kommen, noch nicht von Erfolg gekrönt waren. In der 17.Minute hatten die Zuschauer schon den Torschrei auf den Lippen. Nach einer präzisen Vorlage aus dem Lauf von Marcus Schünemann auf Robert Balko verfehlte letzterer nur ganz knapp das Gehäuse. Die zweite Überraschung erlebten die Zuschauer dann im Spielgeschehen. Mittelfeldregisseur Rafal Zych trat seine Rolle an Robert Balko ab und stürmte selbst mit Tomasz Skrzypczak.
Silvio Pätzold probierte einen Fernschuss aus ca. 25m in der 30.Minute. Der Ball verfehlte knapp oberhalb den Kasten. Und drei Minuten später probierte es gleicher Spieler erneut. Diesmal prallte sein Schuss zu Martin Tzschacksch ab, der beim Trefferversuch in aussichtsreicher Position in den Rasen hackte.
So blieb es bis zum Pausenpfiff beim torlosen Unentschieden.

Unverändert kamen beide Mannschaften zur zweiten Hälfte, doch nun gehörte der erste Schussversuch den Gastgebern. Robert Balko war der Absender. Nach einem rüden Foul von Stefan Schönherr am schnellen Marcus Schünemann in der 51.Minute entstand eine Verletzungspause, in der noch Hoffnung auf ein Weitermachen bestand. Doch kurze Zeit später musste Marcus verletzungsbedingt raus und Steffen Höhne trat an seine Stelle. Kurz davor hatten die Emporen ihre stärkste Phase. Steven Klose verfehlte in der 57.Minute mit einem flachen Schuss nur geringfügig den Kasten und noch größer war die Chance in der 59.Minute, als zuerst Oliver Kraatz den Ball abwehrte, den Nachschuss dann Keeper Knobel direkt vor die Füße von Rico Flammiger prallen ließ und dieser frei aus 5m über das Gehäuse schlug.
Der VfB kämpfte weiter und ließ in seinem Angriffsdrang nicht nach. Der wieselflinke Marc Gaumer konterte in der 68.Minute aus der eigenen Hälfte und zog alle Abwehrspieler der Löbauer auf sich, vergaß nur rechtzeitig Mitspieler Tomasz Skrzypczak zu bedienen.
Mit zunehmender Zeit lebte das Spiel von der Spannung, welche der Abwehrreihen den entscheidenden Fehler macht. Mit den beiden Wechseln der Weißwasseraner kam nochmal neuer Schwung in die Mannschaft. Stefan Beil leitete in der 81.Minute einen schönen Angriffszug auf Toni Seeber weiter, der mit einem zu schwachen Heber Torwart Knoll überlupfen wollte. Auch dadurch ließen sich die Glasmacher-städter nicht entmutigen und drängten weiter auf das Knoll - Tor. Bis zur 85.Minute mussten sich Spieler, Verantwortliche und Fans gedulden, als der längst fällige Treffer fiel. Toni Seeber setzte sich auf Links durch und flankte zentral in den Strafraum. Dort wartete Tomasz Skrzypczak, der überlegt mit einem platzierten Kopfball in das linke Dreiangel zum viel umjubelten 1:0 traf. Nun gab es zwei Möglichkeiten: entweder den knappen Vorsprung bis zum Schlusspfiff verteidigen oder nachlegen. Der VfB entschied sich für die hier bessere Variante. Mit Marc Gaumer erzielte auch ein junger und talentierter Spieler das 2:0. Vorausgegangen ist seine sensationelle Einzelleistung, bei der er seine Gegenspieler zweimal düpierte und dann in der 87.Minute noch vollendete.
Auch wenn im Spiel des VfB Weißwasser 1909 noch nicht alles reibungslos abläuft, ist der verjüngten und umgestellten Mannschaft die Spielfreude und das Engagement anzumerken. Erneut beweisen können das die „jungen Wilden“ am kommenden Wochenende, wenn es am Sonntag gegen die Neugersdorfer Reserve geht.

Torfolge:   1:0 Tomasz Skrzypczak (85.), 2:0 Marc Gaumer (87.)

Aufstellung VfB Weißwasser 1909: Steven Knobel –  Oliver Kraatz, Max Leschke, Marc Gaumer, Rafal Zych (73.Stefan Beil), Robert Balko, Martin Tzschacksch (77.Toni Seeber), Tom Wiesner, Silvio Pätzold, Tomasz Skrzypczak,  Marcus Schünemann (59.Steffen Höhne)
Gelbe Karte:    Toni Seeber

Aufstellung FSV Empor Löbau: Florian Knoll – Sebastian Müller, Rico Flamminger, Eric Kaminski, Marco Hanske, Stefan Schönherr, Marco Nietsch, Oliver Bahr, Robin Böhm, Philipp Nehrrettig (69.Christoph Süselbeck), Steven Klose
Gelbe Karte:    Stefan Schönherr

Schiedsrichter:  Thomas Hayn (Energie Görlitz)
Linienrichter:      Heinz Bittrich (SV Gersdorf)  und Eberhard Breit (Holtendorfer SV)

Zuschauer:        114

B.Loos
02.PST Kreisoberliga, Zittau am SA, 01.09.2012

VfB Zittau                                    2    ( 1 )
VfB Weißwasser 1909            0    ( 0 )

Mit einem schnellen Tor jeweils zu Beginn beider Halbzeiten sicherte sich der VfB Zittau einen verdienten Sieg auf heimischem Platz.
Durch einen furiosen Start, in dem der VfB Weißwasser in seine eigene Hälfte gedrängt wurde, erzielte von halb links Sebastian Golebiewski mit einem Schuss in die kurze Ecke in der 5.Minute das 1:0. Lange Zeit hatte der Zittauer Torwart Andreas Mende nichts zu tun. Sein Gegenüber Steven Knobel konnte sich über Arbeit nicht beschweren und machte seine Sache in der Folgezeit auch gut. Viele flache Schüsse kamen auf sein Gehäuse, die er sicher parierte (16., 26.,31., 34., 43.).
Nahmen die Gastgeber das Tempo raus, gelang es den Glasmacherstädtern auch zu Angriffsaktionen zu kommen. So in der 19.Minute, als das Gewusel vorm Zittauer Tor nur von Schiedsrichter Hempel unterbrochen wurde.
Stefan Beil hatte für die Gäste nach einem langen Freistoß von Oliver Kraatz aus der eigenen Hälfte die erste Möglichkeit, doch der Keeper konnte klären. Das war in der 28.Minute. Die darauf folgende Ecke von Steffen Höhne mit anschließendem Kopfball von Stefan Beil, hatte einen Treffer verdient. Hier klärte ein Zittauer Abwehrspieler für seinen geschlagenen Torwart auf der Linie.
In der 36.Minute erstickte den  Zittauer Fans der Torschrei, als Enrico Neumann drei Meter frei vorm Kasten über den Ball trifft.
Standardsituationen brachten den Gästen die größten Gelegenheiten, so auch für Tomasz Skrzypczak, als er in der 40.Minute nur ganz knapp das Gehäuse verfehlte.
Mit dem knappen Rückstand von 1:0 gingen die Mannschaften zur Pause.

Die 2.Hälfte begann wie die erste, nur, dass der Treffer noch schneller fiel. Der VfB Weißwasser war gedanklich noch nicht wieder auf dem Platz und Marco Trost nutzte das aus, ließ 3 Abwehrspieler auf der rechten Seite wie Fahnenstangen im Strafraum stehen und erzielte mit einem abgefälschten Ball  in der 47.Minute das 2:0. Doch auch hier hätten die 1909er sofort den Anschlusstreffer bringen können. Nach einer Ecke von Toni Seeber köpfte Tomasz Skrzypczak, aber Keeper Mende parierte reflexartig.
Danach wurde die Partie etwas ruppiger und die gelbe Farbe kam ins Spiel. In der 57.Minute passierte ähnliches wie beim 2:0, nur dass diesmal Silvio Pätzold mit einem ganz langen Bein dem Einschuss bereiten Thomas Hoinko den Ball wegschnipseln konnte. Auch Keeper Knobel war wieder einige Male gefragt und hielt, was er konnte. Stephan Ullrich testete das in der 59.Minute und Sebastian Golebiewski in der 68..
Ein Unterschied zwischen beiden Mannschaften bestand auch darin, dass die Schüsse der Zittauer fast alle auf das Gehäuse kamen, bei den Gästen gingen die meisten daran vorbei. Anders in der 82.Minute, als Tomasz Skrzypczak nach einer Ecke mit dem Kopf den Ball trifft, aber dieser genau in Richtung Torwart kam. Der VfB Zittau spielte danach sein Ding runter, blieb aber bei sich bietenden Gelegenheiten trotzdem kreuzgefährlich. Beim Ausnutzen der Chancen wäre für die Kicker vom Turnerheim mehr drin gewesen, aber nicht unbedingt verdient.
Nun sind durch die Pokalrunde 14 Tage Pause, bevor es im heimischen Stadion für den VfB Weißwasser 1909 gegen die starken Löbauer vom FSV Empor geht.

Torfolge:  1:0 Sebastian Golebiewski (5.), 2:0 Marco Trost (47.)

Aufstellung VfB Zittau: Andreas Mende – Marco Trost, Stephan Ullrich, Thomas Hoinko, Enrico Neumann, Holger Handschick, Sebastian Golebiewski (88.Florian Christof), Richard Polk (61.Philipp Bergmann), Toni Sikora, Mirko Albert, Maximilian Tille (71.Ricardo Hollenbach)
Gelbe Karte: Sebastian Golebiewski, Mirko Albert, Florian Christof

Aufstellung VfB Weißwasser 1909: Steven Knobel –  Robert Balko, Tom Wiesner, Oliver Kraatz, Eric Habermann (71.Göran Sagner), Silvio Pätzold, Steffen Höhne (74.Paul Schimek), Toni Seeber, Martin Tzschacksch, Stefan Beil,  Tomasz Skrzypczak
Gelbe Karte:      Oliver Kraatz, Tom Wiesner

Schiedsrichter:  Richard Hempel (SG Großnaundorf)

Linienrichter:     Roland Böhm (SV Haselbachtal) und Florian Jung (SG Großnaundorf)

Zuschauer:       82

B. Loos                         
01.PST Kreisoberliga, Weißwasser am SA, 25.08.2012

VfB  Weißwasser 1909            4    ( 1 )           
LSV 1951 Spree                        0    ( 0 )

Nach der nicht gelungenen Generalprobe gab es jetzt im Turnerheim die Versöhnung. Die Premiere war eine Wiederholung der Rückrunde der vergangenen Saison. Mit einem klaren 4:0 wies der VfB seine Gäste aus Spree in die Schranken.
Mit einem furiosen Auftakt, bei dem der LSV in seine eigene Hälfte gedrängt wurde, gingen die Glasmacherstädter in der 5.Minute durch Stefan Beil auf Vorlage von Robert Balko mit 1:0 in Führung.
In der Folgezeit ergaben sich für Martin Tzschacksch (6.,7.,13.) mehrere Gelegenheiten diese auszubauen, konnten aber nicht genutzt werden. Danach wurde die Partie offener und der Landsportverein kecker. Besonders Randy Lehmann bereitete der Abwehr des VfB viele Probleme, indem er geschickt die Spieler umdribbelte und auch den einen oder anderen Torschuss wagte. In dem Maße, wie die Glasmacherstädter dies zuließen, kamen die Kicker aus Spree besser ins Spiel. Doch auch ihnen gelang kein erfolgreicher Angriff. So gingen die Platzbesitzer mit der knappsten aller Führungen in die Halbzeitpause.

Und wer jetzt einen Sturmlauf der Turnerheimkicker für die 2.Hälfte erwartet hatte, sah sich getäuscht.
Im Gegenteil, der LSV kam  mit geschwollener Brust aus der Kabine und nahm sich erstaunlich viel Raum zum Kombinieren. Doch in der 54.Minute, eigentlich aus dem Nichts heraus, fiel der 2.Treffer für die 1909er. Robert Balko flankte von rechts auf Tomasz Skrzypczak,  der nur noch das Bein hinhalten brauchte und Andreas Rufer im Kasten der Gäste keine Chance ließ. Doch noch immer gaben sich die Spreer nicht geschlagen und wieder kämpfte der 10er vorbildlich und übernahm Verantwortung. In der 64.Minute musste sich Steven Knobel ganz lang machen um seinen Schuss wegfausten zu können.
Diese Gelegenheit hatte Andreas Rufer beim Angriff der Schwarz – Weißen in der 69.Minute nicht. Der Ball von Stefan Beil zum 3:0 ging durch seine Beine. Den sehenswerten Zug leitete Tomasz Skrzypczak ein, der Martin Tzschacksch auf rechts schickte,  wobei letzterer uneigennützig den besser postierten Doppeltorschützen sah.
Nun gelangten auch die Gäste zur Überzeugung, dass ihre Kampfmoral heute nicht belohnt wird und ließen die Weißwasseraner mehr gewähren. Ergebnis dessen war das viel umjubelte 4:0 vom inzwischen eingewechselten Rückkehrer Steffen Höhne in der 87.Minute. Stefan Beil war mit seiner Vorgabe auch an diesem Treffer beteiligt. Kurz vor Schluss durfte auch Steven Knobel nochmal seine Reflexe beweisen. Absender war David Slomian. Der Keeper hielt damit die Null ganz fest und blieb in dieser Partie unbezwungen.
Damit ist der Saisonauftakt gemeistert und drei Punkte sind eingefahren. Mal sehen, ob den Glasmacherstädtern in Zittau am kommenden Wochenende nochmal eine Überraschung gelingt.

Torfolge:   1:0 Stefan Beil (5.), 2:0 Tomasz Skrzypczak (54.), 3:0 Stefan Beil (69.), 4:0 Steffen Höhne (87.)

Aufstellung VfB Weißwasser 1909: Steven Knobel –  Oliver Kraatz, Steffen Kästner (90.Alexander Glatz), Max Leschke, Robert Balko, Martin Tzschacksch, Silvio Pätzold, Toni Seeber (81.Tom Wiesner), Tomasz Skrzypczak,  Marcus Schünemann (72.Steffen Höhne), Stefan Beil
Gelbe Karte:    Toni Seeber (45.), Stefan Beil (65.)

Aufstellung LSV 1951 Spree: Andreas Rufer – Ronny Dönnicke, Michael Moser, Randy Lehmann, Eric Weiser (62.Rico Schander), Patrik Weiser, Chris Hettwer, David Slomian, Thomas Schnabel, Michael Gröscho, Marcel Baier (62.Philipp Segieth)
Gelbe Karte:    Patrik Weiser (85.)   

Schiedsrichter:  Frank Sturm (SG Crostwitz 1981)
Linienrichter:      Michael Hübner (SG Frankenthal) und Tobias Krahl (Thonberger SC)

Zuschauer:         110