1.Männer

Der VfB Weißwasser begann am 11.Juli unter dem Trainerteam André Frische und  Jens Krautz/Perry Franke mit der Vorbereitung auf die neue Kreisoberligasaison, denn nur einen Monat später wird es am Wochenende des 12./13.August wieder ernst. Da will das Team erneut um den Platz an der Sonne greifen. Außerdem bleibt auch Mannschaftsleiter Karsten Frischkorn mit an Bord.
Die Männer waren in die Kreisoberligasaison 2016/17  gestartet, um den Aufstieg in die Landesklasse zu schaffen. Das zeigte sich besonders in der Verstärkung der Mannschaft zu Saisonbeginn auf diversen Positionen und mit tlw. Landesklasse erfahrenen Spielern. So stießen als Rückkehrer Sebastian Kölzow und Axel Buder (SV Rot-Weiß Bad Muskau) zum Team, auch Florian Franke vom LSV Neustadt/Spree brachte sein Können mit ein. Felix Brückner (ebenfalls Muskau) hoffte auf eine Stammplatzgarantie und Alexander Ullrich (FC Stahl Rietschen-See)  im Mittelfeld auf Einsatzzeit. Ganz lange konnte die Mannschaft den Zweikampf an der Tabellenspitze offen halten. Musste sich dann aber einem starken und in dieser Saison fehlerfreien und ungeschlagenen FSV Oderwitz 02 beugen.  Der VfB Weißwasser leistete sich unerwartete Aussetzer gegen  vermeintlich schwächere Gegner.
Insgesamt kickten in der letzten Saison an 29 Punktspieltagen für die Kreisoberligamannschaft des VfB Weißwasser 26 Spieler. Ben Pohling absolvierte dabei als Einzigster alle diese 29 und schoss 13 Tore, gefolgt von Kapitän und Keeper Steven Knobel mit 28 Einsätzen und Abräumer vor der Abwehr Axel Buder (14 Tore), der auf 27 Auftritte kam.
Der VfB erzielte in der Hinrunde 38 Punkte und blieb damit nur einen hinter Oderwitz. Die Rückrunde verlief dann nicht mehr so erfolgreich (30 Pkt.), da wurde mancher Ball und damit auch Punkt verschenkt.
Immer einsatzbereit und über 100 Prozent lieferte der  erfahrenste Kicker der Mannschaft, Stefan Beil, der mit 23 Treffern auch bester Torschütze war, ab. Insgesamt belegte er in der Ligaliste hinter dem Oderwitztrio Platz 4. Intern folgt der andere Vollblutfußballer Sebastian Kölzow mit 19 Toren und ganz, ganz vielen Vorlagen.
Besonders gut eingeschlagen hat der ehemalige B-Juniorenspieler Nico Lukschanderl, der zu Saisonbeginn aus der eigenen Jugend kam, zwischenzeitlich auch bei der Reserve aushalf und am Ende zu den wichtigsten Kickern mit Torgarantie gehörte. Hier machte sich wieder die klasse Nachwuchsarbeit beim VfB bezahlt.
Im Tor stand mit Steven Knobel der erwartet sichere Rückhalt, der in 28 Partien nur 26 Mal hinter sich greifen musste und damit auch Ligakrösus neben dem Oderwitzer Schlussmann wurde.
Wie bereits in den Vorjahren blieb auch diesmal die Mannschaft nicht von Verletzungen oder Erkrankungen frei.  So erwischte es diesmal Tom Wiesner, der trotz Studiums auf stolze 22 Einsätze kam, Johann Fischer, Markus Radestock, Eric Pötzsch, Toni Seeber, Robert Bens und für eine ganz lange Zeit Oliver Kraatz. Christopher Robel stand in seiner studienfreien Zeit immer dem Team zur Verfügung und legte für den Fußball beim VfB weite Strecken zurück. Eric Pötzsch kickte die zweite Spielzeit in Weißwasser und hat sich aus der Kreisliga in die Kreisoberliga etabliert.
Ein großer Dank gilt wieder den Spielern, die nicht immer im Kader waren, aber in Notsituationen der Mannschaft und damit auch dem Verein halfen. Das waren Conrad Bleyel, René Michalk, Oliver Tzschacksch und der zur 2.Halbserie nach Weißwasser zurückgekehrte Torwart Ronny Wetzke.
Martin Tzschacksch drückte an den Samstagen die Schulbank und so musste das Team sehr häufig auf seine Dienste verzichten. Trotz Schichtbetriebs war auch auf Toni Seeber in dieser Saison Verlass. Letzteres traf auf das Abwehrzentrum, in dessen Mittelpunkt häufig Robert Balko stand, ebenso zu. Wie gut sich der junge Markus Radestock in das Männerteam gespielt hat, sieht man an seinen 25 Einsätzen bei zeitgleicher Ausbildung fern der Heimat.
Kartenkönig dieser Saison war beim VfB Weißwasser Axel Buder, der nicht immer unfair spielte, sich aber wegen Meckerei die eine oder andere Gelbe abholte und so zweimal pausieren musste.  Florian Franke, der stets kompromisslos auf der Außenverteidigerposition abräumte, musste wegen zweier Gelb/Roter Karten  doppelt  zuschauen, einmal traf dies auch Tom Wiesner.
Nicht jeder der 26 angetretenen Kicker war auch am Ende der Saison noch beim VfB. So verließ nach einer längeren Verletzung Alex Frühauf das Team, auch Mariusz Kostek kickt nicht mehr in WSW und Alexander Ullrich bat um Freigabe für seinen Rietschener Verein zur Halbzeit.
Der VfB Weißwasser bleibt auch weiterhin der Verein, den die meisten Zuschauer sehen wollen.
Das hängt sicherlich einerseits an der Vereinsphilosophie, bei der dem Nachwuchs eine Chance gegeben wird und andererseits sich Spieler und Fans identifizieren.
2158 Zuschauer zählte der VfB in dieser Saison am Turnerheim.  Das ist zur Vorjahresspielzeit eine weitere Steigerung um ca. 400 Zuschauer. Dafür gilt den Fans ein großes Lob. Das ist aber nicht nur Ergebnis von ansprechender Fußballkost unserer Kicker sondern auch vom Drumherum im Turnerheim. Die Sportanlage ist ein Vorzeigeobjekt, der Verein hat einen erstklassigen Stadionsprecher, die Information der Zuschauer klappt und auch die kulinarische Versorgung ist sichergestellt. Allen, die dazu beitragen, gebührt Achtung und ein großes Dankeschön. An dieser Stelle sollten auch die Schiedsrichter des VfB Weißwasser genannt werden, durch deren Einsatz es möglich ist, den Spielbetrieb im Verein aufrecht zu erhalten. Der Weg, den der VfB Weißwasser beschritten hat, wird weitergegangen, auch, wenn sich in dieser Saison das kurzfristige Ziel noch nicht eingestellt hat.
Den Spielern, die aus den unterschiedlichsten Gründen den VfB verlassen, wünschen wir für die Zukunft alles Gute.
Fünf weitere, inzwischen Landesklassen erprobte Juniorenspieler werden in der neuen Saison die Männermannschaften unterstützen. Die Planungen für weitere Neuzugänge sind noch nicht vollständig abgeschlossen.
Jetzt hoffen Zuschauer und Verantwortliche auf die kommende Spielzeit und in deren Ergebnis Fußball auf nächsthöherem Niveau.

Saisonauswertung 1516

B. Husgen
30.PST Kreisoberliga 2016/17, Schönbach am SA, 17.06.2017

Schönbacher FV                   0    ( 0 )
VfB Weißwasser 1909        9    ( 7 )

In einer sehr überlegen geführten Partie gewann der VfB Weißwasser klar mit 9:0, wobei in der ersten Hälfte die Weichen auf Sieg gestellt wurden. Trotz Problemen, was die Einschätzung der Platzgröße anging, gelangen den Männern um Kapitän Steven Knobel erfolgreiche Angriffszüge. Nach Vorlage von Axel Buder beendete Felix Brückner den in der 8.Minute mit dem 1:0 der Gäste. Danach begann das Warten auf das offiziell 100.Saisontor des VfB Weißwasser. Nach Zuspiel von Ben Pohling schlug das Leder in der 18.Minute über Torwart Paul Neumann ein. Absender war Sebastian Kölzow. Nur fünf Minuten später erhöhte Axel Buder direkt nach einer Freistoßvorlage von Robert Bens auf 3:0. Sofort nach Wiederanstoß verewigte sich auch Toni Seeber mit dem 4:0 nach Pass von Sebastian Kölzow. Inoffiziell war das das 100.Saisontor, denn aus der nichtgespielten Partie gegen Oppach erhielt der VfB vom Sportgericht zwei Treffer geschenkt. Und wenn man es ganz genau nimmt, erzielte Nico Lukschanderl mit dem 5:0 das 100.Tor, weil in der Hinrunde der Schönbacher FV durch Mario Richter ein Eigentor erzielte. Auch hier lieferte Sebastian Kölzow durch ein Zuspiel mit Seitenwechsel die Vorarbeit. Mit seinem zweiten Treffer zum 6:0 belohnte sich Letztgenannter noch in der 39.Minute. Robert Bens sah den besser postierten Mitspieler. Und als der Stürmer dann kurz vor Pausenpfiff in den Strafraum eindrang, konnte er von Keeper Neumann nur unfair vom Ball getrennt werden. Den fälligen Elfmeter verwandelte Axel Buder flach rechts zum Pausenstand von 7:0 für Weißwasser. Über Clemens Kade kamen auch die Platzbesitzer zu drei Konterchancen. Bei allen verkürzte Steven Knobel den Einschusswinkel und irritierte damit den Angreifer.
In Halbzeit Zwei sank das Spielniveau auf Seiten der Gäste deutlich. Viele Gelegenheiten wurden leichtfertig vertan und die Platzbesitzer auch eingeladen. Mit einer Fußparade hielt der Weißwasseraner Schlussmann in der 71.Minute die Null ganz fest. Dem eingewechselten Felix Adler fehlte hier die Kaltschnäuzigkeit. Erst in der 80.Minute legten die Gäste nochmal einen drauf. Einen abgewehrten Ball von Sebastian Kölzow staubte der neu hinzugekommene René Michalk zum 8:0 ab. Auch den letzten Treffer bereitete Sebastian Kölzow mit einem Dribbling vor und passte zu Nico Lukschanderl in der 86.Minute, damit dieser flach zum 9:0 Endstand für Weißwasser einschießen konnte. Der zehnte Treffer wollte trotz Bemühens einfach nicht gelingen. Besonders Eric Pötzsch und Ben Pohling nahmen über die gesamte Spielzeit immer wieder Anlauf.
Nun haben sich die Teams die Sommerpause redlich verdient und können Kraft für die bevorstehende neue Saison tanken, wenn es am Wochenende des 12./13.August wieder losgeht.

Aufstellung Schönbacher FV: Paul Neumann – Nico Förster, Marc Klinger, Florian Kießlich, Paul Schmidt, Vinzenz Kade (35.Richard Freudenreich), Toni Münch, Robert Groth (79.Michael Röthig), Sascha Gebauer, Marco Klügler, Clemens Kade (46.Felix Adler)
Gelbe Karte: keine

Aufstellung VfB Weißwasser 1909: Steven Knobel – Axel Buder, Robert Bens (73.Florian Franke), Robert Balko (54.Tom Wiesner), Ben Pohling (54.René Michalk), Toni Seeber, Felix Brückner, Eric Pötzsch, Nico Lukschanderl, Markus Radestock, Sebastian Kölzow
Gelbe Karte: Axel Buder, Felix Brückner

Torfolge: 0:1 Felix Brückner (8.), 0:2 Sebastian Kölzow (18.), 0:3 Axel Buder (23.), 0:4 Toni Seeber (24.), 0:5 Nico Lukschanderl (28.), 0:6 Sebastian Kölzow (39.), 0:7 Axel Buder (44.FEM), 0:8 René Michalk (80.), 0:9 Nico Lukschanderl (85.)

Schiedsrichter:  Amir Dilmaghani (SV Horken Kittlitz)
Linienrichter:    Manuel Maiwald (FSV Kemnitz) und Toba Khoshmahr Nasa (FSV Oppach)

Zuschauer:   57

B.Husgen                                
29.PST Kreisoberliga 2016/17, Weißwasser am Sa., 10.06.2017

VfB Weißwasser 1909        1    ( 0 )       
FSV Kemnitz                          1    ( 1 )

Vor Beginn der Partie wurde der VfB Weißwasser 1909 für den Vizemeistertitel in der Kreisoberliga vom FVO in Persona von Staffelleiter Heinz-Jörg Tappert und Sportgerichtschef Hagen Gahner geehrt.
Trotz der Favoritenrolle gehörte die erste Hälfte der Begegnung ganz klar den Gästen aus Kemnitz, die mit mehr Personal und zahlreicher lautstarker Unterstützung angereist waren. Obwohl bei ihnen tabellarisch auch nichts mehr anbrennen konnte, kämpften sie um jeden Ball und jede Entscheidung.
Stürmer Arne Salomo wartete in der Viererkette der Weißwasseraner auf den entscheidenden Pass und verlangte so von den Abwehrspielern immer wieder Aufmerksamkeit und Einsätze in höchster Not. Teilweise funktionierte es auch über die Abseitsfalle. So reichten dem Angreifer drei Versuche, um den FSV mit 1:0 in Führung zu bringen. Allerdings gab den Torschuss Leon Raditzky in der 19.Minute ab. Diesen konnte Torwart Steven Knobel noch parieren, allerdings war er gegen den Nachschuss von Arne Salomo machtlos.
Auf Seiten der Weißwasseraner gab es insgesamt drei Schüsse, die der Gästeschlussmann aufnehmen musste. Das war eindeutig zu wenig, um den FSV Kemnitz und die wieder über 100 Zuschauer zu beeindrucken. Lediglich Georg Kuttig konnte mit seinem missglückten Kopfballabwehrversuch in der 25.Minute seinen eigenen Tormann aus der Reserve locken. Doch dieser lenkte einarmig das Leder noch um die Latte herum. Mit der verdienten Kemnitzer Führung ging es in die Halbzeitpause
Mit der Hereinnahme von Nico Lukschanderl in der zweiten Hälfte agierte der VfB über rechts agiler. Und doch beeindruckten die Gäste die Platzbesitzer weiterhin mit unveränderter Taktik und gleichem Personal.
Die Weißwasseraner kamen aber selbst zu herausgespielten Gelegenheiten. Bei einer Hundertprozentigen in der 58.Minute schlug Markus Radestock allein vor Torwart Haase nach Vorlage von Robert Balko über den Ball. Davor und danach war Feuerwehrmann Florian Franke jeweils zur Stelle. In der 62.Minute jubelte dann endlich das Turnerheim. Robert Balko lieferte eine brilliante Vorarbeit auf links ab, als er seinen Gegner umspielte, in den Strafraum zog und eine exakte Flanke zu Stefan Beil brachte. Der Weißwasseraner Torschützenkönig nahm das Leder volley und platzierte es zwischen Keeper und Pfosten. Drei Minuten später rettete per Kopf ein Verteidiger des FSV auf der Linie nach einem Axel Buder Freistoß aus ca. 25 m. Für Spannung sorgte in der 80.Minute eine unabsichtliche Vorlage von Nico Lukschanderl  auf Camillo Marschner. Der war darüber so erstaunt, dass er das Leder nicht im Tor unterbringen konnte. Nach der Einwechslung von Felix Brückner hatte dieser in der Kürze der Zeit mehrere Möglichkeiten. Die beste war in der 89.Minute der Kopfball entgegen der Laufrichtung des Kemnitzer Schlussmannes. Doch leider flog dieser auch einen halben Meter am Tor vorbei. Mit der Gelben Karte von Stefan Beil in der 5.Minute der Nachspielzeit ist seine Kreisoberligasaison vor dem letzten Spieltag bereits beendet (5.Gelbe).
Insgesamt schien die Luft schon vor Anpfiff der Partie bei den Platzbesitzern raus zu sein. Auch das Saisonziel von 70 Punkten kann mit dem unentschiedenen Schlussstand von 1:1 nicht mehr erreicht werden.
Am kommenden Wochenende zum letzten Saisonspiel geht’s für den VfB zum feststehenden Absteiger nach Schönbach.

Torfolge: 0:1 Max Tempel (19.), 1:1 Stefan Beil (62.)

Aufstellung VfB Weißwasser 1909: Steven Knobel – Robert Balko, Tom Wiesner (82.Felix Brückner), Florian Franke Robert Bens, Axel Buder, Toni Seeber, Markus Radestock, Eric Pötzsch (46.Nico Lukschanderl), Ben Pohling, Stefan Beil
Gelbe Karte: Axel Buder, Stefan Beil, Ben Pohling

Aufstellung FSV Kemnitz: Oliver Haase – Markus Berner, Rico Pollesche (62.Camillo Marschner), Nick Hillmann, Patrick Rönsch, Patrick Riedel, Leon Raditzky, Georg Kuttig, Arne Salomo (75.Axel Pollesche), Max Tempel (88.Leon Freudenberg), André Kurtzke
Gelbe Karte:  Oliver Haase, André Kurtzke, Arne Salomo

Schiedsrichter: Sebastian Runge (SV Blau-Weiß Empor Deutsch-Ossig)
Linienrichter:        Riccardo Sekul (SV Fortuna Trebendorf 1996) und Siegbert Klingauf (SV Klitten/Boxberg)

Zuschauer:    111

B.Husgen                                
28.PST Kreisoberliga 2016/17, Weißwasser am So., 28.05.2017

VfB Weißwasser 1909        6    ( 3 )       
FSV Oppach                          0    ( 0 )

Zu einem ungefährdeten und zur Halbzeit schon sicheren Sieg kam der VfB Weißwasser am 28.PST gegen den FSV Oppach. Zu den drei Treffern der ersten Hälfte gesellten sich in dieser noch drei ans Aluminium und in der zweiten verdoppelten die Männer vom Turnerheim die Torausbeute.
Nachdem in der 2.Minute der Oppacher Keeper Keßler den Schuss von Robert Balko an die Latte lenkte, machte er selbiges mit dem Volleyschuss von Nico Lukschanderl in der 10.Minute. Doch drei Minuten später war er nach straffem Abschluss von Stefan Beil von der Strafraumgrenze und Vorarbeit von Eric Pötzsch machtlos. In der Folge des 1:0 setzten die Gastgeber den FSV weiter unter Druck, nur selten kamen diese aus ihrer Hälfte und wenn, eroberten sich die Kicker aus Weißwasser das Leder schnell zurück. Weitere Chancen erspielten sich die Männer um Kapitän Steven Knobel (Brückner 24., Bens 26.). Die einzig nennenswerte der Gäste im ersten Teil war der Schuss von Martin Podstawek, der von der rechten Außenbahn aus ca. 28m auf das Tornetz ging. Doch bereits im Gegenzug verhinderte gleicher Spieler auf der Torlinie den zweiten Treffer des VfB. In der 35.Minute rettete für die Oppacher erneut der Pfosten nach Dribbling und Schuss von Stefan Beil. Fünf Minuten vor der Pausensirene ertönte Jubel am Turnerheim. Robert Balko zog kurz und trocken im Strafraum zum 2:0 ab, wo er zuvor durch Markus Radestock bedient wurde. Die Freude war noch nicht verklungen, da schlug Youngster Nico Lukschanderl zu. Sein 18m – Geschoss war so scharf, dass es sowohl Pfosten als auch Torwart nicht aufhalten konnten. Damit war das Halbzeitresultat besiegelt.
Bei anhaltend tropischen Temperaturen kamen die Teams zur zweiten Hälfte schwer in Gang. Zunächst plätscherte die Partie so vor sich hin. Nach dem verletzungsbedingten Ausscheiden von Nico Lukschanderl kickte ab der 58.Minute René Michalk. Keine drei Sekunden nach dem Wechsel lenkte er seinen Kopfball Richtung Gästegehäuse, aber der FSV Schlussmann erlangte mit voller Streckung das Leder und holte es aus dem Dreiangel raus. Danach war Daueralarm in seinem Strafraum. Nach einer Ecke und dem anschließenden Kopfball von Ben Pohling gab es Handproteste auf Seiten des VfB. Doch auch ohne Elfmeter agierte der Stürmer weiter. Fünf Meter vor dem Tor positioniert, haute er das Leder nach Vorlage von Stefan Beil in der 68.Minute drüber. In der Schlussphase konnten die Gastgeber ihre Übermacht dann doch noch in Tore umsetzen. Nach einer Grundlinienflanke in der 78.Minute von Markus Radestock köpfte Stefan Beil den Ball zum 4:0 in die Maschen. Beim darauffolgenden Scheibenschießen wurden die Schüsse von Eric Pötzsch, Markus Radestock und Ben Pohling allesamt geblockt. Erst der Treffer von Stefan Beil in der 84.Minute ließ das Turnerheim wieder jubeln. Unnachahmlich setzte er sich auf halb rechts durch und zielte fast von der Grundlinie in die lange untere Ecke zum 5:0.
Und auch in der zweiten Halbzeit ließ die kompakte Weißwasseraner Abwehr gegen recht zahnlose Oppacher kaum was zu. Lediglich der eingewechselte Rico Block hatte in der 88.Minute eine Einschusschance, doch Steven Knobel konnte das Leder gefahrlos nach vorn abwehren. Mit einem weiteren wunderschönen Kopfballtreffer beendeten die Männer aus Weißwasser diese Partie. Endlich hatte Ben Pohling nach einer präzisen Ecke von Robert Balko die Position für  sein Tor zum Schlussstand von 6:0.
Nach einer Pfingstpause treten die Männer vom Turnerheim dann am 29.PST in zwei Wochen zu Hause gegen den FSV Kemnitz an. Nico Lukschanderl wünschen wir baldige Genesung.

Torfolge: 1:0 Stefan Beil (13.), 2:0 Robert Balko (40.), 3:0 Nico Lukschanderl (43.), 4:0 Stefan Beil (78.), 5:0 Stefan Beil (84.), 6:0 Ben Pohling (89.)

Aufstellung VfB Weißwasser 1909: Steven Knobel – Robert Balko, Florian Franke Robert Bens, Toni Seeber, Markus Radestock (86.Conrad Bleyel), Felix Brückner, Eric Pötzsch, Nico Lukschanderl (58.René Michalk), Ben Pohling, Stefan Beil
Gelbe Karte: keine

Aufstellung FSV Oppach: Patrick Keßler – Felix Jannasch (68.Rico Block), David Berndt (46.Stefan Kristen), Alexander Siede, Stepan Duda (46.Patrick Faßke), Paul Heldner, Martin Podstawek, Dominique Neumeister, Stephan Mitscherlich, Martin Kürbis, Florian Wenzel
Gelbe Karte:  Martin Kürbis, Martin Podstawek

Schiedsrichter: Christian Walter (SV Aufbau Kodersdorf)
Linienrichter:    Oliver Seib (Holtendorfer SV) und Thomas Hayn (FSV Kemnitz)

Zuschauer:    107

B. Husgen
27.PST Kreisoberliga 2016/17, Neueibau am SA, 20.05.2017

SV Neueibau                         1    ( 1 )
VfB Weißwasser 1909        0    ( 0 )

Nach der Richtung weisenden Niederlage in der Vorwoche gegen den FSV Oderwitz war es für den VfB Weißwasser schwer, sich neu zu motivieren. Und doch zeigten die ersten Minuten, dass es am siegreichen Ziel für die Gäste nichts zu rütteln gab. Diese Dominanz übten sie in der Anfangsphase der Partie, zum Ende der ersten Hälfte und die gesamte zweite aus. Schöne und schnelle Spielzüge sahen die Zuschauer auf beiden Seiten und Zeiten, in denen der SV Neueibau nicht aus seiner eigenen Hälfte kam. Und doch siegte der Platzbesitzer, weil er überhaupt einen Treffer erzielte. Bis zum Strafraum lief das Spiel der Gäste phasenweise gefällig, was dann auf das Tor kam, war viel zu wenig und dürftig.
Allerdings lag das Leder bereits in der 4.Minute im Tor des SV. Ein genauer Pass von Nico Lukschanderl kam auf Markus Radestock, der sah Ben Pohling zentral anlaufen und brachte den Ball zum Schützen. Aufgrund der Schärfe des Schusses hielten die Finger von Keeper David Wegner das Leder auf dem Weg ins rechte obere Eck nicht auf, doch der Pfiff des Unparteiischen erstickte den Jubel im Keim. Mit einer angeblichen Torwartbehinderung wurde diese Entscheidung begründet. Und was an weiteren im Laufe des Spieles für beide Seiten gefällt wurde, ließ dem Fußballfan einfach nur die Haare zu Berge stehen.
In der 17.Minute konterten die Neueibauer, überliefen die VfB-Abwehr und Max Förster zog aus 22 m am langen Pfosten vorbei. In der 24. Minute gab´s Schwimmfest im Strafraum der Gäste, Steven Knobel erwies sich hier als Fels und wehrte mehrmals das Leder erfolgreich ab. Die Ecke mit anschließendem Kopfball von Roy Meinczinger ging auch knapp daneben. Auf der anderen Seite klatschte in der 29.Minute ein Schuss von Nico Lukschanderl an die Latte, den anschließenden Kopfball von Felix Brückner kratzten gleich zwei Verteidiger von der Torlinie. Axel Buder setzte seinen Freistoß aus 25 m knapp darüber. Und nachdem Dawid Slomiak in der 33.Minute eine Vorlage in seinen Lauf Richtung Strafraummitte erhielt, netzte er flach eiskalt zum 1:0 ein. Auf eine hohe Hereingabe von Eric Nitschke warteten in der 36.Minute drei Angreifer, doch Steven Knobel faustete die Kugel rechtzeitig weg. So blieb es zur Halbzeit bei der 1:0 Führung der Gastgeber.
Die spielerische Überlegenheit des VfB wurde in der 2.Hälfte noch deutlicher, weil sich auch die Abwehrspieler in die Angriffsaktionen mit einbezogen. Allerdings lief das Team damit Gefahr, den Gastgebern Räume zum Kontern zu geben. So geschehen in der 79.Minute, als bei einer 3 auf 2 – Situation die Platzbesitzer das Leder nicht im Gehäuse unterbringen konnten. Doch auch der VfB Weißwasser war nicht mehr in der Lage, den Ball ins Netz zu bringen. Zweimal rettete nach Schüssen von Axel Buder (78.) und Sebastian Kölzow (82.) Keeper Wegner. Die anderen gingen daneben oder darüber. Insgesamt brachte sich der Favorit auch durch unnötige Ballverluste, Fehlpässe über kurze Distanz in gefährliche Situationen und rieb sich an den vielen Schiedsrichterfehlentscheidungen auf. Unschöne Szenen am Schluss der Partie beendeten einen gebrauchten Tag für Weißwasser.

Aufstellung SV Neueibau: David Wegner – Eric Nitschke, Andreas Kern, Marcin Chrzanowski, Karel Prasil, Dawid Ryszard Slomiak (79.Christoph Mittag), Henry Wegner (83.Stefan Grünwald), Grzegorz Safiski (90.+2 Matthias Troll), Max Förster, Steffen Troll, Roy Meinczinger
Gelbe Karte: Matthias Troll, Christoph Mittag

Aufstellung VfB Weißwasser 1909: Steven Knobel – Tom Wiesner, Axel Buder, Robert Bens, Robert Balko, Florian Franke, Felix Brückner (50.Stefan Beil), Ben Pohling, Nico Lukschanderl (50.Eric Pötzsch), Markus Radestock, Sebastian Kölzow
Gelbe Karte: Axel Buder, Sebastian Kölzow, Stefan Beil
Gelb/Rote Karte: Tom Wiesner

Torfolge: 1:0 Dawid Slomiak (33.)

Schiedsrichter:  Amir Dilmaghani (SV Horken Kittlitz)
Linienrichter:    Michael Olbrig (TSV 1861 Spitzkunnersdorf) und Alex Groß (FSV Neusalza Spremberg)

Zuschauer:   30