1.Männer

Spielbericht 30. PST | 16. Juni 2018
SC Großschweidnitz / Löbau - VfB Weißwasser 0:5 (0:1)

Zum letzten Spiel der Saison reiste die Mannschaft gemeinschaftlich mit ihren Fans im Bus nach Großschweidnitz. Nicht unterstützen konnte der gelb/rot gesperrte Philipp Reimann und der erkrankte Florian Franke. Es sollte trotzdem ein erfolgreicher Auftritt im vorerst letzten Spiel in der Kreisoberliga werden. Die Mannschaft motivierte sich nochmal mit dem Ziel die komplette Saison ohne Niederlage zu absolvieren. Da störte es auch nicht sonderlich, dass ein Assistent nicht anreiste und Dr. Thieme das Spiel mit einem Linienrichter leitete. Durch einen souveränen Auswärtssieg wurde dieses Ziel erreicht und es konnte gemeinsam gefeiert werden. Für die Glückwünsche zum Meistertitel und zum erfolgreichsten Torjäger der Liga möchte sich der VfB Weißwasser herzlich bei den Gastgebern bedanken.

Auf der schönen Sportanlage in Großschweidnitz, die allerdings einen sehr harten Rasenplatz in schlechtem Zustand bot, gingen die Gäste bereits in der 6. Spielminute in Führung. Eric Pötzsch nahm sich ein Herz und zog aus 20m mit einem Schuss aus der Drehung ab. Dabei erwischte er Torwart Paul Teschler auf dem falschen Fuß.

In der 16. Spielminute zeigte der Torwart eine Glanzparade als er den Linksschuss von Axel Buder aus der langen Ecke kratzte. In den Folgeminuten zogen die Weißwasseraner das Spiel klar an sich und hatten mehrere gute Möglichkeiten die Führung auszubauen. Doch sowohl Pötzsch als auch Beil und Balko konnten ihre Chancen nicht nutzen. In der 42. Spielminute kam Löbau durch einen schlimmen Fehlpass von Petrova zu einer Großchance. Der Ball zischte jedoch knapp am linken Pfosten vorbei. Torwart Knobel wäre hier wohl nur schwer an den Ball gekommen.

Die zweite Halbzeit spielte fast nur noch der VfB. Mit fortschreitender Spielzeit schwanden sichtlich die Kraftreserven der Gastgeber. So hatte der Meister leichtes Spiel und beschenkte die Fans noch mit vier Toren. Kurz nach der Halbzeit war es Beil, der auf Vorlage von Buder auf 2:0 erhöhte. Nach zwei wunderschönen Spielzügen machte der eingewechselte Lukschanderl innerhalb von fünf Minuten zwei Tore zum 0:3 und 0:4. Die finalen Pässe kamen von Buder und Radestock. Auch die Gastgeber bemühten sich nochmal offensiv um wenigstens zum Ehrentreffer zu kommen. Doch lange Bälle in den Strafraum waren sichere Beute des Weißwasseraner Torwarts und mit Kurzpassspiel blieb man immer wieder in der vielbeinigen VfB-Abwehr hängen. Besser machte es der fleißige Radestock, der seine ausgezeichnete Saison mit dem 118. Saisontor der Mannschaft krönte und den letzten Treffer seiner Mannschaft in dieser Spielserie erzielte. In den letzten Minuten wurde Außenverteidiger Bens nochmal zur Offensivkraft. In seinem letzten Spiel für Weißwasser legten ihm seine Mitspieler noch zwei vielversprechende Chancen auf. Doch die Abschlüsse verfehlten das Tor des SC denkbar knapp. So blieb es am Schluss beim 5:0 Auswärtssieg und die Mannschaft verabschiedete sich in die Sommerpause. Diese endet für die Spieler am 13. Juli wenn die Trainer das erste Mal zum Training bitten. Mit dabei sein werden dann auch einige neue Gesichter, die auf und neben dem Platz unterstützen werden um eine Spielklasse höher bestehen zu können.

Die Mannschaften spielten wie folgt:

SC Großschweidnitz-Löbau

Teschler, Müller, Flamminger, Hanske, Kaminski, Riediger, Kriegel, Nietsch (74. min Wolf), Hentschel, Heinrich, Nehrettig (60. Min Schierz)

VfB Weißwasser

Knobel, Balko, Kraatz, Beil (60.minTrause), Petrova (66. min Kleinfeld), Radestock, Bens, Pötzsch (62. min Lukschanderl, Buder, Pohling

Schiedsrichter: Dr. Mario Thieme

Assistenten: Marko Schoske

Zuschauer: 34 (25 Gäste)

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leztes Spiel KOL

Spielbericht 29. PST | 02. Juni 2018
VfB Weißwasser – SV Neueibau 2:1 (1:0)

Auch im letzten Heimspiel der Saison bleibt der VfB Weißwasser zu Hause verlustpunktfrei. Das Heimspiel gegen den SV Neueibau konnte ebenso gewonnen werden und somit sichert sich die Mannschaft am vorletzten Spieltag die Meisterschaft in der Kreisoberliga Oberlausitz.

Doch bevor gemeinsam mit den fast 300 Zuschauern gefeiert werden konnte, wurde der Mannschaft gegen sehr gut eingestellte Neueibauer nahezu alles abverlangt. Die Gäste schenkten dem VfB keinen Zentimeter Rasen und waren gewillt die Meisterschaftsfeier des VfB zu crashen.

Wie gewohnt begannen die Gastgeber vor eigenem Publikum spielfreudig und mit dem unbedingten Willen dieses entscheidende Spiel gewinnen zu wollen. Kurz nach Spielbeginn passte Axel Buder auf Ben Pohling, der den Ball knapp verpasste. In der 3. Spielminute hatte der VfB nach Foul an Florian Franke eine gute Freistoßmöglichkeit, die jedoch nichts einbrachte. Das Eckenverhältnis zeigte nach 4 Minuten 3:0 für die Gastgeber. Nach knapp 10 Spielminuten jagte Buder einen Freistoß aus 30m in die Wolken. Ben Pohling, der an diesem Tag durch Spielfreude und Einsatzbereitschaft hervorstach war es vergönnt die Führung für die Gastgeber zu erzielen. Mit einem 25m Knaller jagte er den Ball unhaltbar in die Maschen und brachte das Turnerheim zum beben. Alle Spieler des VfB feierten den Torschützen in einer riesigen Jubeltraube und bewiesen einmal mehr wie gut diese Mannschaft harmoniert. Auch die Gäste kamen nun zu ersten Offensivaktionen. Ein Eckball nach 14 Minuten brachte noch keine Torgefahr. Weißwasser spielte weiter mutig nach vorn und erarbeitete sich durch die Abschlüsse von Robert Balko und Philipp Reimann gute Tormöglichkeiten. Patrick Kamke im Tor der Neueibauer wäre zweimal machtlos gewesen. Nach Foul von Oliver Kraatz an der Strafraumgrenze hatte der SV Neueibau seine beste Tormöglichkeit in der ersten Halbzeit. Den straffen Schuss aus zentraler Position parierte der Weißwasseraner Torwart Steven Knobel mit einer klasse Parade und verhinderte somit den Ausgleich. In den letzten Minuten vor der Halbzeitpause kassierten Oliver Kraatz und Robert Balko noch den gelben Karton.

Die zweite Hälfte begann der VfB sehr pomadig und so war es nicht verwunderlich, dass die Gäste nun besser ins Spiel kamen und sich durch einen gekonnten Spielzug mit dem Ausgleich belohnten. Henry Wegner verwertete die mustergültige Vorarbeit seines Mitspielers aus zentraler Position mit einem gekonnten Schlenzer in die lange Ecke. Doch die Antwort des VfB ließ nicht lang auf sich warten. Nach einem vermeintlichen Foul an Marcin Chrzanowski forderten alle Gäste einen Freistoßpfiff. Der gut leitende Schiedsrichter Amir Dilmaghani sah jedoch kein Foulspiel und so schaltete der VfB auf Angriff um. Mit einem sehenswerten Distanzschuss aus 28m jagte Oliver Kraatz mit seinem ersten Saisontor den Ball in die linke Torecke. Die Gäste fühlten sich nach diesem Gegentreffer durch den ausgebliebenen Freistoßpfiff derart benachteiligt, dass sie den Torschützen tätlich angriffen. Aus der entstandenen Rudelbildung stellte der Schiedsrichter den Weißwasseraner Spieler Philipp Reimann mit gelb/rot vom Platz. Somit mussten die Gastgeber die letzten 25 Minuten in Unterzahl überstehen. Neueibau mobilisierte nochmal alle Kräfte und drängte auf den erneuten Ausgleich. Doch mit Geschick und dem unbedingten Willen verteidigte der VfB den kostbaren Vorsprung bis zum Schluss. Die Alleingänge von Stefan Beil, Kevin Trause und Robert Balko hätten kurz vor Schluss die Erlösung für Mannschaft und Zuschauer bringen müssen, doch niemand vermochte es den Sack zuzumachen. Und somit kamen 5 Minuten Nachspielzeit wie eine Ewigkeit vor. Kurz vor 17 Uhr pfiff Dilmaghani das Spiel ab und was folgte war grenzenloser Jubel auf Seiten der Weißwasseraner. Schöne Jubelszenen beendeten dieses Spiel und die Mannschaft nahm gemeinschaftlich den Meisterschaftspokal von FVO-Präsident Lassahn entgegen. Axel Buder wurde mit der Torjägerkanone ausgezeichnet und feierte mit seiner Mannschaft und den Fans die verdiente Meisterschaft.

Die Mannschaften spielten wie folgt:

VfB Weißwasser

Knobel, Balko, Kraatz, Beil (90.min Trause), Petrova, Radestock, Bens (81.min Pötzsch), Reimann, Buder, Franke, Pohling

SV Neueibau

Kamke, Deszcz, Kern, Heinrich, Chrzanowski (83.min Seifert), Prasil, Wegner, Förster (64.min Mehn), Börner, Troll, Seibt

Schiedsrichter: Amir Dilmaghani

Assistenten: Hagen Gahner, Falk Lehnigk

Zuschauer: 274

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Aufstieg 2018

Spielbericht 28. PST | 26. Mai 2018
FV Rot-Weiß 93 Olbersdorf - VfB Weißwasser 2:7 (0:3)

Der VfB Weißwasser kommt mit verdienten 3 Punkten im Gepäck vom Auswärtsspiel im Zittauer Gebirge zurück. Die Voraussetzungen waren klar und die Favoritenrolle eindeutig vergeben. Letztlich geht das Ergebnis in dieser Höhe in Ordnung.

Bereits in der 6. Spielminute gingen die Gäste in Führung. Nach einer Flanke aus dem Halbfeld von Dominik Petrova war es Markus Radestock der den Abschluss suchte. Sein geblockter Schuss fiel Ben Pohling vor die Füße und er hatte leichtes Spiel den Ball im Tor unterzubringen. In der 9. Spielminute gab es einen Schreckmoment. Florian Franke prallte im Strafraum mit dem Olbersdorfer Torwart Lars Schubert zusammen. Nach Behandlungspause ging es für beide Akteure weiter, für den Torwart der Rot-Weißen allerdings nur bis zur Halbzeitpause. Franke bekam für diese Aktion unverständlicherweise die gelbe Karte. Philipp Reimann versuchte mit einem Distanzschuss zum Torerfolg zu kommen. Sein straffer Schuss konnte jedoch vom Torwart pariert werden. In Minute 28 setzte Pohling zum Solo an. Durch die Mitte angreifend, legte er sich den Ball mit der Sohle am Verteidiger vorbei und schob überlegt zum 0:2 in die lange Ecke ein. Natürlich durfte auch in diesem Spiel ein Tor von Toptorjäger Axel Buder nicht fehlen. Er erzielte es erneut per Kopf – diesmal nach einem Eckball durch Radestock. Sein zweites Tor hätte er wenige Minuten später erzielen können, doch die flache Eingabe von Franke war unerreichbar. Auch Stefan Beil hatte eine gute Torchance. Nachdem er sich den Ball nach eigenem Fehlpass stark eroberte, ging sein Abschluss von der Strafraumgrenze rechts am Kasten vorbei. Auch die Olbersdorfer zeigten allmählich Offensivbemühungen. Nach einem Eckball kurz vor der Halbzeit herrschte großes Durcheinander im VfB-Strafraum und die Gastgeber kamen tatsächlich zum Abschluss, welcher sichere Beute von Felix Woithe wurde.

Zu Beginn der zweiten Hälfte schien der VfB gedanklich noch in der Halbzeitpause. Der auffällige Martin Linke setzte vom eigenen 16er zum Solo an und durchlief das gesamte Mittelfeld ohne ernsthaft attackiert zu werden. Sein Abschluss aus 32m überraschte Weißwassers Keeper Woithe und schlug im Tor ein. Die Gäste agierten nun wieder offensiver und erspielten sich eine Reihe von Tormöglichkeiten. Beil scheiterte am nun im Olbersdorfer Tor stehenden Eric Hoffmann aus 5m. Kurz darauf konnte auch Oliver Kraatz nicht jubeln, denn sowohl sein Abschluss als auch ein erneuter Abschluss von Beil hielt der gut aufgelegte Torwart. In der 60. Spielminute wechselte der VfB doppelt und brachte Eric Pötzsch und Kevin Trause. Einen schmeichelhaften Elfmeter nach vermeintlichem Foul an Buder brachte Beil mit etwas Glück zum 1:4 im Kasten unter. Pötzsch setzte sich über rechts durch und legte überlegt in den Rückraum für Franke auf, der zum 1:5 ins Tor schoss. Auch Olbersdorf kam durch den eingewechselten Yakubu zu einem weiteren Tor. Das 2:5 erzielte er nach Pass aus dem Halbfeld in die kurze Ecke. Weißwasser schraubte das Ergebnis durch Tore von Pötzsch und Beil noch in die Höhe. Das freute die zahlreich mitgereisten Fans, die nun dem letzten Heimspiel entgegenfiebern. Mit einem Punktgewinn gegen den SV Neueibau kann die Meisterschaft durch das deutlich bessere Torverhältnis gegenüber Zittau faktisch klar gemacht werden.

Die Mannschaften spielten wie folgt:

FV Rot-Weiß 93 Olbersdorf

Schubert (46. Min Hoffmann E.), Winkler, Kracht (80. Min Schattel), Linke, Hoffmann R., Glauche, Zabel, Hartwich (70. Min Yakubu), Saalbach, Frahm, Ursinus

VfB Weißwasser

Woithe, Balko, Radestock (59. Min Pötzsch), Kraatz, Beil, Pohling (59. Min Trause), Bens, Franke, Reimann, Buder, Petrova

Schiedsrichter: Sven Glöckner

Assistenten: Thomas Frieser, Norman Graf

Zuschauer: 44

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Spielbericht Nachholer | | 21. Mai 2018
Holtendorfer SV - VfB Weißwasser 2:2 (2:2)

Der VfB Weißwasser kehrt mit einem Punkt im Gepäck vom Nachholer am Pfingsmontag aus Holtendorf zurück. Die Gastgeber machen es dem VfB schwer und holen verdient ein Remis.

Nach dem Spiel wusste aus dem Lager der Weißwasseraner niemand so recht ob man zufrieden sein sollte mit dem Punktgewinn oder ob man fahrlässig Punkte liegen ließ. Fakt ist, dass die Fußballer 3 Spieltage vor Saisonende 5 Punkte Vorsprung haben auf Platz 2 und somit eine sehr gute Ausgangsposition um auch am Ende der Saison den Platz an der Sonne einzunehmen und sich somit sportlich für die Landesklasse zu qualifizieren.

Das Spiel begannen beide Mannschaften ohne gegenseitige Abtastphase. Die Holtendorfer mit der defensiveren Spielweise und in erster Linie darauf aus hinten gut zu verteidigen und dem Tabellenführer wenig Platz zur Entfaltung zu geben und selbst auf Konter zu lauern. Die HSV hatte auch die erste gute Chance im Spiel. Rocco Klug zog nach einer Unsicherheit der VfB-Innenverteidigung aus 20m ab, verfehlte das an diesem Tag von Felix Woithe gehütete Gästetor jedoch knapp. Kurz darauf setzte sich Sebastian Föhlisch auf der linken Außenbahn gut durch, sein Abschluss wurde aber in höchster Not vom jungen Dominik Petrova geblockt. Nach 12 Minuten bemühte sich auch der VfB erstmals offensiv. Einen Diagonalball von Axel Buder leitete Markus Radestock weiter zum lauernden Stefan Beil in zentraler Position. Doch etwas nach rechts abgekommen wurde sein Abschlussversuch in letzter Sekunde geblockt. Nach 20 Minuten bekam Holtendorf einen Eckball zugesprochen. Florian Franke klärte diesen konsequent mit dem Kopf aus der Gefahrenzone. Selbiger Spieler leitete wenige Minuten später einen Konter ein und über die Stationen Radestock und Reimann fehlten Buder nur einige Zentimeter zum Abschluss. Im Gegenzug gerieten die Gäste in Rückstand. Nach einer Tendelei von Robert Balko in zentraler Position verlor dieser den Ball und Klug nutzte den Fehler und schoss aus 20m zentral unter die Querlatte ein. Der VfB war wenig geschockt und wollte den Rückstand schnellstmöglich ausgleichen. Ben Pohling zielte aus 18m zu hoch und so ging sein Schuss über das HSV-Gehäuse. In der 35. min kam der VfB durch starkes Pressing von Buder in Ballbesitz. Sein Pass in die Mitte war für Beil allerdings unerreichbar. Die nächste Offensivaktion brachte den verdienten Ausgleich. Reimann schnappte sich die Kugel und passte auf Beil. Dessen Flanke von der rechten Strafraumgrenze fand Buder als Abnehmer und der Torjäger köpfte in die kurze Ecke zum Ausgleich ein. Doch der Tabellenvierte antwortete prompt. Durch kapitale Passivität in der Abwehr hatte Klug leichtes Spiel und erzielte das 2:1 für seine Farben. Mit einem Rückstand wollte jedoch niemand auf VfB-Seite in die Halbzeitpause gehen. Nach einer Flanke von Reimann aus dem Halbfeld konnte Radestock den Ball nicht kontrollieren, jedoch kam der Ball mit etwas Glück zu Beil der in eiskalter Manier verzögerte und aus Nahdistanz zum erneuten Ausgleich netzte. Mit dem gerechten Unentschieden ging es für beide Teams nach ansprechender erster Hälfte in die Kabinen.

Die zweite Halbzeit ist schnell erzählt. Dem VfB merkte man durchaus den Siegeswillen an und die Mannschaft spielte engagiert nach vorn und hatte nun auch mehr Spielanteile als die Gastgeber. Die wenigen zwingenden Chancen wurden allerdings fahrlässig vergeben. Petrova köpfte nach einem Eckball am Tor vorbei. Pohling war in der 65. min zu uneigennützig und bevorzugte 8m vor dem Tor freistehend den Pass auf seinen Mitspieler statt selbst abzuschließen. Sein Pass war zu ungenau und die Chance somit leichtfertig vergeben. Glück hatten die Gäste nach einer Ecke des HSV. Nach fehlender Zuordnung rettete Reimann auf der Torlinie seine Mannschaft vor einem neuerlichen Rückstand. Die letzten 20 Spielminuten ereigneten sich ohne große Tormöglichkeiten. Kurz vor Schluss kam Buder aus aussichtsreicher Position nochmal zum Abschluss. Sein Schuss verfehlte das von Sven Weiß gehütete Tor allerdings deutlich.

Somit beendete der nicht immer sicher wirkende Schiedsrichter Christian Walter das Spiel nach 94 Minuten und die Mannschaften mussten sich mit einer gerechten Punkteteilung begnügen. Für die HSV sicher ein Erfolg, für den VfB kein Weltuntergang. Im Gegenteil, auch nach 25 Spielen ist die Mannschaft aus der Glasmacherstadt unbesiegt und ist festen Willens die nötigen Punkte zur Meisterschaft in den verbleibenden 3 Spielen einzufahren. Die nächste Chance bietet sich bereits kommenden Samstag im Auswärtsspiel im Dreiländereck. Dann gastieren die Schwarz-Weißen bei FV Rot-Weiß 93 Olbersdorf.

An dieser Stelle wünschen wir Tom Wiesner schnelle und vollständige Genesung. Der Außenverteidiger zog sich in der 85. min im Zweikampf eine schwere Knöchelverletzung zu und wird den Rest der Saison ausfallen.

Holtendorfer SV

Weiß, Malth, Nitsche, Roloff, Günzel, Föhlisch, Hildebrand (79. Min Zenner), Makosch (75. Min Scholz), Klug, Gabriel, Kube

VfB Weißwasser

Woithe, Balko, Radestock (82. Min Pötzsch), Kraatz, Beil, Wiesner, T. (85. Min Trause), Petrova, Franke, Reimann, Buder, Pohling (66. Min Bens)

Schiedsrichter: Christian Walter

Assistenten: Steffen Seidel, Thomas Hayn

Zuschauer: 105

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philipp holtendorf

Spielbericht 27. PST | 12. Mai 2018
VfB Weißwasser – GFC Rauschwalde 7:0 (2:0)

Mit einem überzeugenden und in dieser Höhe verdienten Heimsieg gewinnt der VfB Weißwasser auch sein 13. Heimspiel. Die Gäste aus Rauschwalde leisteten dabei nicht die erwartete Gegenwehr.

Von Beginn an ließen die Gastgeber keinen Zweifel daran aufkommen, dass sie auch dieses Heimspiel gewinnen wollten. Mit hohem Pressing und gutem Kombinationsfußball ließ man Ball und Gäste laufen und erarbeitete sich ein deutliches Übergewicht an Spielanteilen.

In der 10. Spielminute schloss Axel Buder von der Strafraumkante ab, Torwart Stübner konnte parieren. Gleiches galt für den kurz danach folgenden Freistoß aus halblinker Position. Neben dem Kurzpassspiel durch das Mittelfeld waren die Gastgeber auch immer wieder mit ihren Diagonalbällen gefährlich. Der junge Dominik Petrova schlug davon mehrere, auch Robert Balko war des Öfteren Absender. So auch in der 17. Spielminute als er Florian Franke auf die Reise schickte und dessen Eingabe der agile Stefan Beil nicht im Tor unterbringen konnte. Das 1:0 markierte der Torschütze vom Dienst persönlich. Buder schloss aus der Distanz mit seinem schwächeren linken Fuß ab und der Ball schlug, scheinbar nicht ganz unhaltbar, unter der Torlatte ein. Die Gäste kamen kaum zu Offensivaktionen. Ein Abschlussversuch als Heber von Felix Grundmann aus 40 Metern zwang VfB-Schlussmann Steven Knobel einzugreifen. Auch nach einem Eckball der Gäste herrschte Unordnung im Strafraum der Gastgeber. Diese konnten die Rauschwalder aber nicht zum Torerfolg nutzen. Nach 26 Minuten schoß Buder aus Nahdistanz an den kurzen Pfosten. Über die rechte Angriffsseite wurde das 2:0 eingeläutet. Franke bediente Buder, der uneigennützig auf Beil auflegte und zum verdienten Halbzeitstand traf.

In der 57. Spielminute erzielte Ben Pohling durch energisches Nachsetzen nach einem Eckball das 3:0. Die Gegenwehr der Gäste war damit gebrochen und sie ergaben sich ihrem Schicksal. Der VfB kam nun auf einfachstem Weg zu mehreren guten Tormöglichkeiten. Vier davon wurden noch genutzt und es fielen noch zwei besondere Tore. Das 4:0 erzielte Beil nach starker Ballbehauptung aus dem 16er. Nach einem Diagonalball von Philipp Reimann auf den gestarteten Franke nahm dieser sehenswert den Ball mit und schloss nach einer Finte zum 5:0 ab. Es war gleichzeitig das 100. Saisontor des VfB! Der Torhunger der Gastgeber war noch nicht gestillt und so nickte Buder nach Eckball von Eric Pötzsch zum 6:0 ein. Den Schlusspunkt setzte Beil indem er einen klasse Pass von Pohling direkt aus vollem Lauf in die kurze Ecke drosch. Es war sein 30. Saisontreffer und damit persönliche Bestleistung des 35-jährigen Routiniers. Weitere Chancen um das Ergebnis noch höher zu schrauben waren durchaus vorhanden, die besten hatten noch Pötzsch und Buder. Pünktlich pfiff der sehr gut leitende Schiedsrichter Sebastian Runge das Spiel ab, er kam über die gesamte Spielzeit ohne gelbe Karten aus.

Der VfB Weißwasser hat 3 Spieltage vor Schluss 4 Punkte Vorsprung auf den Tabellenzweiten aus Zittau. Diese sehr gute Ausgangsposition möchte man mit einem Sieg am Pfingstmontag im Nachholespiel bei der Holtendorfer SV noch verbessern.

Die Mannschaften spielten wie folgt:

VfB Weißwasser

Knobel, Balko, Kraatz, Beil, Trause (70. min Pötzsch), Petrova, Wiesner, B. (46. min Wiesner, T.) , Reimann, Buder, Franke (83. min Kleinfeld) , Pohling

GFC Rauschwalde

Stübner, Gerlich, Preuß, Dietrich, Grundmann, Wieczorek, Eckner, Paulig, Nestler, Röke, Carpenco

Schiedsrichter: Sebastian Runge

Assistenten: Frank Domel, Linda Runge

Zuschauer: 146

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philip rauschwalde