1.Männer

B. Husgen
11.PST Kreisoberliga,  Neueibau am SA, 09.11.2013

SV Neueibau                             0    ( 0 )
VfB Weißwasser 1909            0    ( 0 )

Trotzdem wieder beim VfB am Kaderkarussel gedreht werden musste, zeigte die gesamte Mannschaft Einsatz und Leidenschaft. Bis zum Schlusspfiff fighteten die Männer um die volle Punktzahl und mussten dann mit nur einem Pünktchen im Gepäck aus der Bergland – Arena die Heimreise antreten.
Bei bestem Fußballwetter kämpften sich die Gäste im Laufe des Spieles in die Partie. Sie versuchten zunächst über sicheren Ballbesitz den Gegner auszuspielen und den tödlichen Pass in die Gasse zu geben. Bei den Gastgebern warteten dagegen die schnellen Angreifer an der Mittellinie auf die langen Bälle um Konter zu fahren. Waren sie mit diesem Mittel doch schon mal gegen den VfB erfolgreich. Sowohl das eine als auch das andere ging nicht hundertprozentig auf. Außerdem tauchten die groß Gewachsenen aus Neueibau bei Standardsituationen weit vorn im Strafraum auf und erhofften sich Kopfballgelegenheiten. In der ersten Hälfte hielten sich die Tormöglichkeiten die Waage, zum Schluss dieser drückten die Kicker vom Turnerheim energischer.
In der 14.Minute verpasste Mario Rothenburger im Zentrum nach einem Freistoß den Ball nur ganz knapp. Im Gegenangriff verzog Marcus Schünemann nach Seitfallzieher haarscharf. Johann Fischer erhielt in der 17.Minute völlig frei stehend vor dem Kasten die Kugel, haute sie weit über das Tor. Noch in derselben Minute zeigte Keeper Steven Knobel Reflexe, als er den Schuss von Steve Ziemens entschärfte. Auch Robert Balko rettete in der 26.Minute in höchster Not im Weißwasseraner Strafraum und zwei Minuten später sah Steffen Kästner den durchgestarteten Marcus Schünemann, der den Ball nicht vor dem herausgelaufenen Marcel Kamke ins Netz schieben konnte. Letztgenannter zeichnete sich in der Partie noch mehrfach aus, selbst nach Sichteinschränkung beim Volleyschuss aus der Drehung von Sebastian Winkler rettete er in der 32.Minute sein Team vor einem Rückstand. Zwei Minuten später köpfte Marcus Schünemann eine hohe Flanke ans Außennetz. Kurz vor dem Pausenpfiff war Silvio Pätzold an der Reihe. Auch hier blieb der Eibauer Schlussmann Sieger, als er in Windeseile draußen war, bevor der Routinier einen klugen Pass von Marcus Schünemann verwandeln konnte. Die Chancen für Tore waren auf beiden Seiten vorhanden.
Die zweite Hälfte gehörte komplett den Weißwasseranern, allein es fehlte ihnen der Knipser. Seine spielerische Überlegenheit konnte das Team nicht in Tore umsetzen. Die Gastgeber mussten nun geduldiger auf ihre Gelegenheiten warten, blieben aber durch die schnellen Angreifer kreuzgefährlich. Selbst der verletzungsbedingte Wechsel von Silvio Pätzold zu Christopher Robel brachte dem Angriffsspiel keinen Abbruch. Marc Gaumer traute sich nun mehr, doch auch bei ihm fehlten im Abschluss die Zentimeter. Steffen Kästner, Martin Tzschacksch und besonders Marko Adamczak taten mit fortschreitender Spielzeit mehr für die Offensive. In der 61.Minute fehlte nach dessen Fernschuss vielleicht ½ Meter. In der 63.Minute artete dies regelrecht in Scheibenschießen auf das Neueibauer Tor aus. Doch stets stand ein Abwehrbein im Wege. Großeinsatz war in der 77.Minute nochmal von Steffen Kästner gefordert, der abgeklärt vor Jakub Krasnicky rettete. Fast hätte es in der 81.Minutze ein Eigentor gegeben, als ein Abwehrbein der Neueibauer den Schuss von Marcus Schünemann gefährlich in Richtung lange Torecke abfälschte.
Den Frust auf Seiten der Gastgeber verdaute nicht jeder so gut. Marcel Krampf ließ sich in der 83.Minute zu einer Tätlichkeit gegen Marc Gaumer hinreißen, als er diesen mit der Hand ins Gesicht wischte. Mit der Gelben Karte kam Krampf äußerst schmeichelnd davon.
Trotzdem die Begegnung torlos endete, blieb sie bis zum Schlusspfiff spannend.
Am kommenden Wochenende brauchen die Männer aus Weißwasser unbedingt das richtige Zielwasser. Hier sehen sich die Kicker vom Turnerheim im Spitzenspiel des 12.Punktspieltages dem Gast aus Neusalza – Spremberg gegenüber. Allen verletzten und erkrankten Spielern wünschen wir baldige Genesung.

Aufstellung SV Neueibau: Patrick Kamke – Andreas Kern, Marcel Wildner, Steffen Troll, Mario Rothenburger, Jakub Krasnicky, Robert Donath, Stefan Seibt, Marcel Krampf, Steve Ziemens, Stefan Ziemens
Gelbe Karte:  Stefan Seibt (75.), Marcel Krampf (83.), Mario Rothenburger (90.)

Aufstellung VfB Weißwasser 1909: Steven Knobel –  Robert Balko, Steffen Kästner, Marko Adamczak, Marc Gaumer (85.Tom Wiesner), Johann Fischer (79.Toni Seeber), Silvio Pätzold (49.Christopher Robel), Martin Tzschacksch, Marcus Schünemann, Jens Söer, Sebastian Winkler
Gelbe Karte:   Sebastian Winkler (44.)

Schiedsrichter:  Amir Dilmaghani (SV Lautitz 96)

Linienrichter:     Holger Gliesing (FSV Kemnitz) und Pedro Hoke (SV Horken - Kittlitz)

Zuschauer:       45

B. Husgen                         
10.PST Kreisoberliga, Weißwasser am SA, 02.11.2013

VfB  Weißwasser 1909                      4    ( 1 )           
SG Medizin Großschweidnitz            1    ( 0 )

Eigentlich schade, dass die Begegnung zwischen dem VfB Weißwasser und der SG Medizin Großschweidnitz dann nach 93 Minuten abgepfiffen wurde. Hatten sich doch die Kicker vom Turnerheim so in die Partie gekämpft, dass das Spiel richtig Spaß machte.
Zu Beginn war deutlich zu erkennen, dass die Gastgeber aus sicherem Ballbesitz agieren wollten und doch ließen sich die Gäste nicht ganz vom Spielgerät fern halten. Ein erstes Achtungszeichen setzten die Großschweidnitzer in der 5.Minute, als Steven Knobel vorm Angreifer durch Rauslaufen rettete, beim sofortigen Nachschuss das Glück des Tüchtigen hatte. Auf der Gegenseite nahm Stefan Beil mit einem Kopfball nach präziser Flanke von Silvio Pätzold Maß. Und letztgenannter bereitete dann auch den ersten Treffer der Gastgeber in der 11.Minute vor. Sebastian Winkler fackelte darauf nicht lange und zog trocken ins rechte untere Eck zum 1:0 ab.
In der Folgezeit versteckten sich die Teams nicht und gelangten auf beiden Seiten zu Tormöglichkeiten. Zeitweise versuchte der VfB sogar zu zaubern, musste aber genauso hinten aufpassen. Über Matthias Seifert rollte in der 20.Minute ein gefährlicher Konter, dann rettete Sebastian Winkler in Zusammenarbeit mit Martin Tzschacksch in der 24.Minute im eigenen Strafraum und der Schuss von Marcel Lucas in der 25.Minute verfehlte knapp das Gehäuse. Danach kamen die Glasmacherstädter zusehends besser ins Spiel und der zweite Treffer schien eine Frage der Zeit. In der 35.Minute brachte Sebastian Winkler das Leder von links auf Robert Balko, der im Sprung akrobatisch den Ball über die Linie kicken wollte. In der 37.Minute versuchte es Marc Gaumer mit einem Fernschuss, den der Keeper nicht festhielt und dann beteiligte sich auch Steffen Kästner mit am Angriffsgeschehen, als er in Minute 38 Schlussmann Markus Neugebauer mit seinem flachen Schuss zu einer Glanzparade zwang. Marko Adamczak, der stets einen guten Blick für den frei stehenden Mitspieler hatte, leitete in der 39.Minute durch sein Dribbling und dem Pass auf Marc Gaumer einen nächsten guten Angriff ein. Der Abschluss vom Marcus Schünemann verfehlte auch hier nur knapp den Kasten. Eigentlich schon zu diesem Zeitpunkt hätten die Männer des VfB den Sack zumachen können, um in Sicherheit die zweite Hälfte anzutreten.
Vielleicht fühlte sich das Team aufgrund der überlegenen Spielweise doch zu souverän, auf jeden Fall wurde es in der 48.Minute eiskalt erwischt. Nach einer Sinnespause schaltete Marcel Lucas am schnellsten und brachte den Abstauber zum Ausgleich über die Linie. Angenehm zu sehen war danach, wie sich die gesamte Mannschaft aus dieser Situation zuerst raus kämpfte und danach raus spielte. Und wieder war es Sebastian Winkler, der in der 53.Minute einen Torwartabpraller nach Flanke von Marcus Schünemann nutzte, um die Platzbesitzer mit 2:1 in Führung zu bringen. Den wohl schönsten Angriff des Spieles sahen die Zuschauer in der 62.Minute. Marko Adamczak leitete diesen auf Stefan Beil, der mit Hackentrick Silvio Pätzold bediente um den am rechten Pfosten anstürmenden Sebastian Winkler in Kopfballposition zu bringen. Leider verfehlte die Kugel das Tor. Stefan Beil bekam danach einen Abpraller in den Lauf, traf allerdings den Ball nicht richtig. Und noch in derselben Minute legte Marc Gaumer Robert Bens auf, der das Leder an den Torwinkel klatschte. Das waren drei hochkarätige Gelegenheiten innerhalb von zwei Minuten.
Da der Ball spielerisch nicht über die Torlinie rollte, machte es Marcus Schünemann dann in der 73.Minute aus einer Standardsituation. Seinen genialen Freistoß versenkte er zum 3:1 in das Dreiangel. Nun waren die Gäste auf Schadensbegrenzung aus. In der 80.Minute hätte das schon danebengehen können. Martin Tzschacksch schickte mit einem genauen Diagonalpass Sebastian Winkler, der das Leder nicht mehr unter Kontrolle bekam. Auch unter den Zuschauern und Fans war Leben eingezogen und sie trieben ihre Mannschaft voran. Und trotzdem half das bei Stefan Beil alles nichts, denn zweimal verfehlte er innerhalb einer Minute den leeren Kasten, nachdem Keeper Neugebauer bereits geschlagen war. Zuerst arbeitete Sebastian Winkler vor und in der 2.Situation dann Marc Gaumer.
Im Gegenzug gab es wieder zwei Lebenszeichen unserer Gäste. Der Torschütze brachte einen Volleyschuss aus ca. 30 m an den Pfosten. Und eine fast identische Situation aus der ersten Hälfte, als Keeper Knobel weit vorm Gehäuse rettete, der Notschlag allerdings bei Mathias Keller landete und dessen Schuss dann in die Arme des schnell zurück gelaufenen Torwartes ging.
Mit dem nächsten Angriff in der 85.Minute rückte die Mannschaft des VfB aber alles wieder ins richtige Licht. Dem eingewechselten Christopher Robel gelang von halb rechts ein platzierter flacher Schuss, der den Endstand von 4:1 bedeutete.
Mit dieser Partie knüpften die Schützlinge von Andreas Helbig, auch trotz aller notwendig gewordenen Umstellungen im Team, an die gute Leistung von Zittau an und setzten vor den Begegnungen gegen Neueibau und Neusalza-Spremberg ein Achtungszeichen.

Torfolge:   1:0 Sebastian Winkler (11.), 1:1 Marcel Lucas (48.), 2:1 Sebastian Winkler (53.), 3:1 Marcus Schünemann (73.), 4:1 Christopher Robel (84.)

Aufstellung VfB Weißwasser 1909: Steven Knobel –  Robert Balko, Steffen Kästner, Przemyslaw Adamczak, Martin Tzschackasch, Silvio Pätzold, Robert Bens (77.Christopher Robel), Marc Gaumer, Sebastian Winkler (86.Tom Wiesner), Marcus Schünemann, Stefan Beil (83.Jens Söer)
Gelbe Karte:    keine

Aufstellung SG Medizin Großschweidnitz: Markus Neugebauer –  Rafal Zybowski, Marcel Lucas, Mathias Keller, Denny Steffan, Martin Herklotz, Martin Berndt, Andreas Winkler, Matthias Seifert, Martin Kürbis (75.Chris Drewniok), Stefan Kristen (72.Daniel Herklotz)
Gelbe Karte:   keine

Schiedsrichter:  Thomas Hayn (Energie Görlitz)

Linienrichter:     Tom Hähnchen (Holtendorfer SV) und Ole Lange (NFV Gelb-Weiß Görlitz 09)

Zuschauer:        116

B. Loos
09.PST Kreisoberliga, Zittau am SA, 26.10.2013

VfB Zittau                                    0    ( 0 )
VfB Weißwasser 1909            1    ( 1 )

Die beiden Duelle zwischen den VfB´s aus Zittau und Weißwasser waren im letzten Jahr Spitzenpartien der KOL. Die derzeitige Entwicklung zeigt anderes. Den Zittauer Verein verließen einige Leistungsträger, neue Spieler kamen hinzu, was man für die Weißwasseraner so nicht sagen kann. Sie haben dagegen mit Verletzungspech zu kämpfen.
In diesem Aufeinandertreffen ging es für beide Teams um wertvolle Punkte und nur der VfB Weißwasser nahm diese auch mit auf die Heimreise. Dabei entwickelte sich in der 1.Hälfte eine rassige Partie von beiden Seiten. Dem Tor am nächsten kamen allerdings die Gastgeber in der 12.Minute, als Mirko Albert seinen Freistoß aus 18 m zentraler Position an den Pfosten setzte. Hier hatten die Glasmacherstädter das Glück auf ihrer Seite. Außerdem wurde ihr Aufbauspiel immer wieder durch Fehlpässe und weitere unnötige Ballverluste gestört, so dass die Zittauer optisch überlegen schienen. Doch dann kamen auch die Gäste bis zum Strafraum und nachdem in der 17.Minute Robert Balko´s Ball durch Abfälschen den Kasten verfehlte, gelang Silvio Pätzold in der 18.Minute im Anschluss an eine Ecke ein platzierter Volleyschuss zur 1:0 Führung, bei dem Schlussmann Antonin Kadlec keine Reaktionszeit blieb. Nur kurz hingen die Köpfe der Weinaustädter, bis sie dann teilweise sogar verbissen die Zweikämpfe führten.
In der 21.Minute ergab sich eine Kopfballgelegenheit für die Zittauer, auch nach einer Ecke, doch Steven Knobel im Tor der Gäste stand goldrichtig. Den Konter im Gegenzug konnten Norman Reher und Stefan Beil nicht zu Ende fahren. Dann probierte es in der 27.Minute Patrick Speer mit einem flachen Schuss, der am rechten Pfosten ins Aus ging. Und auf der Gegenseite parierte Kadlec den Schuss von Marko Adamczak. Im Ansatz sahen die Konter der Gastgeber stets gefährlich aus, aber je näher sie dem gegnerischen Strafraum kamen, umso umständlicher wurden sie und vertändelten die Bälle.
In der 33.Minute rettete Keeper Knobel nach einem Schuss von Patrik Semik mit einer sensationellen Parade seiner Mannschaft den knappen Vorsprung. Eigentlich war er schon auf dem Weg in die andere Ecke. Damit blieb es bis zum Pausenpfiff beim 0:1.
Unverändert kamen beide Mannschaften aus den Kabinen. Die Gastgeber, die den Ball nun lange und sicher in ihren Reihen führten, versuchten die Weißwasseraner rauszulocken, was nicht unbedingt gelang. Auch das Niveau der ersten Hälfte erreichte kein Team mehr.
In der 52.Minute wurde Stefan Beil im letzten Moment noch geblockt und der Schuss von Marcus Schünemann zur Ecke abgewehrt. Im Anschluss stand Martin Tzschacksch zum Kopfball bereit, doch der Ball rutschte an der Stirn entlang. Und nur 3 Minuten später bewegte sich erneut Stefan Beil im Mittelpunkt, wieder war sein Abschluss nach guter Vorarbeit von Johann Fischer zu spät.
Der Ball beim Zittauer Konter in der 69.Minute drehte vom Schützen ab, so dass die Gäste aufatmen konnten. Dann rissen die Platzbesitzer die Partie enger an sich und die Zeit schien den Gästen wie angestemmt. Sie wurden in ihre Hälfte gedrängt und nur selten gelang ihnen ein Entlastungsangriff. Doch auch aus dieser Druckperiode erzielte der heimische VfB keinen Treffer. Nach hinten raus kam auch noch ein wenig „Farbe“ ins Spiel. Nach wiederholtem Meckern musste Kapitän Holger Handschick vorzeitig zum Duschen, so dass mit einem Mann weniger nun im Zittauer Team neu zugeordnet werden musste. Bis zum Ende des Spieles verwalteten die Weißwasseraner ihren Vorsprung und gingen dann nicht unverdient als Sieger vom Platz.
Am kommenden Wochenende erwarten die Mannen um Spielführer Steven Knobel dann die SG Medizin Großschweidnitz auf heimischem Geläuf.

Torfolge:  0:1 Silvio Pätzold (18.)

Aufstellung VfB Zittau: Antonin Kadlec – Adrian Szajerka, Robert Vollrath, Stephan Jungmichel,, Fabian Dornig, Patrik Semik, Patrick Speer, Fabian Kretschmann (63.Martin Zoubek), Holger Handschick, Mirko Albert (63.Maximillian Tille), Robert Siegert (78.Piotr Krzesinski)
Gelbe Karte:   Holger Handschick (57., G/R 82.)

Aufstellung VfB Weißwasser 1909: Steven Knobel –  Robert Balko, Steffen Kästner, Marko Adamczak, Marc Gaumer, Norman Reher (73.Robert Bens), Silvio Pätzold, Johann Fischer (71.Tom Wiesner), Martin Tzschacksch, Stefan Beil, Marcus Schünemann (79.Christopher Robel)
Gelbe Karte:   Johann Fischer (70.), Stefan Beil (89.)

Schiedsrichter:  Daniel Model (Herrnhuter SV)

Linienrichter:     Michael Olbrig (TSV 1861 Spitzkunnersdorf) und Tilo Schulze (Herrnhuter SV)

Zuschauer:        67

B. Loos                         
08.PST Kreisoberliga, Weißwasser am SA, 19.10.2013

VfB  Weißwasser 1909                          2    ( 1 )           
FC Oberlausitz Neugersdorf 2.            3    ( 3 )

Nach einer kleinen Durststrecke hofften die Fans des VfB Weißwasser auf ein rassiges Heimspiel gegen die Neugersdorfer Reserve. Aber was ihnen die Mannschaft anbot, war Fußball zum Abgewöhnen.
Die Gastgeber kamen ganz schwer in das Match, fehlende Körper- und Absprache erschwerten dies zusätzlich. Die „jungen Wilden“ aus Neugersdorf gingen energischer mit mehr Biss in die Zweikämpfe und eroberten sich so viele Bälle. Kluges Angriffsspiel, Bewegung und der rechtzeitige Pass in die Gasse ermöglichten den Gästen klasse herausgespielte Tore und ließen den VfB staunend zusehen.
Mit den Gedanken wahrscheinlich noch auf dem Weg zur Spielstätte erhielt Roy Meinczinger in der 2.Minute einen genialen Pass in den Strafraum, wo er mutterseelenallein gelassen den Ball ins Tor zum 0:1 verlängern konnte. Dieser frühe Gegentreffer lag die komplette Spielzeit wie eine Fußfessel an den Beinen der Gastgeber. Bereits in der 6.Minute hätte gleicher Spieler erhöhen können, mit einer Glanztat verhinderte dies Keeper Steven Knobel. Doch in der 10.Minute hatte auch er keine Chance. Wieder kam ein genauer Pass, diesmal in den Lauf von Max Förster und er vollendete zum 0:2. Den ersten Schuss eines Weißwasseraners hielt Torwart Poley in der 15.Minute. Absender war Stefan Beil von der Grundlinie.
In der 20.Minute schafften es die Gastgeber zu kombinieren. Leider kam der finale Pass von Norman Reher bei Marcus Schünemann nicht an.
Und dann zeigte die Uhr die 24.Minute. Max Förster lief seinem Gegenspieler erneut davon und im richtigen Moment kam die Ablage, so dass er zum völlig verdienten 0:3 erhöhen konnte.
Das Turnerheim mit seinen Fans schien wie gelähmt und auch das Team fand kein Mittel sowohl die Gäste in Schach zu halten, als auch die Stimmung zu verbessern. Erst in der 40.Minute sahen die Zuschauer den ersten schnellen und erfolgsversprechenden Angriff. Zum Ende passte Norman Reher auf den besser postierten Marcus Schünemann, der den Ball ins lange, obere Eck zu zirkeln versuchte. Leider war er etwas zu hoch. Leise Hoffnung keimte dann in der 44.Minute, als der VfB nach einer Ecke und dem anschließenden Kopfball von Stefan Beil, den Goalie Poley noch von der Linie kratzte, aber mit dem konsequenten Nachsetzen von Robert Balko den Anschlusstreffer nicht verhindern konnte. Nun sah das Resultat mit dem 1:3 zur Halbzeit nicht ganz so trostlos aus.

Anfänglich wollten die Schützlinge von Trainer Andreas Helbig das Ruder noch herumreißen. Allein ihn fehlten die Mittel und Ideen und so verflachte das Spiel weiter. Die Gäste verwalteten den Vorsprung geschickt, hofften auf ihre Konter. Die Wechsel im Heimteam gingen in der Allgemeinvorstellung unter. Mehrmals (67., 81., 88. ,90.) durfte sich der Kapitän und Torwart Steven Knobel noch auszeichnen und einen größeren Rückstand verhindern. Dass die Mannschaft aber heute nichts entscheidendes mehr zu leisten vermag, war schon Mitte der 2.Halbzeit klar. Das Fehlen des Angriffskopfes mit Tomasz Skrzypczak wird immer schmerzlicher. Letzter kleiner Höhepunkt war das Tor von Toni Seeber zum 2:3 in der ersten Minute der Nachspielzeit, als ihn Stefan Beil schickte und er allen zeigte, dass die Weißwasseraner auch solche Treffer erzielen können. Dieser kam allerdings für die heutige Partie zu spät, denn der Unparteiische beendete danach die denkwürdige Begegnung. Mit solch einer Vorstellung schlägt jedes Team der Liga den VfB Weißwasser und das kann am kommenden Wochenende schon in Zittau der Fall sein.

Torfolge:   0:1 Roy Meinczinger (2.), 0:2 Max Förster (10.), 0:3 Max Förster (24.), 1:3 Robert Balko (44.), 2:3 Toni Seeber (90.+1)

Aufstellung VfB Weißwasser 1909: Steven Knobel –  Robert Balko, Steffen Kästner, Przemyslaw Adamczak, Silvio Pätzold, Robert Bens (46. Martin Tzschacksch), Christopher Robel, Johann Fischer, Marcus Schünemann (85.Tom Wiesner), Norman Reher (62.Toni Seeber), Stefan Beil
Gelbe Karte:    Robert Bens (29.), Marko Adamczak (82.)

Aufstellung FC Oberlausitz Neugersdorf 2.: Markus Poley – Tom Reichelt, Stefan Fröhlich, Danny Donath, Tino Hensel, Max Förster, Patrik Barta, Nick Schiele (78.Philipp Scholte), Marc Stübner, Kevin Schubert, Roy Meinczinger
Gelbe Karte:   Roy Meinczinger (29.)

Schiedsrichter:  Amir Dilmaghani (SV Lautitz 96)

Linienrichter:     Werner Werchau (Eigenscher FV) und Thomas Grafe (FSV Oppach)

Zuschauer:       126

B. Loos
Kreispokal Achtelfinale, Zodel am SA, 12.10.2013

SV Zodel 68                               1    ( 0 )
VfB  Weißwasser 1909            3    ( 1 )

Erneut hatte der VfB Weißwasser eine Auswärtsaufgabe im Pokal zu erledigen. Gastgeber war der Kreisligist aus der Eibauer Schwarzbierliga Staffel 2 – der SV Zodel 68. Und nach der ganz schwachen Vorstellung der Männer am vergangenen Punktspieltag in Olbersdorf  mussten heute Nägel mit Köpfen gemacht werden. Dazu trug auch der junge Keeper Yves Beye aus dem eigenen Nachwuchs mit einer guten Leistung bei.
Sicherlich blieb noch immer spielerisch einiges offen, aber die Gäste aus Weißwasser, die über das gesamte Match dominierten, ließen an der Teilnahme im Kreispokalviertelfinale keinen Zweifel.
Mit einer personellen und positionsbezogenen Umstellung ging der Favorit an den Start und zeigte eine durchwachsene erste Hälfte. Marko Adamczak versuchte es in der Anfangsphase mit einigen Fernschüssen, scheiterte jedoch am Keeper oder das Leder verfehlte das Tor. Den ersten Treffer der Begegnung hatte Tom Wiesner auf den Schlappen. Nach einer Hereingabe von rechts von Norman Reher brachte er in der 14.Minute aus drei Metern freistehend die Kugel nicht in die Maschen. In der 23.Minute wandelte Martin Tzschacksch einen abgewehrten Ball zum Torschuss, verfehlte aber knapp den Kasten. Bei der einzigsten Gelegenheit der Gastgeber durch Philipp Schulz tanzte das Leder in der 35.Minute auf der Latte. Er zog von halb links ab.
Erst kurz vor dem Pausenpfiff konnten sich die Kicker des VfB entscheidend in Szene setzen. Fast von der Grundlinie flankte Jens Söer  in den Strafraum. Am rechten Pfosten postiert traf Norman Reher in der 41.Minute zur verdienten 0:1 Gästeführung. Damit ging´s dann auch zum Pausentee.
Während die Gastgeber bereits zum Wiederbeginn  wechselten, kamen die Weißwasseraner unverändert aus der Kabine und machten erst später von ihrem Tauschrecht Gebrauch. Die häufig von der Größe überlegeneren Zodeler waren darauf aus, das Spiel ihrer Gegner zu zerstören, was nicht selten gelang. Nur in der 63.Minute kamen sie zu spät. Norman Reher leistete im Strafraum eine klasse Vorarbeit und passte noch auf den frei stehenden Jens Söer, der zum 0:2 erhöhte.  Gleich nach Wiederanpfiff bekam Toni Seeber den Ball nicht unter Kontrolle, nachdem ihn Marko Adamczak mustergültig bediente.
Stattdessen kam der SV Zodel in der 77.Minute zum Anschlusstreffer. Ein Schuss von Christoph Nippe setzte vor Keeper Beye auf, der den dann hoch springenden Ball unterschätzte, so dass er immer länger werdend zum 1:2 ins Netz rollte.
Nun witterten die Gastgeber ihre Chance, die dann drei Minuten später ihren Abbruch fand. Bei einem Abwehrversuch verlängerte Marco Geisler das Leder unhaltbar für den Goalie Patrick Reichel in die eigenen Maschen zum Endstand von 1:3. Nur in der 87.Minute hätte Stefan Beil nachlegen können, aber der Torwart fischte einarmig die Kugel noch von der Linie.
Das war ein Pflichtsieg des VfB in einem ungleichen Duell. Am kommenden Samstag wartet dann wieder eine Hausnummer auf die Kicker vom Turnerheim, wenn es zu Hause gegen die Oberligareserve des FC Oberlausitz aus Neugersdorf geht.

Torfolge:  0:1 Norman Reher (41.), 0:2 Jens Söer (63.), 1:2 Christoph Nippe (77.), 1:3 Marco Geisler (80.ET)

Aufstellung SV Zodel 68: Patrick Reichel - Felix Kohnert, Thomas Sowodniok (64.Christoph Nippe), Rene Kalbaß, Philipp Schulz, Randy Richter, Enrico Petrick,  Marco Geisler, Felix Scholz, Thomas Berthold (46.Philipp Fitzmann), Sebastian Nippe (66.Sebastian Rupprecht)
Gelbe Karte: Christoph Nippe (83.)   

Aufstellung VfB Weißwasser 1909:  Yves Beye –  Robert Balko, Christopher Robel, Marko Adamczak, Martin Tzschacksch, Rafal Zych, Silvio Pätzold, Toni Seeber (83.Arnold Hilsky), Tom Wiesner (67.Sebastian Winkler),  Norman Reher, Jens Söer (69. Stefan Beil)
Gelbe Karte:  Stefan Beil (90.+2)

Schiedsrichter:  Bernd Gundel (SV Blau-Weiß Empor Deutsch-Ossig)
Linienrichter:     Steffen Wiedemann (LSV Friedersdorf) und Tom Hähnchen (Holtendorfer SV)

Zuschauer:       42