1.Männer

B. Loos                         
09.PST Kreisoberliga, Weißwasser am SA, 03.11.2012

VfB  Weißwasser 1909            5    ( 1 )           
SV Königshain                           1    ( 0 )

Nach dem gezwungenermaßenen Fußball freien Wochenende kam der VfB Weißwasser 1909 wieder gut in die Gänge. Von Frostgraden in der Muskulatur oder im Kopf war keine Spur. Der erfrischende Angriffsfußball lief zwar nicht durchgängig gut ab Anpfiff, aber der Torerfolg kam nach schnellem Beginn dann in der 2.Hälfte zurück.
Die letzten Fans waren noch nicht im Turnerheim angekommen, da führte der VfB bereits mit 1:0. Marc Gaumer erhielt von Robert Balko in der 2.Minute einen Pass und konterte im Alleingang die Abwehr aus.
Die Gäste ließen sich durch den schnellen Gegentreffer aber nicht entmutigen und erspielten sich ihrerseits gute Gelegenheiten. Steven Knobel im Tor der Weißwasseraner war hellwach und immer zur Stelle, wo es brannte - und teilweise brannte es lichterloh im Gastgeberstrafraum! In der 5.Minute probierte es freistehend im Strafraum Maik Zaczek, in der 7.Minute köpfte Carsten Höer, in der 16. schoss Thoma Meyer aus der Drehung, Maik Zaczek war es erneut in der 17. mit einem Konter und in der 18.Minute klatschte nach einem Freistoß von Matthias Scholze der Ball an die Latte. Und nur eine Minute später sicherte Steven Knobel den Kopfball von Maik Zaczek nach einer Ecke.  In dieser Phase war auch das Glück auf der Seite der Gastgeber, die es nach der schnellen Führung etwas  geruhsamer angehen ließen.
Der eine oder andere Angriff gelang auch ihnen, wobei hier ebenso die Präzision fehlte. Stefan Beil schloss seinen Konter in der 19.Minute viel zu schnell ab, ebenso der Freistoß von Tomasz Skrzypczak verfehlte in der 24.Minute knapp das Gehäuse. Auch weitere Möglichkeiten beiderseits blieben torlos und so pfiff der Schiedsrichter nach geringer Nachspielzeit zur Halbzeitpause.
Die Zuschauer waren nun gespannt, wie die Taktik von beiden Teams in der zweiten Hälfte aussah. Eins war klar, das magere 1:0 über die Zeit halten zu wollen, wäre zum Scheitern verurteilt und dass der SV nochmal Gas geben würde, war auch klar. Und genau in diese Phase traf Tomasz Skrzypczak mit einem klassischen Konter auf Vorlage von Stefan Beil zum 2:0. Das war in der 52.Minute. Die Reaktion der Gäste ließ nicht lange auf sich warten. In der 57.Minute wurden auch ihre Angriffsbemühungen belohnt. Mannschaftskapitän Matthias Scholze traf zum 2:1.
Die passende Antwort darauf hatten wieder die Gastgeber bereit. Nur zwei Minuten später erzielte nach schnellem Passspiel von  Marc Gaumer Tomasz Skrzypczak das 3:1. Dann gab es wieder eine kurze Hängephase und nachdem  beide Teams nochmal durchgewechselt hatten, ertönte wieder Torjubel am Turnerheim. Das war in der 79.Minute als nach einem mustermäßigen Konter Tomasz Skrzypczak an der rechten Seitenlinie den mitlaufenden Stefan Beil bediente. Und dem 4:1 folgte nur eine Minute später das 5:1. Erzielt hatte es der Dreifachtorschütze Tomasz Skrzypczak von der Strafraumgrenze aus. Nun waren die Gastgeber heiß gelaufen und die Partie hätte ruhig noch andauern können. Und auch der SV Königshain merkte, dass die Heimfahrt ohne Punkte im Gepäck anzutreten war. Mit diesem Sieg erobern sich die Glasmacherstädter den zweiten Tabellenrang zurück.
Am kommenden Wochenende wartet der SV Klitten 89 auf dortigem Sportplatz auf die Turnerheimkicker.

Torfolge:   1:0 Marc Gaumer (2.), 2:0 Tomasz Skrzypczak (52.), 2:1 Matthias Scholze (57.), 3:1 Tomasz Skrzypczak (59.), 4:1 Stefan Beil (79.), 5:1 Tomasz Skrzypczak (80.)

Aufstellung VfB Weißwasser 1909: Steven Knobel –  Oliver Kraatz, Max Leschke (83.Alexander Glatz), Marc Gaumer , Silvio Pätzold (73.Rafal Zych), Robert Balko, Martin Tzschacksch, Toni Seeber (77.Christopher Robel), Marcus Schünemann, Tomasz Skrzypczak,  Stefan Beil
Gelbe Karte:    keine

Aufstellung SV Königshain: Mario Pahl – Torsten Junge, Thoma Meyer (69.Tom Schilling), Armin Ritter, Matthias Scholze, Maik Zaczek (69.Stefan Titze), Ricardo Pusch, Jens Stübner, Carsten Höer, Martin Zingel, Stefan Zabel
Gelbe Karte:   Torsten Junge, Thoma Meyer, Matthias Scholze, Stefan Titze

Schiedsrichter:      Lucas Schmidt (SSV Neustadt)
Linienrichter:         Steffen Riffer (SV Blau-Gelb Stolpen) und Tilo Klingner (FSV 1924 Bad Schandau)

Zuschauer:            123

B. Loos                         
07.PST Kreisoberliga, Weißwasser am SA, 20.10.2012

VfB  Weißwasser 1909            3    ( 2 )           
SV Neueibau                              0    ( 0 )

Durch einen erneuten Heimerfolg von 3:0 beendeten die Fußballer des VfB den 7.Punktspieltag. Mit dem SV Neueibau kam der unmittelbare Tabellennachbar, für die Gastgeber aber ein unbeschriebenes Blatt, ans Turnerheim. Der Abwehr des VfB ist es gelungen, die Kreise des spielstarken Grzegorz Saficki einzugrenzen und auch dessen anderen Mitspielern nur wenig Raum zu lassen. Silvio Pätzold als letzter Mann in der Rolle des gesperrten Oliver Kraatz bot eine fehlerfreie Leistung - das war die Grundlage des Erfolges.
Außerdem haben die Angreifer des VfB wieder Chancen zu Toren gemacht. Das begann schon in der 3.Minute. Zu einer Flanke von Stefan Beil von rechts, hielt Tomasz Skrzypczak am linken Pfosten wartend den Kopf hin und erzielte damit das 1:0. In der Folgezeit waren die Hausherren deutlich mehr im Ballbesitz und versuchten die Abwehr der Gäste herauszulocken. In der 8.Minute unternahm Marc Gaumer den Versuch eines Hebers, doch der Arm von Kai Walter lenkte den Ball ins Aus. Auch bei seinem Freistoß in der 15.Minute fehlten nur wenige Zentimeter um im Dreiangel zu landen.
Steven Knobel im Kasten der Gastgeber hatte eine recht ruhige 1.Hälfte und war am Ende dieser aber hellwach. Der gefährliche Goalgetter der Neueibauer Grzegorz Saficki wartete auf die Zuspiele seiner Mannschaftskameraden und auf Fehler der Weißwasseraner Abwehr. Dazu war heute Fehlanzeige.
Stattdessen machten die VfB-Angreifer wieder Nägel mit Köpfen. In der 27.Minute schoss Tomasz Skrzypczak aufs Tor. Der Keeper konnte den Ball nur nach vorn prallen lassen, wo Stefan Beil goldrichtig stand und unhaltbar zum 2:0 einnetzte. Die Nervosität und Unzufriedenheit der Gäste steigerte sich mit zunehmendem Verlauf. Die Kicker vom Turnerheim agierten dagegen ruhig und überlegen.
Trotzdem liefen die Gäste in der 35.Minute einen Konter über Marcel Krampf. Doch der Pass erreichte ihn nicht und Steven Knobel konnte rettend eingreifen.
In der 40.Minute hatten die Zuschauer den Torschrei schon auf den Lippen. Tomasz Skrzypczak zeigte einen seiner genialen Freistöße, doch der Gästekeeper lenkte ihn mit den Fingerspitzen noch am Gehäuse vorbei. Zum Ende der 1.Hälfte wurden die Neueibauer etwas stärker. Der Topptorschütze der Gäste schloss aus der Drehung ab, doch unser Torwart hielt ganz sicher.
Mit der verdienten Führung von 2:0 für die Platzbesitzer gingen die Mannschaften zur Halbzeitpause.

Wenn der VfB auch in der 2.Halbzeit weiter so engagiert spielt, dürfte nichts passieren. Die Gäste wechselten zur Pause und erhofften sich dadurch neue Impulse. So liefen sie auch zu Beginn des 2.Teils stärker auf und der VfB mühte sich, die Kontrolle der Partie wieder an sich zu reißen.
Silvio Pätzold probierte es in der 50.Minute mit einem flachen Schuss aus 25m Distanz und verfehlte äußerst knapp den Kasten. Zeitweise drückte nun der SV und versuchte zum Torerfolg zu kommen, doch so echte Chancen erspielten sie sich nicht. Lediglich der Freistoß von Grzegorz Saficki in der 57.Minute ermöglichte Steven Knobel sich auszuzeichnen.
Nun boten sich den Gastgebern auch wieder Kontergelegenheiten. In der 60.Minute schickte Stefan Beil den Ball auf Robert Balko, der wiederum Tomasz Skrzypczak bediente. Sein Schuss verfehlte auch hier um wenige Zentimeter den Kasten. Und Letzterer probierte es nochmal mit einem gezirkelten Freistoß. Diesmal landete der Ball auf dem Netz. Stefan Beil hatte in der 68.Minute Pech, als sein Schuss an die Latte klatschte und auch der Nachschuss von Robert Balko abgewehrt werden konnte. Doch zwei Minuten später gab es dann wieder Torjubel am Turnerheim. Mit seinem zweiten Treffer in dieser Partie erhöhte Stefan Beil mit einem Heber über den herauslaufenden Keeper Kai Walter auf 3:0.
Obwohl der SV Neueibau weiterhin anrannte, fehlten ihm heute die spielerischen Mittel eine wieder leidenschaftliche Weißwasseraner Fußballmannschaft zu bezwingen. So hatte der VfB auch noch das Glück an seiner Seite, als der Schuss von Marcus Kurze in der 81.Minute an die Latte knallte. Auch der Freistoß von Saficki in der 85.Minute bereitete Steven Knobel keine Probleme. Mit dem nie gefährdeten 3:0 Sieg landen die Spieler vom VfB Weißwasser 1909 damit wieder auf dem 2.Tabellenplatz und fordern kommenden Sonntag die SG Medizin Großschweidnitz in deren Stadion heraus.

Torfolge:   1:0 Tomasz Skrzypczak (3.), 2:0 Stefan Beil (27.), 3:0 Stefan Beil (70.)

Aufstellung VfB Weißwasser 1909: Steven Knobel –  Max Leschke, Marc Gaumer (84.Kevin Trause), Rafal Zych, Silvio Pätzold, Robert Balko, Martin Tzschacksch, Toni Seeber (83.Göran Sagner), Marcus Schünemann (79.Paul Schimek), Tomasz Skrzypczak,  Stefan Beil
Gelbe Karte:    keine

Aufstellung SV Neueibau: Kai Walter – Mario Rothenburger, Marcel Wildner, Andre Reichelt (46.Steve Ziemens), Alex Christoph, Marcus Eißler, Steffen Troll, Marcel Krampf (46.Marcus Kurze), Stefan Seibt, Stefan Ziemens (73.Sebastian Seifert), Grzegorz Saficki
Gelbe Karte:   Marcel Wildner, Marcel Krampf, Stefan Seibt

Schiedsrichter:      Bernd Robel (SV 48 Reichwalde)
Linienrichter:          Riccardo Sekul (SV Trebendorf) und Siegbert Klingauf (SV Klitten 89)

Zuschauer:             117

B. Loos
06.PST Kreisoberliga, Schleife am SA, 06.10.2012

SV Lok Schleife                     2    ( 1 )
VfB Weißwasser 1909        1    ( 0 )

Mit einer Niederlage kehrten die Turnerheimkicker vom Spitzenspiel und Derby aus Schleife zurück.
Ihnen fehlte am 6.Punktspieltag das Feuer und die Leidenschaft der letzten siegreichen Partien. Dagegen brannte das Feuer in der Lok und trieb sie vorwärts, auch, als diese kurz zu stottern anfing.

Die erste Hälfte bestimmten die Gastgeber die Richtung und stürmten in ganzer Breite auf das Knobel-Gehäuse. In der 6.Minute hatte Lars Briesemann die Riesenchance, als er die Abwehr ausspielte und frei zum Schuss kam. In der 16.Minute war es Andreas Marusch, aber auch bei ihm fehlte die Präzision im Abschluss. Nach einem weiten Einwurf in der 18.Minute köpfte Ben Pohling am rechten Pfosten vorbei.
Der VfB dagegen war zu brav und es fehlten die Schüsse in Richtung Tor. Letztendlich wurde immer noch ein Zuspiel versucht, ohne dass es letztendlich ankam. Zweimal probierte es Robert Balko (17., 26.) aus der Ferne, einmal darüber, einmal in die Arme des bis dato nicht geforderten Ronny Wetzke.
Doch in der 28.Minute war letzterer ganz schnell aus seinem Kasten und rettete vor dem Einschuss bereiten Tomasz Skrzypczak.
Nach einem Ballverlust in der 32.Minute in der gegnerischen Hälfte durch Rafal Zych lief die Lok einen Konter, in dessen Abschluss Ben Pohling zum verdienten 1:0 traf. Dieses Tor schien der Partie gut zu tun, denn danach war auch der VfB etwas munter geworden, wusste aber nicht recht, wie die gut gestaffelte Verteidigung der Gastgeber zu durchbrechen wäre. Kurze Zeit später hätte Rafal Zych nach einem genauen Zuspiel von Tomasz Skrzypczak den Ausgleich erzielen müssen. Sein Schuss ging zu zentral auf den Keeper. Und in der 45.Minute gab es für selbigen Spieler die erneute Möglichkeit zum Ausgleich, doch der Ball blieb in der vielbeinigen Schleifer Abwehr hängen.
Mit dem verdienten 1:0 gingen die Kicker zur Pause. Das Resümee bleibt: ein zu harmloser VfB trifft auf eine bissige Lok.

Die Ansprache von Trainer Andreas Helbig in der VfB – Kabine war kurz aber deutlich, doch auch das war heute kein Wecksignal aus der Lethargie. Schleife konnte seinen Stiefel runter spulen, wenn auch nicht mehr ganz so druckvoll wie in der 1.Hälfte, aber alles schien auf ein mageres 1:0 hinauszulaufen. In der 55.Minute versuchte  Tomasz Skrzypczak eine Kopie seines Freistoßtreffers vom letzten PST, doch der Ball verfehlte ganz knapp rechts oben das Ziel. Dagegen rettete Max Leschke in der 60.Minute vor dem heranstürmenden Andreas Marusch und spitzelte diesem den Ball von den Füßen. Nur eine Minute später ließ Lars Briesemann sowohl Silvio Pätzold als auch Tom Wiesner nur das Nachsehen, konnte aber auch den minimalen Vorsprung nicht vergrößern. Dann folgten bei den Gästen zwei offensive Einwechslungen, mit Marc Gaumer und Marcus Schünemann sollte der Angriff belebt werden. Doch auch diese beiden konnten die Mannschaft nicht so richtig mitreißen. Stattdessen herrschte höchste Alarmstufe im Weißwasseraner Strafraum. Sowohl Ben Pohling als auch Christian Kraink hatten Chancen auf dem Fuß, doch am Schluss blieb Steven Knobel kleiner Sieger. Nach einem Freistoß der Gastgeber verlängerte Lars Briesemann in der 67.Minute per Kopf, direkt in die Arme des Keepers. Und auch den Freistoß von Mario Panoscha in der 76.Minute konnte Steven Knobel im Nachfassen halten. Der VfB setzte kaum noch Akzente und hatte auch keine großen Gelegenheiten mehr. Er ließ sich das Spiel der Lok aufdrängen und reagierte nur noch. Aus 20m prüfte kurz vor Ende der Partie Robert Kranig noch den VfB – Keeper, der wieder ein sicherer Rückhalt war. Zu diesem Zeitpunkt schien der Kick gelaufen und alle warteten auf den Abpfiff.
In der 90.Minute erhielt der VfB noch eine Ecke zugesprochen, die sich ziemlich nah vors Tor senkte. Im Gewühl rutschte der Ball Tormann Ronny Wetzke durch die Handschuhe und kullerte zum 1:1 ins Netz. Letzter VfB – Spieler an der Kugel war Silvio Pätzold. Die Freude über den inzwischen unerwarteten Punktgewinn der Gäste war groß - hielt allerdings nur vier Minuten. Nach einem Foul von Oliver Kraatz kurz vor der Strafraumgrenze, musste dieser mit Gelb-Rot den Platz verlassen. Nun überschlugen sich die Ereignisse und das Spiel war an Dramatik kaum noch zu überbieten.  Tomasz Skrzypczak war über diese Entscheidung so erbost, dass er sich auch noch die Gelbe Karte wegen Reklamierens einholte. Andreas Marusch bereitete sich indes auf den fälligen Freistoß vor und wuchtete die Kugel mit viel Gefühl in das Dreiangel zur 2:1 Führung. Danach hatten alle genug gesehen und der Referee beendete den Kick. Der Sieg und die Tabellenführung des SV Lok Schleife gehen damit voll auf in Ordnung. Nun haben die Schützlinge von Andreas Helbig 14 Tage Zeit um diese Partie aufzuarbeiten um gegen den starken Liganeuling, den SV Neueibau, zu bestehen.

Torfolge:  1:0  Ben Pohling (32.), 1:1 Silvio Pätzold (90.) – ET, 2:1 Andreas Marusch (90.+4)

Aufstellung SV Lok Schleife: Ronny Wetzke – Mario Panoscha, Nick Schurmann (79.Marcel Steinke), Steve Schurmann, Felix Lampe, Maik Pohling, Robert Kranig, Christian Kraink, Ben Pohling, Andreas Marusch, Lars Briesemann (82.Dario Koschel)
Gelbe Karte:   Andreas Marusch

Aufstellung VfB Weißwasser 1909: Steven Knobel –  Robert Balko, Max Leschke, Tom Wiesner, Oliver Kraatz, Silvio Pätzold, Rafal Zych (61. Marc Gaumer), Toni Seeber (72.Steffen Kästner), Martin Tzschacksch (61.Marcus Schünemann), Tomasz Skrzypczak, Stefan Beil
Gelbe Karte:   Tomasz Skrzypczak, Toni Seeber, Oliver Kraatz
Gelb / Rote Karte: Oliver Kraatz

Schiedsrichter:  Bernd Gundel (SV Blau-Weiß Empor Deutsch-Ossig)

Linienrichter:   Steffen Wiedemann (GFC Rauschwalde) und Christoph Gundel (SV Blau-Weiß Empor Deutsch-Ossig)

Zuschauer:     256

B. Loos                         
05.PST Kreisoberliga, Weißwasser am SA, 29.09.2012

VfB  Weißwasser 1909                      3    ( 3 )          
FSV 1990 Neusalza-Spremberg      2    ( 0 )

Mit mehr Selbstvertrauen und einem Fanbus reisten die Gäste vom Hänscheberg an. Doch genützt hat das nichts. Denn auch wie in der vergangenen Saison verloren die Kicker aus Neusalza-Spremberg und nahmen keine Punkte mit nach Hause an den Hänscheberg.
Mit ähnlicher Taktik wie gegen den FCO Neugersdorf 2. warteten dagegen die Kicker vom Turnerheim auch auf heimischem Platz auf. Und die ersten 20 Minuten sahen die Zuschauer Fußball von einem anderen Stern. Manch einer erkannte den VfB nicht wieder. Die Effektivität lag bei nahezu 100 Prozent und das bei Tempofußball pur. Dass es so nicht weiter gehen konnte, lag auf der Hand. Aber der Reihe nach:
Den ersten Schuss der Partie gab Jan Rehacek in Richtung Steven Knobel – Tor ab, doch es fehlte noch die Präzision. Außerdem versuchte der FSV die Gastgeber in ihre Hälfte zu drücken und mit hohen Flanken für Gefahr zu sorgen. Das führte diesmal nicht zum Torerfolg, stattdessen nutzten die Glasmacherstädter die Ballverluste der Gäste aus und brachten ihre Konter wie Nadelstiche. Der erste war in der 7.Minute, als
Tomasz Skrzypczak zum Abschluss kam. Dessen Schuss wurde noch von Keeper Dieckhoff abgewehrt. Stefan Beil setzte aber energisch nach und erzielte per Kopf die 1:0 Führung. Dann hatten die Gastgeber das Glück auf ihrer Seite, als in der 13.Minute Stefan Mihálik eine tiefe Flanke vor dem Knobel – Gehäuse nicht erreichte. Der Keeper schlug einen ganz langen Ball nach vorn, den sein Gegenüber aber aufsetzen ließ und damit Stefan Beil die Gelegenheit zum Kopfball gab. Darum ließ sich letzterer nicht bitten und sorgte in der 15.Minute für das 2:0.
Schon der nächste Konter brachte das 3:0. Toni Seeber wurde auf halb links unfair vom Ball getrennt und
erhielt einen Freistoß. Tomasz Skrzypczak zirkelte diesen Ball um die Mauer genau ins Dreiangel. Nicht nur Torwart David Dieckhoff verfolgte diesen Schuss mit unglaublicher Faszination. Da zeigte die Uhr die 17.Spielminute. Der VfB machte nun nicht den Fehler und ließ sich in seiner Hälfte einschnüren. Sie demonstrierten ihren Konterfußball weiter und erspielten weitere Chancen. In der 23.Minute kombinierten erneut Tomasz Skrzypczak und Stefan Beil, wobei letzterer den finalen Schuss neben den Kasten setzte.
Im letzten Drittel der 1.Hälfte ließ das Tempo dann etwas nach, doch die Abwehr des VfB Weißwasser machte einen sicheren und souveränen Eindruck. So sehr sich die Mannen vom Hänscheberg auch mühten, der Ball wollte nicht über die Linie. Krönung war in der 40. Minute der Lattenunterkantenknaller im Anschluss an eine Ecke vom FSV und auch der Abpraller ging in Richtung Wolken. Kurz davor hätte aber Tomasz Skrzypczak auf 4:0 erhöhen müssen. Sein unbedrängter Kopfball nach Pass vom Sturmpartner nahm ähnlichen Weg. So blieb also die Null auf Seiten der Gäste stehen und der VfB ging mit dem Glück des Tüchtigen und geschwollener Brust in die Pause.

Die Hoffnung, dass die Gastgeber einen 3-Treffer-Vorsprung zum Sieg halten können, ging durch die Runde. Doch leicht machten das die Kicker aus Neusalza – Spremberg ihrem Gegner nicht. Ohne Wechsel auf beiden Seiten begann der 2.Durchgang. Die Gäste versuchten es jetzt mit derselben Taktik wie der VfB, doch da gab es noch eine vielbeinige Abwehr und einen, wenn auch angeschlagenen, aber sicheren Rückhalt Steven Knobel. Auch der im Mittelfeld fleißig agierende Marc Gaumer biss bis zur 57.Minute auf die Zähne, da er seit einem Foul zu Beginn der Partie mit Schmerzen agierte.
Die Zeit rannte den FSV Männern davon und ihre Torversuche wurden verzweifelter. Stefan Mihálik trieb sein Team immer wieder vorwärts und Thomas Hentschel hatte die eine oder andere Möglichkeit auf den Schlappen (72., 80.). Aber auch Stefan Beil und Tomasz Skrzypczak waren noch immer Richtung Dieckhoff – Kasten unterwegs. Auch ihre Versuche blieben erfolglos.
So musste eine Standardsituation her um den Bann für die Gäste zu brechen. Thomas Hentschel drang auf der rechten Seite in den Strafraum ein und Steven Knobel holte ihn im Herauslaufen von den Füßen. Den fälligen Elfmeter verwandelte Stefan Mihálik in der 77.Minute sicher zum 3:1. Nun lebte das Spiel von der Spannung, weil die Gäste nochmal Morgenluft witterten. Die Kicker vom Turnerheim standen sehr unter Druck und verteidigten mit Mann und Maus ihren Kasten. Dennoch gelang aus einer undurchsichtigen Aktion heraus, bei der der VfB den Ball nicht unter Kontrolle oder aus dem Strafraum bekam, das Anschlusstor zum 2:3. Stefan Mihálik war in der 88.Minute der Absender. Die letzten Minuten der Partie wurden noch enger, weil der FSV das Unmögliche möglich machen wollte. Doch auch die Nachspielzeit reichte nicht, um einen Punkt auf die Heimreise mitzunehmen.
Damit hat der VfB den Sprung an die Tabellenspitze geschafft. Wie lange entscheidet sich morgen in der Partie des VfB Zittau. Die vielen Gelben Karten beim VfB sind keineswegs Ausdruck einer unfairen Spielweise.
Am kommenden Wochenende können die Kicker nachlegen. Das mit Spannung erwartete Derby gegen den SV Lok Schleife auf dem Sportplatz am Jahnring steht an.

Torfolge:   1:0 Stefan Beil (7.), 2:0 Stefan Beil (15.), 3:0 Tomasz Skrzypczak (17.), 3:1 Stefan Mihálik (77.FE), 3:2 Stefan  Mihálik (88.)

Aufstellung VfB Weißwasser 1909: Steven Knobel –  Oliver Kraatz, Max Leschke, Marc Gaumer (57.Steffen Höhne), Rafal Zych, Robert Balko, Martin Tzschacksch, Tom Wiesner, Toni Seeber (90.+Kevin Trause), Tomasz Skrzypczak,  Stefan Beil (90.+Paul Schimek)
Gelbe Karte:    Max Leschke, Steven Knobel, Toni Seeber, Oliver Kraatz, Rafal Zych, Robert Balko

Aufstellung FSV 1990 Neusalza-Spremberg: David Dieckhoff – Michael Förster, Roman Lupa, Marcus Sacher (84.Stefan Model),  Sven Wockatz, Pavel Bursa, Paul Adler, Johnny Richter (74.Marc Pötschke), Jan Rehacek, Thomas Hentschel, Stefan Mihálik
Gelbe Karte:   Sven Wockatz

Schiedsrichter:  Uwe Rüdiger (SV Grün-Weiß Gersdorf)
Linienrichter:      Wolfgang Pallmann und Heinz Bittrich (beide SV Grün-Weiß Gersdorf)

Zuschauer:         138

B. Loos
04.PST Kreisoberliga, Neugersdorf am SO, 23.09.2012

FC Oberlausitz Neugersdorf 2.        1    ( 0 )
VfB Weißwasser 1909                       5    ( 3 )

Mit einer überragenden und geschlossenen Mannschaftsleistung gelang den Männern vom Turnerheim ein verdienter und nie gefährdeter Erfolg gegen die Neugersdorfer Reserve.
Nach dem respektvollen Beginn von beiden Seiten und einigen Gelegenheiten der Teams kamen ab zweitem Drittel der ersten Halbzeit die Gäste besser ins Spiel, obwohl der Ball schon in der 9.Minute erstmalig im Netz zappelte. Doch der Treffer von Tomasz Skrzypczak fand wegen einer Abseitsposition keine Anerkennung. Glück hatte der VfB in der 14.Minute, als Max Schiele von halb rechts mit seinem Schussversuch nur den Außenpfosten streifte.
Die Oberlausitzer fanden während der gesamten Spielzeit kein probates Mittel, die ganz starke Abwehr auszuhebeln. Die Fernschüsse kamen zu unplatziert und nur allzu selten gelang ihnen eine hohe Hereingabe zu Kopfballzwecken in den Strafraum. Auch als die Gastgeber das Tempo anzogen, hielt der VfB mit und konterte seinerseits gefährlich. Überraschungen in der Aufstellung blieben von Seiten des VfB an diesem Spieltag aus.
In der 35.Minute jubelten die Weißwasseraner dann erstmals. Auf Vorlage von Stefan Beil erzielte Tomasz Skrzypczak von halb rechts das 0:1, indem er überlegt den Ball vorbei an Torwart Markus Poley in die lange Ecke schob. Nun hatten die Gäste einen Lauf und konterten die Platzbesitzer aus. Der an sich ungewohnte Kunstrasenbelag kam ihnen dabei entgegen. Und nach weiteren fünf Minuten stand es 0:2. Wieder war Stefan Beil der Vorlagengeber, diesmal aber für den wie entfesselt  aufspielenden Toni Seeber, der seinen direkten Gegenspieler austanzte und auch dem Torwart keine Chance gab. Und immer noch war ein Wahnsinnstempo in der Partie, das den Gästen auch noch das 0:3 in der 1.Minute der Nachspielzeit bescherte. Der konternde Stefan Beil war diesmal der Torschütze auf Pass von Tomasz Skrzypczak. Die 3:0 Führung der Gäste zur Halbzeit ging voll in Ordnung.
Mit solch fantastischem Fußball legten die Männer um Kapitän Knobel den Grundstein für einen in dieser Höhe nicht erwarteten Auswärtssieg.
Mit Beginn der 2.Hälfte setzten die Weißwasseraner ihren Angriffsfußball fort und hielten den Ball vom eigenen Kasten entfernt. Der FC fand auch in dieser Phase kein Mittel, obwohl das Tempo mit zunehmender Zeit nachließ. Die wieder vorgetragenen Fernschüsse brachten auch diesmal nicht wirklich Gefahr für den Knobel – Kasten.
In der 54.Minute konterten die beiden VfB – Stürmer, wobei Stefan Beil richtigerweise auf den besser postierten Tomasz Skrzypczak hätte abgeben müssen, denn sein Schuss blieb in den Armen des Keepers Poley hängen. Doch noch in derselben Minute ergab sich für beide erneut die Gelegenheit und diesmal klappte es besser. Nach Flanke von Stefan Beil köpfte Tomasz Skrzypczak zum 0:4.
Eigentlich taten einem die Gastgeber schon fast leid, denn ihre Angriffsbemühungen waren nicht von Erfolg gekrönt. Bis zur 71.Minute warteten ihre Fans, als sich die Abwehr des VfB einen Lapsus leistete und Klemens Alschner völlig allein im Strafraum ließ. Gegen seinen straffen Schuss zum 1:4 hatte Steven Knobel keine Chance. Danach wechselten beide Teams munter durch und brachten frische Kräfte. Doch die konnten nicht anders, als sich in das Gefüge einzubinden.
Steven Knobel parierte in der 87.Minute gedankenschnell noch einen Kopfball von Vedat Tempel. Und im Umkehrspiel gelang den Gästen aus der Glasmacherstadt ein weiterer Treffer. Erneut passte Tomasz Skrzypczak in den Lauf des konternden Stefan Beil, der auch diesmal mit Glück Keeper Polay überwandt. Das war bereits in der 1.Minute der Nachspielzeit.
Der VfB Weißwasser zeigte in dieser Partie eine Leistung, die mit dem Sieg in der Höhe von 1:5 völlig übereinstimmte und Lust auf mehr macht. Doch am kommenden Samstag wartet im Turnerheim mit dem FSV Neusalza – Spremberg auch ein Gegner, dem man mit solcher Spielweise Paroli bieten muss. Die Fans können gespannt sein.

Torfolge:  0:1 Tomasz Skrzypczak (35.), 0:2 Toni Seeber (40.), 0:3 Stefan Beil (45.+1), 0:4 Tomasz Skrzypczak (54.), 1:4 Klemens Alschner (71.), 1:5 Stefan Beil (90.+1)

Aufstellung FC Oberlausitz Neugersdorf 2.: Markus Poley – Klemens Alschner, Tony Sommer, Christoph Mittag, Kevin Schubert, Martin Hädrich (75.Pavel Svoboda), Miroslav Elias, Max Förster (60. Vedat Temel), Max Schiele, Michael Karsch, Roy Meinczinger
Gelbe Karte:   Miroslav Elias, Roy Meinczinger

Aufstellung VfB Weißwasser 1909: Steven Knobel –  Robert Balko, Tom Wiesner, Oliver Kraatz (74.Steffen Kästner) Silvio Pätzold, Marc Gaumer (81.Kevin Trause), Rafal Zych, Toni Seeber (81.Paul Schimek), Martin Tzschacksch, Tomasz Skrzypczak, Stefan Beil
Gelbe Karte:   Oliver Kraatz


Schiedsrichter:  Olaf Glienke (SG Motor Cunewalde)

Linienrichter:    Philipp Meyer (Budissa Bautzen) und Maik Ruprecht (SV Blau-Weiß Neschwitz)

Zuschauer:       80