1.Männer

B. Husgen                                    
1.PST Kreisoberliga, Weißwasser am Fr, 15.08.2014

VfB  Weißwasser 1909                1    ( 0 )           
FC Stahl Rietschen                      1    ( 0 )

Spannendes Spiel und würdiger Saisonauftakt enden Remi

Letzten Freitag durfte der VfB Weißwasser in einem Derby gegen den FC Stahl Rietschen die neue Saison in der Landskron-Oberlausitzliga eröffnen. In einem gelungenen Rahmenprogramm mit den Weißwasseraner Maskottchen Hedwig, Weißwass, Willi und dem Lausitzer Fuchs nahm stellvertretend Dieter Krein vom VfB Weißwasser  einen Scheck des Sächsischen Fußballverbandes für die Ausbildung des Spielers Robert Berger zum Profispieler entgegen. Die Maskottchen vollführten den Ehrenanstoß, nachdem die großen mit den kleinen Kickern aus der Welpenliga und den G-Junioren einliefen.
Die Männer gaben dann auch alles und zeigten eine packende Partie unter den Augen zahlreicher Zuschauer und Sponsoren des VfB, wobei zu Beginn die Gäste den deutlich besseren Start erwischten und die neu eingespielte Viererkette ein ums andere Mal auf die Probe stellten. Einzig Keeper Steven Knobel, der in einer bestechenden Form ist, hielt die Gastgeber in der Partie und seinen Kasten sauber. Nach einem Freistoß in der 1.Minute, den Alexander Ullrich gefährlich in den Strafraum brachte, sicherte der VfB-Tormann das Leder. Zwei Minuten später hatte Ondrej Brezar auf rechts eine Großchance, als er sich durchsetzte, den Ball aber über dem Kasten verzog. Weiter ging´s im Zweiminutentakt, die Rietschener Wellen rollten. Nach einer Hereingabe von Brezar auf den zentral stürmenden Hennig war wieder der Keeper zur Stelle. In der 9.Minute scheiterte Lukasz Szynke am Torwart, die Weißwasseraner Abwehr bekam weder die Stürmer in den Griff noch konnte das Team die Pässe in die Nahtstellen ihrer Viererkette verhindern. Marcus Schünemann sorgte dann in der 11.Minute für einen Entlastungsangriff mit Abschluss, der jedoch volley von halb rechts geschlagen am Kasten vorbei ging. Mit gutem Blick wollte Eric Hennig in der 15.Minute den weit aufgerückten Steven Knobel, der in Manuel Neuer – Manier unterwegs war, überlupfen, was nicht gelang. Wieder war es Marcus Schünemann, der in der 16.Minute mit einem flachen Schuss Matthias Mersovsky prüfte und zweiter Sieger blieb. Auch auf der anderen Seite stand der Keeper, in der 20.Minute im Mittelpunkt und ließ Ondrej Brezar nach einer weiteren Hundertprozentigen verzweifeln. In Minute 33 strapazierten die Kicker vom Turnerheim ihr Glück doppelt. Erst rettete Knobel nach Schuss von Szynke und dann wurde der Nachschuss von Ullrich von einem Abwehrspieler von der Linie gekratzt. Die Krone der Chancen setzte Alexander Ullrich in der folgenden Minute auf. Die Unterlatte lenkte seinen Schuss wieder nach draußen.
Im Gegenzug gab es keine flüssige Ballstafette, die Weißwasseraner fummelten zu viel und zu oft eroberten die Rietschener dann den Ball. In der 36.Minute bekam Lukasz Szynke einen mustergültigen Pass vom Gegner, der Weißwasseraner Kasten blieb wie vernagelt.
Zum Ende der ersten Hälfte kamen die Gastgeber zu einigen Angriffen, aber sowohl Ben Pohling (38.,39.) als auch Marcus Schünemann (41.)scheiterten am Torwart oder verfehlten das Gehäuse.
Die Zuschauer hatten viel Gesprächsstoff und die Mannschaften in den Kabinen auch, als es mit dem torlosen Remi in die Halbzeitpause ging. Das Unentschieden schmeichelte dem VfB.

Das Rahmenprogramm wurde in der Pause durch das Elfmeterschießen der Maskottchen abgerundet. Außerdem bedankte sich der VfB Weißwasser bei seinen ehemaligen polnischen Spielern Rafal Zych, Marko Adamczak und Tomasz Skrzypczak für ihr Engagement und ihre Leistungen.

Nach Wiederanpfiff zeigte sich sofort der Gastgeber in Person von Robert Balko präsenter – eine Chance und eine Gelbe. Doch unsere aufgestellte Abseitsfalle wackelte manches Mal. Auch Johann Fischer schloss in der 49.Minute einfach ab und zwang Mersovsky zur Reaktion. Schünemanns Schuss nach einer Ecke verfehlte knapp den Kasten. Danach wurde es etwas bunter, wobei die Farbe Gelb dominierte. Eine Dreifachmöglichkeit folgte auf Seiten der Gastgeber. Zuerst schloss Marcus Schünemann ab, dann Stefan Beil, Mersovsky ließ jeweils prallen, so dass Johann Fischer zum nächsten Nachschuss kam, aber das Leder über die Latte verzog. Die Stählernen lebten noch: Einen Heber in der 59.Minute konnte Steven Knobel mit letzter Streckung noch abwehren, der Nachschuss von Szynke war zu unplatziert. In der folgenden Minute zeichnete sich der VfB-Torwart erneut aus, die Hereingabe von Szynke lenkte dieser so ab, dass gleich zwei Angreifer verpassten. Eric Hennig fehlten in der 69.Minute wenige Zentimeter am Torerfolg. Beide Teams brachten frische Kräfte, wobei der VfB dies gleich dreifach tat.
Und so unglaublich das nach dem Spielverlauf erschien – der VfB Weißwasser ging durch Marcus Schünemann in der 83.Minute mit 1:0 in Führung. Nach einer sauberen Vorlage spielte der Torschütze den Keeper aus und traf in die Maschen. Nun öffneten die Gäste ihre Abwehr und warfen alles nach vorn. Die Angreifer vom Turnerheim hatten mehr Platz und wirbelten. Ben Pohling wurde dabei in der 88.Minute im Strafraum von Matthias Mersovsky von den Beinen geholt – kein Pfiff. Auf der Gegenseite zeichnete sich erneut Steven Knobel aus, als er einen flachen Schuss von Eric Hennig in der 90.Minute sicherte.
Woher fünf Minuten Nachspielzeit kamen, wird das Geheimnis des Referees bleiben. Auf jeden Fall nutzte der FC Stahl diese um noch einen Elfmeter herauszuholen und diesen auch zum 1:1 zu versenken. Eric Hennig trat in der 90.+5 dabei vom Punkt an. Das Unentschieden ist für Rietschen hochverdient,  aufgrund des Zustandekommens für den VfB aber unglücklich. Auf jeden Fall legten die Kicker vom Turnerheim die Nervosität in der zweiten Hälfte etwas ab und kamen zu gelungenen Aktionen. Besonders aber der Viererkatte bedarf es noch viel Aufmerksamkeit um Stabilität in die Abwehr zu bekommen.
Das wird am folgenden Wochenende schon nötig sein, wenn der VfB beim VfB in Zittau zu Gast ist.

Torfolge: 1:0 Marcus Schünemann (83.), 1:1 Eric Hennig (90.+5 FE)

Aufstellung VfB Weißwasser 1909: Steven Knobel –  Robert Balko, Martin Tzschacksch, Martin Schleußing (74.Christopher Robel), Marc Gaumer (74.Norman Reher), Toni Seeber, Johann Fischer (74.Anatolij Resch), Robert Bens, Marcus Schünemann, Stefan Beil, Ben Pohling
Gelbe Karte:  Robert Balko, Stefan Beil, Anatolij Resch, Robert Bens

Aufstellung FC Stahl Rietschen: Mathias Mersovsky -  Daniel Czorny, Ondrej Brezar, Nico Kambor, Lukas Klima, Marco Holz, Lukasz Szynke (62.Simon Rose), Alexander Ullrich, Arkadiusz Nowak, Eric Hennig, Rene Wenzel
Gelbe Karte:    Lukas Klima, Arkadiusz Nowak, Ondrej Brezar, Daniel Czorny

Schiedsrichter:   Bernd Gundel (SV Blau – Weiß Empor Deutsch – Ossig)
Linienrichter:       Christian Walter (SV Aufbau Kodersdorf) und Steffen Wiedemann (LSV Friedersdorf)

Zuschauer:      364

B. Husgen
2.PST Kreisoberliga, Zittau am SA, 23.08.2014

VfB Zittau                                        2    ( 0 )
VfB Weißwasser 1909                3    ( 2 )

In das Weinau – Stadion in Zittau fahren die Fußballer des VfB aus Weißwasser gern, gibt’s doch zumeist Punkte mit ins Gepäck für die Rückfahrt. Diesmal waren sie besonders wichtig, um sich nicht zu Beginn der Saison im Tabellenkeller wieder zu finden. Gleichzeitig beschenkte das Team ihre beiden Geburtstagskinder Martin Tzschacksch und Stefan Beil mit diesem Sieg.
In der ersten Hälfte waren die Gäste nahezu 100% effektiv und machten aus den wenigen Chancen die beiden Treffer. Die Gastgeber hatten den höheren Ballbesitz konnten aber ihre Gelegenheiten nicht verwerten. Bereits in der 4.Minute rettete Steven Knobel aus Nahdistanz gegen Maximilian Tille, bevor Christopher Robel den Ball aus der Gefahrenzone köpfen konnte. Auch beim Freistoß aus ca. 30 Metern in der 15.Minute fehlten dem Zittauer Schützen nur wenige Zentimeter. Besser machte es dagegen Marcus Schünemann in der 23.Minute. Nach einem Foul an Stefan Beil zog der Freistoßspezialist zentral aus 17 Metern ab und ließ sowohl der Mauer als auch dem Keeper keine Chance. Damit führte der VfB aus Weißwasser etwas überraschend mit 1:0. In der 29. Minute riskierte Steven Knobel Kopf und Kragen und hielt den knappen Vorsprung seines Teams gegen den Sololauf von Mirko Albert. Und weil die Zittauer auch weitere kleinere Möglichkeiten liegen ließen, nutzten die Kicker vom Turnerheim einen sauber vorgetragenen Angriff kurz vor dem Halbzeitpfiff um auf 2:0 zu erhöhen. Nachdem Johann Fischer auf der linken Seite prima vorgearbeitet hatte und seine Flanke über den Strafraum auf rechts zu dem dort postierten Marcus Schünemann brachte, nahm der Doppeltorschütze den Ball sauber an, rannte in den Strafraum, während er auf die Torwartreaktion schaute und traf überlegt vorbei am Keeper Locke ins lange linke Eck. Bis zum Pausenpfiff blieb es dann bei der 2:0 Führung der Gäste aus Weißwasser.
Dass der Zittauer Trainer mit dem Spiel seines Teams nicht zufrieden war, zeigten auch die beiden Wechsel zu Beginn des zweiten Teiles. Und wenn die Platzbesitzer noch was reißen wollten, dann mussten sie sofort reagieren. Gleich in der 48.Minute hatte Philipp Bergmann den Anschlusstreffer auf den Schlappen, doch dieser verpasste die Hereingabe von dem eingewechselten jungen Paul Röke. Es schien mit den vergebenen Chancen so weiter zu gehen. Und so machte der Zittauer Trainer Tille bereits in der 58.Minute von seinem letzten Wechselrecht Gebrauch. Und nur eine Minute später sollte die Entscheidung zu Gunsten des Weißwasseraner VfB´s fallen. Das Geburtstagskind Stefan Beil erzielte mit kämpferischem Einsatz das 3:0 und bedankte sich bei seinem Vorarbeiter Johann Fischer. Letzterer hatte heute durch seine gute Leistung an dem erfolgreichen Abschneiden der Mannschaft einen großen Anteil.
Zittau gab sich keineswegs geschlagen und rannte weiterhin an. Mit Hilfe eines Handelfmeters gelang Maximilian Tille in der 64.Minute das 1:3. Vorausgegangen war ein Abwehrversuch des Balles von Oliver Kraatz. Doch bei dem straffen Schuss, der seine Hand streifte, konnte er nicht reagieren. Die Gastgeber schöpften neue Hoffnung und verstärkten nochmal ihre Angriffsbemühungen. Pech hatte Thomas Hoinko in der 66.Minute, als sein Schuss vom Pfosten abprallte. Noch in derselben Minute hatte auch Philipp Bergmann den Torschrei auf den Lippen. Dabei erwies sich erneut Steven Knobel mit hervorragendem Stellungsspiel als Fels in der Brandung. Nur selten gelangen den Gästen Entlastungsangriffe. Bei dem in der 71.Minute fehlten Stefan Beil nur wenige Zentimeter, denn auch seinen Schuss hielt der Pfosten auf. Die Spannung und Ungeduld unter den Zuschauern stieg. Noch schlimmer wurde dies, als Holger Handschick in der 89.Minute für Zittau zum 2:3 vollendete. Bitteren Beigeschmack erhält der Treffer, weil Marcus Schünemann schon längere Zeit verletzt im Strafraum lag und auch nach Behandlung die Partie nicht fortsetzen konnte. Als dann der Referee noch fünf Minuten Nachspielzeit anzeigte, erinnerte sich mancher Anhänger aus Weißwasser an letztes Wochenende gegen den FC Stahl Rietschen.
Niklas Wiesner hätte in der Nachspielzeit alles klar machen können, das Leder flog zwar über den Keeper, aber auch über das Gehäuse. Die Viererkette aus Weißwasser machte ihre Sache recht gut und konnte immer noch viele Angriffe vor ihrem Tormann abhalten. Die Reifeprüfung folgt allerdings am nächsten Wochenende, wenn zum Schulanfang der bisher ungeschlagene Gast aus Oderwitz ans Turnerheim kommt.

Aufstellung VfB Zittau: Manuel Locke – Adrian Szajerka, Robert Vollrath, Stephan Jungmichel (60.Thomas Hoinko), Philipp Bergmann, Toni Barth (46. Moritz Keller), Marco Trost, Holger Handschick, Erik Köhler (46. Paul Röke), Mirko Albert, Maximilian Tille
Gelbe Karte: Mirko Albert, Maximilian Tille

Aufstellung VfB Weißwasser 1909: Steven Knobel –  Oliver Kraatz, Robert Balko Martin Tzschacksch, Christopher Robel, Martin Schleußing, Marc Gaumer, Johann Fischer,  Marcus Schünemann (90.Toni Seeber), Stefan Beil (75.Oliver Tzschacksch), Norman Reher (86.Niklas Wiesner)
Gelbe Karte: Robert Balko, Martin Tzschacksch

Torfolge: 0:1 Marcus Schünemann (23.), 0:2 Marcus Schünemann (44.), 0:3 Stefan Beil (59.), 1:3 Maximilian Tille (64.HE), 2:3 Holger Handschick (89.)

Schiedsrichter: Felix Philipp (FSV 1990 Neusalza-Spremberg)

Linienrichter:      Norman Graf (TSV 1890 Spitzkunnersdorf) und Michael Langer (Seifhennersdorfer SV)

Zuschauer:       75

B. Husgen                                    
3.PST Kreisoberliga, Weißwasser am Sa, 30.08.2014

VfB  Weißwasser 1909            1        ( 1 )           
FSV Oderwitz 02                        3        ( 3 )

Auch im erneuten Aufeinandertreffen des VfB Weißwasser gegen den FSV Oderwitz bleiben die Kicker vom Turnerheim nur zweiter Sieger. Doch gelang ihnen in der ersten Halbzeit die bisher beste Leistung gegen den Favoriten.
Zunächst mussten die Gastgeber aber geweckt werden. Das passierte bereits nach 40 Sekunden, als Toni Jungnickel zum ersten Mal in die Maschen traf. Vorausgegangen war ein langer Ball auf Keeper Knobel, der den Zweikampf gegen den Torschützen suchte und verlor.
Danach wurden die Weißwasseraner stärker und spielten erfrischend auf. Folge dessen war der verdiente Ausgleich in der 12.Minute zum 1:1 durch Stefan Beil, der von Norman Reher mustergültig bedient wurde. Nach kurzer Sortierung der Füße kickte der Torjäger das Leder im zweiten Versuch noch über die Linie. Die Platzbesitzer präsentierten weiterhin ein gutes Kombinationsspiel, das Manko: es erstarb vor dem gegnerischen Gehäuse. Trotzdem blieb der VfB dem 2:1 näher als die Gäste dem 1:2, die sich kaum noch Chancen erspielten. Nach einer Flanke von Marcus Schünemann in der 26.Minute hatte Stefan Beil die Führung auf dem Kopf. Doch der Ball landete in den Armen von Torwart Metelka.
Wie gefährlich solch schlummernde Wesen sind, zeigte sich zum Ende der ersten Hälfte. Einen flachen Fernschuss von Hendrik Dietrich in der 39.Minute aus ca. 21 m konnte Steven Knobel mit glänzender Parade noch an den Pfosten lenken, doch von dort prallte das Leder an seinen Hinterkopf und kullerte zum 1:2 über die Linie. Das passierte zu einem ganz unglücklichen Zeitpunkt und es kam noch dicker: Zwei Minuten später erhöhten die Gäste wiederholt durch Toni Jungnickel auf 1:3. Aus einem Mittelfeldgeplänkel suchte der Angreifer den Zweikampf mit der Abwehr und setzte sich durch. Rückblickend muss festgestellt werden, dass der Pausengesang zu zeitig eingeläutet wurde.
Von diesem Doppelschlag am Ende der ersten Hälfte erholten sich die Kicker vom Turnerheim nicht. Sie konnten auch an die Leistung des ersten Teiles nicht anknüpfen. Zu viele Ballverluste, manchmal auch zu viel Ballverliebtheit brachten den Oderwitzern immer wieder Gelegenheiten das Leder in den eigenen Reihen zu bewegen, ohne großartig Angriffswirkung zu erzielen.
Viele Gelegenheiten für den VfB gab es auch in Halbzeit zwei nicht mehr, insgesamt fehlte der Glaube an die Wende in dieser Partie. In der 56.Minute zog Johann Fischer aus guter Schussposition ab, Abwehrrecke Junior hielt den Kopf zwischen Tor und Schützen. Den Freistoß aus ca. 37m hämmerte Marc Gaumer in der 67.Minute erfolglos in Richtung Kasten. Im Gegenzug rettete Steven Knobel mit Streckung den Heber von André Cerwinka. Auch in der 78.Minute blieb der Keeper erfolgreich, als er Hendrik Dietrich entgegenlief und die Trefferfläche verkleinerte.
In der Nachspielzeit hatte Marcus Schünemann Gelegenheit zu verkürzen, als er aus seiner Lieblingsdistanz und – position zum Freistoß antrat. Michael Metelka rettete mit seiner Parade dem Oderwitzer Team den 3:1 Vorsprung.
Am kommenden Wochenende wartet mit dem FSV Empor Löbau auswärts eine schwere Pokalaufgabe, bevor es dann mit dem 4.Punktspieltag gegen die sich personell verstärkten Rauschwalder auch auf fremdem Platz geht. 

Torfolge: 0:1 Toni Jungnickel (1.), 1:1 Stefan Beil (12.), 1:2 Hendrik Dietrich (39.), 1:3 Toni Jungnickel (41.)

Aufstellung VfB Weißwasser 1909: Steven Knobel –  Oliver Kraatz, Robert Balko, Martin Schleußing, Christopher Robel, Norman Reher, Robert Bens (75.Anatolij Resch), Johann Fischer, Marc Gaumer, Marcus Schünemann, Stefan Beil (65. Ben Pohling)
Gelbe Karte:  Marc Gaumer

Aufstellung FSV Oderwitz 02: Michael Metelka – David Döring, Hendryk Junior, Ales Benek (64.Michael Hilscher), Nino Scharfen, Hendrik Dietrich, Toni Sikora, Toni Jungnickel (71.Sven Mutscher), Rene Kaden (20.Tom Döring), André Cerwinka, Jakub Zocek
Gelbe Karte:    Jakub Zocek, Tom Döring

Schiedsrichter:   Michael Liebner (FSV Lauta)
Linienrichter:       André Brückner und Kai Knobloch (beide DJK Blau – Weiß Wittichenau)

Zuschauer:      153

B. Husgen
Kreispokal 2.Hauptrunde, Löbau am SA, 06.09.2014

FSV Empor Löbau                     0    ( 0 )
VfB  Weißwasser 1909            3    ( 1 )

Die in den letzten beiden Ligapartien gegen Neueibau und Rietschen sieglosen Löbauer wollten heute unbedingt das Gewinnergen zeigen und die Gäste aus Weißwasser mit möglichst wenigen Partien an einen Titel kommen. Letztgenannte legten dafür in dieser Pokalpartie einen Grundstein.
Und doch täuscht das Endresultat über die Chancenverteilung hinweg. Hätten die Gastgeber in der ersten Hälfte nur ein oder zwei ihrer Möglichkeiten genutzt, wäre ein anderer Spielverlauf möglich. Bereits in der 4.Minute prüfte Routinier Stefan Schönherr den Weißwasseraner Keeper, als er sich über links durchsetzte. Auch den Konter von Steven Klose in der 11.Minute parierte Marcel Peschel im Herauslaufen. In der 14.Minute hatten die Platzbesitzer den Torschrei auf den Lippen, nachdem Marco Hanske von links außen Marco Nietsch bediente. Dessen Ball kullerte hinter dem geschlagenen Torhüter in Richtung Kasten, während Oliver Kraatz mit langem Bein das Leder noch von der Linie kratzte. Nach der Anfangsoffensive des FSV gab es dann auch den einen oder anderen Angriff vom VfB. Ben Pohling setzte sich in der 15.Minute durch, wurde aber am Abschluss gehindert. Zwei Minuten später rettete die Löbauer Abwehr vor dem heraneilenden  Robert Balko. Marco Nietsch trug sich in der 21.Minute in die Liste der vergebenen Gelegenheiten ein, als er den Fuß nicht mehr hinter das Leder bekam.
Sebastian Winkler versuchte es in der 28.Minute mit einem Fernschuss, bei dem nur wenig Platz zwischen Ball und Kasten war. Ebenso erging es Tom Wiesner in der 30.Minute, als er aus dem Strafraum heraus abzog.
Auf der Gegenseite sah Eric Kaminski den beim Freistoß allein gelassenen Marco Hanske. Bei dessen Kopfball fehlten auch nur Zentimeter.
Der durch den VfB in der 27.Minute verletzungsbedingt vorgenommene Wechsel erwies sich dann als Glücksgriff des Trainers. Mit Jens Söer brachte er den Torschützen des ersten Treffers in der 35.Minute. Trotz des Rückstandes blieben die Gastgeber weiter gefährlich. In der 44.Minute vergab Steven Klose recht kläglich, obwohl er beim Abschluss Zeit und Raum gehabt hätte. So blieb es zur Halbzeit bei der knappen Führung des VfB Weißwasser.
In der 2.Halbzeit wurden die Gäste etwas stärker, besonders Ben Pohling setzte mehr Akzente im Sturm. Seinen flachen Schuss lenkte Keeper Sachse in der 52.Minute mit einer Hand noch um den Pfosten. Auch dem Dribbling in der 60.Minute nach Beil-Pass konnte er noch keine Krone aufsetzen. Als aber Marcus Schünemann in der 61.Minute den Eckball reinbrachte, hielt der Weißwasseraner Neuzugang den Kopf hin und erhöhte so auf 2:0.
Auf der anderen Seite zischte Ricardo Riediger Volleyschuss rechts am Gehäuse vorbei. Und in der 68.Minute hatten die Löbauer gleich mehrere Einschusschancen (Hanske, Klose), scheiterten aber reihenweise. Das ähnelte kurzzeitig einem Scheibenschießen. Und nachdem auch diese Situation erfolglos blieb, sanken die Köpfe der Platzbesitzer nach unten. Das endgültige K.o. besiegelte Marcus Schünemann mit einer Standardsituation in der 71.Minute. Wenn einer sich ein Bilderbuch verdient hat, dann ist es Marcus Schünemann mit seinen Traum-Freistößen. Wieder legte er sich den Ball recht zentral, Abstand zum Tor etwa 23 m und zirkelte das Leder in die obere Mauerecke. Ausgangspunkt war das Foul an Niklas Wiesner auf dieser Position.
Zum Ende der Partie hatte Pavel Frij noch eine Chance, doch statt den Abschluss selbst zu suchen, legte er nochmal ab und gab der Abwehr des VfB die Möglichkeit zu klären. In der 85.Minute standen sich die Löbauer Angreifer Marco Nietsch und Andreas Graf gegenseitig im Weg und verhinderten den Torerfolg.
Aufgrund der besseren Effektivität zieht der VfB Weißwasser in die nächste Pokalrunde ein, die am 11./12.10.2014 ausgespielt wird und kann wiedermal auf eine Heimpartie hoffen.

Torfolge:  0:1 Jens Söer (35.), 0:2 Ben Pohling (61.), 0:3 Marcus Schünemann (71.)

Aufstellung FSV Empor Löbau: Philipp Sachse –  Sebastian Müller, Rico Flammiger, Eric Kaminski (72.Andreas Graf), Marco Hanske, Stefan Schönherr, Marco Nietsch, Ricardo Riediger, Marco Lange, Steven Klose, Pavel Frij
Gelbe Karte:  Marco Hanske, Sebastian Müller, Rico Flammiger

Aufstellung VfB Weißwasser 1909:  Marcel Peschel –  Robert Balko, Sebastian Winkler, Christopher Robel, Oliver Kraatz, Tom Wiesner, Ben Pohling, Marc Gaumer (27. Jens Söer), Stefan Beil, Marcus Schünemann (83.Arnold Hilsky), Niklas Wiesner
Gelbe Karte:  Sebastian Winkler, Marcus Schünemann, Jens Söer

Schiedsrichter:  Sandro Benad - Hambach (SV Lautitz 96)
Linienrichter:     Holger Gliesing (FSV Kemnitz) und Andreas Fürschke (SV Neueibau)

Zuschauer:        39

B. Husgen
4.PST Kreisoberliga, Rauschwalde am SA, 13.09.2014

GFC Rauschwalde                  2        ( 1 )
VfB Weißwasser 1909            1        ( 0 )

Die im Vorfeld schwer einzuschätzende Partie hatte am Ende einen verdienten Sieger.
Aufgrund der besseren Chancen und des höheren Ballbesitzes geht das Resultat in Ordnung. Die in momentaner Bestbesetzung antretenden Gastgeber ließen den Männern aus Weißwasser wenig Raum zur Entfaltung, unterbanden den Angriffsaufbau erfolgreich und nutzten zwei ihrer Chancen.
Beim VfB fehlten mit Oliver Kraatz, Marc Gaumer und Martin Schleußing drei wichtige Spieler. Das Bemühen in Halbzeit 1 reichte nicht aus, um den Görlitzer Fußballclub ernsthaft in Bedrängnis zu bringen. Die einzig Erfolg versprechende Chance gehörte Robert Balko in der 38.Minute, als er vor dem Tor frei stehend den Ball nicht in die Maschen brachte. Vorausgegangen war der erste Treffer der Gastgeber durch Felix Grundmann in der 36.Minute, als er vom agilen Martin Wieczorek auf 30 Meter Maß genau bedient wurde und das Leder über den weit draußen postierten Steven Knobel hob. Besonders auf der rechten Seite hatte Anatolij Resch in seinem ersten Männerspiel über die volle Distanz, der gegen Tino Mauksch spielen musste, einen schweren Stand, machte seine Sache aber sehr gut und ließ dem erfahrenen Spieler nicht viel Raum.
Das Rauschwalder Spiel passierte häufig im Mittelfeld, dort warteten die Kicker auf ihre Situation, mit langen Bällen den in den freien Raum laufenden Angreifer anzuspielen. Bei den wenigen Möglichkeiten sprang bis zum Halbzeitpfiff zumindest ein Treffer heraus. Beim VfB fehlte dieses Erfolgserlebnis.
Nach der Halbzeitpause machten die Gastgeber dort weiter, wo sie aufgehört hatten und der VfB leider auch. Zunehmend verkrampften die Gäste und Ideenlosigkeit machte sich breit. Folge dessen war der zweite Treffer der Platzbesitzer durch den besten Mann auf dem Rasen: Martin Wieczorek. Er lauerte in der 62.Minute erneut in der Weißwasseraner Viererkette auf einen Konter und wurde von Marco Pittke hervorragend bedient.
Nun war der Faden bei den Gästen endgültig gerissen. Johann Fischer verhinderte in der 68.Minute noch einen höheren Rückstand, als er den Ball vor dem Einschuss bereiten Stefan Zabel wegspitzelte. Und selbst hatte dieser Pech, als seine Bogenlampe in der 74.Minute noch von Keeper Markus Preuß über die Querlatte gelenkt werden konnte.
In der 87.Minute stocherte Ben Pohling das Leder irgendwie mit dem Oberschenkel in das Tor des GFC. Plötzlich ging ein Ruck durch die Weißwasseraner Mannschaft und sie stemmte sich vehement gegen die drohende Niederlage. Darauf hatten die Fans die gesamte zweite Hälfte gewartet. Martin Schünemann setzte einen Fernschuss in der 89.Minute gar noch ans Lattenkreuz. Doch die Zeit rann den Männern um Steven Knobel wie Sand durch die Finger und reichte am Ende nicht mehr zum Punktgewinn.
Am kommenden Wochenende müssen sie nun an den Pokalerfolg von vor einer Woche gegen Löbau anknüpfen, um nicht im Tabellenkeller zu landen.

Aufstellung GFC Rauschwalde: Markus Preuß – Wilhelm Rüdiger, Christoph Preuß,  Tino Mauksch (79.Thomas Miedrich), Felix Grundmann, Alexander Hensolt, Martin Wieczorek, Marco Pittke, Martin Otto (62.Stefan Zabel), David Eckner, Dirk Hänisch (72.David Straube)
Gelbe Karte: Tino Mauksch, Rüdiger Wilhelm

Aufstellung VfB Weißwasser 1909: Steven Knobel –  Robert Balko, Christopher Robel, Robert Bens, Tom Wiesner (46.Toni Seeber), Johann Fischer (85.Martin Tzschacksch), Anatolij Resch, Marcus Schünemann, Stefan Beil, Norman Reher (68.Niklas Wiesner), Ben Pohling
Gelbe Karte: Toni Seeber

Torfolge: 1:0 Felix Grundmann (36.), 2:0 Martin Wieczorek (62.), 3:0 Ben Pohling (87.)

Schiedsrichter: Jürgen Heinrich (FV Rot – Weiß 93 Olbersdorf)
Linienrichter:     Marcel Gundel (SV Blau-Weiß Empor Deutsch-Ossig) und Wolfgang Pallmann (SV Grün-Weiß Gersdorf)

Zuschauer:     68