1.Männer

B. Loos
07.PST Kreisoberliga, Olbersdorf am SA, 05.10.2013

FV Rot-Weiß 93 Olbersdorf        1    ( 0 )
VfB Weißwasser 1909                0    ( 0 )

Zur Partie gegen den FV Rot-Weiß 93 Olbersdorf haben die Männer vom VfB Weißwasser ihre weiteste Saisonreise angetreten. Ziel war es, drei Punkte mit in die Glasmacherstadt zu bringen. Doch in einer vom VfB leidenschaftslos geführten Begegnung gelang weder ein Treffer noch eine Punktausbeute. Beide Mannschaften mussten zwar auf wichtige Stammkräfte verzichten: Kapitän Björn Günther fehlte beim FV wegen einer Gelb-Rot-Sperre und Tomasz Skrzypczak beim VfB aufgrund seiner Knieverletzung sowie Marc Gaumer mit Knöchelproblemen, doch Fußball spielen alle schon recht lang.
Die erste Hälfte begann in der 3.Minute mit einem Lattenknaller von Marcus Schünemann aus 20 Metern und sowohl Rafal Zych mit zwei Fernschüssen (5.,7.) als aus Przemyslaw Adamczak (10.) bei seinem flachen 35 m Schuss blieb entweder an der Freistoßmauer oder am Keeper Johannes Berndt hängen.
Ab der 15.Minute näherten sich dann die Gastgeber dem Kasten von Steven Knobel. Martin Linkes Schuss schlug nur knapp links unten ins Aus.  Zeitweise brannte es im Gästestrafraum, auch nach zu viel unnötigen Ballverlusten und verlorenen Zweikämpfen. Doch auch die Rot-Weißen konnten in dieser Phase keinen Treffer landen. Vielleicht hätte er der Partie ein wenig Qualität gebracht…
In der 33.Minute zeigten die Weißwasseraner dann mal einen sehenswerten Angriff. Rafal Zych flankte auf den in den Strafraum startenden Robert Balko, der zwar recht weit nach links getragen wurde, doch gelang ihm noch die Hereingabe zentral auf Stefan Beil. Mit Hilfe eines Abwehrbeines flog die Kugel über das Gebälk. Gleich danach bedienten die Olbersdorfer Steffen Kästner mit einer guten Kopfballvorlage. Aber auch deren Weiterleitung verfehlte das Tor. Und in der 41.Minute hatte gleicher Spieler nochmal eine Chance. Nach einer Flanke von rechts von Robert Balko bekam Steffen Kästner nicht genügend Druck hinter den Ball, so dass Keeper Berndt parierte.
Die Hoffnung auf eine bessere zweite Hälfte ließen sich die Fußballfans nicht nehmen.
Doch damit wurden sie enttäuscht. Die Olbersdorfer kamen mit etwas mehr Power aus der Kabine, was Steven Knobel gleich zu spüren bekam. Conrad Ursinius Seitfallzieher lenkte er dabei reflexartig in der 46.Minute über den Kasten und auf der anderen Seite parierte Johannes Berndt den Schuss von Markus Schünemann per Fuß.
In der 69.Minute hatten die Einheimischen schon den Torschrei im Halse. Doch mit einer tollen Parade erstickte Keeper Knobel diesen, als er den Konter von Stefan Saalbach entschärfte. Nur drei Minuten später ertönte der Jubel dann allerdings nicht unverdient. Den Schuss von halb rechts von Martin Linke klärte der Tormann noch, wehrte allerdings nach vorn ab, wo der von der Abwehr völlig allein gelassene Robert Jungmichel wartete und problemlos zum 1:0 abstauben konnte.
Dann verloren die Gäste vollends den Spielfaden und rannten doch recht kopf- und ideenlos dem Schlusspfiff entgegen. Insgesamt fehlte der Partie die nötige Lockerheit, viel Krampf war dabei. Das war eine enttäuschende und keinem Kreisoberliganiveau entsprechende Begegnung. Der VfB Weißwasser war nun erster Dreierlieferant für den FV Rot-Weiß 93 Olbersdorf.
Mit solch einer Vorstellung von Seiten der Gäste dürfte am kommenden Wochenende sogar deren Pokalrundenfortsetzung gefährdet sein.

Torfolge:  1:0 Robert Jungmichel (72.)

Aufstellung FV Rot-Weiß 93 Olbersdorf: Johannes Berndt – Patrick Merschel, Matthias Lange, Rene Schmidt, Martin Linke, Robert Jungmichel, Sascha Braungart (83.Ralf Hoffmann), Marcel Scholz, Stefan Saalbach (90.+3 Markus Glauche), Hendryk Junior, Conrad Ursinius (89.Janek Grötzschel)
Gelbe Karte:  Rene Schmidt (75.), Patrick Merschel (88.)

Aufstellung VfB Weißwasser 1909: Steven Knobel –  Robert Balko, Tom Wiesner (70.Johann Fischer), Steffen Kästner (74.Toni Seeber), Przemyslaw Adamczak, Rafal Zych, Christopher Robel, Robert Bens, Martin Tzschacksch, Stefan Beil, Marcus Schünemann (86.Max Leschke)
Gelbe Karte:   Rafal Zych (75.), Johann Fischer (90.)

Schiedsrichter:  Alexander Gliesing (FSV Kemnitz)

Linienrichter:     Eberhard Tischer (FSV Oppach) und Norman Graf (TSV 1861 Spitzkunnersdorf)   

Zuschauer:       50

B. Loos                         
06.PST Kreisoberliga, Weißwasser am SA, 28.09.2013

VfB  Weißwasser 1909            2       ( 0 )           
FSV Oppach                               2       ( 0 )

Mehr als 4 Jahre ist das Aufeinandertreffen einer Weißwasseraner Männermannschaft auf den FSV Oppach im Ligabetrieb her. In dieser Saison war es nun wieder so weit. Und was die Ansetzung versprach, hielt die Partie auch über weite Teile – auf jeden Fall Spannung bis zum Schlusspfiff.
Der FSV Oppach, der in den letzten Spielen so richtig in Fahrt kam, zeigte sich zu Beginn der Partie druckvoll, kam aber dann von seiner Linie ab. In dem Maße steigerten sich die Gastgeber im Mittelteil der ersten Hälfte, vergaßen aber in dieser Phase das Tore schießen und rannten bis zum Ende ihren Möglichkeiten hinterher.
Viele Bälle des VfB kamen dem Ziel ganz nah. In der 6. Minute zog zum wiederholten Male Rafal Zych aus zentraler Position von der Strafraumgrenze ab. Keeper Patrick Keßler konnte das Leder nur mit Mühe von der Latte aufs Tornetz drücken. In der 12.Minute gelang unseren Gästen vom FSV Oppach ein sehenswerter Kopfball, der knapp am rechten Pfosten vorbeizischte. Zum zweiten Male Aluminium gab es in der 19.Minute. Nach einem Freistoß von Przemyslaw Adamczak zielte Marcus Schünemann dorthin. Nur drei Minuten später erklang wieder dieses Metall. Diesmal traf Stefan Beil nach einem Freistoß von Marcus Schünemann an den Pfosten und im Anschluss an eine Ecke in der 23.Minute von Marc Gaumer kratzte ein Gästespieler den Kopfball von Przemyslaw Adamczak noch von der Linie. In dieser Phase roch es förmlich nach Tor. Die Oppacher Abwehr schwankte ganz schön und auch Keeper Patrick Keßler machte nicht den sichersten Eindruck. Und doch konnten die Kicker vom Turnerheim daraus keinen Gewinn erzielen. Zum Ende der ersten Hälfte verflachte dann das Spiel.
Mit einem, nein zwei Paukenschlägen begann die zweite Hälfte. Wie schon am vergangenen Wochenende kamen die Weißwasseraner leicht schläfrig aus der Kabine und wurden wieder eiskalt erwischt. In der 46. Minute erreichte ein langer Pass den links startenden Denis Kavan, der den herausgelaufenen Steven Knobel zur 1:0 Führung der Gäste überlupfte. Doch das reichte noch nicht zum Wecken. Erst der Treffer zum 2:0 durch den Doppeltorschützen in einer Überzahlsituation in der 48.Minute war ein eindeutiges Signal.
Der VfB rannte an und rannte teilweise gegen Mauern. In der 55.Minute ertönte dann doch der erste Torjubel der Weißwasseraner. Stefan Beil köpfte mustergültig nach einer Ecke von Rafal Zych zum 1:2. Die Gäste standen sehr tief und versuchten den knappen Vorsprung bis zum Ende zu halten. Alle Spieler des VfB beteiligten sich nun an der Angriffsarbeit und an Schussversuchen, doch die Zeit rann den Kickern durch die Schlappen. Ob Christopher Robel, Tom Wiesner, Stefan Beil….  allen fehlten einige Zentimeter oder aber der Keeper hatte noch ein Körperteil am Ball. So in der 77.Minute, als Stefan Beil die Kugel aus dem Strafraum heraus nicht versenkte oder als er in der 84.Minute von gleicher Stelle den Ball über den Kasten scheffelte. Die Zeit wurde zum zwölften Gegner der Gastgeber. Als der Schiedsrichter dann noch vier Minuten drauf gab, keimte leise Hoffnung. Obwohl alles nicht mehr nach geordnetem Fußball aussah, glich der VfB in der letzten Spielminute der Nachspielzeit durch Stefan Beil im dritten Nachschuss aus. Verdient ist das Unentschieden allemal, doch die Diskussionen, ob das nun ein gewonnener Punkt ist oder zwei verlorene sind, gehen weiter… Schade ist, dass die Fußballer diesen Punktspieltag für sich nicht nutzen konnten. Am kommenden Wochenende, wenn es in Olbersdorf gegen den SV Rot-Weiß 93 geht, müssen mehr dieser vielen Gelegenheiten in Treffer umgewandelt werden.
Allen verletzten Spielern wünschen wir baldige Genesung!

Torfolge:   0:1 Denis Kavan (46.), 0:2 Denis Kavan (48.), 1:2 Stefan Beil (55.), 2:2 Stefan Beil (90.+4)

Aufstellung VfB Weißwasser 1909: Steven Knobel –  Robert Balko, Steffen Kästner, Przemyslaw Adamczak, Marc Gaumer (57.Silvio Pätzold),  Robert Bens, Rafal Zych, Tom Wiesner (80.Jens Soeer), Christopher Robel, Marcus Schünemann, Stefan Beil
Gelbe Karte:    Robert Bens (53.), Jens Soeer (87.)

Aufstellung FSV Oppach: Patrick Keßler – Sven Kalkbrenner (25.Kerem Gök), Marco Eichner, Clemens Mitscherlich, Vojtech Kobylka, Michael Kirchner, Nurettin Genc, Dominique Neumeister, Afit Genc (76.Johannes Kümpfel), Eric Neisser, Denis Kavan (80.Rico Block)
Gelbe Karte:   Afit Genc (53.)

Schiedsrichter:  Sven Dankhoff  (LSV Neustadt/Spree)

Linienrichter:    Christoph Wels (DJK Sokol Ralbitz/Horka) und Wolfgang Kühn (SpVgg Lohsa/Weißkollm)

Zuschauer:      189

B. Loos
05.PST Kreisoberliga, Spree am SO, 22.09.2013

LSV 1951 Spree                       3    ( 0 )
VfB Weißwasser 1909            6    ( 2 )

Nach verpatztem Saisonstart wollten die Gastgeber aus Spree endlich punkten, um den Abstiegsrängen zu entfliehen. Machten sie doch schon am vergangenen Wochenende dem derzeitigen Tabellenführer FSV Empor Löbau das Leben sehr schwer und schlugen sich eigentlich nur selbst. Doch auch gegen den VfB Weißwasser reichte es nicht für einen Dreier.
Die Gastgeber, die nicht wie erwartet so tief standen, sondern ein regelrechtes Forechecking betrieben und bei Balleroberung immer wieder hohe Flanken in den Weißwasseraner - Strafraum brachten, ließen besonders in der ersten Hälfte manchen VfB – Fan den Atem anhalten. Die Gelegenheiten, die sich ihnen dadurch ergaben, wurden allerdings zumeist ausgelassen.
Die erste Torschuss (3.) und die erste gefährliche Aktion (8.) gehörten auch den Gastgebern, als Steven Knobel den Ball nicht festhalten konnte und Christian Koch zum Nachschuss ansetzte, allerdings den Kasten um einige Meter in der Höhe verfehlte.
Im Gegenzug unterband mit einem Abseitspfiff der an manchen Stellen unglücklich pfeifende Schiedsrichter eine klare Konterchance für den VfB, als sich Steffen Kästner am Gegenspieler vorbeimogelte und den Ball selbst vorlegte.
In der 12.Minute klatschte ein Freistoß von Randy Lehmann an die Unterlatte, wobei die Situation aufgrund eines Foulspiels der Gastgeber im Strafraum abgepfiffen wurde.
Immer wieder eroberten die Spreer Spieler bereits im Mittelfeld den Ball, verhinderten damit das Aufbauspiel der Gäste, nutzten aber deren Fehler in der Hintermannschaft nicht. In der 19.Minute wurden Tomasz Skrzypczak im Strafraum von hinten die Beine weggezogen. Der fällige Pfiff blieb diesmal aus. Nach einer Ecke von Steffen Kästner in der 21.Minute fehlten Przemyslaw Adamczak bei seinem Kopfball nur wenige Zentimeter am Erfolg. Gleiches passierte Tomasz Skrzypczak noch in derselben Minute.
Der Druck der Glasmacherstädter nahm zu und folgerichtig fiel auch der verdiente Führungstreffer. Tomasz Skrzypczak legte im Zusammenspiel seinem Sturmpartner Stefan Beil auf, der mit einem trockenen Schuss aus Nahdistanz in der 23.Minute Keeper Rufer erstmalig bezwang und das 0:1 erzielte.
In der Folge schickte letztgenannter seine Angreifer wieder mit langen Bällen. Michael Gröscho legte sich nach der Annahme die Kugel zu weit vor, auch David Slomian und Randy Lehmann agierten in diesen Situationen überhastet. Nach einer Ecke in der 44.Minute köpfte Marcel Tübbecke den von Steven Knobel unterlaufenen Ball neben das Gehäuse und ließ eine weitere Ausgleichsmöglichkeit liegen.
In der letzten Minute der ersten Hälfte prüfte Christopher Robel den Spreer Torwart von der Strafraumgrenze, gegen Marc Gaumers Einzelleistung auf der halb linken Seite und seinen platzierten Schuss ins lange untere Eck hatte der Keeper allerdings nichts entgegen zu setzen. Mit dieser Aktion zum 0:2 schickte der Schiedsrichter die Spieler in die Kabinen -
und mit einer kalten Dusche nach 43 Sekunden der zweiten Hälfte wachte der VfB wieder auf. Marcel Tübbecke köpfte das Leder nach einem Freistoß mit dem richtigen Maß zum Anschlusstreffer von 1:2. Wenig später lief ein blitzsauberer Konter der Gäste, eingeleitet von Tomasz Skrzypczak auf Steffen Kästner und weitergeleitet auf den am langen Pfosten wartenden Stefan Beil. In letzter Sekunde legte Christian Koch mit langem Bein den Ball noch über den Kasten. In anderen Partien ist das eine Situation für ein Eigentor. In der 54.Minute stellte der Schiedsrichter bei der Abseitsfehlentscheidung Gleichheit her: ein regelgerechter Konter des LSV wurde hier zurückgepfiffen.
Dann fasste sich Marc Gaumer ein Herz. Auf Zuspiel von Steffen Kästner setzte sich der dribbelstarke Mittelstürmer in der 56.Minute auf links durch und zog flach ins Tor zum 1:3 ab. Und eine Kopie dieses Treffers gab es nur drei Minuten später, als er mehrere Abwehrspieler stehen ließ und von halb links ins lange untere Eck zum 1:4 vollendete. Zwischen diesen beiden Aktionen betrat nach langer Verletzungspause erfreulicherweise Marcus Schünemann den Rasen. Dieser Wechsel sollte sich später noch bezahlt machen.
Gästekeeper Knobel zeigte in der 61.Minute eine klasse Parade, nachdem Michael Gröscho seinen Konter abschloss. Und nur drei Minuten später jubelten die Weißwasseraner wieder. Zum 1:5 traf Tom Wiesner per Kopf nach einer mustergültigen Ecke von Marc Gaumer.
In der 75.Minute ertönte zum Erstaunen der Fußballkenner ein Elfmeterpfiff. In einem ganz normalen Zweikampf mit Schultereinsatz beider Kontrahenten im Strafraum  zeigte der Schiedsrichter auf den Punkt. Randy Lehmann übernahm Verantwortung und verkürzte kompromisslos zum 2:5.
In der 2.Halbzeit stand die Gäste-Abwehr sicherer, besonders Przemyslaw Adamczak zeigte hier lehrbuchreife Ballverteidigung. Immer wieder stellte er ohne Foul seinen Körper zwischen Gegner und Ball und ließ manchen Angreifern verzweifeln.
Inzwischen war der eingewechselte Marcus Schünemann warm gelaufen und zwang in der 87.Minute nach Vorlage von Stefan Beil den Spreer Torwart zu einer Fußabwehr. Den Gegenangriff beendeten die Gastgeber in der 88.Minute mit dem 3:5 durch Michael Moser. Er überlupfte clever Steven Knobel.
Doch in der Nachspielzeit sollten die Gäste nochmal jubeln. Marcus Schünemann traf mit seinem Freistoß von der linken Außenlinie zum Endstand von 3:6 ins kurze Eck. Hier machte der sonst recht sichere Torwart Andreas Rufer keine gute Figur. Damit ist wieder eine Pflichtaufgabe des VfB erfüllt. Die vielen eigenen Tore sind äußerst erfreulich, allerdings schmerzen die drei Gegentreffer.
Am kommenden Wochenende wartet ein Klassiker auf die Spieler und Fans des VfB. Erinnerungen an Bezirksliga - Zeiten  im Weißwasseraner Fußball werden wach. Wir heißen den FSV Oppach am Turnerheim willkommen.

Torfolge:  0:1 Stefan Beil (23.), 0:2 Marc Gaumer (45.), 1:2 Marcel Tübbecke (46.), 1:3 Marc Gaumer (56.), 1:4 Marc Gaumer (59.), 1:5 Tom Wiesner (64.), 2:5 Rand Lehmann (75. EM), 3:5 Michael Moser (88.), 3:6 Marcus Schünemann (90.+1)

Aufstellung LSV 1951 Spree: Andreas Rufer – Marcel Tübbecke, Rico Schander, Michael Moser, Randy Lehmann, Patrick Weiser, Eric Weiser (62.Philipp Kosan), Christian Koch, David Slomian (85.Eric Weiser), Thomas Schnabel, Michael Gröscho
Gelbe Karte:  Rico Schander (42.)

Aufstellung VfB Weißwasser 1909: Steven Knobel –  Robert Balko, Tom Wiesner, Steffen Kästner, Przemyslaw Adamczak, Rafal Zych (90.Max Leschke), Christopher Robel (79.Robert Haberland), Martin Tzschacksch, Marc Gaumer, Tomasz Skrzypczak (58.Marcus Schünemann), Stefan Beil
Gelbe Karte:   Martin Tzschacksch (70.), Rafal Zych (71.)

Schiedsrichter:  Falko Schlick (VfB Zittau)

Linienrichter:     Daniel Model (Herrnhuter SV) und Max Nerger (VfB Zittau)   

Zuschauer:       136

B. Loos                         
04.PST Kreisoberliga, Weißwasser am SA, 14.09.2013

VfB  Weißwasser 1909            3    ( 0 )           
Ostritzer BC                                1    ( 0 )

Nach einjähriger Pause gastierte mit dem Ostritzer BC der sofortige Wiederaufsteiger aus der Kreisliga am Turnerheim. Und die Gäste wollten keineswegs kampflos die Punkte in Weißwasser lassen und boten den Kickern vom Turnerheim lange Zeit die Stirn. Die gesamte erste Hälfte kamen die Glasmacherstädter nicht richtig in Fahrt, obwohl anfangs der Partie die Gastgeber überlegen agierten. Die letztendlich gefährlicheren Angriffe gab es auf Seiten des Ballspiel – Clubs. Da am Ende aber die genutzten Chancen zählen, punktet der Favorit auch gegen den dritten Aufsteiger aus der Kreisliga dreifach.
In einer torlosen und ohne den gewohnten VfB-Sturm stattfindenden ersten Hälfte, in der Ostritz nach hinten raus stärker gemacht wurde, waren Möglichkeiten für die Gastgeber Mangelware. Viele Ballverluste ließen kein flüssiges Angriffsspiel zu und meist kamen die Weißwasseraner nur bis an die Strafraumgrenze. Dafür konnte sich deren Keeper Steven Knobel mehrfach auszeichnen. In der 21.Minute hielt er einen Johannes – Posselt – Schuss im zweiten Nachfassen und in der 25.Minute nahm er mit seinem linken Arm die Schärfe aus dem Schuss von Grzegorz Maciorowski, so dass Przemyslaw Adamczak das Leder noch von der Linie wegschlagen konnte. In der stärksten Phase der Gäste zielte in der 31.Minute auch Markus Neugebauer von halb rechts auf das Knobel – Gehäuse. Doch der Ball pfiff knapp am linken Torpfosten vorbei.
Przemyslaw Adamczak suchte in Standards sein Glück, doch die Freistöße wurden zumeist von der Mauer entschärft.
Den ersten verheißungsvollen Angriffszug, eingeleitet von Stefan Beil auf Jens Soeer und abgeschlossen durch Stefan Kästner vermerkten die Zuschauer erst in der 40.Minute. Stattdessen prüfte immer wieder Johannes Posselt den Weißwasseraner Keeper. Auch in der letzten Minute der ersten Hälfte war dieser hellwach, als er den von Marcin Szywala zu weit vorgelegten Ball in letzter Sekunde wegschnappte.
Eigentlich konnte nur ein Treffer der Partie gut tun, egal auf welcher Seite.
So hofften die Zuschauer auf die zweite Hälfte und sahen nach trägen Anfangsszenen doch etwas besseren Fußball.
Der erste Treffer der Partie war der schönste. Nach schnellem Angriff in der 54.Minute und platzierter Hereingabe von Marcel Heidrich auf links außen vollendete Johannes Posselt Volley ins rechte Dreiangel zur Ostritzer 1:0 Führung. Ganz wichtig für den Spielverlauf und die Gastgeber war die sofortige Antwort im Gegenzug. Jens Soeer setzte sich in der 55.Minute auf halb links durch. Seinen Schuss fälschte Stefan Beil zum vielumjubelten 1:1 ab. Nun war der Bann gebrochen und doch nahmen die Kicker den Schwung nicht mit. Aber ein Missverständnis in der Gästehintermannschaft ermöglichte Marc Gaumer freien Weg durch die Gasse in Richtung Tor. Clever schloss er in der 71.Minute zum 2:1 ab. Zur Sicherheit sollten die Kicker vom Turnerheim nochmal nachlegen, dass sie aber bis in die letzte Minute der Nachspielzeit gewartet hatten, schien doch etwas lang. Stefan Beil legte sich in der 4.Minute der Verlängerung an der Strafraumgrenze den Ball nach Dribbling zurecht und zog trocken ins linke untere Eck zum Endstand von 3:1 ab. Aufgrund der zweiten Hälfte geht der Sieg des VfB Weißwasser in Ordnung, spielerisch bleibt auf jeden Fall noch Luft nach oben. Die sollte schon am kommenden Sonntag genutzt werden, wenn der bisher punktlose LSV Spree auf heimischem Platz auf den VfB wartet.

Torfolge:   0:1 Johannes Posselt (54.), 1:1 Stefan Beil (55.), 2: 1 Marc Gaumer (71.), 3:1 Stefan Beil (90.+4)

Aufstellung VfB Weißwasser 1909: Steven Knobel –  Robert Balko, Steffen Kästner (89.Martin Schleußing), Przemyslaw Adamczak, Martin Tzschacksch, Marc Gaumer,  Rafal Zych, Tom Wiesner, Christopher Robel (73.Robert Bens), Jens Soeer (78.Toni Seeber),  Stefan Beil
Gelbe Karte:    Jens Soeer (58.), Tom Wiesner (58.), Marc Gaumer (69.), Toni Seeber (88.)

Aufstellung Ostritzer BC: Richard Brendler – Johannes Posselt, Marian Nowacki, Marcel Heidrich, Adam Szczech, Markus Neugebauer, Grzegorz Maciorowski, Witold Krolicki, Robin Klein, Marcin Szywala (49.Benno Seidel), Pawel Nowacki
Gelbe Karte:   Benno Seidel (74.)

Schiedsrichter:  Falk Lehnigk (SV 48 Reichwalde)
Linienrichter:     Norbert Kasper und Steffen Socke (SV Klitten 89)

Zuschauer:       148

B. Loos
Kreispokal 2.Hauptrunde, Spitzkunnersdorf am SA, 07.09.2013

TSV 1861 Spitzkunnersdorf            0    ( 0 )
VfB  Weißwasser 1909                   4    ( 1 )

Das Aufeinandertreffen zwischen dem Kreisligisten und dem Kreisoberligisten endete erwartungsgemäß eindeutig,
obwohl sich die Gäste zu Beginn des Spieles schwer taten, weil sie auf äußerst tief stehende und auf Konter lauernde Spitzkunnersdorfer trafen. Denn auch sie wollten aus einer sicheren Abwehr heraus ihre schnellen Leute mit genauen Pässen in den Sturm schicken. Außerdem steckte die Enttäuschung über die verpatzte Ligabegegnung gegen den Revierkontrahenten aus Schleife noch in den Köpfen der Weißwasseraner.
Tomasz Skrzypczak zeigte sich hier als unermüdlicher und immer wieder fordernder Leader, setzte er doch auch den ersten Torschuss der Begegnung und näherte sich als erster in der 8.Minute mit einem Ball, der durch die Fingerspitzen des Keepers Hendrik Liersch noch an den Pfosten gelenkt wurde, dem Gastgebergehäuse.
Danach kamen die Spitzkunnersdorfer über Josef Hostas in der 11.Minute zu ihrer einzigsten Chance. Der Angreifer setzte sich auf der halbrechten Seite durch und zog von der Strafraumgrenze flach ab. Sein Ball verfehlte nur knapp die linke Ecke. Danach erwehrten sich die Gastgeber des Dauerdrucks und kamen nur ganz selten aus der eigenen Hälfte.
Der TSV-Keeper stand in der 18.Minute gleich zweimal hintereinander im Rampenlicht. Zunächst faustete er einen 28m – Freistoß von Tomasz Skrzypczak weg, allerdings genau auf das Haupt von Marc Gaumer, dessen Kopfball der Goalie erneut parierte.
Nur zwei Minuten später brachte der heut stark spielende Martin Tzschacksch von rechts einen flachen Ball in den Strafraum auf Stefan Beil. Dessen Schuss hielt Hendrik Liersch mit Fußabwehr und verhinderte so den frühzeitigen Rückstand für sein Team. Danach kamen die Gastgeber mal mit zwei aufeinanderfolgenden Ecken in die Nähe des VfB – Strafraumes, ohne aber ernsthaft für Gefahr zu sorgen. Nach sehr guter Vorarbeit durch Christopher Robel in der 35.Minute hätte der frei stehende Stefan Beil endlich den lange verdienten Treffer erzielen müssen, aber auch sein Schuss traf nicht in die Maschen. Doch in der 37.Minute war es dann endlich soweit. Den Freistoß platzierte Rafal Zych exakt auf den Kopf des links stehenden Steffen Kästner, der den Ball in die entgegengesetzte Torecke zum 0:1 einnetzte. Das immer neue Anrennen bei tropischen Temperaturen kostete der wieder umgestellten VfB – Mannschaft viel Kraft, so dass die Halbzeitpause herbeigesehnt wurde.
Die Gastgeber, die immer noch guter Hoffnung waren, wurden in der ersten Spielminute der zweiten Hälfte gleich eiskalt erwischt. Steffen Kästner leitete einen Angriff auf Rafal Zych, der den Ball Marc Gaumer zentral an der Strafraumgrenze auflegte. Gegen dessen flachen Schuss ins rechte untere Eck war sowohl die Abwehr als auch der Keeper machtlos. Mit dem zeitigen 0:2 verließ nun auch langsam der Glaube an eine Überraschung die Köpfe der TSV – Mannen.
Obwohl sich inzwischen auf Seiten des VfB Substanzverlust bemerkbar machte und frische Kräfte in die Partie kamen, legten die Gäste mit zwei schönen Treffern nochmal nach. Ganz überlegt hob Routinier Tomasz Skrzypczak in der 54.Minute von halb rechts das Leder über den heraus eilenden Torhüter und erhöhte damit auf 0:3. Und zehn Minuten vor Schluss nahm Jens Soeer den Abpraller nach einem „Vorlagenschuss“ von Christopher Robel auf und besorgte so den verdienten Endstand von 0:4. Schade, dass das Zusammenspiel zwischen dem jungen Niklas Wiesner und dem Torschützen in der 84.Minute nicht genau funktionierte. Auch diese Aktion, in der Jens Soeer nur ein Meter fehlte, hätte einen Treffer verdient.
Erstmals brachte sich neben Niklas Wiesner auch der junge Arnold Hilsky erfolgreich in das Mannschaftsgefüge des ersten Männerteams mit ein. 
Damit ist die Pflichtaufgabe Pokal (2.Runde) erfüllt und die Konzentration geht nun wieder in Richtung Ligabetrieb am kommenden Wochenende. Dann erwarten die Kicker vom Turnerheim den unangenehm zu bespielenden Gast aus Ostritz.

Torfolge:  0:1 Steffen Kästner (37.), 0:2 Marc Gaumer (46.), 0:3 Tomasz Skrzypczak (54.), 0:4 Jens Soeer (80.)

Aufstellung TSV 1861 Spitzkunnersdorf: Hendrik Liersch – Nico Wald, Thomas Clemens, Marcel Apsel, Max Mohlau, Miroslav Kessler (54.Frank Adam), Markus Enders, Dominik Fournes (79.Michal Hovanycz), Josef Hostas, Petr Svoboda (70.David Große), Markus Ullrich
Gelbe Karte: ? (38.), Josef Hostas (86.)   

Aufstellung VfB Weißwasser 1909:  Steven Knobel –  Steffen Kästner (68.Arnold Hilsky), Eric Kalbitz, Przemyslaw Adamczak, Marc Gaumer (55.Niklas Wiesner), Martin Tzschacksch, Rafal Zych, Christopher Robel, Tom Wiesner, Tomasz Skrzypczak (74.Jens Soeer), Stefan Beil
Gelbe Karte:  Christopher Robel (48.)

Schiedsrichter:  Jürgen Heinrich (FV Rot-Weiß 93 Olbersdorf)
Linienrichter:     Thomas Grafe (FSV Oppach) und Alfred Hieronymus (FV Rot-Weiß 93 Olbersdorf)

Zuschauer:  63