1.Männer

B. Husgen
25.PST Kreisoberliga, Großschweidnitz am SO, 11.05.2014

SG Medizin Großschweidnitz        1    ( 1 )
VfB Weißwasser 1909                    6    ( 4 )

Nach mehreren Paukenschlägen bei Mannschaften aus dem oberen Tabellenfeld ging es nun für den VfB Weißwasser gegen das Team aus Großschweidnitz, was derzeit auf dem 12.Platz rangiert. Wenn der VfB das Spiel gestalten musste, tat er sich in der Vergangenheit immer schwer. Diesmal rollte aber der Ball flüssig gegen extrem schwache Großschweidnitzer und ein Tor schöner als das andere gelang. Dafür konnten sich auch die Gäste Lücken in der Abwehr leisten, die keinen Gegentreffer nach sich zogen.
Die wenigen Offensivaktionen der Gastgeber versandeten nach den ersten Minuten recht schnell und der Favorit aus Weißwasser hielt die Spielfäden fest in der Hand. Tomasz Skrzpczak´s Freistoß in der 9.Minute kam anfangs dem Großschweidnitzer Kasten ganz nahe, als er von der Strafraumgrenze zunächst mit dem Ball die Mauer umspielte, ihn aber auch am linken Pfosten ins Toraus brachte. Auf der Gegenseite probierte Martin Kürbis den Torerfolg mit einem Volleyschuss. Ihm erging es ähnlich. Nach einem weiteren Freistoß in der 15. Minute setzte Marc Gaumer das Leder schon mal ans Außennetz. In der 17.Minute konterten die Gastgeber über Martin Kürbis, der selbst den Abschluss suchte, ohne auf den besser postierten Mitspieler abzugeben. Markus Neugebauer, der beste Mann der Großschweidnitzer, rettete in der 20.Minute seine Mannschaft durch eine Fußparade nach einem flachen Schuss von Tomasz Skrzypczak vor einem zeitigen Rückstand, der Nachschuss von Stefan Beil flog vorbei. Auch in der 24.Minute parierte der Keeper den Ball von Markus Schünemann glänzend, der eine blitzsaubere Flanke von Martin Schleußing erhielt.
Die Angriffsaktionen der Turnerheimkicker wurden nun drängender und der Führungstreffer lag förmlich in der Luft. Nachdem Marc Gaumer beim Dribbling im Strafraum von den Füßen geholt wurde, verwandelte Tomasz Skrzypczak den fälligen Elfmeter eiskalt zum 1:0 der Gäste. Bereits nach Balleroberung vom Wiederanstoß ging es in die gleiche Richtung. Diesmal tauschten die beiden Kicker die Rollen. Tomasz Skrzypczak legte Marc Gaumer auf und der zog aus kurzer Distanz zum 0:2 trocken ab. Für das 0:3 brauchten die Männer zwei weitere Minuten, bis sich für Marko Adamczak eine Schussgelegenheit aus ca. 18 Metern ergab. Sein flacher Schuss wurde noch durch ein Abwehrbein, für den Medizin – Keeper unhaltbar, abgefälscht. Nach 33 Minuten waren dann alle Messen gesungen. Robert Balko erzielte das 0:4, nachdem sich Stefan Beil auf rechts gegen zwei Mann durchgesetzt hatte und ihn im Zentrum das Leder auflegte.
Mit dieser klaren Führung leisteten sich die Weißwasseraner auch die Vorarbeit für den Gegentreffer. Nach Fehlabspiel vor dem eigenen Tor in der 41.Minute nutzte Kapitän Martin Berndt die Möglichkeit zum Ehrentreffer. Doch schon im Gegenzug hätte der alte Abstand wieder hergestellt werden können. Einzig Schlussmann Markus Neugebauer hatte was dagegen und parierte den Volleyschuss von Marcus Schünemann. Mit dem beruhigenden Vorsprung von 1:4 für den VfB traten die Teams die Pause an.
Auch im zweiten Teil hatten die Gastgeber nichts dagegen zu setzen, selbst die eine oder andere Einladung wurde abgelehnt oder Steven Knobel hatte ein Körperteil am Ball. In der 49.Minute konnte Tomasz Skrzypczak seine Chance am rechten Pfosten nicht nutzen. Andreas Winkler auf der Gegenseite, nachdem sich für ihn die Abwehr auftat, aber auch nicht. Erst ein flacher Schuss von Robert Balko von der Strafraumgrenze in der 62.Minute landete zum 1:5 in den Großschweidnitzer Maschen. Danach nahm sich der VfB wieder eine kleine Auszeit, bis Anfang der 70.Minute. Marko Adamczaks Schuss aus 35 Metern war ein Signal. Stefan Beil stellte dann in der 75.Minute den Endstand von 1:6 her, als er aus spitzem Winkel und kurzer Distanz den Ball Volley über die Linie hämmerte. Vorausgegangen war ein Freistoß von Marc Gaumer. Die finale Großchance der Partie gehörte Tomasz Skrzypczak in der 85.Minute, der auch schon den Keeper ausgespielt hatte, aber am letzten Mann auf der Linie scheiterte.
Erfreulicherweise genehmigte Trainer Andreas Helbig dem genesenen Tom Wiesner noch einige Spielminuten nach seiner langen Verletzung. Vielleicht werden es am kommenden Samstag im Turnerheim gegen den SV Neueibau schon mehr.

Aufstellung SG Medizin Großschweidnitz: Markus Neugebauer – Max Heidorn, Paul Fiedler, Tobias Kriegel, René Tschackert, Marcel Lucas, Daniel Herklotz (46.Frank Günzel), Stefan Kristen, Martin Berndt, Andreas Winkler, Martin Kürbis (76.Roland Klemm)
Gelbe Karte: Tobias Kriegel, Martin Kürbis, René Tschackert

Aufstellung VfB Weißwasser 1909: Steven Knobel –  Robert Balko (62.Toni Seeber), Marko Adamczak, Martin Schleußing, Oliver Kraatz (77.Martin Tzschacksch), Marc Gaumer (85.Tom Wiesner), Silvio Pätzold, Marcus Schünemann, Stefan Beil, Norman Reher, Tomasz Skrzypczak
Gelbe Karte: Norman Reher

Torfolge: 0:1 Tomasz Skrzypczak (26.FE), 0:2 Marc Gaumer (27.), 0:3 Marko Adamczak (29.), 0:4 Robert Balko (33.), 1:4 Martin Berndt (41.), 1:5 Robert Balko (62.), 1:6 Stefan Beil (75.)

Schiedsrichter:  Thomas Hayn (Energie Görlitz)

Linienrichter:     Michael Olbrig (TSV 1861 Spitzkunnersdorf) und Falko Schlick (VfB Zittau)

Zuschauer:        45

B. Husgen                                    
24.PST Kreisoberliga, Weißwasser am Sa, 03.05.2014

VfB  Weißwasser 1909            0        ( 0 )           
VfB Zittau                                     0        ( 0 )

Nach einem überaus gelungenen Auswärtsauftreten bei der Neugersdorfer Oberligareserve am letzten Wochenende wollten die Männer vom Turnerheim ihren Erfolg auch zu Hause wiederholen. An die erfolgreiche Spielweise konnten sie nicht anknüpfen, obwohl sich in der ersten Hälfte einige Chancen ergaben. Beiden Teams sah man den Respekt vor dem Gegner in ihrer Spielweise an, die von Taktik geprägt war. Oberstes Gebot sollte eine sichere Abwehr sein. Die Gäste versuchten zu Beginn die Platzbesitzer aus ihrer Abwehr rauszulocken, um den Stürmern Steilpässe zu schicken.
Im Laufe der ersten Hälfte kamen die Platzbesitzer dann besser ins Spiel. Nach einer Ecke des VfB in der 16.Minute ergaben sich Einschussgelegenheiten durch Marc Gaumer und im Nachsetzen durch Stefan Beil, die dann durch den Schiedsrichterpfiff unterbunden wurden. Aus ca. 20 m Mittelstürmerposition zog Tomasz Skrzypczak in der 29.Minute ab und traf nur die Netzstange des Tores. Auch sein Seitfallzieher in der 33.Minute konnte von Keeper Manuel Locke abgewehrt werden und der Nachschuss von Stefan Beil geblockt. Im Gegenzug rettete Steven Knobel die Gastgeber vor einem Rückstand, indem er Robert Vollraths flachen Schuss parierte. So blieb die Partie zur Hälfte torfrei.
Insgesamt wirkten die Gäste aus Zittau im zweiten Teil gefährlicher. Die erste Gelegenheit gab es dennoch für die Turnerheimer, als Toni Seeber in der 47.Minute von links außen auf den zentral mitgelaufenen Tomasz Skrzypczak flankte. Mit der Innenseite zog er den Ball knapp am Tor vorbei. Auch den Freistoß von Marc Gaumer in der 52.Minute parierte der Zittauer Schlussmann. Tomasz Skrzypczak bekam in der 55.Minute  bei seinem flachen Schuss im Fallen nicht mehr genügend Druck hinter den Ball. Danach drehten die Gäste auf und kamen ihrerseits zu mehreren Gelegenheiten. Igor Olczak gewann in der 57.Minute den Sprint auf der rechten Seite gegen Toni Seeber und Steven Knobel im Tor der Turnerheimer parierte den abschließenden flachen Schuss mit seinem Fuß. Kapitän Holger Handschick vom VfB Zittau hatte die wohl größte Chance der Partie. Allein vor dem Weißwasseraner Torhüter schloss er in der 60.Minute recht schwach ab, so dass dieser den Ball aus kurzer Distanz parieren konnte. In der 63.Minute versuchte sich Stefan Beil durch die Zittauer Abwehr zu dribbeln, wurde aber beim Schuss geblockt. Den sich anschließenden Eckball köpfte Steffen Kästner ins Aus. In der 82.Minute ließ Maximilian Tille alle Weißwasseraner Abwehrspieler stehen, kämpfte sich bis zum Keeper durch, der dann zur Ecke klären konnte. Die sich anschließende Schusschance parierte der Torwart ebenfalls glänzend.
Damit beendeten beide Mannschaften die Partie mit einem gerechten Unentschieden. Sicherlich hätten Tore dieser gut getan. Am kommenden Wochenende gibt’s aber dazu wieder Gelegenheit, wenn die Männer zum Auswärtsspiel nach Großschweidnitz reisen.

Aufstellung VfB Weißwasser 1909: Steven Knobel –  Marko Adamczak, Robert Balko, Oliver Kraatz, Martin Schleußing, Marc Gaumer (83.Christopher Robel), Silvio Pätzold, Toni Seeber (62.Steffen Kästner), Norman Reher, Tomasz Skrzypczak, Stefan Beil (80.Martin Tzschacksch)
Gelbe Karte:    Oliver Kraatz, Norman Reher, Marc Gaumer

Aufstellung VfB Zittau:  Manuel Locke – Paul Hänsch (86.Richard Polk), Robert Vollrath, Stephan Jungmichel, Philipp Bergmann, Igor Olczak (91.Toni Barth), Holger Handschick, Marcus Herrmann, Mirko Albert, Maximillian Tille, Robert Siegert
Gelbe Karte:    Robert Siegert

Schiedsrichter:   Jan Töpel (SV Grün-Weiß Hochkirch)

Linienrichter:  Ronny Mollinger (SV Großpostwitz-Kirschau) und Klaus Heiduschke (FSV Budissa Bautzen)

Zuschauer:     128

B. Husgen
23.PST Kreisoberliga, Neugersdorf am SO, 27.04.2014

FCO Neugersdorf 2.            0    ( 0 )
VfB Weißwasser 1909        4    ( 1 )

Die letzten Kreisoberligapartien bescherten den Männern aus Weißwasser unmittelbare Tabellenkontrahenten. Das war auch am heutigen Spieltag nicht anders. Der Tabellensiebente erwartete den –fünften. Um weiter Anschluss an die Tabellenspitze zu halten, musste der VfB punkten, ansonsten würden die Gastgeber an ihnen vorbei ziehen.
Eindrucksvoll spielten und kämpften die Gäste aus Weißwasser, überließen zwar der Neugersdorfer Reserve häufiger den Ball, doch die Konter ihrerseits blitzten gefährlich und erfolgreich ein um´s andere Mal.
Die Gastgeber waren durch Standards gefährlich. Spezialist Miroslav Elias versuchte die starken Kopfballspieler mit hohen Hereingaben zu bedienen. In der 7.Minute faustete Gästetorwart Steven Knobel nach einem Freistoß mit zwei Händen den Ball aus der Gefahrenzone. Im schnellen Gegenzug hatte Angreifer Skrzypczak seine erste Chance. Entscheidende Vorteile konnte sich bis dahin keines der beiden Teams verschaffen.
In der 26.Minute erhielt Tomasz Skrzypczak einen abgefälschten Pass von Marc Gaumer, den er flach links an Keeper Poley zum 0:1 versenkte.
Heftige Diskussionen von Seiten der Neugersdorfer Spieler und Verantwortlichen ließen die Konzentration auf den eigentlichen Kick nicht zu. Das spielte dem Gegner in die Karten. Druckphasen des FCO überstanden die Weißwasseraner durch klasse Paraden ihres Torwartes, eine vielbeinige und gut organisierte Abwehr, genauen Pässen übers Mittelfeld zu den schnellen Angreifern.
So war die knappe Halbzeitführung von 1:0 für den VfB durchaus verdient.
Und bevor sich die immer noch diskutierenden und reklamierenden Gastgeber versahen, brachte der erste Ballbesitz der Kicker vom Turnerheim gleich das 0:2. Nach einem abgefangenen Angriff der Oberlausitzer Reserve leitete Johann Fischer aus der eigenen Hälfte den Ball zum rechts gestarteten Oliver Kraatz, der Stefan Beil auf halb links bediente. Sein Volleyschuss war so gradlinig und genau, dass Goalie Poley chancenlos blieb. Noch witterten die Platzbesitzer Morgenluft, drängten auch zweitweise auf den Anschluss, doch immer wieder konnten Martin Schleußing, Marko Adamczak, Oliver Kraatz, Robert Balko und Silvio Pätzold klären. Und wenn ein Ball doch bis zum Tor kam, war Steven Knobel eindrucksvoll zur Stelle. So in der 54.Minute, als er einen verdeckten Schuss von Eric Nitschke mit einer Glanzparade entschärfte.
Das letzte Drittel des Spieles gehörte Norman Reher vom VfB Weißwasser. Mit dem Konter und Treffer zum 0:3, wo er in der 71.Minute einen Wahnsinnspass von Marc Gaumer verwertete, zog er den Gastgebern endgültig den Zahn und gab dem Sieger der Partie einen Namen. Und nach der Aufforderung der Bank, dass es nicht bei „einem“ bleiben muss, legte er noch eins drauf. Neun Minuten Zeit blieben dazwischen, als der Torschütze wieder einen aus der Abwehr gebrachten Ball und Direktvorlage von Tomasz Skrzypczak zum Endstand von 0:4 in die Maschen setzte.
Der eingewechselte Toni Seeber dribbelte kurz vor Ultimo die Neugersdorfer Abwehr nochmal schwindlig und konnte nur durch Festhalten gebremst werden. Da waren aber alle Messen schon gesungen.
Endlich haben sich die Männer aus Weißwasser für ihre Trainingsarbeit belohnt und über die volle Spielzeit ihr Können abgerufen. Fußball in dieser Form wäre ein probates Mittel gegen den nächsten schweren Gegner vom VfB Zittau am kommenden Wochenende.
Bemerkenswert war, dass Schiedsrichter Frieser mit seiner Engelsgeduld und so wenigen Karten über die Partie ausgekommen ist.

Aufstellung FCO Neugersdorf 2.: Markus Poley – Eric Nitschke (64.Philipp Scholte), Klemens Alschner, Stefan Fröhlich, Patrik Barta, Dalibor Subrt (64.Tony Sommer), Miroslav Elias, Henry Wegner, Max Förster (78.Marcel Heinrich), Max Fröhlich, Marc Stübner
Gelbe Karte: Stefan Fröhlich

Aufstellung VfB Weißwasser 1909: Steven Knobel –  Robert Balko, Marko Adamczak, Martin Schleußing, Oliver Kraatz, Marc Gaumer (89.Toni Seeber), Silvio Pätzold, Johann Fischer (87.Marcus Schünemann), Stefan Beil, Norman Reher, Tomasz Skrzypczak (89.Martin Tzschacksch)
Gelbe Karte: Johann Fischer

Torfolge: 0:1 Tomasz Skrzypczak (26.), 0:2 Stefan Beil (46.), 0:3 Norman Reher (71.), 0:4 Norman Reher (80.)

Schiedsrichter:  Thomas Frieser (Bertsdorfer SV)

Linienrichter:       Michael Langer (Seifhennersdorfer SV) und Tilo Schulze (Herrnhuter SV)

Zuschauer:        50

B. Husgen
Nachholpartie des
15.PST Kreisoberliga, Löbau am MO, 21.04.2014

FSV Empor Löbau               1    ( 0 )
VfB Weißwasser 1909        1    ( 0 )

Das letzte Nachholspiel der Landskron – Oberlausitzliga endete am Ostermontag zum Schluss verdient 1:1 Remis. Zunächst lief die Partie in Richtung Torlosigkeit: Der VfB zielte neben das Löbauer Gehäuse und die Gastgeber standen beim Abschluss meistens im Abseits.
Großes Manko beim VfB, was sich auch durch das gesamte Spiel zog, war, dass der entscheidende Pass nicht ankam. Manches Mal folgte auch nach zu viel Ballverliebtheit dessen Verlust.
Steven Knobel erhielt erstmalig in der 9.Minute was zu tun. Den Freistoß entschärfte der Keeper mit beiden Fäusten. Auf der anderen Seite brauchte Philipp Sachse gar nicht erst einzugreifen, da der Kopfball von Tomasz Skrzypczak auf Flanke von Johann Fischer neben den Kasten ging. In der 14.Minute bediente der Weißwasseraner Goalgetter Marcus Schünemann zu seiner Linken. Doch dessen Schuss blieb im Gras hängen. Sechs Minuten später gab selbiger nochmal Stefan Beil eine Vorlage, hier war der Pass zu steil in die Spitze, so dass der Löbauer Keeper eher am Leder war. In der darauf folgenden Aktion probierte es Tomasz Skrzypczak selbst, als er auf der halbrechten Seite in Richtung Gastgebertor stürmte, von Robert Balko den Ball erhielt und das lange untere Eck nur um Zentimeter verfehlte. Mehrmals in der 1.Hälfte entstand durch schnelles Umkehrspiel für den FSV eine Überzahlsituation vor dem Gästetor, wobei der vorderste Mann häufig eine Abseitsposition bekleidete.
In der 40.Minute schaltete sich der Kopfball starke Silvio Pätzold ins Angriffsgeschehen des VfB ein. Nach einer linken Ecke von Marc Gaumer währte der Keeper aber vor dem Einschuss bereiten Spieler ab. Johann Fischer verpasste kurz vor dem Pausenpfiff noch in aussichtsreicher Position und da auch Löbau dem Halbzeitpfiff herbeisehnte blieb die 1.Hälfte für die Zuschauer torlos.
Für den Beginn des zweiten Teiles kamen die Gastgeber etwas energischer aus der Kabine. Marco Hanskes Kopfball setzte ein erstes Achtungszeichen in der 52.MInute. Völlig unbedrängt konnte er eine Flanke von Sebastian Müller in Richtung rechten Pfosten köpfen. Auch hier fehlten die berühmten Zentimeter. Zwei Minuten später konterte selbiger Kicker gemeinsam mit Oliver Bahr, aber dessen Zuspiel war zu ungenau.
Silvio Pätzold nahm in der 60.Minute aus der Ferne Maß. Hier fehlten zur Querlatte nur Millimeter. In der 64.Minute hatte der Löbauer Kapitän Sebastian Müller eine Kopfballchance und im Gegenzug verzog Johann Fischer.
Noch in derselben Minute erzielte Philipp Nehrettig dann für Löbau die 1:0 Führung. Den Pass aus der Mitte verwertete er mit einem trockenen und platzierten Schuss. Das war die Folge eines intensiveren Spielgeschehens auf Seiten der Gastgeber. Nun waren die Gäste im Zugzwang und folgten der Forderung, was der Partie sichtlich gut tat. Ein Handspiel in der 73.Minute im Löbauer Strafraum blieb ungeahndet, was einige Emotionen hervorlockte. Marko Adamczak ging jetzt häufiger in den Sturm. Wurde sein erster Schuss in der 74.Minute noch geblockt, landete sein Kopfball auf Umwegen in den Maschen. Von der Latte sprang der Ball an den Rücken des Keepers und von dort zum 1:1 Ausgleich ins Netz. Die Treffer waren für die Begegnung Gold wert, leider etwas spät. Beidseits wollten die Männer nun das Siegtor. In der 82.Minute gab es noch eine brenzlige Situation im Strafraum von Weißwasser und im Gegenzug setzte Stefan Beil seinen Kopfball unweit neben das Tor. In der 86.Minute war der Abschluss von Löbau zu schwach und der Schuss von Toni Seeber in der 88.Minute verfehlte erneut sein Ziel. Auch der Fallrückzieher in der letzten Spielminute von Norman Reher war zu hoch. Ehrlich gesagt, wäre am Ende der Partie auch ein einzelner Sieger ungerecht. So teilten sich also der Dritt- und dadurch Viertplatzierte der Tabelle mit dem 1:1 Endstand leistungsgerecht die Zähler.
Insgesamt brachte also die österliche Doppelschicht des VfB Weißwasser nur einen Punkt. Die weiteren Ligaaufgaben werden aber nicht einfacher. Am kommenden Sonntag fahren die Kicker zum 23.Punktspieltag nach Neugersdorf zur dortigen Reserve des FCO.

Aufstellung FSV Empor Löbau: Philipp Sachse – Sebastian Müller, Rico Flammiger, Marco Hanske, Stefan Schönherr, Oliver Bahr, Ricardo Riediger, Marco Lange, Andreas Graf, Philipp Nehrettig, Christoph Süselbeck (61.Pavel Frij)
Gelbe Karte: keine

Aufstellung VfB Weißwasser 1909: Steven Knobel –  Robert Balko (59.Toni Seeber), Marko Adamczak, Oliver Kraatz, Marc Gaumer, Martin Tzschacksch, Silvio Pätzold, Johann Fischer, Marcus Schünemann (46.Norman Reher), Stefan Beil, Tomasz Skrzypczak
Gelbe Karte: Oliver Kraatz

Torfolge: 1:0 Philipp Nehrettig (64.), 1:1 Marko Adamczak (75.)

Schiedsrichter:  Aleksandr Pirogov (NFV Gelb – Weiß Görlitz)

Linienrichter: Christoph Gundel (SV Blau – Weiß Empor Deutsch – Ossig) und Thomas Hayn (Energie Görlitz)

Zuschauer:       126

B. Husgen
Nachholepunktspiel zum                                     
14.PST Kreisoberliga, Weißwasser am DO, 17.04.2014

VfB  Weißwasser 1909            2        ( 2 )           
FSV Oderwitz 02                        3        ( 1 )

Erst nach dem dritten Ansetzungstermin konnte die Partie VfB Weißwasser gegen den FSV Oderwitz zu Ende gespielt werden und diesmal hielt der VfB Weißwasser von Anfang an mit und konnte durch saubere Aktionen Torgefährlichkeit erzielen. Die Wehmutstropfen sind allerdings die drei Gegentore, die nur den Gästen zu drei Punkten verhelfen…
Die zahlreichen Zuschauer sahen eine schnelle und rassige Begegnung, in der die Gastgeber eine halbe Stunde lang dominierten. In dieser Zeit fielen auch die beiden Treffer. Bereits in der 2.Minute hatte Marc Gaumer nach Flanke von Marcus Schünemann das erste Tor auf dem Kopf. Keeper Metelka war in dieser Situation auf dem Posten. Nachdem auch die Gäste über Daniel Schuster zu ihrer ersten ungenutzten Gelegenheit kamen, tönte in der 12.Minute Torjubel am Turnerheim. Marcus Schünemann wollte von der rechten Seite in den Strafraum flanken, doch sein Ball bekam so viel Effet, dass er den rechten Pfosten streifte und von dort in die Maschen zum 1:0 rollte. Der VfB gab sich damit nicht zufrieden und betrieb weiter ein aufwändiges Forechecking, was dem Tabellenführer überhaupt nicht behagte. Sehr schöne Angriffszüge mit schnellem Passspiel überrollten immer wieder die Abwehr des FSV. Folge dessen war der zweite Treffer der Gastgeber in der 20.Minute. Eine verdiente Mannschaftsleistung, durch einen abgefangenen Gegenangriff mit schneller Mittelfeldüberbrückung auf rechts zu Tomasz Skrzypczak, der so lange wartet, dass Stefan Beil zentral anspielbar ist, war das 2:0. Zu diesem Zeitpunkt war die Welt für den VfB in Ordnung und Oderwitz verstand sie nicht mehr.
Doch der Favorit entzog sich durch Kampfmoral und zunehmender spielerischer Klasse der drohenden Niederlage. Allmählich engten sie die Räume der Gastgeber ein, die gegen Ende der ersten Spielzeit ihrem hohen Anfangstempo Tribut zollen mussten. Mehrere Male konnte Marko Adamczak, flankiert von den beiden Martins (Schleußing und Tzschacksch) vor dem Anschlusstreffer klären, und auch Steven Knobel war stets zur Stelle. Der Sturm setzte weiterhin Akzente nach vorn. Dem immer größer werdenden Druck musste der VfB dann erstmals in der 41.Minute nachgeben. Keeper Knobel konnte eine rechte Flanke nicht festhalten und im Nachsetzen drückte Hendrik Dietrich den Ball zum 2:1 über die Torlinie. Doch schon im Gegenzug hätte Stefan Beil den alten Abstand wieder herstellen müssen. Im Spagat rettete der Oderwitzer Schlussmann vor einem weiteren Gegentreffer. Mit der knappen 2:1 Führung für die Gastgeber begannen die Teams die Halbzeitpause.
Im zweiten Teil konnten die Glasmacherstädter in der Form an ihre überzeugende Leistung aus der ersten Hälfte nicht mehr anknüpfen. Kampfmoral, Einsatz und Einstellung stimmten und doch fehlte die Spritzigkeit. Der finale Pass kam nicht mehr an, aber der Druck der Gäste blieb. Hinzu kam in Halbzeit zwei noch eine unerwartete Komponente. Schiedsrichterin Linda Gundel, die nicht immer auf der Höhe des Balles war, entschied in der 52.Minute auf Tor für Oderwitz, obwohl Torhüter Steven Knobel auf dem Ball lag und Matej Werner diesen durch ein Dranschlagen unter dessen Körper vorholte. Damit stand das Spiel pari pari – 2:2.
Fortan kochten die Emotionen hoch, auch weil manche Entscheidung mit zweierlei Maß gemessen wurde oder auf Zuruf von außen erfolgte. Nicht ganz unbeeindruckt blieb dabei der VfB. In der 58.Minute behauptete Stefan Beil über zwei Abwehrspielern den Ball, sein Abschluss verfehlte knapp das Gehäuse. In der 61.Minute setzte Marc Gaumer den Kopfball auf Zuspiel von Silvio Pätzold nur aufs Tornetz. Und wieder war es eine äußerst umstrittene Entscheidung der Spielleiterin in der 64.Minute, als sie nach einem Zweikampf Robert Balko Gelb zeigte und gegen den VfB an der linken Seitenlinie einen Freistoß pfiff. Nach der direkten Ausführung von Hendrik Dietrich landete das Leder am rechten Pfosten und von dort in den Maschen. Steven Knobel konnte nicht eingreifen, da er mit einem Ellenbogencheck in den Rücken im Fünfmeterraum behindert wurde.
Der VfB brachte dann mit Niklas Wiesner einen frischen Angreifer und Oderwitz die Zeit rum.  Angriffsverschleppung, Ballwegschlagen, Wechsel und Verletzungspausen waren die Mittel… Trotz fortgesetzten Bemühens gelang den Kickern vom Turnerheim kein weiterer Treffer und damit gab´s keine Punkte. Die gute Mannschaftsleistung des VfB Weißwasser und das Bemühen blieben somit unbelohnt. Doch die Chance auf Punkte am Osterwochenende ist noch gegeben, wenn das Team am Ostermontag in das Stadion der Jugend reist und auf den dort ansässigen FSV Empor Löbau trifft. Um 15:00 Uhr ertönt der Anpfiff zur letzten Nachholpartie der Liga.

Torfolge: 1:0 Marcus Schünemann (12.), 2:0 Stefan Beil (20.), 2:1 Hendrik Dietrich (41.), 2:2 Matej Werner (52.), 2:3 Hendrik Dietrich (65.)

Aufstellung VfB Weißwasser 1909: Steven Knobel –  Marko Adamczak, Robert Balko, Martin Schleußing, Martin Tzschackasch, Marc Gaumer, Silvio Pätzold, Marcus Schünemann, Norman Reher, Tomasz Skrzypczak, Stefan Beil (66.Niklas Wiesner)
Gelbe Karte:     Martin Tzschacksch,Tomasz Skrzypczak, Robert Balko, Norman Reher

Aufstellung FSV Oderwitz 02:  Michal Metelka – Ales Benek, David Döring (57.Toni Sikora), Daniel Schuster, Nino Scharfen, Matej Werner (92.Sven Mutscher), Hendrik Dietrich, Ricardo Hollenbach (37.René Kaden), Michael Hilscher, André Cerwinka, Jakub Zocek
Gelbe Karte:    Jakub Zocek, Hendrik Dietrich

Schiedsrichter:  Linda Gundel (SV Blau – Weiß Empor Deutsch - Ossig)
Linienrichter:     Sebastian Runge und Jens – Uwe Feist (SV Blau – Weiß Empor Deutsch - Ossig)

Zuschauer:       149