1.Männer

Am vergangenen Samstag empfing unsere Mannschaft zum letzten Punktspiel der Hinrunde den Aufsteiger aus Königswartha. Vor der langen Winterpause waren beide Mannschaften besonders motiviert, dieses letzte Hinrundenspiel erfolgreich zu gestalten. Dem Trainergespann Franke/Grote standen bis auf Franke (Gelbsperre), Resch (Verletzung) und Weiser (Reha) alle Spieler aus dem Kader zur Verfügung. Bei schwierigen Platzbedingungen entwickelte sich schnell ein offenes Spiel mit einem hohen Tempo in der Anfangsphase. Mit der ersten Chance des Spieles konnte der Gast das 0:1 erzielen. Nach einem langen Pass von Soltau zeigte Marrack seine Torjägerqualitäten. Nach guter Ballbehauptung drang dieser in den 16-er ein und überwand Torhüter Knobel durch einen mit viel Gefühl ausgeführten Heber in die lange Ecke. Doch der VfB ließ sich daraus nicht verunsichern und gab nur 5 Minuten später in Person von Pohling die richtige Antwort. Nachdem er sich an der Mittellinie den Ball erkämpft hatte, überwand er den viel zu weit vor dem Tor verweilenden Adler mit einem Kunstschuss kurz nach der Mittellinie. In der Folgezeit trat immer mehr der Schiedsrichter ins Bild. Durch eine teils unklare Linie entwickelte sich ein hitziges Spiel mit vielen Nickligkeiten. Die daraus resultierende Vielzahl an Freistößen tat dem anfänglichem Tempo nicht gut und so bestimmten Standards den weiteren Spielverlauf der ersten Hälfte. Ein solcher Standard sollte den VfB in Führung bringen. Einen lang getretenen Freistoß von Buder konnte Pohling vor dem wartenden Adler im Tor unterbringen. Doch auch der Aufsteiger zeigte, dass Sie sich nach einem Gegentor nicht aus der Ruhe bringen lassen und so erhöhten sie nochmals die Schlagzahl. Nach einer guten Kombination landete der Ball kurz vor der Pause bei Schidun, welcher auf der Grundlinie unglücklich durch den zuvor eingewechselten Petrova zu Fall gebracht wurde. Den fälligen Strafstoß verwandelte Routinier Soltau sicher und so ging man mit einem 2:2 in die Pause. Der VfB war bemüht, doch im Vergleich zur Vorwoche konnte man an die kämpferische Leistung nicht anknüpfen.

Die zweite Halbzeit war ähnlich geführt wie die Erste. Viele kleine Nickligkeiten sollten ein ums andere Mal das Tempo aus dem Spiel nehmen. Bei immer schwerer werdenden Platzbedingungen wurde von beiden Seiten überwiegend auf das Mittel der hohen, langen Bälle gesetzt. Daraus konnten sich beide Mannschaften immer wieder gute Möglichkeiten erspielen. Die größte Chance der zweiten Halbzeit sollte der Gast aus Königswartha haben, doch der frei stehende Böhm scheiterte mit seinem Flachschuss am gut reagierenden Knobel. Während des gesamten Spielverlaufes entwickelten sich, begünstigt durch die bereits erwähnte unklare Linie des Unparteiischen, Diskussionen zwischen den Spielern. Da es der Schiedsrichter verpasste, dies frühzeitig zu unterbinden, entwickelte sich bei einigen Spielern eine Aggressivität, welche nach dem Schlusspfiff zu einer Rudelbildung führte. Aus dieser hob sich besonders der Spieler Dannhaus hervor, welcher nach versuchtem Kopfstoß gegen Buder die Rote Karte erhielt. Durch die daraus entstehenden Diskussionen erhielt der Spieler Marrack seine zweite Gelbe Karte, wodurch er die Ampelkarte vom Schiedsrichter erhielt. Somit fand das am Ende gerechte Unentschieden einen unrühmlichen Schlusspunkt. Durch diesen Punktgewinn und aufgrund der anderen Ergebnisse des 13. Spieltages, überwintert der VfB mit 17 Punkten auf dem 7. Tabellenplatz. Mit dieser Punkteausbeute hat man aktuell 8 Punkte Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz, welchen aktuell der FSV Oderwitz mit 9 Punkten innehat. Wenn man in der Tabelle nach oben schaut, so konnten sich die Top 3, bestehend aus Laubegast (30 Punkte), Striesen (28 Punkte) und Rotation (26 Punkte), etwas von den anderen Mannschaften absetzen. „Best-of-the-rest“ ist aktuell der SC Borea Dresden mit 22 Punkten, welcher damit nur 5 Zähler vor dem VfB liegt. Unsere Turnerheimkicker haben in der Hinrunde gezeigt, dass sie sich vor keinem Gegner verstecken müssen, solange sie Grundtugenden wie Fleiß, Einsatz und Kampfgeist an den Tag legen. Spiele wie gegen Laubegast (3:3 nach 0:3 Pausenrückstand) und der 0:1 Auswärtserfolg in Striesen zeigen, was die Jungs im Stande sind zu leisten. Leider waren die Leistungen aber zu schwankend und so verlor man unnötig Spiele gegen die direkten Konkurrenten. Dies sollte sich in der Rückrunde stabilisieren, damit man mit dem weiteren Abstiegskampf so wenig wie möglich zu tun hat. Rückrundenstart ist am 07.03.2020 um 15 Uhr im Turnerheim. Zu Gast ist dann die SG Weixdorf. Wir wünschen der Mannschaft, dem Trainerstab, den Betreuern und den Zuschauern eine angenehme Winterpause.

VfB Weißwasser:

Knobel – Kraatz, Buder, Biela, Wiesner – Balko, Trause (ab 39. Minute Petrova), Radestock, Lukschanderl (ab 64.Minute Beil), Reimann – Pohling

Königswartha:

Adler – Zschornack, Brosam, Brückner, Soltau – Wetzorke, Scholze, Schidun, Dannhaus – Marrack, Böhm

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Saison 2019 20 Königswartha (H)

Spielbericht Landesklasse Ost 11. PST

VfB Weißwasser – SV Fortuna Trebendorf 1 : 4 (0 : 2)
Samstag, den 09. November 2019

Am vergangenen Samstag begrüßten wir in unserem Turnerheim den SV Trebendorf zum Lokalderby. Für dieses Spiel standen unserem Trainerteam die Spieler Resch, Kraatz (Verletzung), Weiser (Reha), Franke (Arbeit), Beil (Urlaub) und Wiesner (Gelbsperre) nicht zur Verfügung. Mit einem entsprechend ausgedünnten Kader musste man die Mission Derbysieg angehen. Leider sollte alles anders für unsere Jungs laufen. Mit etwas Verzögerung und vor 116 Zuschauern begann die Partie auf dem Kunstrasenplatz mit einer Gedenkminute für den vor 10 Jahren verstorbenen Robert Enke. Mit Spielbeginn versuchten die Turnerheimkicker schnell die Kontrolle über das Spiel zu übernehmen, Trebendorf hatte aber was dagegen und schaffte es im Verbund, die Räume für unsere Jungs eng zu halten. Wie in den Wochen zuvor agierten unsere Jungs planlos und so entschied man sich ein ums andere Mal für das Mittel der langen Bälle. Diese waren aber gerade in der Anfangsphase eine sichere Beute der Trebendorfer Hintermannschaft, welche selbst auf schnelle Konter setzten. Mit diesen hatte unsere Mannschaft ein ums andere Mal Probleme und so landete bereits in der 9. Minute der Ball im Kasten des VfB. Nach einem langen abgefangenen Ball auf der rechten Seite konterten die Trebendorfer unsere Jungs schnell aus. Im Fünfmeterraum war Panasiuk das letzte Glied des Spielzuges und konnte völlig freistehend zum 0:1 einschieben. Der VfB steckte nicht auf und wurde besser. Ein Freistoß von Buder konnte vom Trebendorfer Schlussmann entschärft werden. Kurze Zeit später konnte Pohling den Ball freistehend nicht im Tor unterbringen. Wieder wenig später traf Balko mit einem Schuss vom Rand des Strafraumes nur den Pfosten. Anders der SV Trebendorf. Wieder ging nach einem einfachen Ballverlust, diesmal auf der linken Seite, das Spiel schnell in Richtung des Tores unserer Jungs. Dieser konnte an der Außenlinie abgefangen werden, jedoch übersah der Schiedsrichterassistent Dr. Thieme ein Handspiel eines Trebendorfers, der sich daraus den Vorteil verschaffen konnte, dass er völlig unbedrängt auf den frei stehenden Panasiuk flanken konnte. Dieser hatte wieder kein Problem, den Ball im Tor von Knobel unterzubringen. Das 0:2 in der 22. Minute. In der Folge nahm das Spiel an Aggressivität zu. Der VfB konnte sich noch ein paar wenige Chancen erspielen, die aber allesamt nicht das Tor finden sollten. So ging man mit einem 0:2 Rückstand in die Halbzeitpause.

Unsere Turnerheimkicker nahmen sich viel für den 2. Durchgang vor, doch Trebendorf bewies wiederholt ihre Qualität im Konterspiel. Diesmal konnte Hasanov in der 54. Minute das 0:3 erzielen. Das Spiel schien zu diesem Zeitpunkt schon gelaufen, doch nur wenig später fiel der Anschlusstreffer für unsere Jungs. Sinnbildlich für das Spiel erzielte dies auch ein Trebendorfer Spieler. Nach einer scharfen Hereingabe von Trause überlistete Spraski seinen eigenen Schlussmann mit einer Bogenlampe. Daraus schöpfte der VfB nochmals Mut, doch das Tor der Trebendorfer schien verhext zu sein. Die Chancen in der Folgezeit sollten ebenfalls nicht den Weg ins Tor finden. Man merkte außerdem unserem Team an, dass die Kräfte zum Ende hin nachließen. Aufgrund der Personalsituation fehlten die Alternativen in der Offensive und so flachte das Spiel immer mehr ab. In der 84. Minute setzte der SV Trebendorf den Deckel auf das Spiel. Wieder sollte ein Konter den Weg zu Panasiuk finden, welcher ohne Probleme an Knobel vorbeigehen und sein drittes Tor an diesem Tag erzielen konnte. Unsere Mannschaft verlor damit auch das dritte Spiel hintereinander in der Landesklasse Ost. Für die restlichen Spiele in Rietschen (A) und gegen Königswartha (H) müssen nun unbedingt Siege her, damit die Luft nicht noch dünner wird für unseren VfB. Jetzt steht erst mal das Achtelfinale im Wernesgrüner Sachsenpokal auf dem Programm. Am Samstag, den 16.11. begrüßen wir um 13:00 Uhr die Mannschaft des SSV Markranstädt im Turnerheim.

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Saison 2019 20 Trebendorf (H)

In der vergangenen Woche hatte unsere Mannschaft gleich zwei Spiele vor der Brust. Am Donnerstag fand im Turnerheim das Nachholspiel im Wernersgrüner Sachsenpokal statt. Zu Gast war der Tabellendritte der Sachsenliga SV Germania Mittweida, die aufgrund des schweren Unfalles einer unkomplizierten Verlegung des Spieles zugestimmt hatten. Nicht nur der Unfall sollte einen Schleier über dieses Spiel werfen, denn vor Spielbeginn erhielt der Verein die Nachricht, dass unser langjähriger Fan Wolfgang Schneider von uns gegangen ist. Auf diesem Weg möchten wir nochmals unser Beileid an die Angehörigen ausrichten, sowie Ihnen Kraft für die kommenden Wochen schenken. Nach einer Trauerminute für Wolfgang begann das Pokalspiel vor 104 zahlenden Zuschauern. Für das Spiel standen bis auf Resch (Verletzung), Hübner, Weiser (Reha) und Radestock (Urlaub) alle Spieler zur Verfügung.
Beide Mannschaften begannen ohne zu zögern und so entwickelte sich ein schnelles Spiel. Die erste Großchance ließ nicht lange auf sich warten. Nach Ballgewinn von Reimann entwickelte sich ein schneller Spielzug über Pohling, der schön auf Lukschanderl durchspielte. Dieser konnte den Torhüter aber nicht überwinden. Auf der anderen Seite konnte ein Kopfball von Blankenburg auf der Linie von Reimann geklärt werden. Der VfB wirkte griffiger in den Zweikämpfen und gerade in der Luft waren unsere Jungs kaum zu schlagen. Mittweida schaffte es aber ein ums andere Mal sich den zweiten Ball zu erobern, woraus sich erste Chancen ergaben. In der 29. Minute dann der erste Treffer der Partie. Nach einem sehr gut gespielten Pass durch eine Schnittstelle in der 4-er Kette, konnte Grau am zögernden Knobel vorbei den Ball im Tor unterbringen. Unser Team zeigte sich davon aber nicht beeindruckt und versuchte weiter das Spiel zu bestimmen und schon sechs Minuten später konnte das Team antworten. Nach einem langen Ball auf Buder bediente dieser mustergültig Pohling, der ohne Probleme den Ausgleich erzielen konnte. Somit ging man mit einem gerechten Unentschieden in die Pause.
Die zweite Hälfte war ein Ebenbild des ersten Durchgangs. Ein schnelles Spiel, Chancen auf beiden Seiten und viele Zweikämpfe. Ein Klassenunterschied war von den Zuschauern nicht wahrnehmbar. Ganz im Gegenteil. Der VfB war phasenweise die bessere Mannschaft. Den Lohn dafür erntete das Team in der 56. Minute. Nach einem Standard von Reimann nickte Beil aus kurzer Distanz zum umjubelten Treffer ein. Mittweida versuchte nochmal den Druck zu erhöhen, doch der VfB wehrte sich aufopferungsvoll und konnte das Ergebnis über die Distanz bringen. In der nächsten Runde wartet auf unsere Jungs der Landesklasse Nord Vertreter SSV Markranstädt.

Schon zwei Tage später mussten unsere Jungs ins Heinz-Steyer-Stadion zum Dresdner SC reisen. Für das Punktspiel standen dem Trainergespann Franke/Grote die Spieler Weiser (Reha), Kraatz, Reimann, Resch (verletzt) und Biela (Urlaub) nicht zur Verfügung. Aufgrund des Pokalspieles und der Personalsituation waren die Vorzeichen alles andere als gut.
Das Spiel sollte auch kein Leckerbissen für Fußballromantiker werden. Es entwickelte sich ein schlechtes Landesklasse Ost Spiel, welches mit vielen einfachen Fehlern auf beiden Seiten übersät war. Kombinationen waren Mangelware an diesem Tag, sodass viele lange Bälle das Spiel bestimmten. Das Mittelfeld war auf beiden Seiten so gut wie nicht vorhanden, und wurde sehr oft überspielt. Die erste Chance zur Führung hatten unsere Turnerheimkicker. Nachdem sich Beil sehr gut auf der Außenbahn behaupten konnte, flankte er den Ball auf den wartenden Pohling, welcher den Ball aber nur an die Latte köpfen konnte. In der Folge waren klare Chancen kaum vorhanden, überwiegend Zufallsprodukte sollten für das Tor gefährlich werden. So auch das Tor für den DSC in der 36. Minute. Hoffstadt zog einen ungefährlichen Freistoß von außen auf den kurzen Pfosten. Knobel war zwar in der Ecke, leider sprang ihm der Ball über die Hände ins Tor. So ging es auch in die Pause.
In der zweiten Halbzeit verflachte das Spiel immer mehr. Der VfB versuchte den Ausgleich zu erzielen, ohne dabei wirklich gefährlich zu werden. Etwas planlos wurde versucht, den Ball schnell in die gegnerische Hälfte zu bringen. Resultat waren viele Räume für den DSC, woraus sich klare Torchancen für diesen entwickelte. Doch passend zum Spiel versiebte das Heimteam ein ums andere Mal klare Torchancen. Doch in der 76. Minute setzte Jüptner den Deckel auf das Spiel. Der VfB zeigte, vielleicht auch aufgrund der kurzen Regenerationsphase, zwei Gesichter während der Spiele. Nach der guten Leistung gegen Mittweida, schaffte man es nicht gegen den Dresdner SC daran anzuknüpfen. Nun heißt es das Spiel schnell zu verarbeiten, denn am Wochenende wartet das Lokalderby auf unsere Jungs. Zu Gast ist am Samstag um 14 Uhr der SV Fortuna Trebendorf.

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Saison 2019 20 Dresdner SC (A)

 

Spielbericht Landesklasse Ost 9. PST

VfB Weißwasser – TSV Rotation Dresden 1 : 3 (1 : 0)
Samstag, den 26. Oktober 2019

Am vergangenen Wochenende gastierte die Mannschaft von Rotation Dresden in Weißwasser. Bei guten Witterungsbedingungen wollte das Team von Trainer Perry Franke den positiven Trend aus den vorherigen Wochen weiter fortsetzen. Für dieses Ziel standen dem Trainer nur 13 Spieler zur Verfügung. Radestock (Urlaub), Hübner (Ausflug), Lehmann, Samojeden (2. Männer), Resch, Kraatz (Verletzt), Lukschanderl (Arbeit) sowie Weiser (Reha) standen nicht zur Verfügung.

Das Spiel begann ausgeglichen. Beide Mannschaften versuchten es mit dem Mittel der langen Bälle, um effektiv auf die zweiten Bälle zu gehen, und so einen kürzeren Weg zum Tor zu haben. Dieses Mittel konnte der Gast aus der Landeshauptstadt eher in klare Torchancen ummünzen, welche jedoch nicht von Erfolg gekrönt waren. Es entwickelte sich ein nickliges Spiel mit vielen Freistößen, Diskussionen und Zweikämpfen, welches sich wie ein roter Faden durch die erste Hälfte zog. Beide Mannschaften hatten eine Vielzahl an Standardsituationen, welche auf beiden Seiten stets brandgefährlich wurden. Eine Solche sollte die Führung für unseren VfB bringen. Nach einem Eckball von Reimann sprang Petrova in der 37. Minute am höchsten und nickte den Ball ins Tor. Nach diesem Treffer wurde die Stimmung nochmals angespannter und in der Restlaufzeit der ersten Halbzeit entstanden wiederholt Diskussionen nach Zweikämpfen. Sinnbildlich dafür war, dass sich beide Mannschaften nach dem Halbzeitpfiff mit einer Diskussion in die Kabinen verabschiedeten.

Nachdem dem Schiedsrichter vom Gast mitgeteilt wurde, dass sich unsere Mannschaft sowie die Trainerbank sensibilisieren sollte, da sie sonst das Spiel abbrechen würden, wollte der VfB trotz dessen sein eigenes Spiel fortsetzen. Leider sollte das in der zweiten Halbzeit nicht von Erfolg gekrönt sein. Der Gast begann motivierter und schaffte es früh unsere Jungs unter Druck zu setzen. Weiterhin mit dem Mittel der langen Bälle, welches sie sehr gut einstudiert haben, konnten sie sich die ersten Chancen erarbeiten. Aber auch der VfB erarbeitete sich Möglichkeiten, die überwiegend in Standards mündeten, welche, trotz deren Gefährlichkeit, nicht in Tore umgemünzt werden konnten. Besser machte es Rotation. Nach einem vorgetragenen Angriff konnte Tews in der 65. Minute den verdienten Ausgleich erzielen. Man merkte der Mannschaft an, dass in der Folge die Kräfte zunehmend nachließen. Leider konnte aufgrund der Personaldecke unser Team nicht adäquat wechseln. Ganz anders beim Gast. Nach dessen Wechsel konnte das Tempo nochmals erhöht werden und so gelang nur fünf Minuten nach dem Ausgleich die 1:2 Führung durch Matsch. Die Turnerheimkicker versuchten noch mal alles, aber außer Standards und zwei bis drei Schussmöglichkeiten konnten nicht erspielt werden. Den Schlusspunkt der Partie setzten die Gäste, welche nach einem Konter in der 93. Minute das 1:3 erzielten. In der Summe ein verdienter Sieg für Rotation Dresden. Sie wirkten fitter als unsere Spieler und setzten ihren Spielphilosophie besser um.

Für die Spieler heißt es jetzt Mund abputzen, denn schon am Donnerstag geht es im Landespokal gegen Germania Mittweida und am Samstag in der Liga gegen den Dresdner SC weiter. Gerade für die Liga ist es wichtig, dieses Spiel schnell abzuhaken und weiter die nötigen Punkte zu holen.

Die Mannschaften spielten wie folgt:

VfB Weißwasser: Knobel, Franke, Biela, Petrova, Wiesner, Trause (70. Minute Hänchen), Reimann, Balko, Buder, Pohling, Beil

TSV Rotation: Dresden: Ulrich, Baumann, Leichsenring (66. Minute Vassmers), Leisner, Tews (77. Minute Diez), Friedrich, Borchers, Schmitt, Müller, Franke (56. Minute Matsch), Weise

Torfolge:

1 : 0 – 37. Min Petrova

1 : 1 – 65. Min Tews

1 : 2 – 70. Min Matsch

1 : 3 – 90 + 3. Min Diez

Gelbe Karten:

VfB Weißwasser – Petrova, Balko

TSV Rotation Dresden – Leisner, Tews

Schiedsrichter – Fabian Noack

Assistenten – Tim Wende, Andre Wende

Zuschauer - 153

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Saison 2019 20 Rotation Dresden (H)

Spielbericht Landesklasse Ost 8. PST

VfB Weißwasser – SV Zeißig 2 : 0 (0 : 0)
Samstag, den 19. Oktober 2019

Am Samstag, den 19. Oktober gastierte der SV Zeißig, das aktuelle Tabellenschlusslicht der Landesklasse Ost, im Turnerheim. Dieses Spiel stand für die Mannschaft im Schatten des schweren Unfalles von ihrem Mannschaftsmitglied Ben Weiser, welcher sich vor zwei Wochen ereignete. Um ihre Unterstützung zum Ausdruck zu bringen, trugen die Spieler während des Aufwärmens sowie der komplette Trainerstab Trikots mit der Nummer 28. Außerdem wurde das Spielertrikot von Ben an die Wechselkabine gehängt. Ein schönes Zeichen der Verbundenheit mit Ben. Aus diesem Grund wollte die Mannschaft das Spiel unbedingt gewinnen und weitere wichtige Punkte gegen den Abstieg sammeln.

Leider wirkten die Turnerheimkicker gehemmt und starteten sehr schlecht ins Spiel. Unsere Männer liefen überwiegend ihren Gegenspielern hinterher. Hatten sie den Ball in den eigenen Reihen, verlor man ihn zu einfach. Viele Fehlabspiele führten im weiteren Spielverlauf dazu, dass sich ein offenes Spiel zwischen beiden Mannschaften entwickelte, welches jedoch überwiegend zwischen den beiden Strafräumen stattfand. Die erste Chance des Spieles verbuchte der SV Zeißig, jedoch konnte der Ball von Knobel entschärft werden. Die Turnerheimkicker gaben in der 27. Minute ihren ersten Torschuss, in Person von Beil, ab. Dieser setzte sich gut im Strafraum gegen seinen Gegenspieler durch, jedoch landete der Schuss an der Latte. In der Folge gab es auf beiden Seiten ein paar kleinere Chancen, doch entweder waren die Torhüter zur Stelle oder die Chancen wurden teils kläglich vergeben. Somit ging es mit einem 0:0 in die Halbzeitpause. Die 115 Zuschauer sahen bei angenehmen Temperaturen bis zu diesem Zeitpunkt ein sehr schlechtes Spiel, wobei das Schlusslicht aus Zeißig die etwas aktivere Mannschaft war.

Unser Team schien aber die richtigen Lehren in der Halbzeitpause gezogen zu haben und so begannen sie wesentlich agiler als im ersten Durchgang. Das Zweikampfverhalten wirkte aktiver, die einfachen Abspielfehler konnten minimiert werden und so entstanden die ersten richtig guten Möglichkeiten für den VfB. Eine dieser Tormöglichkeiten fand in der 53. Minute den Weg ins Zeißiger Tor. Nach einem Freistoß von Reimann kam der Ball zu Buder, welcher den Ball flach im gegnerischen Kasten unterbringen konnte. Das viel umjubelte Tor vor dem Trikot mit der 28 war für das Team eine Befreiung. In der Folgezeit wirkte das Team stabiler, selbstbewusster und somit konnte der VfB die Kontrolle über das Spiel gewinnen. Aus dieser erspielte man sich eine Vielzahl an Chancen und hielt den Gegner fern vom eigenen Tor. Das große Manko an diesem Tag war die Chancenverwertung! Klare Torchancen wurden zu überhastet abgeschlossen oder einfach kläglich vergeben. Egal ob Beil, Buder, Pohling, Reimann, Balko, Biela oder Lukschanderl, alle scheiterten mit ihren Versuchen und so hielt man den SV Zeißig im Spiel. Auch eine Vielzahl an gefährlichen Standards waren nicht von Erfolg gekrönt. Auf der anderen Seite konnte der Gegner gut vom eigenen Tor ferngehalten werden. Kam doch ein Schuss in Richtung des Tores, waren die Bälle eine sichere Beute in den Händen von Knobel. In der 88. Minute dann die endgültige Erlösung für unser Team. Ein Befreiungsschlag von Petrova entwickelte sich zu einem Traumpass für Beil. Der komplette Abwehrverbund der Gäste spekulierte auf Abseits und so konnte Beil vollkommen frei auf Gronau zu laufen und überlegt zum 2:0 einschieben. Damit war das Spiel entschieden. Schlusspunkt des Spieles war eine rote Karte für unseren Gast nach Beleidigung.

Nach dem Abpfiff sah man die Erleichterung in den Augen der kompletten Mannschaft, dass dieses Spiel, so unansehnlich es war, siegreich endete und somit ein Sieg für den Verein, vor allem aber für Ben Weiser erzielt wurde. In den kommenden Wochen muss sich das Team aber dringend steigern, da der VfB in den folgenden Spielen auf Gegner trifft, die sich allesamt auf Augenhöhe befinden und somit direkte Konkurrenten darstellen. Aus diesen Spielen müssen möglichst viele Punkte geholt werden, um beruhigt in die Winterpause zu gehen. Dabei muss sich die Mannschaft in den Punkten Chancenverwertung, Leidenschaft und Laufbereitschaft erheblich steigern. Am besten schon am kommenden Samstag, denn da gastiert der TSV Rotation Dresden im Turnerheim. Anstoß ist um 15 Uhr.

Die Mannschaften spielten wie folgt:

VfB Weißwasser: Knobel, Wiesner (60. Minute Trause), Petrova, Biela, Franke, Reimann, Balko, Buder, Lukschanderl (74.Minute Hänchen), Pohling, Beil (90.Minute Samojeden)

SV Zeißig: Gronau, Unruh, Weichert, Helling, Heinecke (76.Minute Sarniak), Guroll, Schramm, Schumacher, Lischke, Müller, Döhl

Torfolge:

1 : 0 – 53. Min Buder

2 : 0 – 88. Min Beil

Gelbe Karten:

VfB Weißwasser – Wiesner, Buder

SV Zeißig – Guroll, Heinecke

Rote Karten:

SV Zeißig – Guroll

Schiedsrichter – Christopher Gentz

Assistenten – Christoph Herrich, Tom Warschkow

Zuschauer - 115

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Saison 2019 20 SV Zeißig (H)