Frauen

B. Husgen                                   
17.PST:  Frauenkleinfeldfußball Kreisliga, Weißwasser am SO, 31.05.2015

VfB  Weißwasser  1909             6       ( 3 )       
SG Kreba-Neudorf                      3       ( 1 )

In ihrem letzten Heimspiel vor Saisonende machten die Damen des VfB Weißwasser ihren zweiten Platz in der Kreisliga fest. Sie siegten verdient gegen die SG Kreba – Neudorf mit 6:3. Trotz einiger fehlender und angeschlagener Stammkräfte nutzten alle Kickerinnen ihre Chance. Sogar Kati Stille kam nochmal zum Einsatz und beteiligte sich als Torvorbereiterin am Endergebnis.
Zunächst begannen die Gäste recht druckvoll und schnürten den VfB in seine eigene Hälfte. Doch die herausgespielten Chancen konnten sie nicht verwerten. Martina Schmidt war hellwach und klärte in der 4.Minute nach einem Abwehrfehler gegen Katharina Neubarth.
Die Platzbesitzerinnen liefen nun allmählich warm und kamen ihrerseits zu Möglichkeiten. In der 13.Minute passte Sarah Rumprecht auf die zentral einlaufende Caroline Tabor, die von hinten im Strafraum am Abschluss gehindert wurde. Antje Knittel verwandelte in der 14.Minute den folgenden Neunmeter souverän zum 1:0. Die Frauen der Spielgemeinschaft blieben weiterhin gefährlich und warteten auf Fehler der Gegnerinnen. Doch so sehr sie sich auch mühten, das Leder wollte nicht rein. So geschehen in der 18.Minute als Martina Schmidt einen 40m Schuss von Stefanie Jeschke noch an die Latte lenken konnte und in der 20.Minute in einer Überzahlsituation, als Katharina Neubarth von links den Ball am Gehäuse vorbeischoss. Ebenso erging es Maria Schendzielorz, als sie zwar die Weißwasseraner Verteidigung ausdribbelte, jedoch auch beim Abschluss das Tor nicht traf.
Der Gastgeberangriff in der 26.Minute, der von Caroline Tabor auf rechts eröffnet und von Kati Stille auf die am rechten Pfosten wartende Mary Pohl weitergeleitet wurde, brachte das 2:0. Nun dominierten die Favoritinnen, gingen in der Folgezeit mit ihren Chancen sehr großzügig um. Doch folgte nach einem Lattentreffer in der 37.Minute dann noch das verdiente 3:0 mit einem Sonntagsschuss durch die Doppeltorschützin Mary Pohl in der 40.Minute. Die Halbzeitpause im Blick, ließen die Gastgeberinnen ihre Gegnerinnen ins Spiel kommen. In der Overtime der ersten Hälfte erzielte Stefanie Jeschke nach guter Vorarbeit von Katharina Neubarth das 3:1.
Der zweite Teil begann mit Kontern auf beiden Seiten. Jette Hoffmann von der Sportgemeinschaft vergab ihren (48.), Sarah Rumprecht dagegen nutzte ihren (50.) zum Ausbau der Führung auf 4:1. Mary Pohl zeigte hier den Blick für die besser in Stellung gelaufene Mitspielerin. Vier Minuten später erklang wieder Aluminium. Sarah Rumprechts Heber bremste dieses aus. In der 55.Minute zeigte Routinierin Kati Stille Kämpferqualitäten. Auf rechts setzte sie sich energisch durch und legte den Ball auf Caroline Tabor, die mit langem Bein das Leder zum 5:1 in die Maschen spitzelte. Gleiche Spielerin zog in der 59.Minute aus 12 Metern ab, doch zum dritten Male rettete die Querlatte für Kreba-Neudorf.
Danach gestalteten beide Teams die Partie offener. Martina Schmidt parierte in der 62.Minute gegen Maria Schendzielorz. In der 64.Minute legte sie sich aber den Ball selbst in die Maschen. Nach einem indirekten Freistoß von der Mittellinie glitt dieser zum 5:2 durch ihre Hände. Den alten Abstand stellte in der 75.Minute Sarah Rumprecht wieder her, als sie das Leder nach einem präzisen Pass von Ivonne Schröder flach ins Gästetor zum 6:2 einschob. Nach weiteren ungenutzten Möglichkeiten auf beiden Seiten lenkte Ivonne Schröder eine Hereingabe von Maria Schendzielorz in der 82.Minute zum 6:3 Endstand noch in die eigenen Maschen. Kurz vor dem Abpfiff zeichnete sich die Weißwasseraner Keeperin mit einer tollen Parade nach einem Konter von Nadine Pohlank aus und hielt das 6:3 ganz fest.
Damit ist den Frauen der Vizekreismeistertitel nicht mehr zu nehmen, obwohl sie noch am letzten Punktspieltag, am 14.06.2015, nach Olbersdorf reisen müssen.
Insgesamt haben die Damen in dieser Saison ihren Fans gutklassige Spiele und viele Tore geboten und sich den zweiten Platz mehr als verdient. Auch die Integration neuer und junger Spielerinnen ist ihnen so gut gelungen, dass einige gleich zu Leistungsträgern wurden. Das Trainergespann Roland Münzer und Martin Tzschacksch kann sehr zufrieden sein.
Für die letzte Partie wünschen wir den Frauen alles Gute, die dann in die wohlverdiente Sommerpause gehen.

Torfolge: 1:0 Antje Knittel (14. NM), 2:0 Mary Pohl (26.), 3:0 Mary Pohl (40.), 3:1 Stefanie Jeschke (45.+), 4:1 Sarah Rumprecht (50.), 5:1 Caroline Tabor (55.), 5:2 Martina Schmidt (64.ET), 6:2 Sarah Rumprecht (75.), 6:3 Ivonne Schröder (82. ET)

Aufstellung VfB Weißwasser 1909: Martina Schmidt – Ramona Förster, Dajana Herz, Caroline Tabor, Mary Pohl, Antje Knittel, Ivonne Schröder, Sarah Rumprecht, Kathrin Stille
Gelbe Karte:   keine

Aufstellung SG Kreba-Neudorf: Madlen Gaida – Franziska Fenske, Christine Koch, Maria Schendzielorz, Stefanie Jeschke, Katharina Neubarth, Nancy Hannusch, Jette Hoffmann, Nadine Pohlank, Mareen Wenzel
Gelbe Karte:   keine

Schiedsrichter: Maximilian Thamm (SV Rot-Weiß Bad Muskau)

Zuschauer: 51

Roland Münzer

Gelb – Weiß Görlitz – VfB Weißwasser  3 : 8  (HZ 2 : 3)

Zum Nachholspiel in Görlitz fanden sich am letzten Sonntag 11 Frauen ein, wobei D. Derichs nach langer Verletzung die Mannschaft wieder von der Seitenlinie unterstützen konnte.
Der Beginn der Partie ließ aber nichts Gutes erwarten. Nach 4 Minuten ging Görlitz mit 1:0 durch einen abgefälschten Ball in Führung. Zwei Minuten später, Freistoß von der Mittellinie und irgendwie haute sich M. Schmidt den Ball selbst ins Tor. Dann waren alle wieder munter und der VfB übernahm das Spiel und erarbeitete sich Chance um Chance. 20. Minute, Freistoß von R. Förster in den Strafraum zu C. Tabor und diese verkürzt auf 1:2. Nach 29. Minuten wird M. Pohl im Strafraum von den Beinen geholt, den fälligen Strafstoß schießt T. Dörwald – vorbei! Getroffen hat dafür drei Minuten später L. Schubert mit einem sehenswerten Torschuss aus der zweiten Reihe. In der 35. Minute wird S. Rösler wieder im Strafraum gefoult. Diesen Strafstoß nutzte A. Knittel um den VfB in Führung zu bringen. Dies war auch der Halbzeitstand.
Dann zelebrierte der VfB Konterfußball vom feinsten. War in der 49. Minute noch etwas Glück dabei, als die Eingabe von S. Rösler von einer heimischen Spielerin zum 2:4 über die Linie gedrückt wurde, so waren die anderen Treffer alle samt Energieleistungen. In der 53. Minute setzt I. Schröder in der eigenen Hälfte zum Tempodribbling an, niemand kann ihr folgen und der VfB erhöht auf 2:5. Eine Minute später der nächste Konter. S. Rösler steckt durch zu C. Tabor und unhaltbar für die heimische Torfrau schlug die Kugel zum 2:6 im Gehäuse ein. Den nächsten spektakulären Treffer erzielte S. Rösler nach 58 Minuten fast von der Grundlinie. Es war nicht so, als ob M. Schmidt im zweiten Abschnitt Beschäftigungslos blieb, aber die VfB-Abwehr stand sehr sicher. Lediglich in der 60. Minute, durch Abstimmungsprobleme zwischen Mittelfeld und Abwehr konnte Görlitz seinen 3. Treffer bejubeln. Es vergingen 3 Minuten, da setzte A. Knittel die startende C. Tabor in Szene und der Endstand von 3:8 für den VfB ließ diesen Sonntag zu einem wunderschönen werden. Lediglich S. Rumprecht hatte es auf dem Fuß noch einen Treffer zu erzielen, der Ball ging aus bester Position drüber.
Am kommenden Sonntag erwartet die Überraschungsmannschaft Horken – Kittlitz die Frauen vom VfB.

B. Husgen                                   
14.PST:  Frauenkleinfeldfußball Kreisliga, Weißwasser am SO, 19.04.2015

VfB  Weißwasser  1909              3     ( 2 )       
NFV Gelb-Weiß Görlitz                0     ( 0 )

Mit dem ungefährdeten Sieg gegen die Kreishauptstädter aus Görlitz sicherten die Damen vom VfB ihren zweiten Tabellenrang in der Kreisliga.
In der 2.Minute ermöglichten einige Abstimmungsprobleme in der Weißwasseraner Abwehr Jenny Hockner einen Konter, doch Ivonne Schröder konnte den Abschluss erfolgreich stören.
Im Gegenzug gab es die erste Hundertprozentige für Weißwasser. Nachdem Tabea Dörwald das Leder auf die eingelaufene Caroline Tabor durchgesteckt hatte, verfehlte letztere das Tor knapp rechts.
Nach einem Einwurf von Dajana Herz auf Mary Pohl, die den Ball zu Tabea Dörwald weiterleitete, stand es 1:0 für den VfB. Die Torschützin zog Keeperin Madeleine Rotter auf die rechte Seite und vollendete dann ins lange linke Eck.
Tabea Dörwald machte weiter mobil, diesmal gemeinsam mit Caroline Tabor. Doch der Abschluss ging in die Arme der Torfrau. Nur gelegentlich kamen die Damen aus Görlitz vor den Kasten von Martina Schmidt. In der 20.Minute durfte die Keeperin nach einem Schuss von Vanessa Moche zur Ecke klären.
Die Damen des VfB legten viele weite Wege zurück, manchmal auch unnötige.
Erst in der 41.Minute konnte auf Seiten der Gastgeber wieder gejubelt werden. Einen flachen Torschuss von Ivonne Schröder verlängerte Tabea Dörwald kurz vor der Schlussfrau zum 2:0.
Unmittelbar vor dem Halbzeitpfiff wehrte Madeleine Rotter einen Schuss aus der Drehung von Caroline Tabor noch zur Ecke ab. Doch es blieb nach dieser bei der 2:0 Führung zur Hälfte.

Die erste Halbzeit hatte aufgrund der Laufwege und des schnellen Spieles viel Kraft gekostet. Dem zahlten die Kickerinnen aus Weißwasser nun Tribut. In diesem Maße verstärkten auch die Gäste ihre Angriffsbemühungen, doch konnten sie keinen mit einem Treffer abschließen.
Ein Konter von Caroline Tabor in der 60.Minute endete mit einem zu unplatzierten Schuss. Der von Ivonne Schröder in der 62. verfehlte knapp oberhalb die Latte. Und in der 64.Minute traf Caroline Tabor nur das seitliche Außennetz des Görlitzer Kastens. Zwei Minuten später köpfte sie aus dem Strafraum nach einer Hereingabe von Dajana Herz Richtung Tor, wurde aber von einem enorm hohen Abwehrbein getroffen. Den fälligen Neunmeter verwandelte Antje Knittel souverän zum 3:0.
Durch das gute Stellungsspiel von Martina Schmidt im Tor des VfB blieb der Kopfball von Karoline Jende in der 76.Minute für die Gastgeber ungefährlich.
Nur drei Zeigerumdrehungen weiter erstickte der nächste Torjubel am Turnerheim. Ivonne Schröder setzte sich auf der rechten Außenbahn durch, passte zur mitgelaufenen Lilly Schubert, die allein das Leder nicht unter Kontrolle bekam. Kurz vor dem Schlusspfiff brachte Tabea Dörwald den Ball von der linken Grundlinie nach innen. Da sich ein Görlitzer Abwehrbein dazwischen schmuggelte, kam dieser nicht bis zu Caroline Tabor. In der letzten Spielminute parierte Martina Schmidt noch einen Görlitzer Freistoß, der von ihrer Torfrau Madeleine Rotter direkt ausgeführt wurde.
Damit blieb es beim letztendlich verdienten und deutlichen 3:0 für die Platzbesitzer. Emely Schmidt, die sich während eines Zweikampfes verletzt hat, wünschen wir gute Besserung.
Das Trainerteam Roland Münzer und Martin Tzschacksch hat zu dieser Saison eine schlagkräftige Truppe von VfB – Frauen geformt. In den Reihen ergänzen sich erfahrene und junge Spielerinnen. Mit ihnen wird der Verein noch viel Freude haben.
Am kommenden Sonntag reisen die Damen dann zum Ligakonkurrenten aus Spitzkunnersdorf und wollen dort ihren zweiten Tabellenplatz erneut verteidigen.

Torfolge: 1:0 Tabea Dörwald (7.), 2:0 Tabea Dörwald (41.), 3:0 Antje Knittel (66. NM)

Aufstellung VfB Weißwasser 1909: Martina Schmidt – Ramona Förster, Dajana Herz, Caroline Tabor, Lilly Schubert, Tabea Dörwald, Mary Pohl, Antje Knittel, Emily Schmidt, Ivonne Schröder
Gelbe Karte:   keine

Aufstellung NFV Gelb-Weiß Görlitz: Madeleine Rotter – Karoline Jende, Vanessa Moche, Samantha Brückner, Therese Dinter, Victoria Kühnemann, Jenny Hockner, Julie Kothe, Luisa Bittrich, Annecathrin Holz, Sophie Bork
Gelbe Karte:   keine

Schiedsrichter: Rene Müller (SV Trebendorf)

Zuschauer: 63

R. Münzer

SG Kreba-Neudorf – VfB Weißwasser   1:7    (0:3)                                                                              12.04.2015

Zum Nachholpunktspielstanden dem VfB in Kreba 9 Spielerinnen zur Verfügung. Durch den Urlaub von R. Werner und S. Rösler kam die „Wiedereingliederung“ von I. Schröder gerade rechtzeitig. So richtig los ging die Partie nach 8 Minuten, als C. Tabor mit einem platzierten straffen Torschuss die heimische Torfrau zu einer Glanzparade zwang. I. Schröder und C. Tabor hatten dann noch Torschüsse, die ihr Ziel allerdings verfehlten. In der 17. Minute wurden die Angriffsbemühungen der Gäste belohnt. Als T. Dörwald im Strafraum gefoult wurde, sprang der Ball von einer heimischen Spielerin ins eigene Tor. Der Treffer wurde C. Tabor gutgeschrieben, bei den Frauen gibt es wohl keine Eigentore. Vier Minuten später schickt I. Schröder M. Pohl über links, der Ball wird durch das Außennetz gestoppt. Nach 33 Minuten kommt der VfB zur 2:0 Führung. M. Pohl bedient C. Tabor und der Abschluss sitzt. Den Halbzeitstand markierte T. Dörwald, als sie sich gedankenschnell, nach einem Torschuss von I. Schröder, vor dem Tor freilief und den Ball über die Linie lenkte.
Zur zweiten Halbzeit kam M. Schmidt ins VfB Tor. Zwei Minuten waren gespielt, da stand M. Schmidt schon im Brennpunkt, konnte das Leder aber über die Querlatte lenken. In der 57. Minute dribbelte I. Schröder über rechts bis zur gegnerischen Grundlinie, die Eingabe fischte die heimische Torfrau vor der einschussbereiten C. Tabor weg. Zwei Minuten später zappelte der Ball dann doch im Krebaer Netz. Der Torschuss von I. Schröder wurde noch abgewehrt, aber der Nachschuss von C. Tabor fand sein Ziel zum 4:0. Dann die nächste schöne Kombination von den Gästen. Pass von A. Knittel zu C. Tabor, die weiter zu T. Dörwald und es steht 5:0. In der 68. Minute bringt I. Schröder eine Flanke von links in den Strafraum, S. Rumprecht befördert den Ball mit dem Kopf zum Tor – Pfosten! Nach 72 Minuten zeigte der VfB wieder wie man spielen kann, wenn man Platz hat. D. Herz über die rechte Seite mit Flanke zu S. Rumprecht, diese mit Kopfballablage zu T. Dörwald und die Gäste führen 6:0. Mit einem sehenswerten Treffer trug sich A. Knittel in die Torschützenliste ein, als der Ball im linken Dreiangel einschlug! Der Gastgeber kam in der 82. Minute durch einen verwandelten Handstrafstoß zum 1:7 Anschlusstreffer. S. Rumprecht hätte in der 85. Minute noch etwas für das VfB Torkonto machen können, leider stand das gegnerische Tor falsch.
Der VfB gewann dieses Spiel nicht zuletzt durch die überragende läuferische Leistung im Mittelfeld. Am kommenden Sonntag empfangen unsere Frauen G.-W. Görlitz auf dem geheiligten Rasen am Turnerheim zum nächsten Punktspiel.

Aufstellung VfB: S. Rumprecht, R. Förster, D. Herz, I. Schröder, M. Pohl, T. Dörwald, C. Tabor, A. Knittel und M. Schmidt

B.Husgen                                         
13.PST Frauenkleinfeldfußball Kreisliga,  Schleife am SO, 29.03.2015

SpG  FSV Gablenz 96/Schleife        4    ( 2 )
VfB  Weißwasser 1909                     4    ( 1 )       

Mit einer überzeugenden und kämpferisch vorbildlichen Einstellung zeigten die Damen vom Turnerheim der in der Tabelle führerenden Spielgemeinschaft Grenzen auf. Leider folgte die Spielleitung nicht dem fußballerisch hohen Niveau der Partie.
Die Platzbesitzer erwischten den deutlich besseren Start in diesen Kick. So gehörte die erste Gelegenheit in der 3.Minute ihnen, als Dajana Herz bei einem missglückten Rettungsversuch das Leder dem eigenen Kasten gefährlich nah brachte. Auch der Freistoß von Elisabeth Keller in der 7.Minute landete nur knapp hinter der Latte auf dem Tornetz. Folglich gingen die Damen dann auch in der 11.Minute in Führung. Nach einem Missverständnis in der Weißwasseraner Hintermannschaft und einer guten Vorarbeit von Ute Dominikowski erzielte Luisa Lehnigk aus dem Strafraum heraus das 1:0.
Im Anschluss brachte der VfB die für ein Jahr auf Weltreise gehende Roxana Werner zu ihrem Abschiedsspiel. Der Spielfluss der Gäste kam ins Rollen und es folgten Chancen auf deren Seite. Caroline Guthaus setzte sich in der 19. Minute zunächst gegen Nicole Nagorka und im Anschluss gegen Yvonne Junge durch. Ihren Abschluss frei vorm Kasten von Christin Heiland zog der Pfosten an.
Nach einer Verwirrung in der Gablenzer Hintermannschaft in der 23.Minute konnte Roxana Werner die Gelegenheit nicht nutzen und nach ihrem Schuss ertönte selbiges metallisches Geräusch. Weitere drei Minuten später führte die gleiche Spielerin eine schnelle Ecke auf Sophia Rösler aus, die den Ball knapp am kurzen Pfosten ins Aus brachte. Und wenn der Ball vorn nicht reingeht, dann macht er es folglich hinten. Umso bitterer, dass die Schützin auch noch aus derselben Mannschaft kam. Von Dajana Herz prallte nach Vorarbeit von Ute Dominikowski das Leder in der 31.Minute zum 2:0 ins eigene Gehäuse.
Die Antwort des VfB Weißwasser folgte prompt: dritter Pfostenschuss in der 32.Minute. Absenderin war diesmal nach einer hervorragenden Kombination Mary Pohl. Die schnellen Vorarbeiten leisteten: Sophia Rösler, Caroline Guthaus und Tabea Dörwald.
In der 34.Minute suchte Isabell Gerken aus zentraler Position den Abschluss. Ihr Ball flog über den Kasten von Sarah Rumprecht. Kurz vor dem Pausenpfiff wurden dann endlich die unermüdlichen Angriffsbemühungen der Gäste mit dem Anschluss zum 2:1 belohnt. Dajana Herz passte mit langem Ball auf die an der Strafraumgrenze postierte Roxana Werner, bei deren Schuss die Keeperin der Spielgemeinschaft chancenlos blieb. Weiter ging´s in Richtung Ausgleich, doch der gelang dem VfB in der ersten Hälfte nicht mehr.
Die letzte Möglichkeit in der 44.Minute verzeichnete nochmal Elisabeth Keller, die von halb links das Leder am rechten Pfosten vorbeizirkelte.
Mit gebündelter Energie startete das Team des VfB in die 2.Hälfte und erzielte über die Doppeltorschützin Roxana Werner in der 51.Minute den längst verdienten Ausgleich. Die Vorlage dazu gab Caroline Guthaus.
Doch die Freude währte nicht lange, weil bereits vier Minuten später der Tabellenspitzenreiter wieder in Führung ging. Ausgangspunkt war ein Einwurf von Yvonne Junge, der in den Strafraum zu Elisabeth Keller kam, die sich mit dem Ellenbogen gegen Ramona Förster Platz verschaffte und so im Gedränge den Ball über die Torlinie kullern ließ.
Es folgten einige Standardsituationen, die die Gäste nicht erfolgreich abschlossen (64.Freistoß, 66.Ecke). Nach einigen Entscheidungen oder auch Nichtentscheidungen des Schiedsrichters, griff dieser in der 67.Minute mit einer unberechtigten Roten Karte an der Mittellinie für Sophia Rösler massiv ins Geschehen ein. Die Verhältnismäßigkeit war nicht mehr gewahrt, noch dazu hätte die Situation nach einem Foul der Gablenzer gar nicht entstehen dürfen.
Doch mit absolutem Teamgeist kämpften die Gäste gegen die drohende Niederlage. Beide Mannschaften schenkten sich nichts mehr und fighteten bis zum Umfallen. In der 80.Minute zogen die Gastgeberinnen mit tollem Kombinationsspiel über Elisabeth Keller und Yvonne Junge zu Luisa Lehnigk vors Gästetor, scheiterten aber am ungenauen Abschluss.
Wenig später, in der 85.Minute, ertönte riesiger Torjubel am Jahnring. Trotz vieler bereits vergebener Chancen platzierte Tabea Dörwald aus 10 Metern einen Freistoß zum 3:3 ins linke Dreiangel. Die Euphorie in der Mannschaft nutzte Caroline Guthaus um nach Wiederanstoß die erste Führung der Kickerinnen vom Turnerheim in dieser Partie zu erzielen. Roxana Werner gab die Vorlage und fast von der Mittellinie traf die Schützin an der aufgerückten Torfrau vorbei zum 3:4. Die schon andauernde Unterzahl war zu diesem Zeitpunkt gar nicht spürbar, so legten sich die Frauen ins Zeug.
Umso unglücklicher und unverdienter fiel in der Nachspielzeit noch das Ausgleichstor für die Spielgemeinschaft aus Gablenz/Schleife. Nicole Nagorka schickte einen Ball in Richtung Weißwasseraner Tor, der von Tabea Dörwald abgefälscht zum zweiten Eigentor in den Maschen landete.
Das Publikum war vom Spiel und der Vorstellung der Damen beider Teams begeistert. Da störte auch Petrus nicht, der zeitweise die Schleusen offen ließ.
Nach einer längeren Pause treten die Mannschaften dann am 19.April zu ihrem 14.Punktspieltag an. Gegner des VfB ist im Turnerheim der nur einen Punkt hinter den Gastgebern platzierte NFV Gelb-Weiß Görlitz.

Gute Reise Roxi, komm gesund wieder!

Torfolge: 1:0 Luisa Lehnigk (11.), 2:0 Dajana Herz (31.ET), 2:1 Roxana Werner (37.), 2:2 Roxana Werner (51.), 3:2 Elisabeth Keller (55.), 3:3 Tabea Dörwald (85.), 3:4 Caroline Guthaus (86.), 4:4 Nicole Nagorka (Nsp.)

Aufstellung SpG FSV Gablenz 96:  Christin Heiland – Isabell Gerken, Yvonne Junge, Elisabeth Keller, Luisa Lehnigk, Ute Dominikowski, Silke Grimmer, Nicole Nagorka,
Gelbe Karte:   Nicole Nagorka, Isabell Gerken

Aufstellung VfB Weißwasser 1909: Sarah Rumprecht – Ramona Förster, Antje Knittel, Roxana Werner, Caroline Guthaus, Dajana Herz, Lilly Schubert, Sophia Rösler, Tabea Dörwald, Mary Pohl, Emely Schmidt
Rote Karte: Sophia Rösler   

Schiedsrichter:  Justin Kranisch (SV Rot-Weiß Bad Muskau)

Zuschauer:   52