1.Männer

B. Husgen                                                  
22.PST Kreisoberliga, Weißwasser am SA, 05.04.2014

VfB  Weißwasser 1909                       2    ( 2 )           
FV Rot – Weiß 93 Olbersdorf            1    ( 1 )

Der VfB Weißwasser startete gut in die Partie, übernahm das Heft des Handelns und der Ball lief flott in den eigenen Reihen.
Bereits in der 5.Minute hatten die Gastgeber durch Marc Gaumer die Gelegenheit in Führung zu gehen. Im Abschluss fehlte die Schärfe und auch den Nachschuss von Silvio Pätzold konnte die vielbeinige Abwehr der Gäste blocken. In der 8.Minute jubelten dann die Weißwasseraner zum ersten Mal. Marc Gaumer spielte in die Schnittstelle der Gästeabwehr auf Tomasz Skrzypczak, der von halb links in die lange rechte Ecke zum 1:0 traf. Es spielte weiterhin der VfB und so, dass bereits in der 14.Minute erneuter Jubel ertönte. Marc Gaumer legte einen direkten Freistoß aus ca. 22m oben ins linke Dreiangel zum 2:0.
Nach dem verletzungsbedingten Wechsel des Olbersdorfer Kapitäns drehten die Gäste etwas auf und kamen in der darauffolgenden Aktion zum Anschlusstreffer. Tony Röke nutzte in der 19.Minute auf der linken Seite den Platz um in Richtung Peschel - Tor zu gehen. Sein Ball prallte unglücklich vom herauslaufenden Keeper in die Maschen.
An  dieser Aktion brach das Weißwasseraner Aufbauspiel - nichts lief mehr, Fehlpässe bestimmten fortan den Verlauf. Aber auch die Gäste trugen keine erfolgsversprechenden Angriffe mehr vor. Ihr Freistoß aus ca. 19 m in der letzten Spielminute der ersten Hälfte landete sicher in den Armen von Torwart Marcel Peschel. Mit dem knappen 2:1 gingen die Teams zum Pausentee.

In der zweiten Hälfte gab es auf Seiten der Gastgeber die eine oder andere gelungene Aktion. Häufig beteiligt war Mittelfeldakteur Marc Gaumer. In der 53.Minute rettete die Abwehr der 93er vor dem Einschuss bereiten Tomasz Skrzypczak. Fünf Minuten später bediente der Angreifer Robert Balko, doch auch hier war ein Abwehrbein dazwischen. In der 68.Minute zappelte der Ball erneut im Gastgebertor, aber die vorausgehende Abseitsposition verhinderte den Ausgleich. Im Gegenzug konterten die Platzbesitzer, am Ende war man sich über den Vollstrecker nicht einig und auch diese Chance dahin. Nach einer präzisen Flanke von Marc Gaumer auf Tomasz Skrzypczak in der 72.Minute nahm letzterer den Ball volley, diesmal fehlte der Mitspieler zum Nachsetzen. Beide Teams öffneten in der Schlussviertelstunde ihr Visier und es gab Gelegenheiten hüben wie drüben. Der Kick lebte von der Spannung.
Marko Adamczak rettete in der 75.Minute in allerhöchster Not mit langem Bein vor einem Einschuss bereiten Olbersdorfer Angreifer. Für Belebung im Angriff des VfB sorgte nach seiner Einwechslung Marcus Schünemann. In der 79.Minute hatte er die erste Riesenchance und in der 82.Minute die nächste, als er bei einer Drei auf Eins – Situation zu eigensinnig agierte. Die Gegenangriffe der Rot – Weißen nahmen den Fans immer wieder die Luft, der VfB musste höllisch aufpassen, nicht noch den Ausgleich zu kassieren. Das Kopfballtor von René Schmidt in der 85.Minute entstand aus einer weiteren Abseitsposition. Drei Minuten später folgte die Krönung der verpassten VfB - Gelegenheiten: zweimal Aluminium innerhalb einer Aktion. Zuerst klatschte Tomasz Skrzypczaks Schuss an den Pfosten und als Marcus Schünemann den Nachschuss nahm, war die Latte im Weg. Keeper Pierre Grollmisch wehrte dann noch in der 89.Minute mit beiden Fäusten einen Marc Gaumer Kopfball mit sensationeller Parade zur Ecke ab. Die Nachspielzeit erschien wie angestemmt und brachte nochmal eine weitere Kontergelegenheit der Gastgeber über Skrzypczak und Adamczak. Erst als dann der Schlusspfiff von Schiedsrichter Philipp ertönte, fiel allmählich die Spannung ab und wich der Freude über drei glückliche Punkte.
Fakt ist, so viele Möglichkeiten darf man gegen die jungen Wilden aus Oderwitz am Gründonnerstag nicht liegen lassen, dann passt auch wieder das Sprichwort: „Wer vorn die Bälle nicht reinmacht, …“ Bis dahin sind keine 14 Tage mehr Zeit.

Torfolge:   1:0 Tomasz Skrzypczak (8.), 2:0 Marc Gaumer (14.), 2:1 Tony Röke (19.)

Aufstellung VfB Weißwasser 1909: Marcel Peschel –  Marko Adamczak, Robert Balko, Martin Schleußing, Martin Tzschackasch, Marc Gaumer,  Silvio Pätzold, Toni Seeber, Johann Fischer (74.Marcus Schünemann), Norman Reher (80.Niklas Wiesner), Tomasz Skrzypczak
Gelbe Karte:    Toni Seeber, Marc Gaumer, Robert Balko

Aufstellung FV Rot-Weiß 93 Olbersdorf:  Pierre Grollmisch – Patrick Merschel, Matthias Lange, Björn Günther (18. Markus Glauche), Rene Schmidt, Martin Linke, Robert Jungmichel, Markus Glauche, Marcel Scholz, Hendryk Junior, Conrad Ursinius (87.Sascha Braungart), Tony Röke (70.Ralf Hoffmann)
Gelbe Karte:    Hendryk Junior

Schiedsrichter:  Felix Philipp (FSV 1990 Neusalza – Spremberg)
Linienrichter:    Matthias Jursch (SG Medizin Großschweidnitz) und Holger Gliesing (FSV Kemnitz)

Zuschauer:      98

B. Husgen
21.PST Kreisoberliga, Oppach am SA, 29.03.2014

FSV Oppach                          1    ( 1 )
VfB Weißwasser 1909        1    ( 1 )

Diesmal kehrten die Kicker aus Weißwasser mit einem mageren Pünktchen aus dem Oberland zurück. Dabei wäre gegen eine schwache Oppacher Mannschaft weit mehr drin gewesen.
Noch dazu begann die Partie verheißungsvoll. Stefan Beil erzielte bereits in der 4.Minute die 1:0 Führung für die Weißwasseraner. Davor hatte Norman Reher und auch Silvio Pätzold den Torschuss von halb links versucht, Stefan Beil in zentraler Position brachte das Leder dann unter die Latte. Mit diesem Schwung hätten die Fans das Team über den gesamten Zeitraum gern gesehen, doch danach ließ man die Oppacher Mannschaft besser ins Spiel kommen. Erstmals gefährlich hätte es vor dem von Marcel Peschel gehüteten Kasten in der 18.Minute werden können. Doch der Kopfball von Marco Eichner nach einer Oppacher Ecke war zu unplatziert und ging sicher in die Arme des Keepers.
Aber vier Minuten später klingelte es im VfB – Tor. Ein unnötiger Ballverlust ließ eine 3 auf 2 Situation entstehen und Clemens Mitscherlich ließ sich die Gelegenheit zum 1:1 Ausgleich nicht nehmen. Danach drehten die Gäste wieder etwas auf und erspielten sich einige Chancen.
Pech hatte Tomasz Skrzypczak und der VfB in der 26.Minute, als sein Schuss nur an den Pfosten klatschte und der Nachschuss von Marc Gaumer über das Tor ging. Danach hatte auch Silvio Pätzold noch seine Möglichkeit, bei der der Ball links am Gehäuse vorbeitrudelte.
Auch Marcel Peschel durfte sich in der 35.Minute auszeichnen, als er einen abgefälschten Schuss gerade noch zur Ecke lenken konnte. Mit dem 1:1 Unentschieden begannen beide Teams die Halbzeitpause.
Und was die zahlreichen Zuschauer zu diesem Zeitpunkt noch nicht wussten, besser würde die Partie nicht mehr werden. Was sie dann im zweiten Teil zu sehen bekamen, war Magerkost von beiden Seiten, allerdings auch auf immer schlechter werdenden Platzverhältnissen.
Lediglich der Kopfball von Norman Reher nach einer Stefan Beil – Flanke verfehlte in der 67.Minute nur knapp sein Ziel. Und auf der anderen Seite stand Marcel Peschel nochmal im Zentrum, als er seinem Team den Punktgewinn sicherte. Nach einem Konter von Rico Block rettete er in der 80.Minute mit einer klasse Parade. Auch gegen Paul Heldner blieb der Keeper erster Sieger, als dieser in der 86.Minute aus kürzester Distanz von halb rechts abzog. Tomasz Skrzypczak probierte dann in der 89.Minute einen Kunstschuss, da er aber zu weit nach links abgetrieben war, ging der Heber nicht nur über den Oppacher Goalie sondern auch auf das Tornetz. Leider blieb der VfB Weißwasser trotz guter Besetzung nach dem rassigen Spiel gegen Neusalz am Pokalsonntag diesmal deutlich unter den Erwartungen, sicherlich auch der Verantwortlichen. Damit dürfte der nächste Punktspieltag, bei dem die Mannschaft gegen den FV Rot – Weiß 93 Olbersdorf zu Hause antreten muss, ganz schwer werden.

Aufstellung FSV Oppach: Patrick Keßler – Sven Kalkbrenner, Marco Eichner, Clemens Mitscherlich, Nurettin Genc, Paul Heldner, Dominique Neumeister, Michael Kirchner, Rico Block, Eric Neisser, Denis Kavan (62.Stephan Mitscherlich)
Gelbe Karte: keine

Aufstellung VfB Weißwasser 1909: Marcel Peschel –  Robert Balko, Marko Adamczak, Oliver Tzschacksch, Oliver Kraatz, Marc Gaumer (77.Johann Fischer), Martin Tzschacksch, Silvio Pätzold, Norman Reher, Stefan Beil, Tomasz Skrzypczak
Gelbe Karte:   Martin Tzschacksch

Torfolge: 0:1 Stefan Beil (4.), 1:1 Clemens Mitscherlich (22.)

Schiedsrichter:  Jens – Uwe Feist (SV Blau – Weiß Empor Deutsch – Ossig)

Linienrichter:       Michael Olbrig (TSV 1861 Spitzkunnersdorf) und Amir Dilmaghani (SV Lautitz 96)

Zuschauer:       110

B. Husgen
Kreispokal Viertelfinale, Neusalza-Spremberg am SO, 23.03.2014

FSV 1990 Neusalza – Spremberg             2        ( 0 )
VfB  Weißwasser 1909                                1        ( 1 )

Der VfB traf auf einen hochmotivierten, aber in der Rückrunde der Liga etwas gebeutelten FSV Neusalza – Spremberg. In der Hinrunde der diesjährigen Kreisoberligasaison begegneten sich beide Teams im Turnerheim in Weißwasser und da machte der FSV das Spiel und gewann verdient mit 3:0. Heute konnte der VfB trotz Minimalkaders lange Zeit gegenhalten und sogar in Führung gehen. Die Gäste erwischten den besseren Start und kamen gegen zunächst etwas unsicher wirkende Gastgeber zu schönen Angriffsaktionen, besonders über die rechte Seite. Norman Reher gehörte die erste Chance der Partie in der 3.Minute, als sein Schuss nach Vorlage von Tomasz Skrzypczak knapp am langen linken Pfosten vorbeiging. Auch Marko Adamczaks Kopfball nach einer Seeber – Ecke in der 9.Minute verfehlte nur um wenige Zentimeter das Gehäuse.
Danach kamen die Neusalzaer besser in die Partie und in der 13.Minute war es Jiri Jenik, dem von halb rechts auch nur wenig Platz fehlte, um den Knobel – Kasten zu treffen. In dieser Phase bevorzugten die Schwarz – Weißen lang nach vorn geschlagene Bälle, die aber häufig in den Beinen des Gegners landeten. In der 25.Minute hatten die wenigen VfB – Fans schon den Torschrei auf den Lippen, als Tomasz Skrzypczak mit perfektem Auge in den Lauf von Silvio Pätzold spielte, der aber das Leder nicht traf und auch der dahinter gestartete Norman Reher nicht mehr rankam.
Schon zu diesem Zeitpunkt deuteten die Gastgeber ihre Gefährlichkeit in Standardsituationen, egal ob Ecke oder Freistoß, an. Besonders Jonny Richter war im Strafraum häufig allein und immer wieder mit dem Kopf zur Stelle.
Doch nach prima Kombinationsspiel aus der Abwehr heraus in den Angriff legte Toni Seeber auf Norman Reher auf und der ließ sich in der 37.Minute im Strafraum die Gelegenheit zur 1:0 Führung nicht nehmen. Danach drückte der FSV noch auf den Ausgleich, schaffte diesen allerdings vor der Pause nicht mehr.
Die Einwechslung vom Thomas Hentschel mit Beginn der 2.Hälfte brachte dem Team einen weiteren Stürmer und damit auch mehr Offensivkraft für die Platzbesitzer. Durch seine schnellen Antritte wirbelte er die VfB – Abwehr immer wieder durcheinander. Noch konnten die Weißwasseraner dem Druck standhalten und selbst Tomasz Skrzypczak kam in der 60.Minute noch zu einer guten Chance. Doch nur fünf Minuten später erzielte Jonny Richter dann per Kopf den inzwischen verdienten Ausgleich zum 1:1. Unmittelbar davor klärte Steven Knobel mit tollem Reflex gegen Thomas Hentschel. Und nach Wiederanpfiff verzog erneut Tomasz Skrzypczak ganz knapp. In der 69.Minute hatten die Gäste dann Dusel, als ein Konter über drei Angreifer lief und Oliver Kraatz im letzten Moment den Ball vorm Schuss noch blockieren konnte. Die Entscheidung fiel dann in der 72.Minute, als erneut eine Ecke auf den Kopf von Jonny Richter kam und der entgegen der Laufrichtung des Keepers zum 2:1 einnetzte. Die Gastgeber drückten noch weiter, wobei der eine oder andere Entlastungsangriff durch den VfB für Gefahr sorgte. Auch FSV - Keeper Hanzlik machte nicht immer den sichersten Eindruck. Die Gäste kämpften bis zum Schluss um den Ausgleichstreffer, der ihnen am heutigen Tag nicht mehr gelang. Diese Vorstellung macht Mut für das erneute Aufeinandertreffen in einigen Wochen im Ligabetrieb an gleicher Stelle.
Glück hatten die Weißwasseraner noch in der 84.Minute, als sich Steven Knobel mit seinem linken Pfosten verbündete und so den dritten Treffer verhinderte. Auch Jan Rehacek hatte diesen in der 89.Minute auf den Schlappen. Das wäre allerdings auch mindestens einer zu viel. Damit scheidet der VfB Weißwasser nach großem Kampf und gutem Spiel aus dem diesjährigen Pokalgeschehen aus. Am kommenden Wochenende geht es um Punkte in der Liga, die dann aus Oppach zu holen wären.
Unseren erkrankten und angeschlagenen Spielern wünschen wir baldige Genesung.

Aufstellung FSV 1990 Neusalza - Spremberg: Andrej Hanzlik – Tommy Hentschel, Radek Selinger, Marcus Sacher, Jiri Jenik (86.Candy Pfitzmann), Jonny Richter, Miroslav Dostal (46.Thomas Hentschel), Paul Adler, Jan Rehacek, Michael Förster, Marc Pötschke
Gelbe Karte: Marcus Sacher

Aufstellung VfB Weißwasser 1909: Steven Knobel –  Robert Balko, Marko Adamczak, Steffen Kästner (82.Markus Bischoff) Oliver Kraatz, Oliver Tzschacksch, Martin Tzschacksch, Norman Reher, Silvio Pätzold, Toni Seeber, Tomasz Skrzypczak
Gelbe Karte:   Marko Adamczak

Torfolge: 0:1 Norman Reher (37.), 1:1 Jonny Richter (65.) 2:1 Jonny Richter (72.)

Schiedsrichter:  Silvio Rüdiger (SV Blau-Weiß Empor Deutsch-Ossig)

Linienrichter:       Aleksandr Pirogov und Tom Hähnchen (beide NFV Gelb-Weiß Görlitz)

Zuschauer:        230

Th. Loos                                               
20.PST Kreisoberliga, Weißwasser am SA, 15.03.2014

VfB  Weißwasser 1909                4    ( 1 )           
LSV 1951 Spree                            0    ( 0 )

Bei anfangs äußerst böigen und feuchten Bedingungen startete der VfB Weißwasser verhalten in die Partie gegen den Tabellenletzten. Diese spielten befreit, ob des Sieges gegen Löbau am letzten Wochenende, auf und versuchten den Strohhalm Hoffnung auf den Klassenerhalt zu ergreifen und hatten in der ersten Hälfte einige verheißungsvolle Möglichkeiten.
Die Gastgeber kamen nur schlecht ins Match und das Spiel krankte an bekannten Problemen: schlechtes Passspiel, viele Ballverluste, wenig Laufbereitschaft.
Den ersten gefährlichen Konter ließen die Gäste in der 10.Minute laufen und Toni Seeber klärte in höchster Not. Dem Favoriten gelang das erst in der 15.Minute, als Marko Adamczak Norman Reher bediente, der aber den Ball sowohl über Keeper Andreas Rufer als auch über das Gehäuse lenkte.
Kurz darauf fiel aus heiterem Himmel der erste Treffer für den Gastgeber. Marko Adamczaks Schuss wurde in der 17.Minute so abgefälscht, dass er hinter dem Spreer Keeper plötzlich runter fiel und in die Maschen ging. Wahrscheinlich waren die Spieler genauso überrascht und konnten die unerwartete Führung noch gar nicht fassen. Weiterhin agierten die Kicker vom Turnerheim verkrampft und ließen gleich darauf den nächsten Konter zu. Diesmal rettete Oliver Kraatz kurz vor Michael Moser und Ultimo. Steven Knobel klärte dann in der 23.Minute einen satten Schuss von Christian Koch. Beim VfB lief weiterhin nicht viel zusammen und in der 41.Minute verfehlte Randy Lehmanns Fernschuss nach Balleroberung den Kasten des weit aufgerückten Knobels. Stefan Beil verstolperte kurz vor dem Pausenpfiff in aussichtsreicher Position das Leder und der Volleyschuss von Norman Reher nach einer Gaumer-Ecke flog über die Querlatte. So blieb es bei der knappen, aber glücklichen 1:0 Halbzeitführung.
Erfreulicherweise besserte sich das Wetter nach hinten raus und mit ihm die Spielweise der Gastgeber und die Zuschauer durften noch schöne Treffer bejubeln. Schon in der 47.Minute passte Marko Adamczak auf den frei stehenden Tomasz Skrzypczak, der mit gutem Auge den Ball über den Goalie zum 2:0 lupfte. So langsam löste sich die Verkrampfung bei den Gastgebern und sie fingen an zu kombinieren. Stefan Beil setzte sich in der 50.Minute fair durch, stand dem Keeper allein an der Strafraumgrenze gegenüber, wurde aber vom Schiedsrichter zurückgepfiffen. Und nur vier Minuten später erhöhte der VfB durch Marc Gaumer auf 3:0. Die klasse Vorarbeit leistete hier wieder Tomasz Skrzypczak, indem er den Mittelfeldakteur in den Lauf bediente. Gegen den flachen Schuss vom Torschützen in das lange rechte untere Eck hatte der Keeper keine Gegenwehr. Nach erneutem kurzem Aufbäumen durch Chancen vom Kapitän (62., 65.) und von Christian Koch (64.) ging diese nun auch bei den anderen Männern aus Spree den Bach runter und die Weißwasseraner fingen an Fußball zu spielen. Jetzt wurde kombiniert, die Kicker liefen, boten sich an und die Zuspiele kamen genauer. In der 77.Minute passte Silvio Pätzold quer auf Tomasz Skrzypczak, dessen Volleyschuss leider das Gehäuse seitlich verfehlte. Auch Marc Gaumer nahm in der 79.Minute den Ball aus der Luft und zwang Andreas Rufer zu einer Faustparade. Doch in der 82.Minute wurden die Angriffsbemühungen der Gastgeber nochmal belohnt. Tomasz Skrzypczaks erster Schuss prallte vom linken Pfosten zurück aber der Nachschuss saß dann zum 4:0 im Netz. Nun kamen die Gäste überhaupt nicht mehr aus ihrer Hälfte und sahen sich drängenden Angriffen der inzwischen in Spiellaune geratenen Weißwasseraner gegenüber. Den Schlusspunkt setzte Tomasz Skrzypczak in der 89.Minute mit einem knapp über die Querlatte gehenden Fallrückzieher. Mit den drei geholten Pflichtpunkten verbleibt der VfB weiter auf dem fünften Tabellenrang.
Am kommenden Wochenende reicht eine Halbzeit für einen Kick nicht aus. Mit dem FSV Neusalza-Spremberg wartet im Kreispokalviertelfinale auswärts ein läuferisch und technisch brillanter Gegner auf die Turnerheimkicker.

Torfolge:   1:0 Marko Adamczak (17.), 2:0 Tomasz Skrzypczak (47.), 3:0 Marc Gaumer (54), 4:0 Tomasz Skrzypczak (82.)

Aufstellung VfB Weißwasser 1909: Steven Knobel –  Marko Adamczak, Martin Schleußing, Martin Tzschackasch (83.Oliver Tzschacksch), Oliver Kraatz, Marc Gaumer (87.Marcus Bischoff),  Silvio Pätzold, Toni Seeber (69.Robert Balko), Norman Reher, Stefan Beil, Tomasz Skrzypczak
Gelbe Karte:    keine

Aufstellung LSV 1951 Spree: Andreas Rufer – Marcel Tübbecke, Philipp Segieth (81.Philipp Kosan), Michael Moser, Randy Lehmann, Chris Hettwer, Eric Weiser, Oliver Mann, Christian Koch, Patrik Weiser, Thomas Schnabel
Gelbe Karte:    keine

Schiedsrichter:  Christian Walter (SV Aufbau Kodersdorf)
Linienrichter:      Frank Domel (SV Blau-Weiß Kromlau) und Bernd Robel (SV 48 Reichwalde)

Zuschauer:        113

B. Husgen
19.PST Kreisoberliga, Ostritz am SA, 08.03.2014

Ostritzer BC                              0    ( 0 )
VfB Weißwasser 1909           6    ( 4 )

„Auswärtssieg“ und Freudengesänge waren nach der Partie gegen den Ostritzer BC aus der Kabine des VfB zu hören. Das Team belohnte sich mit dem höchsten Sieg in der diesjährigen Spielserie und wurde so im Neißestadion seiner Favoritenrolle gerecht.
Bei herrlichen äußeren Bedingungen kamen zunächst die Gastgeber etwas besser in das Match und betrieben ein unangenehmes Forechecking. Das ging so lange, bis die Abwehr in der 16.Minute überlaufen wurde und Marc Gaumer um den herauseilenden Torwart ins lange untere Eck zum 0:1 traf. Mit zunehmender Dauer übernahmen dann die Kicker vom Turnerheim die  Spielregie. Und doch tauchte der Ballsportclub immer wieder gefährlich vor Steven Knobel auf. In der 18.Minute konterte für den OBC Sven Steudte, nur sein finaler Pass auf Tomasz Michalkewicz war zu ungenau. Auf der anderen Seite machte der VfB im wahrsten Sinne Nägel mit Köpfen. Nach hoher Hereingabe von Stefan Beil köpfte Tomasz Skrzypczak in der 20.Minute zum 0:2. Kurz darauf bestand nochmal die Möglichkeit zu erhöhen. Nach einer erneuten Vorlage von Stefan Beil in den Lauf von Marc Gaumer und Norman Reher konnten sich die beiden möglichen Schützen nicht schnell genug einigen.
Der stark agierende Stefan Beil drang in der 28.Minute mit Ball in den Strafraum ein und wurde unsanft von den Beinen geholt. Der alten Weisheit widersprechend, dass der Gefoulte den Elfmeter nicht selbst schießen sollte, versenkte der Stürmer das Leder recht zentral zum vorentscheidenden 0:3.
Steven Knobel rettete in der 41.Minute seinem Team die Null, als er den Ball vor dem konternden Tomasz Michalkewicz sicherte. Besser machten es im Gegenzug die Gäste aus Weißwasser. Nach Pass von Stefan Beil zog Silvio Pätzold in der 43.Minute flach ab und für den Keeper Richard Brendler schwer sichtbar, flog das Leder zum Halbzeitstand von 0:4 in die Ostritzer Maschen.
Damit sollte es bei der heutigen Verteilung der Punkte keine Fragen mehr geben.
Die Teams agierten zu Beginn der zweiten Hälfte im Abwehrverbund recht offen, so dass es für beide Torhüter Gelegenheiten gab sich auszuzeichnen. Die Angriffe gingen rauf und runter. Die Ostritzer bemühten sich redlich und wollten trotz des deutlichen Rückstandes Resultatskosmetik betreiben. Beim Fernschuss von Marcel Heidrich in der 54.Minute war wieder der Weißwasseraner Keeper auf dem Posten. Und genauso sicher entschied Schiedsrichter Tobias Weickelt bei Markus Neugebauer auf Schwalbe, als dieser in der 57.Minute einen Elfmeter schinden wollte - stattdessen gab´s Gelb.
Einen sehenswerten Angriff beendete Marc Gaumer in der 61.Minute. Eingeleitet hatte ihn Norman Reher auf der linken Seite, doch die Präzision fehlte beim Abschluss. Immer wieder rannten die Gastgeber an, scheiterten entweder an der eigenen Genauigkeit oder der Ball wurde auf dem Weg in Richtung Tor vom VfB abgefangen. Beide Teams machten von dem kompletten Wechselkontingent Gebrauch und brachten für den Schlussspurt frische Kräfte. Bei den Gästen sollte sich das auszahlen. Nach einer Ecke von Toni Seeber konnte die Ostritzer Hintermannschaft zunächst den Ball klären. Doch der flache Nachschuss von Martin Tzschacksch in der 77.Minute zappelte zum 0:5 im Netz.
Den Endstand von 0:6 besorgte unmittelbar vor dem Schlusspfiff der Doppeltorschütze Silvio Pätzold mit einem satten Schuss. Damit gingen die Mannen aus Weißwasser als verdienter Sieger vom Platz. Im Zusammenspiel der Kicker gab es viele sehenswerte Aktionen. Davon brauchen sie auch am kommenden Punktspieltag viele, wenn die Gäste vom LSV 1951 Spree im Turnerheim begrüßt werden. Hier sollte die Gegenwehr aber noch deutlicher ausfallen.

Aufstellung Ostritzer BC: Richard Brendler – Johannes Posselt, Johannes Riedel, Marian Nowacki (72.Sebastian Eichler), Pawel Nowacki, Marcel Heidrich, Benno Seidel (46.Riccardo Bittner),  Markus Neugebauer (82.Nick Piontek), Tomasz Michalkewicz, Robin Klein, Sven Steudte,
Gelbe Karte: Markus Neugebauer, Johannes Posselt, Nick Piontek

Aufstellung VfB Weißwasser 1909: Steven Knobel –  Robert Balko, Marko Adamczak, Martin Schleußing, Marc Gaumer (68.Steffen Kästner), Martin Tzschacksch, Stefan Beil (68.Johann Fischer), Norman Reher, Toni Seeber (81.Arnold Hilsky), Silvio Pätzold, Tomasz Skrzypczak
Gelbe Karte:   keine

Torfolge: 0:1 Marc Gaumer (16.), 0:2 Tomasz Skrzypczak (20.), 0:3 Stefan Beil (29.FE), 0:4 Silvio Pätzold (43.), 0:5 Martin Tzschacksch (77.), 0:6 Silvio Pätzold (89.)

Schiedsrichter:  Tobias Weickelt (FCO Neugersdorf)

Linienrichter:   Jürgen Heinrich (FV Rot-Weiß 93 Olbersdorf) und Steffen Wiedemann (LSV Friedersdorf)

Zuschauer:        43