1.Männer

B. Husgen                                                                                                             18.PST Kreisoberliga, Weißwasser am SA, 01.03.2014

VfB  Weißwasser 1909            2        ( 0 )           
SV Lok Schleife                         1        ( 0 )

Im Revierderby am 18.Punktspieltag der Landskron - Oberlausitzliga stimmte der Einsatz und die Körpersprache im Spiel des VfB, am Ende auch die Punktzahl. Und so haben sich die Kicker vom Turnerheim ins Match gekämpft und am Ende den knappen Sieg eingefahren – auch ein Sieg für den kranken VfB E-Juniorenspieler Fabian Gröschner, das alle bewegende Thema des heutigen Tages in Weißwasser.
Die erste Halbzeit ist schnell erzählt. Die Teams fanden nicht richtig in die Partie, viele Ballverluste auf beiden Seiten hemmten den Spielfluss. Respektvoll begegneten sich die Mannschaften auf Augenhöhe. Die dickste Chance in der 13.Minute der ersten Hälfte hatte Robert Balko auf den Schlappen, als er von Tomasz Skrzypczak über Norman Reher im Strafraum bedient wurde. Sein Abschluss verfehlte den Kasten von Ronny Wetzke ganz knapp. Gleich danach konnte sich Steven Knobel gegen Ben Pohling auszeichnen. Marc Gaumer suchte in der 23.Minute den Abschluss, wobei auch hier die Präzision fehlte. Zum Ende der ersten Hälfte verstärkten die Gäste den Druck, konnten aber über ihre Angreifer nichts Zählbares verbuchen. So blieb es beim torlosen Halbzeitergebnis.
Zu Beginn des zweiten Teiles verstärkten die Platzbesitzer den Druck. In der 48.Minute hielt Steve Schurmann deutlich Tomasz Skrzypczak im Strafraum fest. Der fällige Elfmeterpfiff blieb jedoch aus. Nur eine Minute später, mit viel Wut im Bauch nahm der Stürmer den Ball mit der Brust an, legte zum Seitfallzieher auf, verfehlte knapp den Schleifer Kasten. Diese Szene hätte auch ein Tor verdient.
Auf der Gegenseite hinderte der heut ganz stark spielende Martin Schleußing im letzten Moment Ben Pohling am Abschluss. Und nur fünf Minuten später kratzte der Abwehrspieler nach seinem geschlagenen Keeper den Ball noch von der Linie. Der Torjubel erstarb bei Absender Christian Kraink und seinen Mitspielern. Im weiteren Verlauf wurden die Torraumszenen intensiver und am Ende auch belohnt. In der 70.Minute fasste sich Norman Reher ein Herz und stürmte mit Ball in den Strafraum. Diesmal sah Schiedsrichter Feist das Festhalten seines Gegenübers und zeigte folgerichtig auf den Punkt. Tomasz Skrzypczak vollendete in der 71.Minute gekonnt und erzielte damit sein erstes KOL – Tor nach seiner langen Verletzungspause. Die Führung tat den Gastgebern gut und die Partie nahm weiter an Fahrt auf. Inzwischen kam aber auch gelbe Farbe mit ins Spiel und die Zweikämpfe wurden verbissener geführt.
Nur fünf Minuten brauchte der dann eingewechselte Stefan Beil, um nach einem genialen Zuspiel seines Sturmpartners Tomasz Skrzypczak den Vorsprung auf 2:0 auszubauen. So zeigte Skrzypczak in der 82.Minute mit seinem Pass Spielübersicht und das Auge für den besser postierten, obwohl ein Abschluss seinerseits auch möglich gewesen wäre. Diese Aktion knüpfte an alte Zeiten an und macht Hoffnung auf weitere schöne Treffer des Teams in den nächsten Partien. Der VfB versuchte dann den Vorsprung über die Zeit zu bringen, obwohl die Lok nochmal ganz schön Gas gab. Nach einem Foul von Weißwasser in der letzten Minute entschied der Schiedsrichter erneut auf Strafstoß, diesmal für Schleife. Steven Knobel parierte reflexartig den Schuss von Robert Kranig, doch der Referee wollte ein zu zeitiges Bewegen des Keepers gesehen haben. Im zweiten Anlauf versenkte der Schütze dann zum inzwischen verdienten Anschlusstreffer für den SV. Mehr als das 2:1 ließen die Kicker vom Turnerheim aber nicht zu und konnten so drei weitere Zähler ihrem Punktekonto gut schreiben. In der nächsten Woche wartet dann auswärts mit dem Ostritzer BC eine weitere, aber ganz andere Herausforderung auf den VfB.
Ein riesengroßer Dank gilt allen Spendern, die mit ihrer Bereitschaft Anteilnahme an Fabians Situation und der seiner Familie nehmen.

Torfolge:   1:0 Tomasz Skrzypczak (71. FE), 2:0 Stefan Beil (82.), 2:1 Robert Kranig (90.+3 FE)

Aufstellung VfB Weißwasser 1909: Steven Knobel –  Robert Balko (87.Steffen Kästner), Marko Adamczak, Martin Schleußing, Martin Tzschackasch, Oliver Kraatz, Marc Gaumer, Johann Fischer (77.Stefan Beil), Toni Seeber (80.Silvio Pätzold), Norman Reher, Tomasz Skrzypczak
Gelbe Karte:    Oliver Kraatz, Johann Fischer

Aufstellung SV Lok Schleife: Ronny Wetzke – Mario Panoscha (67.Lars Briesemann), Maik Pohling, Steve Schurmann, Felix Lampe, Sten Kowalick (15.Nick Schurmann), Robert Kranig, Andreas Marusch, Dario Koschel, Christian Kraink, Ben Pohling
Gelbe Karte:   Steve Schurmann,

Schiedsrichter:  Jens – Uwe Feist (SV Blau – Weiß Empor Deutsch – Ossig)
Linienrichter:    Wolfgang Pallmann (SV Grün-Weiß Gersdorf) und Frank – Peter Schubert (LSV Friedersdorf)

Zuschauer:    244

A.Gundlack: 17.PST Kreisoberliga: Biesnitz am SA, 22.02.2014

GFC Rauschwalde                   2           (1)                 VfB Weißwasser 1909             2           (1)

Dieses Spiel sollte eine Wiedergutmachung bringen, was raus kam, war eine ernüchternde Leistung, welche zu dem momentanen Gesamtbild passt.
Rauschwalde begann das Spiel mit zwei tiefstehenden Viererreihen und überließ dem VfB die Spielgestaltung, der damit im gesamten Spielverlauf überfordert war.
So entwickelte sich ein schwaches Spiel mit leichten Vorteilen für die Turnerheimkicker, aber ohne zwingende Torraumszenen. Wie aus dem Nichts heraus fiel in der 28.Minute das 0:1 für Weißwasser. Ein missglückter Abwehrversuch der Rauschwalder Hintermannschaft landete vor den Füßen von Marc Gaumer, dieser ließ sich nicht lange bitten und schoss den Ball aus 20m direkt ins Dreiangel. In der 38.Minute hatten dann auch die Rauschwalder ihre erste verheißungsvolle Chance: ein langer Ball aus der Abwehr landete bei Martin Wieczorek. Dieser lief mit dem Ball in Richtung Steven Knobels Tor, umspielte ihn, doch sein Abschluss wurde von Martin Schleußing zur Ecke geklärt. Aus der Ecke heraus fiel in der 39.Minute der Ausgleich. Martin Wieczorek schraubte sich hoch und erzielte per Kopfball das 1:1.
In der zweiten Halbzeit begann das Spiel ähnlich wie in der ersten.
Rauschwalde fungierte mit einfachem Spiel: aus einer tiefstehenden Abwehr wurden mit langen Bällen die Stürmer gesucht. So dauerte es wieder bis zur 66. Minute, als Weißwasser einmal gefährlich mit einer schnellen Passkombination über mehrere Stationen (Seeber, Gaumer, Skrzypczak, Fischer) in den Strafraum der Rauschwalder eindrang. Dieser Angriff blieb in der vielbeinigen Abwehr der Gastgeber hängen, wurde aber zu kurz geklärt. Beim erneuten Angriffsversuch wurde Johann Fischer unsanft von den Beinen geholt. Den Freistoß aus 22m schoss Skrzypczak direkt aufs Tor, der Abwehrversuch auf der Linie landete bei Marc Gaumer. Dieser stand in der 67.Minute goldrichtig und schob zur erneuten Führung ein.
Rauschwalde öffnete nun seine Abwehr und beteiligte sich mehr am Spielgeschehen. Weißwasser gelang es nicht, dieses für sich zu nutzen und wurde mehr und mehr in seine eigene Hälfte gedrängt. Mit einem Konter in der
76.Minute über den agilen Wieczorek, der erneut allein vor Steven Knobel auftauchte, hatten die Rauschwalder ihre Chance zum Ausgleich. Ihm fehlte nach einem 40m Sprint mit dem Ball die Kraft zu einem kontrollierten Abschluss. So wartete Weißwasser am Ende schon auf den Abpfiff, als in der Nachspielzeit ein Freistoß für Rauschwalde gegeben wurde. Aus 25m verwandelte Martin Wieczorek den Freistoß über die Mauer zum nicht unverdienten Ausgleich.
Nun zählt für den VfB Weißwasser alle Kräfte zu mobilisieren, um im Derby nächstes Wochenende gegen Schleife bestehen zu können.

Mannschaftsaufstellung GFC Rauschwalde: Markus Preuß - Marcel Thomas, Christian Rolle, Daniel Haußig, Christoph Preuß, Stefan Zabel, Steffen Holz, Alexander Hensolt (71.Stefan Heyne), Martin Wieczorek, Markus Niemz, Matthias Heinsch (53.Dominik Schubert)

Gelbe Karte: Stefan Zabel

Mannschaftsaufstellung VfB Weißwasser 1909: Steven Knobel - Robert Balko (72.Stefan Beil), Martin Schleußing, Marko Adamczak, Oliver Kraatz, Norman Reher, Marc Gaumer (90.Arnold Hilsky), Toni Seeber, Johann Fischer (85.Steffen Kästner), Martin Tzschacksch, Tomasz Skrzypczak

Gelbe Karte: Tomasz Skrzypczak, Marco Adamczak

Torfolge: 0:1 Marc Gaumer (28.), 1:1 Martin Wieczorek (39.), 1:2 Marc Gaumer (67.), 2:2 Martin Wieczorek (90.+4)

Schiedsrichter: Thomas Frieser (Bertsdorfer SV)

Linienrichter: Alexander Gliesing (FSV Kemnitz) und Werner Werchau (Eigenscher FV)

Zuschauer: 57

Th. Loos                                                                                                            16.PST Kreisoberliga, Weißwasser am SA, 15.02.2014

VfB  Weißwasser 1909            1        ( 1 )           
FC Stahl Rietschen                  4        ( 3 )

Der FC Stahl Rietschen unterstreicht mit dem deutlichen Sieg gegen den VfB Weißwasser seine gute Form, obwohl Topptorjäger Eric Hennig und Alexander Ullrich nicht mitkickten. Allerdings fehlten auch beim VfB mit Stammkeeper Steven Knobel, Stefan Beil und Silvio Pätzold Leistungsträger.
Durch einen in der 2.Minute von Norman Reher herausgeholten Freistoß an der Strafraumgrenze, waren die Gastgeber dem Rietschener Kasten ganz nah. Tomasz Skrzypczaks flacher Schuss wurde abgewehrt, kam zu Martin Tzschacksch, der blitzschnell abzog. Keeper Mersowsky blieb keine Chance, da das Leder von seinen Vorderleuten in die andere Richtung abgefälscht wurde.
Nach diesem furiosen Beginn des Gastgebers brauchten die Gäste nur kurze Zeit der Besinnung. Danach stellten sie die Glasmacherstädter in ihre Hälfte und machten an der Mittellinie dicht. Nur selten gelang ein Entlastungsangriff und wenn, dann meist ungefährlich.
So dauerte es für den Ausgleich nur bis zur 11.Minute, nachdem vorher Marcel Peschel, der heute im Kasten der Turnerheimer stand, hervorragend parierte, hatte er beim Schuss von Daniel Czorny noch in derselben Minute das Nachsehen. Dem VfB gelang auch weiterhin keine Befreiung und er sah sich massiven Drucks der Rietschener ausgesetzt. Marco Adamczak fehlten die Anspielpartner um den Angriff geordnet aufzubauen. Die Gäste, mit viel mehr Biss, Laufbereitschaft und dem unbedingten Willen zu punkten, behielten auch weiterhin die Fäden in der Hand. Hinzu kam noch das verletzungsbedingte Ausscheiden vom Mittelfeldakteur Marc Gaumer. Auch bei Standards blieben die Gastgeber heute ungefährlich, obwohl sich Adamczak, Schünemann und Skrzypczak alle Mühe gaben.
Mit einer Notabwehr im äußeren Mittelfeld leitete Matthias Mersowsky in der 34.Minute den zweiten Treffer der Rietschener ein. Der Pass erreichte seinen Mitspieler auf der rechten Außenbahn, der wiederum Mittelstürmer Ondrej Brezar bediente, damit letzterer zur 2:1 Führung unbedrängt einschießen konnte.
Dominik Szydlarski ließ in der 38.Minute die Fans des VfB wieder die Luft anhalten. Seinen Fallrückzieher setzte er nur ganz knapp neben den Kasten. Dann sehnten sich besonders die Spieler aus Weißwasser in die Pause und waren mit den Gedanken bereits in dieser, als Ondrej Brezar völlig unbedrängt  und eskortiert von der Strafraumgrenze flach zum 3:1 einnetzen konnte.
So wie in Halbzeit 1 blieben auch echte Chancen der Gastgeber im zweiten Teil Mangelware, obwohl sie mit dem Willen die Kabine verließen, an dem Spiel noch was zu drehen. Die Stählernen schraubten einen Gang runter, versuchten nun mit Kontern die Fehler der Glasmacherstädter auszunutzen. Trotz Bemühens gelang dem VfB kein herausgespielter Angriffszug. Lediglich Tomasz Skrzypczak zwang mit seinem Freistoß in der 77.Minute Matthias Mersowsky zu einer klasse Parade. Es entstand der Eindruck, dass das Spiel hätte Stunden andauern können, ohne, dass der Ball des VfB sein Ziel erreichen würde.
Doch einmal noch durften die Gäste jubeln. Nach einem Ausflug von Torhüter Marcel Peschel erzielten die Rietschener den Endstand von 1:4. Martin Tzschacksch wurde zentral angeschossen und der Abpraller trudelte in der 81.Minute ins leere Gehäuse. Mit diesem Dreier zog der FC Stahl Rietschen in der Tabelle am VfB Weißwasser vorbei. Am nächsten Wochenende wartet eine weitere unangenehme Begegnung auf die Kicker vom Turnerheim. Der Görlitzer Fußballclub Rauschwalde fordert auswärts zum Kick.

Torfolge:   1:0 Martin Tzschacksch (2.), 1:1 Daniel Czorny (11.) 1:2 Ondrej Brezar (34.), 1:3 Ondrej Brezar (43.), 1:4 Martin Tzschacksch (81.ET)

Aufstellung VfB Weißwasser 1909: Marcel Peschel –  Robert Balko, Marko Adamczak, Martin Schleußing, Martin Tzschackasch, Eric Kalbitz(46.Oliver Kraatz), Marc Gaumer (27.Marcus Schünemann), Toni Seeber, Johann Fischer(70..Arnold Hilsky), Norman Reher, Tomasz Skrzypczak
Gelbe Karte:    Robert Balko (38.), Oliver Kraatz (74.), Marcel Peschel (82.),Toni Seeber (90.)

Aufstellung FC Stahl Rietschen: Mathias Mersowsky – Ondrej Brezar (71.Nico Kambor), Marco Holz, Pavel Nyvlt, René Wenzel, Ronny Hubatsch (85.Eric Reinert), Rico Lehmann, Adam Jaworski, Dominik Szydlarski (85.Lukas Nitsche), Daniel Czorny, Henry Jüppner
Gelbe Karte:   Henry Jüppner (76.)

Schiedsrichter:  Daniel Model (Herrnhuter SV)

Linienrichter:     Frank Domel (SV Blau-Weiß Kromlau) und Johannes Baresch (FSV Empor Löbau)

Zuschauer:       86

B. Husgen
Nachholepunktspiel des 13.PST Kreisoberliga, Friedersdorf am SA, 08.02.2014

LSV Friedersdorf                      0    ( 0 )
VfB Weißwasser 1909            1    ( 1 )

Nach langer Pause durften nun einige Mannschaften der Kreisoberliga zu ihren Nachholepartien antreten,  darunter war auch der VfB Weißwasser beim Auswärtsspiel gegen den LSV Friedersdorf. Schon im Vorfeld war klar, dass die Gäste nur mit vollem Einsatz die komplette Punktausbeute mit in die Lausitz nehmen würden. Und der Dreier war wahrlich hart erarbeitet gegen nie aufgebende Friedersdorfer. Die ersten Akzente des Spieles setzten die Gäste durch ihren wiedergenesenen Tomasz Skrzypczak, der sich mit klugen Pässen, bzw. zwei Freistößen (3., 23.) in Angriffslaune zeigte. Erfreulicherweise stand auch der Langzeiterkrankte Martin Schleußing in der Startaufstellung des VfB. Er unterstützte heute nach Kräften Marco Adamczak und Robert Balko in der Abwehr und ist ein Teil dieses Mannschaftserfolges.
In der 27.Minute erhielt Norman Reher eine präzise Vorlage von dem auf links agierenden Marcus Schünemann. Doch der Schuss aus zentraler Position wurde von der LSV – Abwehr geblockt. Manche im Ansatz gute Angriffsaktion versandete, weil die Pässe vom VfB zu leicht weggeschenkt wurden.
Kurz vor der Pause ging es im Strafraum der Gastgeber heiß her. Nach einem klaren Foul von Enrico Kasper an Marc Gaumer erhielten die Weißwasseraner den Elfmeter zugesprochen. Der sonst so sichere Schütze Tomasz Skrzypczak hämmerte das Leder an die Latte. Dafür nutzte Marcus Schünemann nur eine Minute später seine Chance. Auf Vorlage von Norman Reher erzielte er mit einem flachen Schuss in die lange rechte Ecke die 1:0 Führung für die Gäste. Das war die letzte Aktion vor dem Halbzeitpfiff.
Devise für die Gäste musste sein, nun den Vorsprung auszubauen, damit das Spiel in ruhiges Fahrwasser gerät. Doch alles andere als das gelang. Gut war, dass sich die Spieler aus Weißwasser nicht von der zeitweise sehr harten und immer den Schiedsrichter beeinflussenden Gangart der Gastgeber beeindrucken ließen. Zwischenzeitlich bangte das Team auch mal um Marco Adamczak nach einem Foul von Marco Süße. Zum Glück ging es für ihn dann nach kurzer Behandlungspause noch über die volle Distanz.
In der 55.Minute versuchte es erneut Marcus Schünemann mit einem flachen Schuss, für den Abpraller von Keeper Maywald war aber kein Angreifer mehr da. Im Gegenzug flankte Enrico Kasper vom LSV hoch in den Strafraum, aber auch sein Ball fand keinen Abnehmer. Dann kam weitere Farbe in die Begegnung. Nach einem Ellbogencheck musste Armin Ritter den Platz verlassen und seine Mannschaft zu zehnt die Partie beenden. Die größte Gelegenheit für die Gastgeber lag auf dem rechten Fuß von Andreas Schröder. Am linken Pfosten den Ball annehmend hämmerte er das Leder über die Latte. Nun intensivierten die Spieler vom Landsportverein ihre Kräfte und kamen besser in die Partie. Marco Süße prüfte in der 68.Minute Keeper Knobel mit einem flachen Schuss, auch der im nächsten Angriff sich anschließende Kopfball des LSV war nur knapp neben dem Gehäuse. Doch diese Phase überstanden die Gäste schadlos und auch die noch, als es die Gastgeber mit hohen, nach vorn geschlagenen Bällen versuchten. So blieb es bis zum Ende beim knappen 1:0 für den VfB Weißwasser.
Einen Schönheitspreis bekommt das Spiel nicht, doch jeder Gang und jede gelungene Aktion verdiente auf dem schwierigen Boden allen Respekt. Für das kommende Wochenende muss darauf aufgebaut und noch einiges verbessert werden, dann haben die Kicker vom Turnerheim auch gegen den Reviergegner vom FC Stahl Rietschen eine Chance.

Aufstellung LSV Friedersdorf: Patrick Maywald - Enrico Kasper, Martin Iffländer (70.Björn Knauer), Oliver Grabsch, Felix Schulte-Hubbert, Andreas Schröder, Maik Jurke (46. Robert Radisch), Armin Ritter, Felix Bernsdorf, Jens Stübner, Marco Süße
Gelbe Karte: Andreas Schröder (22.), Marco Süße (49.), Armin Ritter (54.; G/R 57.) 

Aufstellung VfB Weißwasser 1909: Steven Knobel –  Robert Balko, Marko Adamczak, Martin Schleußing, Marc Gaumer, Eric Kalbitz, Martin Tzschacksch, Marcus Schünemann (83.Stefan Beil), Norman Reher, Toni Seeber (79.Johann Fischer), Tomasz Skrzypczak (90.+2 Arnold Hilsky)
Gelbe Karte:   Marc Gaumer (22.), Johann Fischer (88.)

Schiedsrichter:  Max Nerger (VfB Zittau)
Linienrichter:    Felix Philipp (FSV 1990 Neusalza – Spremberg) und Alexander Gliesing (FSV Kemnitz)

Zuschauer:        65

B. Husgen
Nach Platz 7 im vergangenen Jahr nun Platz 5

Überraschenderweise gewann den diesjährigen Hallenkreismeistertitel im Futsal die TSG Lawalde im Endspiel nach Sechs-Meter-Schießen gegen den im gesamten Turnierverlauf dominierenden und überlegenen FSV Oderwitz 02  mit 4:1. Damit buchte die TSG die Fahrkarte für Sonntag nach Neustadt/Sachsen zu den  Regionalmeisterschaften im Futsal.
Der Auftritt des VfB Weißwasser brachte nicht den erhofften Erfolg. Mit leicht verändertem Kader zur Zwischenrunde in Schleife reisten die Glasmacherstädter an. Den Turnierauftakt verschliefen die Männer regelrecht. Fehlende Regelkunde, viele Ballverluste und wenig Laufbereitschaft führten zur 2:0 Niederlage gegen den Kreisligisten vom SV 48 Ludwigsdorf.
Das dann folgende Unentschieden  der beiden Staffelkontrahenten zwang den VfB zu einem Sieg in der entscheidenden Partie gegen den TSV 1861 Spitzkunnersdorf, die auch erfolgreich begann.
Robert Balko schoss in der 4.Minute den vorm Kasten postierten Stefan Beil an die Brust, von der der Ball zum 1:0 in die Maschen prallte. Doch der knappe Vorsprung hielt nur fünf Minuten, nachdem der Torschütze bereits eine Hundertprozentige an den Pfosten hämmerte, erzielte Daniel Rösler das 1:1. In einer hektischen Schlussphase kam der Kreisligist sogar zur 2:1 Führung in der 12.Minute. Unmittelbar danach erhielten die Weißwasseraner durch das 5.Foul einen 10-Meter zugesprochen. Stefan Beils Schuss parierte der Keeper. Erst als Torwart Marcel Peschel mit einem flachen Schuss in die linke untere Ecke den Ausgleich zum 2:2 markierte, versuchten die Kicker vom Turnerheim nochmal alles, doch die Zeit rann ihnen davon. Das Unentschieden reichte dem VfB Weißwasser also nicht zum Weiterkommen. Bei diesem Turniermodus darf man sich keinen Lapsus leisten, sonst ist man zeitig aus dem Rennen. So blieb den Glasmacherstädtern nur das Spiel um die Plätze 5 und 6 gegen die ebenfalls enttäuschenden  Oppacher. Doch so ganz ohne Sieg wollte sich der VfB von den Zuschauern nicht verabschieden. Gegen den FSV gewann man mit 4:2, wobei Marcus Schünemann mit einem herrlichen Kopfball den Torreigen eröffnete. Johann Fischer folgte, auch  Stefan Beil konnte eine Gelegenheit nutzen, wobei Clemens Kade zum 3:1 verkürzen konnte, bevor erneut Johann Fischer  den alten Abstand wieder herstellte und Clemens Mitscherlich zum Endstand von 4:2 einlochte.

VfB Weißwasser 1909: Marcel Peschel – Robert Balko, Sebastian Winkler, Silvio Pätzold, Marko Adamczak, Johann Fischer, Marc Gaumer, Stefan Beil, Marcus Schünemann

Endstand Hallenkreismeisterschaften Kreis Oberlausitz
1.    TSG Lawalde
2.    FSV Oderwitz 02
3.    TSV 1861 Spitzkunnersdorf
4.    SV Ludwigsdorf 48
5.    VfB Weißwasser 1909
6.    FSV Oppach

Die Spiele im einzelnen

SV Ludwigsdorf 48:VfB Weißwasser 19092:0
TSG Lawalde:FSV Oppach2:0
TSV 1861 Spitzkunnersdorf:SV Ludwigsdorf 481:1
FSV Oderwitz 02:TSG Lawalde1:0
VfB Weißwasser 1909:TSV 1861 Spitzkunnersdorf2:2
FSV Oppach:FSV Oderwitz 020:2
SV Ludwigsdorf 48:TSG Lawalde5:6 n.6m
TSV 1861 Spitzkunnersdorf:FSV Oderwitz 022:6
VfB Weißwasser 1909:FSV Oppach4:2
TSV 1861 Spitzkunnersdorf:SV Ludwigsdorf 483:1
TSG Lawalde:FSV Oderwitz 024:1 n.6m