1.Männer

B. Husgen
01.PST Kreisoberliga, Olbersdorf am SA, 15.08.2015

FV Rot – Weiß 93 Olbersdorf        5    ( 3 )
VfB Weißwasser 1909                   5    ( 1 )

Den erwartet unbequemen Gastgeber bekamen die Männer vom Turnerheim über fast 100 Minuten zu spüren, weil sie sich aber zu keiner Zeit der Partie aufgaben und sich von der mauernden Spielweise nicht beeinflussen ließen, konnten sie noch einen Punkt am ersten Spieltag mit nach Weißwasser nehmen. Für das Selbstbewusstsein war dieses Unentschieden nach dem zwischenzeitlichen 3:0 Rückstand ganz wichtig.
Der VfB Weißwasser drängte von Spielbeginn an nach vorn, probierte es mit Schüssen aus allen Lagen, doch stets war ein Abwehrbein dazwischen oder das Leder verfehlte das Tor.
Mit ihrer ersten Gelegenheit gíngen die Gastgeber in der 12.Minute durch Tino Katzer in Führung. Der nutzte ein Missverständnis zwischen Robert Balko und Keeper Tom Wiesner und zog mit einem Schlenker an beiden vorbei. Nur vier Minuten später erhöhten die Platzbesitzer mit einem Bilderbuchkonter. Der Schütze zum 1:0 konterte rechts außen, flankte präzise ins Zentrum zum mitgelaufenen Robert Wunderlich und dieser versenkte das Leder zum 2:0. So sah 100% Effektivität aus.
Eine Kopie dieses Angriffes in der 20.Minute ging glücklicherweise am VfB-Kasten vorbei. Und doch mussten die Glasmacherstädter in der 24.Minute auch noch das 3:0 hinnehmen, weil sie erneut den wieselflinken Tino Katzer über rechts nicht aufhalten konnten und der mit einer starken Einzelleistung erfolgreich war.
Die Gäste fanden einfach kein Mittel gegen die kompakte Abwehr und die lauernden, schnellen Stürmer des FV. Allerdings ließ ihnen auch das 3:0 keineswegs die Köpfe hängen. Robert Bens und Alex Frühauf forderten aus dem Zentrum auf und schickten ihre Flügelstürmer. Besonders Markus Radestock brachte dann gefährliche Bälle vor das Tor der Rot-Weißen. Und die Angreifer mühten sich redlich die Bälle zu verwerten. Bis zur 42.Minuten mussten die mitgereisten Fans warten, ehe sie mit dem VfB jubeln durften. Nach klasse Vorarbeit von Stefan Beil stocherte Ben Pohling im Nachschuss das Leder zum 3:1 über die Linie. Dieser Treffer war für die zweite Hälfte ganz wichtig.
Denn zu dieser traten die Männer mit neuem Plan und nochmal größerer Leidenschaft aus der Kabine.
Zunächst kamen die Platzbesitzer gar nicht mehr aus ihrer Hälfte und sahen sich ersten Chancen der Gäste gegenüber. Alex Frühauf war es dann in der 50.Minute vorbehalten, mit einem flachen Fernschuss, der vorm Keeper noch aufsetzte, den Anschlusstreffer zum 3:2 zu erzielen. Der Einbahnstraßenfußball lief weiter, allerdings wagte sich ab und an ein Geisterfahrer unterwegs zu sein. Auf diesen musste der VfB höllisch aufpassen. Über 20 Minuten drückten die Gäste weiter auf ein Tor, aber weder die Kopfbälle von Pohling noch von Beil zappelten in den Maschen.
Stattdessen nutzten die Olbersdorfer einen Standard zum Ausbau der Führung. Der Freistoß von Martin Linke in der 72.Minute fand den Kopf von Rene Schmidt und von ihm der Ball das Tor. So schnell waren alle Angriffsbemühungen zunichte gemacht. Doch was der Platzbesitzer kann, kann der Gast auch. Eric Pötzsch zeigte, wie ein direkter Freistoß in die Maschen fällt. Das war in der 76.Minute und es stand 4:3. So allmählich lief der Aufsteiger auf dem Zahnfleisch und nutzte die eine oder andere Möglichkeit zur Unterbrechung. Die Emotionen fingen an zu kochen und manchmal hob sich der Topfdeckel bedrohlich, doch Schiedsrichter Hayn konnte immer wieder den Druck ablassen.
Großes Glück hatten die Männer vom Turnerheim beim Lattentreffer von Martin Linke in der 83.Minute, welches ihnen vier Minuten später fehlte. Ein Fehlpass aus der Abwehr führte dann zum 5:3 für den FV. Die sofortige Klärung danach reichte in dieser Form nicht aus, weil Robert Wunderlich nicht energisch genug aus der gefährlichen Zone abgedrängt wurde und das Leder über Tom Wiesner schlenzen konnte. Nun waren sich auch in Anbetracht der Zeit die Gastgeber ihres Sieges recht sicher.
Doch sie haben die Rechnung ohne den Wirt gemacht. „Oldie“ und wiedergenesener Stefan Beil riss sein Team mit und erschien an allen Brennpunkten gleichzeitig. In der 90.Minute erzielte er den Anschluss zum 5:4 und in der 6.Minute der Nachspielzeit, in der sich alle Kicker im Strafraum der Rot-Weißen befanden, den Ausgleich zum 5:5.
Zwischen den beiden Treffern konnte sich Tom Wiesner nach einem Schuss von Toni Hartwich aus klarer Abseitsposition nochmal auszeichnen. Das war kein Spiel für schwache Nerven.
Die Einstellung, der Kampfgeist, die Moral – das sind alte Weißwasseraner Tugenden, die in dieser Partie in Olbersdorf gelebt haben. Über das Rückzugsverhalten oder das Stellungsspiel in manchen Situationen wird im Training noch gesprochen werden.
Mit dieser Leidenschaft erwarten die Fans ihr Team wieder, wenn diesen Freitag die Neugersdorfer Reserve als Aufstiegsaspirant Nummer 1 am Turnerheim zu Gast ist.

Aufstellung FV Rot-Weiß 93 Olbersdorf : Lars Schubert – Pierre Grollmisch, Björn Günther, Rene Schmidt, Martin Linke, Robert Wunderlich(90.+3Christian Franz), Erik Köhler, Marcel Scholz, Markus Glauche (90.Manuel Saalbach), Conrad Ursinus, Tino Katzer (85.Toni Hartwich)
Gelbe Karte: Björn Günther, Robert Wunderlich, Marcel Scholz

Aufstellung VfB Weißwasser 1909: Tom Wiesner – Oliver Kraatz (73.Christopher Robel), Robert Balko, Alex Frühauf, Anton Wigan (46.Toni Seeber), Johann Fischer (59.Norman Reher), Robert Bens, Markus Radestock, Stefan Beil, Ben Pohling, Eric Pötzsch
Gelbe Karte: Robert Bens, Eric Pötzsch,

Torfolge:  1:0 Tino Katzer (12.), 2:0 Robert Wunderlich (16.), 3:0 Tino Katzer (24.), 3:1 Ben Pohling (42.), 3:2 Alex Frühauf (50.), 4:2 Rene Schmidt (72.), 4:3 Eric Pötzsch (76.), 5:3 Robert Wunderlich (87.), 5:4 Stefan Beil (90.), 5:5 Stefan Beil (90.+6)

Schiedsrichter:  Thomas Hayn (Energie Cottbus)
Linienrichter:     Max Nerger (VfB Zittau) und Michael Olbrig (TSV 1861 Spitzkunnersdorf)

Zuschauer:      45

B. Husgen                                    
02.PST Kreisoberliga, Weißwasser am Fr., 21.08.2015

VfB  Weißwasser 1909                      1    ( 1 )           
FC Oberlausitz Neugersdorf 2.        5    ( 4 )

Mit dem erwartet schweren Gegner reiste am Freitagabend die Reserve des FC Oberlausitz ins Turnerheim. Und was dieser über weite Strecken der ersten Hälfte und Teile der zweiten bot, manifestierte das Vorhaben Aufstieg recht deutlich.
Unglücklicher konnte die Partie für die Gastgeber nicht beginnen. Nach einem Rückpass in der 2.Minute auf Keeper Wiesner, der den herannahenden Hentschel unterschätzte, konnte der diesen nach Balleroberung nur durch ein Foul am Einschuss hindern. Kapitän Tino Hensel ließ beim folgerichtigen Elfmeter nichts anbrennen und brachte sein Team mit 1:0 in Führung.
Die Gäste spielten in der Folgezeit den Ball schnell und suchten besonders den immer wieder die Seiten wechselnden Thomas Hentschel. War das Leder in den Reihen der Platzbesitzer wurde der Ballführende gedoppelt, teilweise hinderten ihn sogar drei Gegner am Abspiel.
So dauerte es nicht lange und der FCO 2. schlug erneut zu. Thomas „Henne“ Hentschel erhielt einen Pass recht zentral in den Lauf, spielte Keeper Wiesner aus und versenkte ins leere Tor zum 0:2. Mit schnellem Umschaltspiel lief in der 17.Minute ein Konter über Hentschel und Pavel Frij, doch Oliver Kraatz und Schlussmann Wiesner klärten mit vereinten Kräften.
Der VfB bekam weiterhin keinen Zugriff auf die Partie, sah sich phasenweise in die eigene Hälfte geschnürt, ging aber nun energischer in die Zweikämpfe. Toni Kubisch setzte mal einen Fernschuss in der 25.Minute ab, ansonsten hatte Torwart Hessenkemper einen recht ruhigen Abend.
Sein Gegenüber war da weitaus mehr gefordert und musste in der 27.Minute bereits das dritte Mal hinter sich greifen. Ein herrlicher Volleyschuss von Martin Sobe schlug nach linker Flanke von Jonas Krautschick zum 0:3 ein. Nun sollte man meinen, dass der FCO die Partie beruhigt runter spulte. Nach Wiederanstoß überliefen die Gäste den VfB und Tino Hensel erhöhte in der 29.Minute auf 0:4.
Das große Glück an ihrer Seite hatten die Kicker vom Turnerheim als Thomas Hentschel eine Minute später seinen Schuss von innen ans Lattenkreuz knallte und das Leder wieder heraus sprang.
Mit einer Fußparade in der 32.Minute rettete Tom Wiesner gegen Martin Hädrich, der aus kurzer Distanz abzog.
Die erste richtige Gelegenheit gehörte Ben Pohling für den VfB in der 34.Minute, als er fast allein im Strafraum vor Keeper Hessenkemper das Leder erhielt. Als er allerdings das Schussbein wechseln wollte, war auch die Chance dahin. Die Gastgeberfans durften jedoch in dieser Halbzeit noch jubeln. Alex Frühauf leitete den erfolgreichen Angriff ein, gab den Ball in Mittelstürmerposition zu Robert Bens, der nach halb links auf den freien Toni Kubisch weiterleitete. Überlegt und für den Schlussmann unerreichbar erzielte letzterer den Ehrentreffer zum 1:4 für die Platzbesitzer. Das war auch gleichzeitig der Halbzeitstand in dieser Partie.
Mit etwas mehr Glück hätte der VfB zu Beginn der zweiten Hälfte verkürzen können. Den hoch in den Strafraum gegebenen Freistoß von Alex Frühauf köpfte der inzwischen eingewechselte Fritz Förster beim Rettungsversuch an die Latte und obwohl Markus Radestock nur zwei Minuten später vollen Einsatz zeigte, kam der Neugersdorfer Schlussmann im Nachfassen noch an den Ball. Norman Reher konterte in der 54.Minute und erhielt auch den Pass von Toni Kubisch. Hier war der Keeper schnell zur Stelle. In dieser Phase agierten die Gäste recht zurückhaltend.
Mit der Einwechslung von Wesley da Silva änderte sich das, der Stürmer wurde immer wieder gesucht und sorgte für Unruhe in der VfB – Verteidigung. Sein flacher Schuss in der 56.Minute rauschte nur ganz knapp am Tor vorbei. Thomas Hentschel zwang in der 59.Minute Tom Wiesner erneut zu einer Glanzparade, auch die sich anschließende Ecke konnte er entschärfen. Gefahr für das VfB – Tor drohte weiterhin aus Standards. Die Großen beim FCO wurden gesucht: da Silva und Temel.
Beide Teams wechselten in dieser Phase und brachten frische Kräfte, doch das Resultat war eindeutig und hatte noch Luft nach oben. Mit zunehmender Dunkelheit wurde es für alle Akteure schwierig. Der Doppeltorschütze Thomas Hentschel versenkte in der 83.Minute einen straffen Schuss von halb links zum 1:5 und setzte damit den Schlusspunkt unter die klare Begegnung.
Der FC Oberlausitz 2. war eine Klasse besser und wird noch für einige Resultate der Saison in dieser Höhe sorgen.
Für den VfB richtet sich der Blick nach vorn. Die auf einer Pokalwelle schwimmenden Zittauer vom gleichnamigen VfB warten am kommenden Wochenende an der Weinau auf unsere Männer. Torfolge:  0:1 Tino Hensel (3.FEM), 0:2 Thomas Hentschel (12.), 0:3 Martin Sobe (27.), 0:4 Tino Hensel (29.), 1:4 Toni Kubisch (36.), 1:5 Thomas Hentschel (83.)

Aufstellung VfB Weißwasser 1909: Tom Wiesner –  Oliver Kraatz, Robert Balko, Martin Tzschacksch, Robert Bens (71.Johann Fischer), Markus Radestock, Toni Seeber, Alex Frühauf, Norman Reher (64.Eric Pötzsch), Toni Kubisch, Ben Pohling (64.Stefan Beil)
Gelbe Karte: Tom Wiesner, Robert Balko, Martin Tzschacksch

Aufstellung FC Oberlausitz Neugersdorf 2.: Marco Hessenkemper – Jonas Krautschick (46.Fritz Förster), John Berger, Benjamin Gnieser, Tino Hensel, Thomas Hentschel, Vedat Temel, Martin Sobe (87.Max Förster), Pavel Frij (53.Wesley da Silva), Marc Stübner, Martin Hädrich
Gelbe Karte:  Martin Sobe

Schiedsrichter:  Frank Domel (SV Blau-Weiß Kromlau)
Linienrichter:     Hagen Gahner (SV Lok Schleife) und Henryk Domko (FC Stahl Rietschen)

Zuschauer:     172

B. Husgen
03.PST Kreisoberliga, Zittau am SA, 29.08.2015

VfB Zittau                                8    ( 5 )
VfB Weißwasser 1909        0    ( 0 )

Mit wohl einem gebrauchten Tag im Gepäck reisten die Kicker vom VfB aus Weißwasser zum Zittauer VfB. Die im Landespokal so überaus erfolgreichen Weinaustädter zeigten auch am 3.Punktspieltag der Kreisoberliga Oberlausitz ihre Klasse. Sie wirkten spritziger, eingespielter und gewannen viele Zweikämpfe. Die Gäste fanden über die gesamte Partie nicht zu ihrem Spiel und mussten mit der höchsten Mannschaftsniederlage seit Bestehen die Heimreise antreten.
Selbst das, was das Team am ersten Punktspieltag noch ausgezeichnet hat, der unbändige Wille fast Unmögliches zu erreichen, fand nicht mehr statt. Dabei wollten sie ihrem aushelfenden Keeper Tom Rank das Leben nicht so schwer machen. Dieser verhinderte in mancher Situation eine noch höhere Niederlage.
Die Gastgeber hätten in der ersten Hälfte auch ohne Torwart antreten können, denn der musste nur eingreifen, um die Bälle von hinter der Torauslinie wieder ins Spiel zu bringen.
Obwohl die Platzbesitzer zunächst über Maximilian Tille auf der linken Seite Betrieb machten, war Ausgangspunkt des ersten Treffers ein verlorener Zweikampf auf der rechten Seite. Enrico Neumann konnte in der 17.Minute in den Rücken der Abwehr nach innen flanken. Auf diesen Ball wartete Sascha Holfert, der postwendend abzog, dabei Robert Bens anschoss, der das Leder für Keeper Rank unhaltbar zum 1:0  abfälschte.
Auch das zweite Tor entsprang auf rechts. Eine hohe Flanke erreichte den Kopf von Enrico Neumann, der das Leder zunächst an den Pfosten setzte. Den Abstauber netzte Marcus Herrmann in der 24.Minute zum 2:0 ein.
Die 1909er kamen in dieser Phase ab und zu vor das gegnerische Tor, ohne aber wirklich Gefahr auszustrahlen. Selbst Zuspiele in geringer Entfernung missglückten und ermöglichten so auch die nächsten Treffer. Marco Trost wurde unmittelbar vor dem Strafraum nicht energisch genug bedrängt, zog ab und zirkelte in der 34.Minute ins rechte obere Eck zum 3:0. Nur zwei Minuten später folgte das 4:0. In einer Überzahlsituation konnten sich Sascha Holfert und Antonin Beran das Leder zuspielen, wobei letzterer aus kurzer Distanz traf. Für die erste Hälfte hatten die Zittauer noch nicht genug. In der 40.Minute spielte der Zittauer Angriffswirbel die gegnerische Verteidigung schwindlig. Sascha Holfert nutze die Gelegenheit für seinen zweiten Treffer der Partie.
Mit solch einem Pfund in die Pause zu gehen, ist sicherlich nicht einfach. Guter Rat war teuer. Die Gäste wechselten gleich doppelt und doch sorgte auch diese Maßnahme nicht für den gewünschten Erfolg, obwohl zunächst Motivation zurückgekehrt schien.
Alex Frühauf versuchte bei Standards den passenden Spieler zu finden, allerdings kam beim Abschluss zu dem fehlenden Glück auch noch Pech dazu. Ben Pohlings Kopfball in der 50.Minute nach solch einem Freistoß ging in die Arme des Zittauer Schlussmanns Antonin Kadlec.
In der 61.Minute durften dann die Zittauer Zuschauer über das 6:0 jubeln. Enrico Neumann glückte nun auch sein Tor. Maß genommen hatte er ja seit Spielbeginn. Aus dem Strafraum heraus konnte Neumann unbedrängt abziehen. Nur fünf Minuten später trug er sich in die Doppeltorschützenliste ein. Im Konter, allein auf Schlussmann Rank zurennend, traf er zum 7:0.
Der letzte Treffer der Partie fiel in der 81.Minute. Der inzwischen eingewechselte Pavel Zalesky stellte mit dem 8:0 den Endstand in einer einseitigen Begegnung her.
Die beste Chance des Spieles auf Seiten der Weißwasseraner gehörte Eric Pötzsch. Das Leder nach präzisem Frühauf – Freistoß köpfte er in der 86.Minute druckvoll am linken Pfosten vorbei.
Vierzehn Tage haben die Männer vom Turnerheim nun Zeit die Wunden zu versorgen und sich neu zu motivieren. Allerdings kommt mit dem FSV Oderwitz 02 der nächste Aufstiegsaspirant dann zu einer Sonntagspartie nach Weißwasser.

Aufstellung VfB Zittau: Antonin Kadlec – David Thömmes, Robert Vollrath, Antonin Beran (65.Pavel Zalesky), Enrico Neumann (71.Ferdinand Stähr), Marco Trost, Sascha Holfert, Holger Handschick, Marcus Herrmann (46.Philipp Bergmann), Mirko Albert, Maximillian Tille
Gelbe Karte: keine

Aufstellung VfB Weißwasser 1909: Tom Rank – Oliver Kraatz, Robert Balko, Christopher Robel, Toni Seeber, Robert Bens, Markus Radestock, Norman Reher (46.Johann Fischer), Ben Pohling, Eric Pötzsch, Stefan Beil (46.Alex Frühauf)
Gelbe Karte: Alex Frühauf, Eric Pötzsch, Markus Radestock, Oliver Kraatz

Torfolge:  1:0 Robert Bens (17.ET), 2:0 Marcus Herrmann (24.), 3:0 Marco Trost (34.), 4:0 Antonin Beran (36.), 5:0 Sascha Holfert (40.), 6:0 Enrico Neumann (61.), 7:0 Enrico Neumann (66.), 8:0 Pavel Zalesky (81.)

Schiedsrichter:  Marcel Gundel
Linienrichter:     Christoph Gundel und Torsten Bronder (alle SV Blau – Weiß Empor Deutsch – Ossig)

Zuschauer:      72

B. Husgen                                    
04.PST Kreisoberliga, Weißwasser am So., 13.09.2015

VfB  Weißwasser 1909        3    ( 2 )           
FSV Oderwitz 02                    0    ( 0 )

… und war heute in der Lage, die Kreise des FSV Oderwitz 02 derart einzuengen, dass der erste Dreier dieser Saison und gegen dieses Team gelang. Mit taktisch kluger Einstellung und geschlossener Mannschaftsleistung wurde den Kritikern gezeigt, dass das Kreisoberligateam vom Turnerheim das Fußball spielen nicht verlernt hat.
Der Tipp vorm Spiel war eigentlich nur eine Frage der Höhe und genau diese Punkte steckte sich die Mannschaft selbst ein und erntete für die gezeigte Leistung viel Lob. Die Partie begann sehr flott und die Gäste versiebten ihre ersten Chancen in der 5.Minute durch Hendrik Dietrich, in der 8.Minute, als die VfB - Abwehr vereint klärte und in der 13. als Ludek Cernohorsky am Tor vorbeizog.
Dann näherte sich auch der VfB dem Gästetor gefährlicher und verbuchte durch Ben Pohling seinen ersten Hochkaräter. Der zwang nach einem Freistoß in der 23.Minute durch Oliver Kraatz den Keeper zu einer Glanztat. Nur eine Minute später konterten die Fritsche – Schützlinge die Gäste aus. Robert Bens passte in den Lauf von Toni Kubisch, der den heraus stürmenden Keeper umspielte und zum viel umjubelten 1:0 versenkte. In dieser Situation verletzte sich der Oderwitzer Abwehrchef Hendryk Junior und war fortan gehandicapt, biss sich allerdings bis zum Halbzeitpfiff durch.
Der Kick verflachte etwa bis zur 40.Minute, dann spielten die Platzbesitzer ihre Karten aus. Sie setzten den Favoriten dermaßen unter Druck, dass sie in der Nachspielzeit der ersten Hälfte das 2:0 erzielen konnten. Alex Frühauf flankte diagonal von der rechten Außenbahn auf den linken Pfosten. Der dort postierte Markus Radestock gab das Leder sofort weiter auf den zentral stehenden Ben Pohling, der den Ball nur noch über die Linie bringen brauchte.
Sicherlich war die Verletzung des zentralen Abwehrmannes der Oderwitzer eine Schwächung für das Team, soll aber in keiner Weise die Leistung der Kicker vom Turnerheim schmälern.
Zu Beginn des zweiten Teiles hatten sowohl Gastgeber als auch Zuschauer mit einer Flutwelle aus Oderwitz gerechnet. Doch die Gäste konnten nur so viel erbringen, wie die Männer um Kapitän Oliver Kraatz zuließen – und das war recht wenig. Besondere Gefährlichkeit erzielten sie aus Standardsituationen. In diesen Fällen kam der Ball dem Tor von Tom Wiesner mit herunter laufender Uhr näher. Doch sowohl die Abwehr als auch der Keeper blieben stets Herr der Situation. Bis zur 70.Minute, da kannte der Jubel keine Grenzen mehr, als Toni Kubisch zum zweiten Male Keeper Metelka das Leder einnetzte. Das Team konterte im eigenen Stadion und das Doppelpassspiel zwischen Ben Pohling und dem Torschützen wurde mit dem 3:0 gekrönt.
In der 74.Minute setzte Robert Balko zum Fernschuss an, der nur Zentimeter am Kasten vorbeizischte. Die Platzbesitzer spielten geschickt die Zeit runter und ließen nichts mehr anbrennen. Allein der Glaube an die Wende fehlte dem FSV und so gelang Keeper Tom Wiesner ein Nuller und die Überraschung des Spieltages. Die beiden Kopfbälle der Gäste durch Nino Scharfen und Matej Werner in der 83. und 84.Minute spiegelten den Verlauf der Partie wider. Da ging an diesem Tage nichts mehr.
Der Einstand von Paul Köppen in der Abwehrreihe ist gelungen und das gesamte Team kann optimistisch in die nächsten Pflichteinheiten gehen. Am Samstag reisen sie dazu nach Friedersdorf zum LSV.

Torfolge:  1:0 Toni Kubisch (24.), 2:0 Ben Pohling (45.+), 3:0 Toni Kubisch (70.)

Aufstellung VfB Weißwasser 1909: Tom Wiesner –  Oliver Kraatz, Robert Balko, Robert Bens (71. Martin Tzschacksch), Markus Radestock (87.Norman Reher), Toni Seeber, Alex Frühauf, Paul Köppen, Johann Fischer (85.Oliver Tzschacksch), Toni Kubisch, Ben Pohling
Gelbe Karte: Robert Balko, Oliver Kraatz

Aufstellung FSV Oderwitz 02: Michal Metelka – Tom Döring, David Döring, Hendryk Junior (46. Adrian Prazak), Matej Werner, Hendrik Dietrich, Toni Sikora, Ludek Cernohorsky, Riccardo Hollenbach, Nino Scharfen, Ales Benek
Gelbe Karte:  David Döring, Adrian Prazak

Schiedsrichter:  Ralph Böhm (SV Reichenbach)
Linienrichter:   Thomas Hayn (Energie Görlitz) und Heinz Bittrich (SV Grün-Weiß Gersdorf)

Zuschauer:     151

B. Husgen
05.PST Kreisoberliga, Friedersdorf am SA, 19.09.2015

LSV Friedersdorf                  1    ( 1 )
VfB Weißwasser 1909        1    ( 1 )

Trotz mitreisender Defekthexe mit späterem Anpfiff begannen die Gäste die Partie auf der Schlesischen Wuhlheide furios. Bereits in der 3.Minute gingen sie durch Robert Balko mit 1:0 in Führung. Nach Einwurf von Martin Tzschacksch brachte sein Bruder Oliver das Leder zum Torschützen, der mit der Pike dieses am linken Pfosten mit Hilfe des Torwartes über die Linie spitzelte. Die Freude hielt nicht lange, dann glichen die Platzbesitzer aus. Andreas Schröder verlängerte in der 7.Minute eine hohe Hereingabe zum 1:1 in die Maschen.
Danach war die Begegnung, was die Treffer anbelangt, beendet.
Spannend blieb es jedoch über die gesamte Spielzeit, weil beide Teams zu Gelegenheiten kamen, die für mehr Tore gut waren. Nach anfänglicher Chancenüberlegenheit der Platzbesitzer glichen in der ersten Halbzeit die Gäste darin aus und hatten in der 2. sogar leichte Vorteile.
Armin Ritter verzog in der 10.Minute von der Strafraumgrenze nach einem Ballverlust über das Tor und in der 12. kam an die hohe Hereingabe über die VfB-Viererkette niemand mehr per Kopf heran. Auf Seiten der Weißwasseraner war Toni Kubisch in der Spitze mit mehreren Abschlüssen dabei. Allerdings fehlte bei allen Distanzschüssen die Präzision. Auch der von Robert Balko in der 27.Minute war so was von knapp. Empfindlich reagierten die Gastgeber, wenn die Kicker vom Turnerheim den Ball führenden Spieler attackierten und weit aufgerückt waren. Das hielten die Gäste über weite Strecken der Spielzeit nicht durch. Zum Ende des ersten Abschnittes hatte Ben Pohling zwei Möglichkeiten. Bei ihm fehlte die Schärfe im Abschluss. So blieb es beim Gleichstand von 1:1 bis zur Pause.

Den Beginn der 2.Hälfte verschliefen die Gäste etwas und luden damit den Gegner ein. Im Nachfassen klärte in der 48.Minute Tom Wiesner gegen einen Jochen – Heiber – Schuss und den Kopfball von Armin Ritter hielt der Keeper in der folgenden ganz sicher.
Toni Kubisch hatte in der 50.Minute freie Bahn Richtung Maywald – Tor, aber auch der Hammer sauste am Ziel vorbei. In der 54.Minute lenkte der Keeper das Geschoss von Kubisch zur Ecke und in der 57. klärte Maywald durch geschicktes Verkürzen des Winkels. Die Zeit bis etwa zur 70.Minute war die stärkste Phase des VfB Weißwasser.
Auf Seiten der Gastgeber sollte diese durch Wechseln beendet werden. Einige umstrittene Schiedsrichterentscheidungen taten dem Spielverlauf auch nicht gut. Die Männer des LSV mobilisierten zum Ende hin ihre Kräfte und kamen zu weiteren Chancen. In der 75.Minute parierte Tom Wiesner ganz stark gegen den Führenden der Torschützenwertung, Felix Bernsdorf. Als der Stürmer im Strafraum dem Keeper allein gegenüber stand, lenkte letzterer reflexartig mit dem Arm das Leder am Pfosten vorbei ins Aus.
Auch der VfB Weißwasser schickte mit Sven Mettke eine frische Kraft und erhöhte damit die Stürmerzahl. Das brachte zwangsläufig einige Lücken in der Defensive mit sich, gestattete andererseits auch in der 89.Minute den Pfostenschuss durch Robert Balko. Den Abstauber bekam Sven Mettke nicht am LSV - Schlussmann vorbei. Am Ende steht das 1:1 aus der 7.Spielminute.
Sicherlich ist ein Punkt besser als keiner. Allerdings war für den VfB in dieser Begegnung mehr drin. Nach dem grandiosen Sieg gegen Oderwitz gehört zum Tagesgeschäft wieder die richtige Konzentration und der Biss gegen unbequeme Gegner. Das wird am folgenden Punktspieltag zu Hause gegen den GFC Rauschwalde nicht anders.

Aufstellung LSV Friedersdorf: Patrick Maywald – Maik Jurke, Dirk Göbel, Pascal Sabl (55.Robert Rotter), Armin Ritter, Martin Iffländer, Jochen Heiber, Felix Bernsdorf, Andreas Schröder, Steven Hornig, Jens Stübner (90.+Kevin Ehrke)
Gelbe Karte: Armin Ritter, Jochen Heiber

Aufstellung VfB Weißwasser 1909: Tom Wiesner – Oliver Kraatz, Robert Balko, Martin Tzschacksch, Oliver Tzschacksch (80.Sven Mettke), Toni Seeber, Robert Bens, Markus Radestock, Toni Kubisch, Ben Pohling, Alex Frühauf,
Gelbe Karte: Robert Bens, Robert Balko, Toni Seeber, Ben Pohling

Torfolge:  0:1 Robert Balko (3.), 1:1 Andreas Schröder (7.)

Schiedsrichter:  Alexander Gliesing (FSV Kemnitz)
Linienrichter:  Martin Braun (SV Blau–Weiß Empor Deutsch-Ossig) und Pit Hildebrandt (SV Ludwigsdorf 48)

Zuschauer:      70