1.Männer

Zum Ende der Hinrunde belegt der VfB Weißwasser 1909 in der Kreisoberliga den achten Tabellenrang. Nach dem Vorjahresergebnis, dem guten Auftakt und als teilweise  mit gehandelter Aufstiegsaspirant ist dieser Mittelfeldplatz aus vorsaisonaler Sicht nicht zufriedenstellend. Allerdings sind inzwischen die Umstände zu bedenken, die dazu führten und eine deutlich bessere Platzierung nicht zuließen.
Neu zur Mannschaft stießen im Sommer Marko Adamczak, der über viel Erfahrung auch im höher klassigen Bereich verfügt. Außerdem hat Marko als einzigster bisher alle Partien für den VfB Weißwasser bestritten. Er ist auf mehreren Positionen einsetzbar und zeigt konstant gute Leistungen. Norman Reher kam vom SV Klitten nach Weißwasser, fand anfangs toll ins Team, plagte sich aber später mit Verletzungs- bzw. Erkrankungssorgen und will zur Rückrunde wieder durchstarten.
Zu Beginn der Spielzeit 2013/14 mit dem Sieg in Rietschen legten die Glasmacherstädter eine richtige Nummer vor. Das Sturmtrio (Reher, Beil, Skrzypczak) passte und die „Torfabrik“ sorgte für Treffer. Das setzte sich in der folgenden Partie gegen einen der Aufsteiger fort, wobei diesmal die Abwehr um Center Robert Balko und Keeper Steven Knobel noch einen drauf setzte und die Null hielt. Tomasz Skrzypczak zählte nach dem 2.Punktspieltag bereits sechs Treffer auf seiner Haben-Seite. Ehrfürchtig schaute die Liga in Richtung Weißwasser.
Doch die zweite Halbzeit im Revierderby gegen den SV Lok Schleife am folgenden Wochenende brachte einen Knackpunkt. Nach der Führung zur Pause ließen es die Männer vom VfB zu ruhig an gehen und wurden von der Lok noch einge- und überholt.
Diese unnötige Niederlage schmerzte, aber die Männer um Trainer Andreas Helbig zogen die richtigen Schlüsse und weiter ging´s im Dreiertakt. Der Ostritzer BC und auch der LSV 1951 Spree mussten die Punkte dem VfB aus Weißwasser lassen. Gegen Ostritz konnte verletzungsbedingt Tomasz Skrzypczak nicht mitwirken, gegen Spree versuchte er es eine reichliche Hälfte unter Schmerzen. Besonders Marc Gaumer zeigte sich hier schuss- und torfreudig und weitere junge Spieler wie Marcus Schünemann (ein genialer Freistoß) und Tom Wiesner (per Kopf) kamen ebenfalls zu Treffern.
Beim Duell mit dem ersten Absteiger aus der Bezirksliga, dem FSV Oppach auf heimischem Rasen, gelang den Männern mit einem Last - Minute – Tor oder besser noch Overtime - Tor durch Stefan Beil der Ausgleich und damit ein Punktgewinn. Lange Zeit sah das nicht danach aus, weil der VfB an seinen eigenen Möglichkeiten scheiterte. Inzwischen kamen Spieler der zweiten Mannschaft (Jens Söer, Robert Haberland) zum Einsatz, um das Team zu verstärken. Das nun dauerhafte Fehlen des Goalgetters machte sich schmerzlich bemerkbar, einerseits als Torschütze, andererseits auch als Leitfigur.
Der VfB hielt sich auf dem 3.Tabellenrang und schnupperte vorn mit. Auch noch als am  7.Punktspieltag  beim FV Rot-Weiß 93 Olbersdorf eine ganz schwache Leistung zur Niederlage führte.
Immer wieder musste das Team mit Ausfällen zurechtkommen und mit einer veränderten Aufstellung antreten. Auch die folgende Partie zu Hause gegen die Oberlausitzer Reserve aus Neugersdorf blieb punktfrei für die Gastgeber. Ein weiterer Ausfall stand nun zu Buche: Rafal Zych wird trotz seiner inzwischen erfolgten Rückenoperation dem Fußball „adieu“ sagen. Nicht nur für ihn selbst ist das ganz bitter, auch dem Team fehlt er. Die Mannschaft bedankt sich bei ihm für seinen Einsatz. Außerhalb,  verspricht Rafal,  bleibt er dem VfB treu.
Einen Hoffnungsschimmer brachte die Vorstellung der Weißwasseraner im Stadion an der Weinau in Zittau zum 9.Punktspieltag. Die in Bedrängnis stehenden Zittauer, die unbedingt punkten wollten, konnten mit dem knappsten Resultat besiegt werden. Besonders Abwehrspieler Martin Tzschacksch war hier Matchwinner, aber auch Silvio Pätzold, der das goldene Tor schoss. Die folgende Begegnung zu Hause gegen Großschweidnitz entschieden die Kicker vom Turnerheim deutlich für sich. Sebastian Winkler, ein weiterer Spieler der zweiten Mannschaft, lief zur Höchstform auf und beteiligte sich mit zwei tollen Treffern am Sieg.
Gegen die unangenehm zu bespielenden  und in schlechter Erinnerung aus der Vorsaison stehenden Neueibauer gelang auswärts ein torloses Unentschieden. Wieder blieben die Chancen des VfB ungenutzt. Doch auch am 12.Punktspieltag waren Treffer Fehlanzeige, allerdings in einer chancenarmen Partie von Weißwasseraner Seite. Der FSV 1990 Neusalza-Spremberg besiegte erstmals den VfB am Turnerheim und in der Kreisoberliga.
Was bis zu diesem Zeitpunkt noch keiner ahnte, es blieb für die Männer aus der Glasmacherstadt der letzte gezählte Punktspieltag der Hinrunde.  Der  Friedersdorfer LSV zeigte an, dass auf seinem Geläuf eine Partie nicht ausgetragen werden kann. Erinnerungen an die „Wasserfestspiele“ aus der letzten Spielzeit wurden wach. Nachholezeitpunkt soll der 08.02.2014 sein.
Zum vorletzten Punktspiel der Hinrunde begrüßten die Kicker vom Turnerheim den zweiten Absteiger aus der Bezirksliga, den FSV Oderwitz 02. Eine denkwürdige Begegnung, die in der 51.Minute abgebrochen wurde, da sich der Spieler Tom Wiesner so schwer verletzte, dass eine längere Unterbrechung und die dann einsetzende Dunkelheit eine Fortsetzung dieser Partie nicht möglich machten. Tom ist inzwischen operiert und auf dem Weg der Besserung. Denkwürdig auch deshalb, weil die Gastgeber dem Gegner deutlich und chancenlos unterlegen waren. Allerdings scharrte am Spielfeldrand Tomasz Skrzypczak nach der Knieoperation schon wieder mit den Hufen, denn der Arzt gab inzwischen für seinen Einsatz grünes Licht. Neuer Termin zum Nachholen ist hier der 01.02.2014.
Obwohl in Weißwasser von Schnee noch keine Rede sein konnte, im Oberland in Löbau, ließ er sich pünktlich vorm letzten Punktspieltag vor der Winterpause schon fallen. Auch der Hartplatz war vereist, so dass diese Begegnung (wie die meisten anderen) nicht stattfinden konnte. Eine neue Ansetzung wird noch festgelegt.
Demzufolge war es dem VfB Weißwasser an den letzten drei Wochenenden nicht möglich zu punkten. Das holt er hoffentlich erfolgreich nach, denn aufgeschoben ist nicht aufgehoben.
Zwischen den Meisterschaftsbegegnungen spielten sich die Männer in den Kreispokalrunden ins Viertelfinale. Hier wurde das Team kräftig durchgemischt und die aus dem B-Juniorenbereich aufgestiegenen Kicker (Beye, Hilsky, Wiesner) schnupperten Fußballluft in der 1.Männermannschaft.
Einige Fußballer arbeiten oder studieren auswärts und können dem Ball nur an den Wochenenden nachjagen, das wird auch so bleiben (Steffen Kästner, Christopher Robel…). Schön, dass sie ihrem Hobby trotzdem noch frönen. Das fehlende Training macht sich natürlich bemerkbar, außerdem sind sie verletzungsanfälliger.
Der VfB muss eine gute Vorbereitung absolvieren, d.h. die verletzten Spieler wieder an den Kader heranführen und den jungen weiter das Vertrauen schenken, damit diese in ein, zwei Jahren in der KOL  ohne Probleme bestehen können. Mannschaftsleiter André Gundlack sieht das Team zwischen Platz 4 und 8, wobei bei guter Tagesform jeder Gegner geärgert werden kann.
Nun ist die Hallensaison im Gange, das Turnier in Rietschen beendete der VfB als Drittplatzierter. Gleich nach Silvester kämpften die Männer in der Hallenkreismeisterschaft und zogen ins Finale.  Wichtig ist, dabei verletzungsfrei rauszukommen. Und für die Nachholespiele und die Rückrunde sollen einige Siege für Punkte auf dem Konto sorgen.
Nach der etwas Fußball ärmeren Zeit freuen sich sowohl Kicker als auch Fans, wenn das Leder auf dem Rasen wieder rollt. Interessiert verfolgen sie die Entwicklung in Sachen Eigenbetrieb der Sportstätte Turnerheim durch den VfB Weißwasser und natürlich den Bau vorerst des kleinen Kunstrasenplatzes als auch dann den Auftakt beim großen.

B.Husgen                                                                                                                                                                       Zwischenrunde 3 der HKM 2014

Als Sieger der Zwischenrunde 3 zieht der VfB Weißwasser 1909 gemeinsam mit dem Zweitplatzierten, dem FSV Oppach,  in die Endrunde der diesjährigen Hallenkreismeisterschaften ein. Austragungsort ist am kommenden Samstag erneut die Jahnsporthalle in Görlitz. Die für Spieler und Zuschauer noch gewöhnungsbedürftigen Futsalregeln werden sich weiter durchsetzen. Dabei sind besonders die Techniker unter den Fußballern gefragt. Allerdings bieten die Foulentscheidungen doch erheblichen Spielraum…
Nach erfolgreichem Turnierauftakt gegen den Kreisligisten vom Holtendorfer SV mit 4:2 gewann der VfB Weißwasser auch gegen den FSV Oppach mit 2:0. Die folgende Begegnung gegen den SV Klitten/Boxberg endete als einzige mit einem torlosen Unentschieden. Die beiden letzten Partien konnten die Glasmacherstädter wieder für sich entscheiden. Gegen  Blau-Weiß Empor Deutsch-Ossig mit 3:0 und gegen die Reserve vom FC Oberlausitz mit 3:1.
Erfreulich ist, dass sich nach langer Verletzung Tomasz Skrzypczak vom VfB wieder auf der Fußball- (Futsal-) bühne zeigte und gleich den ersten Treffer für sein Team markierte. Als weitere Torschützen trugen sich von Weißwasser ein: Marcus Schünemann (3), Marko Adamczak (2), Conrad Bleyel (2), Kevin Trause (2), Silvio Pätzold und Martin Tzschacksch. Marcel Peschel im Tor glänzte mit vielen Paraden und bot der Mannschaft einen sicheren Rückhalt. Etwas Pech im Abschluss hatte der  später dazu gestoßene Oliver Tzschacksch.
Insgesamt bot das Turnier eine gute Qualität und weckt Neugier auf die Endrunde am 11.Januar 2014. Dort treffen die beiden Finalisten auf die TSG Lawalde, auf den SV Ludwigsdorf 48 aus der Zwischenrunde 2 sowie auf den FSV Oderwitz 02 und der TSV 1861 Spitzkunnersdorf aus der 1.Zwischenrunde. Trefferkönig in der 3.Zwischenrunde war Paul Heldner vom FSV Oppach mit 4 Toren, danach folgen mit je 3 Marcus Schünemann (VfB Weißwasser), Oliver Weise (SV Klitten/Boxberg), Patrick Barta (FCO 2.) und Clemens Kade (FSV Oppach). Als Schiedsrichter fungierten Paul Wolter (SSV Germania Görlitz), Christian Walter (SV Aufbau Kodersdorf), Holger Winde (SV Ludwigsdorf 48) und Thomas Seener (SV Königshain).

Endstand Zwischenrunde 3

PlatzTeamTorePunkte
1.VfB Weißwasser 190912:313
2.FSV Oppach8:79
3.Blau-Weiß Empor Deutsch-Ossig5:77
4.FCO Neugersdorf 2.6:86
5.Holtendorfer SV6:94
6.SV Klitten/Boxberg3:64

Die Partien im Einzelnen

SV Klitten/Boxberg:FSV Oppach1:3
FCO Neugersdorf 2.:Blau-Weiß Empor Deutsch-Ossig1:3
Holtendorfer SV:VfB Weißwasser 19092:4
FCO Neugersdorf 2.:SV Klitten/Boxberg0:1
VfB Weißwasser 1909:FSV Oppach2:0
Blau-Weiß Empor Deutsch-Ossig:Holtendorfer SV1:1
SV Klitten/Boxberg:VfB Weißwasser 19090:0
Holtendorfer SV:FCO Neugersdorf 2.0:1
FSV Oppach:Blau-Weiß Empor Deutsch-Ossig2:0
Holtendorfer SV:SV Klitten/Boxberg2:1
Blau-Weiß Empor Deutsch-Ossig:VfB Weißwasser 19090:3
FCO Neugersdorf 2.:FSV Oppach3:1
Blau-Weiß Empor Deutsch-Ossig:SV Klitten/Boxberg1:0
FSV Oppach:Holtendorfer SV2:1
VfB Weißwasser 1909:FCO Neugersdorf 2.3:1

Bei einem gut besetzten Hallenturnier in der Oberlausitzer Sporthalle in Rietschen belegten die Männer des VfB Weißwasser einen dritten Platz.
Noch vor Beginn der Veranstaltung wurde aufgrund der Nichtanwesenheit eines Spremberger Fußballclubs der Turnierplan völlig umgestellt. Im Modus jeder gegen jeden trafen die Mannschaften für 10 Minuten aufeinander.
Der VfB Weißwasser, der im dritten Turnierspiel erstmalig ins Geschehen eingriff, begann furios und führte nach der 2.Spielminute bereits mit 2:0 gegen den SV Ludwigsdorf. Da es in diesem Tempo nicht weiter ging, blieb es bis zum Schluss bei diesem Resultat. Auch die zweite Partie gewannen die Glasmacherstädter mit 1:0 gegen die Reserve des NFV Gelb-Weiß Görlitz.
Der nächste Gegner des VfB war der SV Gebelzig, der nach dem knappen Rückstand doch noch in der letzten Minute durch einen Abstimmungsfehler in der Hintermannschaft zum 1:1 Ausgleich kam. Gegen den späteren Turniersieger, dem Spremberger SV 1862, hatten unsere Männer mit 1:0 das Nachsehen. Der Druck fehlte und das Kombinationsspiel lief nicht mehr flüssig. Im vorletzten Turnierspiel trotzten die Kicker vom Turnerheim dem bis dahin verlustpunktfreien Gastgeber ein Unentschieden ab. Allerdings war dieses torlos.
Zum Schluss wartete der LSV 1951 Spree auf den VfB, der nochmal mächtig Gas gab und in der vorletzten Minute in Führung ging. Doch Marc Gaumer konnte mit seinem dritten Treffer des Turnieres in der letzten Sekunde des Spieles den Ausgleich erzielen. Damit war der dritte Tabellenplatz sicher.
Spannung herrschte bis zur allerletzten Partie, als es um den Turniersieg ging. Spremberg hatte es auf den Schlappen alles klar zu machen, doch die Görlitzer kamen nach einer 2:0 Führung noch auf 2:2 ran. Damit ging´s ans Zählen. Rietschen und Spremberg lagen punktgleich vorn. Wird die Begegnung gegeneinander gewertet, wäre der Gastgeber Turniersieger, zählt das Torverhältnis, wäre der Spremberger SV 1862 mit plus 6 gegen plus 5 Treffern vorn. Für letzteres entschied sich dann die Turnierleitung, so dass der Sieg mit dem Pokal nach Brandenburg reist.

Bester Spieler
Dominik Szydlarski (FC Stahl Rietschen)
Bester Torschütze (4 Treffer)
Raik Herrmann (Spremberger SV 1862)
Bester Torhüter
Matthias Mersiovsky (FC Stahl Rietschen)

Für den VfB spielten: Marcel Peschel – Steffen Kästner, Silvio Pätzold, Arnold Hilsky, Marc Gaumer (3), Stefan Beil (2), Norman Reher und Conrad Bleyel.

Endstand des Turnieres:
Mannschaft                             Punkte    Tore
1.    Spremberger SV 1862    13       10 : 04
2.    FC Stahl Rietschen          13      07 : 02
3.    VfB Weißwasser 1909      9       05 : 03
4.    SV Gebelzig                         7       04 : 04
5.    NFV Gelb-Weiß Görlitz 2.  6        04 : 05
6.    SV Ludwigsdorf                   4       03 : 09
7.    LSV 1951 Spree                  3       04 : 10

B. Husgen                         
14.PST Kreisoberliga, Weißwasser am SA, 30.11.2013

VfB  Weißwasser 1909            -        ( 0 )           
FSV Oderwitz 02                        -        ( 2 )

Nachdem das vorige Punktspiel des VfB den Platzbedingungen in Friedersdorf zum Opfer fiel, konnte auf heimischem Geläuf am letzten Wochenende noch gekickt werden. Die Kicker vom Turnerheim verabschiedeten sich durch einen Spielabbruch von ihrem Heimpublikum in die Winterpause.
Die Gäste, die nach dem anfänglichen Auf und Ab nun komplett in der Kreisoberliga angekommen sind, gingen als Favorit in die Partie. Mit dem Selbstbewusstsein des Sieges vom letzten Wochenende gegen den Tabellenführenden aus Löbau brachten sie auch die Weißwasseraner, die wiederum ohne Rafal Zych und Tomasz Skrzypczak antraten,  das eine und andere Mal in Bedrängnis, auch ohne Anwesenheit ihres Goalgetters Henrik Dietrich. Besonders bei den hohen Flanken hatte die Abwehr Probleme. So fiel bereits in der 5.Minute das 0:1 nach einer Ecke von Matej Werner. Der in den Strafraum fliegende und nur durch die Verletzung von David Döring bei der Erwärmung kurzfristig in die Partie gekommene John Kutschenreuther erzielte diesen Treffer. Nach einer Viertelstunde hatten sich die Gastgeber besser in die Partie gespielt, verloren aber dennoch zu viele Zweikämpfe. Sie kamen mit dem Pressing der Gäste nicht zurecht. Außerdem blieb die rechte Angriffsseite des VfB verwaist. In der 13.Minute kam durch einen Freistoß von Marcus Schünemann der Ball dem Oderwitzer Kasten am nächsten. Aus 19 Metern zentraler Position klatschte das Leder an die Latte. In der Folgezeit vereitelte Keeper Steven Knobel noch einige Chancen des FSV 02 (20.Matej Werner, 29.Toni Sikora, 30.Ales Benek). Erfolgreicher zeigten die Gäste ihre Überlegenheit in der 36.Minute. Nach einer Ecke konnte der Ball vom VfB nicht zwingend aus der Gefahrenzone gebracht werden und unglücklich prallte das Leder von Sebastian Winkler in die eigenen Maschen. Die Führung des derzeit Tabellenzweiten zum 2:0 war verdient und das momentane Glück auch redlich erarbeitet. Selbst kurz vor dem Pausenpfiff wäre eine Resultatserhöhung durch Ales Benek möglich gewesen.
Die zweite Hälfte begann, wie die erste lief. Der Klassenunterschied war auch hier deutlich festzustellen.
In der 50.Minute passierte dann beim Kampf um den Ball in einer Grätsche eine böse Verletzung ohne Gegnereinwirkung bei Tom Wiesner. Die nachfolgende lange Unterbrechung zwang Schiedsrichter Tobias Weickelt wegen einsetzender Dunkelheit zum Abbruch des Spieles. Hier wird das Sportgericht eine Entscheidung zur Wertung des Spieles fällen. Alle unsere guten Wünsche begleiten Tom auf dem Weg zur Genesung. Auch Rafal Zych wünschen wir alles, alles Gute für die bevorstehende Operation.
Die letzte Partie der Hinrunde findet für den VfB dann am kommenden Samstag in Löbau statt.

Torfolge:   0:1 John Kotschenreuther (5.), 0:2 Sebastian Winkler (36.ET)

Aufstellung VfB Weißwasser 1909: Steven Knobel –  Robert Balko, Christopher Robel, Marko Adamczak, Martin Tzschackasch, Marc Gaumer, Sebastian Winkler, Toni Seeber, Tom Wiesner (66.Jens Söer), Marcus Schünemann, Stefan Beil
Gelbe Karte:    Stefan Beil (49.)

Aufstellung FSV Oderwitz 02: Michal Metelka – John Kotschenreuther, Daniel Schuster, Sven Mutscher, Matej Werner, Toni Sikora, Ricardo Hollenbach, Michael Hilscher, Andre Cerwinka, Jakub Zocek, Ales Benek
Gelbe Karte:   John Kutschenreuther (49.)

Schiedsrichter:  Tobias Weickelt (FCO Neugersdorf)
Linienrichter: Hagen Gahner (SV Lok Schleife) und Michael Olbrig (TSV 1861 Spitzkunnersdorf)

Zuschauer:       81

B. Husgen                         
12.PST Kreisoberliga, Weißwasser am SA, 16.11.2013

VfB  Weißwasser 1909                          0    ( 0 )           
FSV 1990 Neusalza - Spremberg        3    ( 2 )

In der Spitzenbegegnung des 12.Punktspieltages trafen der Zweit- und Viertplatzierte der Tabelle der Kreisoberliga aufeinander. Die Ansetzung versprach eine rassige Partie, die wurde es auch, aber von Seiten der Gäste aus Neusalza-Spremberg, die mit dem festen Vorsatz, endlich mal volle Punktausbeute gegen Weißwasser einzufahren, hierher kamen. Sie ließen zu keiner Zeit Zweifel an ihrem Sieg, der weitaus deutlicher hätte ausfallen können, wenn man die vielen Möglichkeiten und Metalltreffer in Betracht zieht. Allein die Chancen von Thomas Hentschel reichten eigentlich für den Sieg allein.
Schon recht zeitig, in der 6.Minute gingen die Gäste aus dem Oberland durch Radek Selinger mit 1:0 in Führung. Er verlängerte noch vor Keeper Knobel einen auf links flach getretenen Freistoß von Jiri Jenik. Die Gastgeber versuchten danach zwar den Druck zu erhöhen, doch spielerisch blieben sie deutlich unter dem Niveau des FSV. Da hemmten viele Fehlpässe und einige Missverständnisse den Spielfluss. Einzig Marko Adamczak blieb in seinen Aktionen und Zweikämpfen meistens Sieger. Von ihm ging auch der erste Schuss des Gastgebers in Richtung Hanzlik-Tor nach einer Ecke von Marc Gaumer aus (31.). Allerdings stand es zu diesem Zeitpunkt schon 0:2. Denn in der 29.Minute, nach leicht chaotischen Zuständen unmittelbar im Torwartraum drückte Miroslav Dostal den Ball im vierten Versuch über die Torlinie. Die Rettungstaten davor von Steven Knobel doppelt und Sebastian Winkler waren nicht zwingend genug.
Erst in der 41.Minute bot der VfB seinen Zuschauern einen ersten verheißungsvollen Angriff. Sebastian Winkler flankte von links hoch auf den mitgelaufenen Stefan Beil, der trotz Sprunges nicht mit dem Kopf an den Ball kam und auch Marcus Schünemann dahinter erreichte das Leder nicht mehr. Im Gegenzug schnappte Steven Knobel im Nachfassen den Ball vor Thomas Hentschel weg, der Einschuss bereit wartete. Die Gastgeber waren in den Schlussminuten bemüht, den Rückstand nicht anwachsen zu lassen und gingen auch mit der 2-Tore-Differenz in die Pause.
Insgesamt waren die Weiß-Roten schneller, bissiger und Zweikampf stärker. Das änderte sich auch in der 2.Halbzeit nicht. Die flinken Thomas Hentschel und Jan Rehacek bemühten ein ums andere Mal die Abwehr des Gastgebers und brachten sie manches Mal  in Verlegenheit. Immer wieder mussten entweder Martin Tzschacksch, Robert Balko, Steffen Kästner oder Marko Adamczak vor oder mit ihrem Keeper retten. In der 51.Minute tanzte der Ball nach einer Ecke von Jan Rehacek auf der Querlatte.
Doch fünf Minuten später half nichts mehr gegen letztgenannten Spieler. Im Nachschuss überwand er Steven Knobel und erhöhte die Führung für sein Team verdient auf 3:0. Nach einem Alleingang in der 61.Minute hätte Jan Rehacek sogar den Vorsprung ausbauen können, doch der Weißwasseraner Schlussmann stoppte reflexartig den Ball.
Andrej Hanzlik zeigte nach Schuss von Marc Gaumer in der 62.Minute sein Können. Er lenkte mit seiner Parade die Kugel um den Pfosten zur Ecke. Hoch hereingetretene Bälle in den Neusalzaer Strafraum fielen den groß gewachsenen und Kopfball starken Spielern der Gäste zum Opfer. Mit abgeklärtem Verhalten,  Souveränität, aber auch Leidenschaft blieb die von Robert Heiße geleitete Abwehr erfolgreich.
In der 71.Minute ertönte erneut Metall. Thomas Hentschel tankte sich auf halb links in den Strafraum durch. Sein Schuss sprang vom Innenpfosten wieder nach draußen.
Marc Gaumer versuchte in der 74.Minute sein Glück. Der Schuss aus der Drehung nach Vorlage von Stefan Beil verfehlte nur knapp den Kasten. Ein schlechtes Abspiel von Steven Knobel landete in der 81.Minute beim inzwischen eingewechselten Paul Adler, dessen Schuss nochmal vom Pfosten aufgehalten wurde.
Der VfB Weißwasser fand auch in der Folgezeit kein Mittel die Spiel starken und engagierten Gäste zu bezwingen. Allein die Latte hielt in der Nachspielzeit wieder den Ball von Thomas Hentschel auf.
Damit blieb es beim völlig verdienten 3:0 Sieg der Oberländer. Nun sind die Glasmacherstädter bereits 180 Minuten ohne eigenen Treffer. Wir hoffen am kommenden Wochenende trotz eines starken Gegners auswärts auf Feuer, Leidenschaft und Tore.

Torfolge:   0:1 Radek Selinger (6.), 0:2 Miroslav Dostal (29.) , 0:3 Jan Rehacek (56.)

Aufstellung VfB Weißwasser 1909: Steven Knobel –  Robert Balko, Steffen Kästner (76.Tom Wiesner), Marko Adamczak, Martin Tzschackasch, Christopher Robel (69.Jens Söer), Johann Fischer, Marc Gaumer, Sebastian Winkler (76.Toni Seeber), Marcus Schünemann, Stefan Beil
Gelbe Karte:    keine

Aufstellung FSV 1990 Neusalza-Spremberg: Andrej Hanzlik – Tommy Hentschel, Radek Selinger, Thomas Hentschel, Miroslav Dostal, Jan Rehacek (76.Candy Pfitzmann), Michael Förster, Marcus Sacher (73.Marc Pötschke), Jiri Jenik (82.Paul Adler), Jonny Richter, Robert Heiße
Gelbe Karte:   Thomas Hentschel (84.)

Schiedsrichter:  Bernd Gundel (SV Blau-Weiß Empor Deutsch Ossig)

Linienrichter:     Sebastian Runge (SV Reichenbach) und Steffen Wiedemann (LSV Friedersdorf)

Zuschauer:        171