1.Männer


Nachholepunktspiel vom 08.PST Kreisoberliga, Großschweidnitz am SO, 09.12.2012

SG Medizin Großschweidnitz            0    ( 0 )
VfB Weißwasser 1909                       3    ( 2 )

Beide Teams der Staffel waren an diesem Wochenende die einzigsten, die dem Winterwetter trotzten, obwohl der Platz für eine Schneeballschlacht eher geeignet gewesen wäre.
Doch nur die Gäste hatten nach der Partie Anlass zum Feiern, denn sie haben drei Punkte für ebenso viele Tore aus Großschweidnitz mit nach Hause genommen und damit alle Spiele der 1.Halbserie absolviert. Unter Umständen könnten sie über die Winterpause an der Tabellenspitze verbleiben.
Die Gäste legten gleich in der Anfangsphase furios los, erzielte Martin Tzschacksch mit einem straffen Schuss in die rechte untere Ecke auf Vorlage von Marc Gaumer bereits in der 8.Spielminute den Führungstreffer zum 0:1. Davor mussten die Weißwasseraner aber schon verletzungsbedingt wechseln. Paul Schimek kam in der 3.Minute für Silvio Pätzold.
Im Tor stand heute auch wieder Stammkeeper Steven Knobel als ganz sicherer Rückhalt und sein Co Tom Wiesner als Verteidiger unmittelbar vor ihm. Beide boten, wie auch die gesamte Mannschaft, eine sehr gute Leistung. Aufgrund der Platz- und Witterungsverhältnisse war nun keine Feinschmeckerpartie zu erwarten, heute musste Fußball gekämpft werden und das taten die VfB-ler erfolgreich. In der 17.Minute parierte Daniel Herklotz einen scharfen Schuss von Tomasz Skrzypczak, auch deshalb entstand eine Torpause im Mittelteil der 1.Hälfte. Doch kurz vor dem Halbzeitpfiff versuchte es selbiger erneut und traf in der 43.Minute zum 0:2 in die linke untere Ecke. Davor hatte der VfB aber Glück, als in der gleichen Minute Marcel Lucas` Kopfball ganz knapp am rechten Dreiangel vorbeiging. Die Führung für die Weißwasseraner zur Hälfte war verdient.

Mit Beginn des 2.Teils wurden die Gastgeber aus Großschweidnitz stärker. Die Halbzeitansprache wirkte hier sicherlich nach. Doch zum Torerfolg sollte es auch in dieser Spielzeit nicht reichen, obwohl Kapitän Tobias Kriegel bei seinem Versuch in der 67.Minute nur wenige Zentimeter fehlten. Dafür jubelten die 1909er nochmal, als Tomasz Skrzypczak in der 68.Minute mit einem klugen Heber über den Torwart Daniel Herklotz auf 0:3 erhöhte. Und selbiger Spieler traf in der 77.Minute erneut in die Maschen, doch aufgrund einer Abseitsposition konnte der Treffer nicht anerkannt werden.
Kritisch anzumerken wäre, dass auch heute wieder auf Seiten der Glasmacherstädter immer noch mehr Gelbe Karten verteilt als Tore (3!) geschossen wurden. Damit dezimiert sich die Mannschaft selbst.
In der nun beginnenden Winterpause werden die meisten Blessuren heilen, damit zum Saisonstart Anfang März der Kader wieder steht. Schönes Weihnachtsfest und einen Guten Rutsch!

Torfolge:  0:1  Martin Tzschacksch (8.), 0:2 Tomasz Skrzypczak (43.), 0:3 Tomasz Skrzypczak (68.)

Aufstellung SG Medizin Großschweidnitz: Daniel Herklotz – Rene Drewniok Paul Fiedler, Tobias Kriegel, Marcel Lucas, Ricardo Riediger, Toni Münch, Martin Herklotz, Martin Berndt, Andreas Winkler (83.Jörg Puschmann), Frank Günzel,                   
Gelbe Karte:  Tobias Kriegel

Aufstellung VfB Weißwasser 1909: Steven Knobel – Robert Balko, Christopher Robel, Tom Wiesner, Max Leschke (85.Steffen Höhne), Silvio Pätzold (3.Paul Schimek), Rafal Zych, Marc Gaumer (89.Kevin Trause), Martin Tzschacksch, Tomasz Skrzypczak, Stefan Beil
Gelbe Karte:   Tom Wiesner, Max Leschke, Martin Tzschacksch, Robert Balko

Schiedsrichter:  Tobias Weickelt (FCO Neugersdorf)

Linienrichter:      Max Nerger (VfB Zittau) und Sven Glöckner (FSV 1990 Neusalza-Spremberg)

Zuschauer:        21

B. Loos
13.PST Kreisoberliga, Zittau am SA, 01.12.2012

FV Rot – Weiß 93 Olbersdorf            0    ( 0 )
VfB Weißwasser 1909                       1    ( 0 )

Überglücklich kehrten die Männer vom VfB von der weiten Reise aus Zittau mit drei Punkten im Gepäck zurück. Doch recht lange mussten die Kicker und Fans zittern, bis das endgültig feststand…
Die Olbersdorfer fanden zunächst viel besser in die Partie, war ihnen doch der Hartplatz und die glitschigen und damit sehr gefährlichen Verhältnisse bekannt. Außerdem feierte Tom Wiesner seine Premiere im Tor der Gäste und die Männer davor wollten es ihm nicht unbedingt schwer machen. So sah der Anfang des Kickes auf Seiten der Weißwasseraner recht verkrampft aus.
Die Rot – Weißen versuchten es von Beginn an mit hoch in den Strafraum getretenen Bällen, um die drei großen Angreifer mit den Köpfen in Szene zu setzen. Robert Wunderlich verfehlte in der 7.Minute den Kasten, und in der 11.Minute hielt Tom Wiesner seinen ersten Ball sicher. Das befreite auch die Abwehr davor und so nach und nach traten die Glasmacherstädter in die Hälfte der Gastgeber.
Die bis dahin größte Möglichkeit hatte in der 15.Minute Stefan Beil, als er von Tomasz Skrzypczak den Ball vorgelegt bekam, diesen aber allein auf Torwart Grollmisch zurennend nicht unter Kontrolle kriegte. Der VfB wurde zusehends sicherer, musste aber stets auf die langen Bälle der 93er achten. Silvio Pätzold räumte als letzter Mann hinten ab und ließ den einen oder anderen Stürmer ins Abseits laufen. Keeper Tom Wiesner erledigte seine Aufgaben ganz cool, als hätte er nie was anderes getan.
Nach einem Zweikampf fielen in der 29.Minute einige unfeine polnische Worte. Da Rafal Zych involviert war, bekam er die Gelbe Karte. Der mit dieser Partie überforderte Schiedsrichter traute Kapitän Björn Günther scheinbar diese Sprachkenntnis nicht zu und er kam ohne Strafe davon.
In der 31.Minute probierte es Christopher Robel von der halblinken Seite. Der Keeper ließ den Ball prallen, doch das Bein von Tomasz Skrzypczak war einige Zentimeter zu kurz um nachzulegen. In der 39.Minute zeigte Tom Wiesner seine Reaktion. Aus 16 m versuchte Martin Linke, der dem VfB die meisten Sorgen bereitete, den Ball im Netz unterzubringen. Reflexartig war der Keeper zur Stelle und parierte sicher. Das Halbzeitergebnis von 0:0 ging in Ordnung, war aber ausbaufähig, obwohl die Gastgeber definitiv einen Mann mehr auf dem Platz hatten.
Dann legten die Schwarz-Weißen einen Zahn zu und schnürten die Gastgeber zeitweise in ihre Hälfte. Doch noch fehlte die Präzision und das Quäntchen Glück. Tomasz Skrzypczaks halbhohen Schuss wehrte der Olbersdorfer Torwart in der 55.Minute noch ab, doch in der 62. war er gegen den für ihn schlecht sichtbaren von Marc Gaumer in die rechte untere Ecke zum 0:1 machtlos. Ausgangspunkt dafür war der Zweikampf mit Tomasz Skrzypczak, der im Strafraum gefoult, aber vom Schiedsrichter als Freistoß nach außen verlegt wurde. Nach dem Abpraller aus der Mauer legte er erfolgreich Marc Gaumer auf.
Vor diesem Treffer gab es noch einige zweifelhafte Entscheidungen des Referees, die auch der befragte Linienrichter nicht erklären konnte. So erhielt Stefan Beil wegen Reklamierens eine Gelbe Karte, die Folge einer wiederholten Fehlentscheidung war.
In der 69.Minute hätte o.g. Spieler den Sack für die Gäste zumachen können. Doch erneut scheiterte er am Keeper, nachdem ihm Tomasz Skrzypczak den Ball in den Lauf schnippelte.
Danach drehten die Gastgeber nochmal auf und versuchten mit der Brechstange den Ausgleich zu erzielen. Die Krönung an Fehlentscheidungen leistete sich der Spielleiter in der 76.Minute, als er nach einem klaren Foul beim Kopfballversuch im 5-Meter-Raum an Torwart Tom Wiesner auf den Punkt zeigte. Dank des Linienrichters, der so viel Courage zeigte und dem Schiedsrichter die Situation erläuterte, änderte dieser die Entscheidung auf Freistoß für den VfB. Doch die Weißwasseraner konnten bis zum Spielende den zwischenzeitlich guten Spielfluss nicht mehr wieder finden, haderten mit den Bedingungen und der Spielleitung und zitterten sich trotz widriger Umstände in Zittau zum Sieg.
Am kommenden Sonntag wartet erneut der Bus am Turnerheim auf die Kicker. Die Nachholepartie des 8.PST in Großschweidnitz steht an.

Torfolge:  0:1 Marc Gaumer (62.)

Aufstellung FV Rot – Weiß 93 Olbersdorf: Pierre Grollmisch - Robert Jungmichel, Robert Wunderlich, Björn Günther, Marcel Scholz, Marco Strathausen, Martin Linke, Matthias Lange, Martin Jungmichel, Hendryk Junior, Conrad Ursinius,     
Gelbe Karte:   Martin Jungmichel

Aufstellung VfB Weißwasser 1909: Tom Wiesner –  Robert Balko, Max Leschke, Christopher Robel, Silvio Pätzold, Rafal Zych, Martin Tzschacksch, Marc Gaumer (90. Kevin Trause), Marcus Schünemann, Tomasz Skrzypczak, Stefan Beil
Gelbe Karte:   Stefan Beil, Tomasz Skrzypczak, Rafal Zych

Schiedsrichter:  Alexander Gliesing (FSV Kemnitz)

Linienrichter:      Felix Philipp (FSV Neusalza-Spremberg) und Holger Gliesing (FSV Kemnitz)

Zuschauer:          80


B. Loos                         
12.PST Kreisoberliga, Weißwasser am SA, 24.11.2012

VfB  Weißwasser 1909            1    ( 1 )           
LSV Friedersdorf                       2    ( 1 )

Im letzten Heimspiel der ersten Halbserie der Saison 2012/13 konnten die Männer um Kapitän Steven Knobel nicht mehr punkten. Die unbekannten Gäste aus Friedersdorf machten es den Kickern vom Turnerheim schwer. Besonders mit dem harten Pressing kamen die Angreifer des VfB nicht zurecht. Außerdem erschwerten sie sich durch unnötige Ballverluste das Spiel selbst.
Nach anfänglichem Abtasten und noch keiner sehenswerten Torraumszene kamen die Gastgeber dann besser ins Spiel. Ihre Abwehr stand dicht, der Angriff ließ allerdings noch einiges offen, so auch als sich in der 12.Minute sowohl für Toni Seeber als auch für Marc Gaumer Schussgelegenheiten ergaben. Beide zögerten zu lange. Mit dem Treffer der Gastgeber in der 20.Minute nach Pass von Marcus Schünemann auf Tomasz Skrzypczak schien   die „Fußballwelt“ mit dem 1:0 wieder in geordneten Bahnen zu sein.
Vielleicht nahmen die Männer des VfB nun die Partie auch etwas leichter… und kassierten dafür vier Minuten später den Ausgleich. Der schnelle Felix Bernsdorf wartete an der Mittellinie auf die Pässe seiner Mitspieler und so geschehen in der 24.Minute. Steven Knobel rannte dem Ball noch entgegen, war aber nicht vor dem Torschützen dran, so dass dieser zielgenau einschieben konnte.
Das 1:1 gab den Gästen einen richtigen Aufwind und der VfB sah sich jetzt einer leidenschaftlich auf den nächsten Treffer kämpfenden Friedersdorfer Mannschaft gegenüber. In der Abwehr standen diese gut gestaffelt und ließen den Angreifern wenig Raum und nach vorn wurden immer wieder Konter gestartet.
Auch die Fernschüsse der Kicker vom Turnerheim strahlten nur selten Gefahr aus. Marc Gaumers in der 30.Minute ging links oben am Kasten vorbei und den von Marcus Schünemann in der 33.Minute klärte Torwart Maywald zur Ecke. Zum Ende der 1.Hälfte brannte es im Strafraum von Weißwasser lichterloh, als in der 39.Minute Felix Bernsdorf allein vor Torwart Knobel anstatt selbst zu schießen, auf seinen Mannschaftskameraden Max Seiffert auflegte und der den Ball an den Pfosten hämmerte. Das hätte schon die Führung für die Gäste zur Halbzeit sein müssen. Mit dem 1:1 und viel Dusel ging es also in die Pause.

Und auch zu Beginn der 2.Hälfte ging der LSV Friedersdorf viel energischer und zielstrebiger zu Werke. Nur in einzelnen Szenen blitzten die Gastgeber gefährlich auf. Z.B. in der 48.Minurte, als sich Marcus Schünemann auf der rechten Grundlinie durchsetzte, aber den Ball ans Außennetz schoss. Dann schaltete sich auch Oliver Kraatz ins Angriffsgeschehen mit ein, doch seinen Schuss parierte Torwart Patrick Maywald. Letztendlich blieb auch Stefan Beil in der 53.Minute mit einem wunderschönen Kopfball erfolglos, weil ihn der Keeper noch aus dem Dreiangel kratzte.
Dagegen wartete erneut an der Strafraumgrenze Felix Bernsdorf und nutzte einen Fehlpass im Mittelfeld mit anschließendem missglückten Abwehrversuch für seinen Konter, den er in der 56.Minute zum 1:2 vollendete. Und nur zwei Minuten später rettete Steven Knobel mit Fußparade nach Schuss von Nick Möbus vor einem größeren Rückstand.
Nun waren die Platzbesitzer in Zugzwang, erhöhten den Druck und wechselten Personal. Alles in allem rissen sie die Partie an sich, ohne aber zu überzeugen. Obwohl sich bis Spielende noch einige Gelegenheiten ergaben, konnte keine zählbar verwandelt werden.
Tomasz Skrzypczaks Freistoß in der 67.Minute holte der Keeper aus der Ecke, beim Nachschuss standen sich die VfB – Männer selbst im Weg. Auch das Powerplay der Gastgeber überstanden die Gäste mit Chancen für den inzwischen eingewechselten Robert Balko (81.). Der Torwart Patrick Maywald erhielt viele Möglichkeiten sich auszuzeichnen und nutzte diese rigoros. Die mitgereisten LSV Fans stimmten schon Lobeshymnen auf ihre Mannschaft ein und sollten das bis zum Ende durchhalten dürfen.
Selbst in der Nachspielzeit hätten die Friedersdorfer ihren Vorsprung noch erhöhen können, als Dominik Schubert völlig unbedrängt die Kugel über den Kasten drosch.
Diesmal ließ das Team von Trainer Andreas Helbig ihre Geschlossenheit und Leidenschaft außen vor und wurde dafür mit null Punkten bestraft. Das sollte am kommenden Wochenende anders werden, wenn
die VfB – Männer die weite Reise nach Zittau antreten, denn dort spielen sie am Samstag gegen den SV Rot – Weiß 93 Olbersdorf auf dem Hartplatz des Zweitstadions an der Kantstraße.

Torfolge:   1:0 Tomasz Skrzypczak (20.), 1:1 Felix Bernsdorf (24.), 1:2 Felix Bernsdorf (56.)

Aufstellung VfB Weißwasser 1909: Steven Knobel –  Oliver Kraatz (63.Robert Balko), Max Leschke, Silvio Pätzold, Rafal Zych, Martin Tzschacksch, Marc Gaumer, Toni Seeber, Marcus Schünemann (76. Steffen Höhne), Tomasz Skrzypczak,  Stefan Beil (63.Christopher Robel)
Gelbe Karte:    Max Leschke, Tomasz Skrzypczak, Toni Seeber

Aufstellung LSV Friedersdorf: Patrick Maywald – Björn Knauer, Enrico Kasper, Max Seiffert, Felix Bernsdorf (82. Dominik Schubert), Ramon Solak (43.Michael Miedrich), Felix Schulte – Hubbert, Maik Jurke, Oliver Grabsch, Nick Möbus (92. Felix Hanke), Thomas Model
Gelbe Karte:   keine

Schiedsrichter:  Amir Dilmaghani (SV Lautitz 96)   
Linienrichter:     Matthias Jursch (SG Medizin Großschweidnitz) und Pedro Hoke (SV Horken – Kittlitz)   

Zuschauer:        144

B. Loos
11.PST Kreisoberliga, Görlitz am SA, 17.11.2012

NFV Gelb-Weiß Görlitz 2.            1    ( 1 )
VfB Weißwasser 1909                0    ( 0 )

Mit tatkräftiger Unterstützung aus der ersten Görlitzer Mannschaft lief der Niederschlesische Fußballverein gegen die Gäste vom VfB Weißwasser 1909 auf. Die Nervosität und Aufregung vor dem wichtigen Vergleich war den Glasmacherstädtern anzumerken. Und doch gehörte ihnen die erste Gelegenheit, als in der 7.Minute Tomasz Skrzypczak aus 25 m von halb rechter Position schoss. Marc Röhricht lenkte den Ball gerade noch über die Latte. Danach kamen die Gastgeber besser ins Spiel und drängten den VfB sehr weit in die eigene Hälfte. Nach einer Ecke von Clemens Russek in der 11.Minute köpfte Arkadiusz Nowak in Richtung Gehäuse. Steven Knobel faustete den Ball mit einer Glanzparade über das Gebälk.
Die Gäste hatten durch diesen Druckfußball die Möglichkeit Konter zu fahren, doch Abspielfehler und die schnelle Umkehr des Gastgebers verhinderten den Erfolg.
Nach einem Freistoß in der 26.Minute erzielte Clemens Russek mit einem Schuss aus vollem Lauf von der Strafraumgrenze in die rechte untere Ecke das 1:0. Zu diesem Zeitpunkt waren die Gäste in Unterzahl, da Alexander Glatz an der Seitenlinie behandelt werden musste. Fünf Minuten später versuchte es Tino Pietsch mit einem Kracher in die linke Ecke, aber Keeper Knobel war genauso schnell unten.  Nach einer guten Balleroberung von Marcus Schünemann leitete dieser in der 33.Minute einen verheißungsvollen Angriff ein, aber die vielbeinige NFV – Abwehr klärte vor ihrem Torwart Röhricht. Glück hatte der VfB Weißwasser zwei Minuten vor der Halbzeitpause, als sich vor Maciej Machowski die Abwehr öffnete und er sich allein Steven Knobel gegenüber sah. Sein Schuss flog aber weit über den Kasten. Um solche Gelegenheiten in der 2.Hälfte zu verhindern, musste sich die Laufbereitschaft der Kicker vom Turnerheim unbedingt steigern. Außerdem sollten sie die wenigen sich bietenden Gelegenheiten zum Torerfolg nutzen.
Doch nahtlos knüpften die Platzbesitzer an ihre Spielweise der 1.Halbzeit an und schon musste Steven Knobel wieder hell wach sein, als Klemens Fraustadt in der 46.Minute in seine Richtung köpfte. Maciej Machowski verpasste in der 53.Minute eine scharfe Hereingabe von Tino Maucksch, als er allein am rechten Pfosten wartete.
Danach besannen sich auch wieder die Gäste und fingen an mitzuspielen. Sie wollten unbedingt den Ausgleich erzwingen. Der Kampfgeist war förmlich in der Luft zu spüren. Die 56.Minute brachte dem VfB gleich zwei Möglichkeiten. Nach einem kurzen Freistoß von Tomasz Skrzypczak, schickte er Marcus Schünemann, dessen Flanke abgewehrt wurde. Die anschließend getretene Ecke schob Robert Balko am Kasten vorbei. Die größte Chance der Gäste gab es in der 66.Minute. Die mitgereisten Fans hatten den Torschrei schon auf den Lippen, aber Torwart Marc Röhricht verkürzte blitzschnell die Ecke, als sich Tomasz Skrzypczak halb rechts im Strafraum durchgetankt hatte.
Da jetzt besonders der VfB Weißwasser 1909 mit offenem Visier kämpfte, boten sich den schnellen Flügelflitzern der Görlitzer weitere Räume. Keeper Knobel brachte aber den einen oder anderen zur Verzweiflung, denn auch sein Kasten schien wie vernagelt. Tino Maucksch musste dies wiederholt in der 69.Minute registrieren, als er einen Konter von halb links abschloss. Danach folgten eine Unzahl Gelber Karten, in der auch Schiedsrichter Olbrig seine gute Linie verlor. Die Gastgeber hatten es überhaupt nicht mehr eilig und provozierten mit Langsamkeit. Der VfB wollte es derweil sehr schnell, es gelang ihm aber keine zwingende Gelegenheit mehr. Alles in allem spielten die Gastgeber lauffreudiger und überzeugten mit schnellem Doppelpassspiel. Gedanklich waren sie auch oftmals einen Schritt voraus, so dass das Resultat letztendlich in Ordnung geht.
Nachdem nun auch Zittau an diesem Spieltag Punkte einbüßte und die Lok ganz stehen blieb, ist der Sprung an die Tabellenspitze nicht gelungen. Doch der VfB wird deshalb den Kopf nicht hängen lassen. Am kommenden Wochenende gibt es eine neue Chance im heimischen Stadion gegen den LSV Friedersdorf.

Torfolge:  1:0   Clemens Russek (26.)

Aufstellung NFV Gelb-Weiß Görlitz 2.: Marc Röhricht – Erik Garbe (65.Eric Wünsche), Arkadiusz Nowak, Klemens Fraustadt, Thomas Horschke (80.Clemens Simon), Clemens Russek, Tino Mauksch (70. Florian Seifert), Thomas Witzmann, Florian Seifert, Maciej Machowski, Tino Pietsch
Gelbe Karte:   Maciej Machowski

Aufstellung VfB Weißwasser 1909: Steven Knobel –  Robert Balko, Max Leschke, Alexander Glatz (38.Tom Wiesner), Oliver Kraatz, Rafal Zych, Toni Seeber (80.Christopher Robel), Martin Tzschacksch, Marcus Schünemann, Tomasz Skrzypczak, Stefan Beil
Gelbe Karte:   Max Leschke, Martin Tzschacksch, Stefan Beil, Oliver Kraatz

Schiedsrichter:  Michael Olbrig (TSV 1861 Spitzkunnersdorf)

Linienrichter:     Peter Selle (Eigenscher FV) und Peter Ullmann (SV Schönau-Berzdorf)

Zuschauer:        45

B. Loos
10.PST Kreisoberliga, Klitten am SO, 11.11.2012

SV Klitten 89                              2    ( 1 )
VfB Weißwasser 1909            4    ( 1 )

Trotz großen Kampfgeistes gelang es den Klittener Kickern nicht, dem Favoriten ein Bein zu stellen. Allerdings wurden die Weichen dafür erst im 2.Abschnitt gelegt. Durch den Sieg des Tabellenersten gegen den –dritten behält der VfB seine unmittelbare Verfolgerposition.
Erwartungsgemäß starteten die Männer aus Weißwasser furios und legten in der 5.Minute den Führungstreffer vor. Ein prima eingeleiteter Angriff vom Martin Tzschacksch ging zu Rafal Zych und dieser mit finalem Pass auf den in die Gasse startenden Tomasz Skrzypczak. Danach bemühten sich die Gäste den Vorsprung auszubauen, wurden aber nicht belohnt. Die vielbeinige Abwehr der Gastgeber erzwang immer wieder Fehlpässe oder Ballverluste, Außerdem war der zusehends weicher werdende Boden für beide Teams sehr schwer zu bespielen. Der VfB drückte die Klittener zeitweise in ihre eigene Hälfte und versuchte sie auszuspielen. Steven Burghardt im Tor der Gastgeber konnte sich in einigen Szenen auszeichnen. Dagegen mussten die Spieler des VfB auf Norman Reher und Eric Hennig aufpassen, die sich immer wieder mit schnellen Antritten und geschickten Dribblings Platz verschafften.
In der 36.Minute lag dann der Ball erneut im Gastgebertor, doch der Linienrichter hatte eine Torwartbehinderung gesehen, so dass der Treffer keine Anerkennung fand.
Stattdessen fiel das Tor für den SV zum 1:1 aus heiterem Himmel. Der flinke Norman Reher zog in der 41.Minute aus der Ferne ab, wobei der Ball unglücklich vor Steven Knobel aufsetzte und für ihn unhaltbar machte. Die Klittener bedrängten nun in den Schlussminuten der 1.Hälfte den Strafraum der Gäste und wollten mehr. Da der VfB Weißwasser vergessen hatte nachzulegen, gingen die Kicker also mit einem Unentschieden zur Pause.
Der Sturmlauf der Gastgeber hielt sich über die Unterbrechung und sie bedrängten gleich zu Beginn wieder den Kasten des Steven Knobel. Doch auf der Gegenseite fielen die Tore. In der 50.Minute legte Stefan Beil zurück auf Toni Seeber und dieser schoss mit Direktabnahme aus 20m in den linken Winkel zum 1:2. Das war der viel umjubeltste Treffer der Partie. Nach einigen Fehlversuchen in der Zwischenzeit konnte Stefan Beil in der 63.Minute auf 1:3 erhöhen. Dabei setzte eigentlich Tomasz Skrzypczak zum Trefferversuch an, blieb aber beim Umspielen des Torwartes hängen, so dass Stefan Beil diese Gelegenheit nutzte und den Ball rein stocherte.
Die Geduld der Gäste zahlte sich also aus und sie konnten sogar den Vorsprung weiter ausbauen. Wieder war es Stefan Beil, der in der 69.Minute nachsetzte und den Treffer zum 1:4 sicher machte. Eingeleitet wurde der Angriff mit einer Ecke von Rafal Zych, dessen Ball Martin Tzschacksch am linken Pfosten Richtung Kasten verlängerte. Vielleicht war auch dessen Kopfball schon hinter der Linie.
Eine Standardsituation brachte dem weiter tapfer kämpfenden Gastgeber den gewünschten Torjubel. Rene Petricks Freistoß in der 71.Minute ging ungebremst direkt durch die Weißwasseraner Mauer und überraschte den Keeper Knobel. Damit verkürzten die Klittener auf 2:4. Die restliche Zeit rannte der SV weiterhin an und versuchte sein Möglichstes, aber es war auch heute gegen eine mit Verletzungs- und Krankheitsausfällen behaftete Weißwasseraner Mannschaft nicht mehr drin. Alexander Glatz auf der linken Abwehrseite in Team des VfB machte ein ganz starkes Spiel und wurde von seinen Mannschaftskameraden am Ende gefeiert.

Torfolge:  0:1  Tomasz Skrzypczak (5.), 1:1 Norman Reher (41.), 1:2 Toni Seeber (50.), 1:3 Stefan Beil (63.), 1:4 Stefan Beil (69.), 2:4 Rene Petrick (71.)

Aufstellung SV Klitten 89: Steven Burghardt – Frank Grune, Daniel Tschage, David Berndt, Steffen Nentwig, Karsten Schurig, Eric Hennig, Rene Petrick, Marco Speer (78. Tobias Born), Norman Reher, Torsten Jurack (71. Erik Sock)
Gelbe Karte:   Rene Petrick

Aufstellung VfB Weißwasser 1909: Steven Knobel –  Robert Balko, Max Leschke, Alexander Glatz (81.Tom Wiesner), Oliver Kraatz, Steffen Höhne (67.Steffen Kästner), Rafal Zych, Toni Seeber, Martin Tzschacksch (89. Christopher Robel), Tomasz Skrzypczak, Stefan Beil
Gelbe Karte:   Max Leschke

Schiedsrichter:    Christian Walter (SV See 90)

Linienrichter:       Falk Lehnigk (SV 48 Reichwalde) und Peter Faber (SV Trebendorf)

Zuschauer:         145