1.Männer

B. Husgen                                    
30.PST Kreisoberliga, Weißwasser am Sa, 21.06.2014

VfB  Weißwasser 1909                7    ( 4 )           
FSV Empor Löbau                        2    ( 2 )

Silvio Pätzold mit Sieg und Torerfolg verabschiedet

Zu einem überaus deutlichen Erfolg kam der VfB Weißwasser in seinem letzten KOL-Spiel der Saison 2013/14. Beide Mannschaften sind vom Verletzungspech gebeutelt, wobei die Gastgeber das in dieser Partie besser kompensieren konnten. Doch bevor es so richtig losging, bedankte sich der Verein und die Mannschaft bei seinem jahrelangen Kapitän Silvio Pätzold für seine Einsatzbereitschaft und Leidenschaft im Kampf um das runde Leder in Weißwasser.
Die Gastgeber fackelten nach Beginn des Spieles nicht lange und legten vor. Marcus Schünemann verwandelte seinen selbst herausgeholten Freistoß zum 1:0 in der 7.Minute. Dabei zirkelte er aus etwa 20m den Ball vorbei an der Mauer in die Maschen. Danach kam auch Löbau zu seinem ersten Torschuss. Absender Marco Hanske verzog den Ball in der 10.Minute über den Kasten. Marcus Schünemann, beflügelt von seinem Treffer, forcierte immer wieder das Angriffsspiel der Gastgeber. Seine gefährliche Hereingabe in den Strafraum verfehlte Arnold Hilsky in der 12.Minute.
Zum Ausgleich lud der VfB in der 24.Minute ein. Der Ball wurde vorm Strafraum quergespielt und dem Gegner überlassen. Maik Schirmer ließ sich nicht zweimal bitten und erzielte das 1:1 Remis. Doch die Gastgeber gingen nur zwei Minuten später wieder in Führung. Tomasz Skrzypczak holte einen Freistoß heraus und Marcus Schünemann legte die Schablone auf und traf erneut direkt zur 2:1 Führung. Und nur weitere vier Minuten später baute Tomasz Skrzypczak die Führung der Kicker vom Turnerheim auf 3:1 aus, als er die Vorlage von Silvio Pätzold in den Lauf verwertete. In der 33.Minute versuchte Andreas Graf von Löbauer Seite aus mit einem Fernschuss den weit aufgerückten VfB – Keeper zu überwinden. Nur knapp verfehlte sein Ball das Gehäuse. In der nächsten Minute gelang das Sebastian Müller von der Strafraumgrenze besser und der FSV verkürzte auf 3:2.
Doch Fußballroutinier Silvio Pätzold wollte sich sein Abschiedsspiel nicht nehmen lassen und prüfte Keeper Philipp Sachse, der heute nicht seinen besten Tag erwischte, mit einem Weitschuss. Dieser unterschätzte den Ball in der 41.Minute und legte sich diesen mit seinen Schlappen selber ein.
Mit dem 4:2 gingen die Teams in die Halbzeitpause. Die Zuschauer waren zufrieden mit der Vorstellung ihres Teams und der sechs gesehenen Treffer.
Auch hier zeigte der VfB Weißwasser die ersten gefährlichen Szenen. Ein Raunen im Stadionrund begleitete Marc Gaumers Weitschuss, der in der 50.Minute nur die Latte streifte. Ebenso knapp war Schünes dritter Freistoß in der 52.Minute, der auf dem Tornetz landete. Im Nachfassen sicherte der FSV Keeper den Ball von Silvio Pätzold in der 58.Minute. Gegen den präzisen Kopfball von Tomasz Skrzypczak in der 59.Minute war er allerdings chancenlos. Mit einem Diagonalpass auf Marcus Schünemann leitete Robert Balko den erfolgreichen Angriff ein. Die Flanke von rechts ins Zentrum versenkte der Goalgetter zum 5:2.
Im Gegenzug brannte es vor dem VfB – Tor lichterloh. Keeper Knobel erwies sich hier als echter Feuerwehrmann.
Martin Tzschacksch köpfte in der 73.Minute in Richtung lange Ecke, doch ein Abwehrbein lenkte den Ball ins Toraus. Dann begann die Zeit des Stefan Beil, der unbedingt noch einen Treffer erzielen wollte. Nach mehreren ungenutzten Möglichkeiten, teilweise auch Abseitspositionen drängte er ins Angriffsgeschehen. Unsere Gäste, die ohne Wechsler über die Runden kommen mussten, ließen inzwischen auch Federn. In der 80.Minute verwertete Stefan Beil eine schöne Hereingabe von Tomasz Skrzypczak von links. Mit einem Seitfallzieher erhöhte er auf 6:2. In der 82.Minute parierte Steven Knobel aus Nahdistanz noch einen Schuss von Andreas Graf und in der 84. den von Marco Hanske. Den Abschluss bildete ein typisches Stefan - Beil – Tor. Mit Biss dribbelte sich der Angreifer durch drei Gegenspieler und zog überlegt aus 8m zum Endstand von 7:2 ein. Schiedsrichter Silvio Rüdiger leitete problemlos und unauffällig das faire Spiel.
Mit einem versöhnlichen Abschluss, auch wenn es aufgrund des Zittauer Sieges nicht mehr zu Platz drei gereicht hat, gehen die Kicker vom Turnerheim in die fußballfreie Sommerzeit.
Wir wünschen allen verletzten und erkrankten Spielern gute Besserung und ein Wiedersehen in der Saison 2014/15. Am 15.August um 18:00 Uhr im Turnerheim ertönt der Anpfiff zu dieser.

Torfolge: 1:0 Marcus Schünemann (7.), 1:1 Maik Schirmer (24.), 2:1 Marcus Schünemann (26.), 3:1 Tomasz Skrzypczak (30.), 3:2 Sebastian Müller (34.), 4:2 Silvio Pätzold (41.), 5:2 Tomasz Skrzypczak (59.), 6:2 Stefan Beil (80.), 7:2 Stefan Beil (90.)

Aufstellung VfB Weißwasser 1909: Steven Knobel –  Robert Balko, Arnold Hilsky (63.Toni Seeber), Oliver Tzschacksch (46.Martin Tzschacksch), Oliver Kraatz, Marc Gaumer (85.Johann Fischer), Silvio Pätzold, Robert Bens, Marcus Schünemann, Tomasz Skrzypczak, Stefan Beil
Gelbe Karte:    keine

Aufstellung FSV Empor Löbau: Philipp Sachse – Maik Schirmer, Sebastian Müller, Rico Flammiger, Marco Hanske, Stefan Schönherr, Pavel Frij, Marco Lange, Andreas Graf, Philipp Nehrettig, Christoph Süselbeck
Gelbe Karte:    keine

Schiedsrichter:   Silvio Rüdiger (SV Blau – Weiß Empor Deutsch – Ossig)
Linienrichter:        Tom Hähnchen und Ole Lange (beide NFV Gelb - Weiß Görlitz)

Zuschauer:     121

B. Husgen
29.PST Kreisoberliga, Oderwitz am SA, 14.06.2014

FSV Oderwitz 02                       5        ( 4 )
VfB Weißwasser 1909            3        ( 1 )

Trotz einer schnellen und überraschenden 1:0 Führung der Gäste konnte der FSV Oderwitz auch diese Partie drehen und beherrschte im weiteren Verlauf der ersten Hälfte die Gäste vom VfB Weißwasser. Wie sich diese aber in der 2.Hälfte trotz eines größer gewordenen Rückstandes noch eindrucksvoll zurückmeldeten, verdient hohe Anerkennung.
Bereits zu Beginn des Spieles zeigten die Platzbesitzer, dass sie ihren Gegner auskontern wollten. Sven Mutscher bediente in der 2.Minute nach seinem energischen Auftreten den im Zentrum mitgelaufenen Jakub Zocek, der zunächst am Keeper Steven Knobel scheiterte. Aber auch Tomasz Skrzypczak fehlten nur wenige Zentimeter am Abschluss nach einer Vorlage von Robert Balko.
Dann folgte die 7.Minute – Marcus Schünemann zog einfach knapp hinter der Mittellinie Richtung Tor ab und der Ball flog über Torwart Metelka, um sich dann in den Kasten fallen zu lassen. Recht unbeeindruckt dieses schönen Treffers legte Oderwitz sofort nach. Die Freude bei den Gästen hielt also nur zwei Minuten, dann glichen die Gastgeber über Matej Werner zum 1:1 aus, der von seinem Sturmpartner Hendrik Dietrich bedient wurde. Doch schon im Gegenzug hätte der VfB zur erneuten Führung einschießen können. Nachdem Stefan Beil in der gegnerischen Hälfte das Leder erkämpft hatte, zog er etwas eigensinnig von halb links ab, ohne die besser postierten Tomasz Skrzypczak oder auch Johann Fischer mit einzubeziehen. So ging es zunächst weiter: Der FSV konterte und die Gäste boten die Stirn. Wieder hatte Stefan Beil nach einem gelungenen Pass von Toni Seeber in der 19.Minute die Gelegenheit für einen Treffer. Keeper Michal Metelka machte sich ganz lang und verhinderte diesen. Doch noch in derselben Minute gingen die Gastgeber durch Matej Werner mit 2:1 in Führung, der den Pfostenschuss von Sven Mutscher aufnahm und im Nachschuss in die Maschen brachte.
Steven Knobel im Tor der Gäste stand weiterhin häufig im Mittelpunkt. Viele Gelegenheiten vereitelte er und hielt den Vorsprung der Oderwitzer in Grenzen. In der 31.Minute durfte Matej Werner nach dessen Glanzparade nicht jubeln. Besser machte es der Torjäger der Liga Hendrik Dietrich in der 34.Minute. Er vollendete über den herauslaufenden Goalie zum 3:1.  Nur drei Minuten später erhöhte gleicher Spieler nach einem Durchmarsch von Michael Hilscher im Mittelfeld auf 4:1. Nun fürchtete man um die Männer aus der Glasmacherstadt, doch Oderwitz nahm vor der Halbzeitpause einige Gänge raus. Damit blieb es zur Hälfte beim klaren 4:1.

So richtig wollte keine Hoffnung aufkommen, dass die vom Verletzungspech gebeutelten Gäste nochmal in die Partie kommen - schon gleich nicht, als der Dreifachtorschütze Matej Werner für sein Team in der 49.Minute auf 5:1 erhöhte. Nun waren sich die Gastgeber ganz sicher, dass nichts mehr anbrennen würde. Sie wechselten und irgendwie kam auf ihrer Seite auch Überheblichkeit ins Spiel. Nachdem Stefan Beil in der 55. und in der 60.Minute noch scheiterte, auch Marcus Schünemanns Freistoß in der 69.Minute das Gehäuse knapp verfehlte, jubelten die mitgereisten Weißwasseraner Fans wenig später. Mit viel Übersicht und Ballgefühl lupfte Tomasz Skrzypczak in der 70.Minute das Leder zum 5:2 in die Maschen. Die Aufregung über das Gegentor in den Reihen der Gastgeber nutzten die nun  immer wieder anrennenden Kämpfer vom Turnerheim. Einen langen Ball auf Torhüter Metelka, der diesen prallen ließ, staubte Silvio Pätzold ab und verkürzte auf 5:3.
Jetzt wurde es auf der Wechselbank der Oderwitzer sehr laut. So, wie die Weißwasseraner nun agierten, hätten sich die Zuschauer das von Spielbeginn an gewünscht. Jeder Kicker biss, ging aggressiver in den Zweikampf und hatte viel mehr Ballbesitz als in der ersten Hälfte.
Nachdem diese enorme Druckphase aber nicht weiter zum Torerfolg führte, konnten sich die Gastgeber etwas aus der Umklammerung befreien. Toni Sikora nutzte dies und zog aus ca. 20m ab und zwang Steven Knobel zu einer erneuten Glanztat.
Mit diesem 5:3 Sieg erhielt sich der FSV Oderwitz 02 noch die Minichance auf den Aufstieg. Für den VfB Weißwasser dagegen ist Platz drei weiter weggerückt. Wir wünschen allen verletzten und angeschlagenen Spielern gute Besserung, damit sie am nächsten Wochenende im Finale der KOL-Saison 2013/14 wieder fit sind.

Aufstellung FSV Oderwitz 02: Michal Metelka – Christoph Mittag (63.Toni Sikora), David Döring, Nino Scharfen. Matej Werner, Hendrik Dietrich, Ricardo Hollenbach, Jakub Zocek (57.Ales Benek), Tom Döring, Sven Mutscher, André Cerwinka (88.Rene Kaden)
Gelbe Karte: keine

Aufstellung VfB Weißwasser 1909: Steven Knobel –  Oliver Kraatz, Robert Balko (61.Arnold Hilsky), Toni Seeber, Martin Tzschacksch, Robert Bens, Johann Fischer (46.Oliver Tzschacksch), Silvio Pätzold, Marcus Schünemann (87.André Fritsche), Stefan Beil, Tomasz Skrzypczak
Gelbe Karte: Stefan Beil

Torfolge: 0:1 Marcus Schünemann (7.), 1:1 Matej Werner (9.), 2:1 Matej Werner (19.), 3:1 Hendrik Dietrich (34.), 4:1 Hendrik Dietrich (37.), 5:1 Matej Werner (49.), 5:2 Tomasz Skrzypczak (70.), 5:3 Silvio Pätzold (72.)

Schiedsrichter: Maik Ruprecht (SV Blau – Weiß Neschwitz)

Linienrichter:      Frank Schulze (SV Göda) und Sven Steglich (Budissa Bautzen)

Zuschauer:      148

B. Husgen                                    
28.PST Kreisoberliga, Weißwasser am Sa, 31.05.2014

VfB  Weißwasser 1909             2        ( 1 )           
LSV Friedersdorf                        1        ( 0 )

Zum vorletzten Heimspiel in dieser Saison stellten sich die Kicker vom Turnerheim ihren Zuschauern siegreich vor. Verdient gewannen sie die Partie mit 2:1 und zeigten sich von der deutlichen Niederlage gegen Neusalz am letzten Punktspielwochenende erholt.
Nach zähem Beginn brachte das 1:0 der Gastgeber durch Marc Gaumer kurz vor dem Halbzeitpfiff eine gewisse Erlösung. Davor gab es auf beiden Seiten schon Gelegenheiten zur Führung. Der LSV war gefährlich über seine Außenstürmer, die bei ihren Kontern zwar sehr häufig ins Abseits liefen, aber in der 5.Minute den Ball als erste in die Maschen schoben. Aufgrund einer Abseitsposition fand der Treffer keine Anerkennung. Felix Bernsdorf, einer der sichersten Torschützen bei den Gästen, wurde von Martin Tzschacksch im ersten Teil  sonderbewacht und damit abgemeldet.
Die erste Gelegenheit der Kicker vom Turnerheim bot sich in der 8.Minute. Bei schärferem Abschluss von Stefan Beil hätte der flache Schuss für Keeper Maywald gefährlich werden können. Auch Silvio Pätzold brachte sich immer wieder  in Fernschussposition, wobei er das Tor knapp verfehlte.
Steven Knobel rettete in der 17.Minute gegen Jens Stübner nach einem schnellen Angriff und verhinderte so den zeitigen Rückstand seiner Mannschaft. Marcus Schünemann traf in der 37.Minute auch nur neben den Kasten, nachdem er einen wunderschönen Diagonalpass von Norman Reher erhielt.
In der 44.Minute ertönte dann zum ersten Mal am heutigen Tage der Torjubel im Turnerheim. Marc Gaumer netzte mit einem flachen Schuss ins linke untere Eck zum 1:0 Halbzeitstand ein.
Auch in der 2.Hälfte versteckten sich die Gegner aus Friedersdorf nicht. Andreas Schröder prüfte in der 49.Minute Steven Knobel, der bei dem flachen Schuss aber ganz schnell unten war.
Gleich der Gegenzug brachte für die Weißwasseraner den Ausbau der Führung. Marcus Schünemann war auf der rechten Außenbahn ziemlich allein gelassen. Silvio Pätzold sah das, flankte präzise diagonal übers Spielfeld und hatte damit in der 50.Minute großen Anteil am zweiten Treffer der Gastgeber. Es folgte die stärkste Phase der Platzbesitzer, die allerdings im weiteren Verlauf unglücklich blieben. Norman Reher, Marcus Schünemann, Stefan Beil und Tomasz Skrzypczak – alle hatten Gelegenheiten zum Ausbau der Führung. Tomasz Skrzypczak boten sich in der 59. und 60.Minute die größten aller Chancen. Am linken Pfosten postiert, war einmal ein Abwehrbein dazwischen und beim anderen Mal schob er das Leder ans Außennetz.
Die Sonderbewachung gegen Felix Bernsdorf wurde in der zweiten Hälfte aufgegeben und er kam in der 62.Minute zu einer Schusschance, verzog aber auch. Weil beim VfB kein Treffer mehr gelingen wollte, tauten nun die Gäste langsam auf und wurden für ihr Engagement in der 73.Minute belohnt. Auf Vorarbeit von Felix Bernsdorf erzielte Andreas Schröder den 2:1 Anschluss.
Nun wurde es nochmal spannend, da der LSV neue Luft bekam. Trotz der minimal besetzten Wechselbank gaben die Gäste alles und hatten über Armin Ritter (77.), Martin Iffländer (83.) und Andreas Schröder (85.) noch Möglichkeiten. Doch auch bei ihnen fehlte es entweder an der Schussschärfe oder der Präzision.
So blieb es bis zum Abpfiff von Schiedsrichter Christian Walter beim 2:1 für die Hausherren.
Im Kampf um die goldene Ananas fahren die Männer nach dem Pfingstwochenende nach Oderwitz. Allerdings könnten sie das Zünglein an der Waage sein, wenn es um den Aufstieg für den dortigen Gastgeber oder für Neusalza – Spremberg geht. Aber der dritte Tabellenplatz ist für sie aus eigener Kraft noch drin. Dafür sollte das Team bis Saisonende noch dranbleiben.

Torfolge: 1:0 Marc Gaumer (44.), 2:0 Marcus Schünemann (50.), 2:1 Andreas Schröder (73.)

Aufstellung VfB Weißwasser 1909: Steven Knobel –  Martin Tzschacksch, Robert Balko, Arnold Hilsky, Robert Bens, Marc Gaumer, Silvio Pätzold, Marcus Schünemann (69.Toni Seeber), Norman Reher, Tomasz Skrzypczak (69.Daniel Wimmer), Stefan Beil (60.Johann Fischer)
Gelbe Karte:    Norman Reher

Aufstellung LSV Friedersdorf: Patrick Maywald – Martin Iffländer, Armin Ritter, Maik Jurke, Christian Schubert, Felix Bernsdorf, Andreas Schröder, Felix Schulte-Hubbert, Marco Süße, Jens Stübner (78.Patrick Brückner), Thomas Model
Gelbe Karte:    Maik Jurke, Andreas Schröder

Schiedsrichter:   Christian Walter (SV Aufbau Kodersdorf)
Linienrichter:       Aleksandr Pirogov (NFV Gelb – Weiß Görlitz) und Heinz Bittrich (SV Grün – Weiß Gersdorf)

Zuschauer:      139

B. Husgen
27.PST Kreisoberliga, Neusalza-Spremberg am SA, 24.05.2014

FSV 1990 Neusalza - Spremberg        5    ( 3 )
VfB Weißwasser 1909                           0    ( 0 )

Zum dritten Male in dieser Saison trafen die beiden Teams aufeinander. Zweimal hatten unsere Männer das Nachsehen, wobei die Pokalhalbfinalniederlage unglücklich ausfiel. Und auch beim dritten Male zeigten die Platzbesitzer aus Neusalza-Spremberg ihren Gästen nur die Hacken und waren in allen fußballerischen Belangen deutlich überlegen.
Der FSV schnürte die Weißwasseraner von Beginn an in ihrer Hälfte ein und übte enormen Druck aus. Die Gäste kamen nicht an den Ball und Keeper Knobel hielt die ersten Schüsse mit Glanzparaden und damit sein Team im Spiel. Bereits in der 1.Minute sah sich Miroslav Dostal allein dem Weißwasseraner Torwart gegenüber, doch das Leder ging am Gehäuse vorbei. In der 4.Minute rettete der Schlussmann mit einer Fußparade gegen Jan Rehacek. Thomas Hentschel brachte in der 10.Minute den Ball auch noch nicht in die Maschen, da sich Steven Knobel ganz lang machte und im folgenden Angriff verhinderte der Keeper den Tunnel durch Jan Rehacek.
Erst in der 12.Minute kamen die Gäste zu einem Schussversuch von Tomasz Skrzypczak auf das von Andrej Hanzlik gehütete Tor. Der verbrachte heute einen ganz ruhigen Nachmittag und war insgesamt zweimal gefordert. Und nachdem es dann so aussah, als kämen die Kicker vom VfB besser ins Spiel wurden sie mit einer Torwelle zurückgeschwemmt. In der 19.Minute baute diese sich bedrohlich auf. Eine flache Hereingabe von Jan Rehacek verwertete Jiri Jenik zum lange anvisierten 1:0. Die Gastgeber setzten sofort nach und ließen ihre Gegner keine Luft holen. Es folgte nur zwei Minuten später auch der zweite Treffer. Thomas Hentschel lief sich auf halb links frei und zog den Ball flach ins lange rechte Eck. Die 1990er spielten ihre Kontrahenten weiter schwindlig und noch immer legten sie ein Wahnsinnstempo vor. Lohn der Mühe war der Treffer in der 26.Minute. Ein langer Pass von Radek Selinger aus der Abwehr erreichte Jiri Jenik, der den herauslaufenden Steven Knobel überlupfte und sein Team mit 3:0 in Führung brachte. Dann ließen es die Gastgeber etwas ruhiger angehen, gaben den Männern vom VfB trotzdem keine Chance und beließen es zur Halbzeit beim Stand von 3:0.
Nahtlos knüpften die Männer von Trainer André Kohlschütter an die Leistung der ersten Hälfte an und ließen bei ihren Gegnern keinen Ballfluss aufkommen. Immer waren sie mit einem oder mehreren Beinen in den Passwegen und eroberten, bevor Torgefahr drohte, das Leder. So erzielte Thomas Hentschel bereits in der 52.Minute das 4:0 und nun fürchtete man um die Gäste aus Weißwasser. In der 55.Minute musste sich Andrej Hanzlik mal lang machen, um den Fernschuss von Norman Reher zu parieren. Postwendend im Gegenzug erhöhten die Oberländer auf 5:0 durch Jonny Richter, dessen Aktion wieder eine Flanke von Jan Rehacek vorausging. Insgesamt mutierte die Begegnung dann zu einem Trainingsspiel für die Gastgeber, die wieder einige Gänge runter schraubten und trotzdem dominierten. Der VfB Weißwasser machte von seinem vollen Wechselrecht Gebrauch und hatte über Niklas Wiesner seine größte Chance. In der 87.Minute verzog er von der Strafraumgrenze aus nur ganz knapp. Es blieb dann am Ende beim völlig in Ordnung gehenden 5:0, wobei Chancen für mindestens doppelt so viele Tore vorhanden waren.
Sicherlich fehlten bei den Gästen einige wichtige Spieler, doch die Körpersprache der anwesenden langte für ein Duell auf Augenhöhe zu keiner Zeit der Begegnung. Am kommenden Wochenende hoffen die Fußballfans im Turnerheim dann wieder auf Einsatz und Leidenschaft des gesamten Teams gegen  den LSV Friedersdorf.

Aufstellung FSV 1990 Neusalza-Spremberg: Andrej Hanzlik (85.Philipp Mann) – Tommy Hentschel (67.Candy Pfitzmann), Radek Selinger, Thomas Hentschel, Marcus Sacher, Jiri Jenik (81.Paul Schmidt), Jonny Richter, Miroslav Dostal, Paul Adler, Jan Rehacek, Michael Förster
Gelbe Karte: keine

Aufstellung VfB Weißwasser 1909: Steven Knobel –  Robert Balko (63.Arnold Hilsky), Toni Seeber, Martin Schleußing, Martin Tzschacksch, Robert Bens, Silvio Pätzold, Marcus Schünemann, Stefan Beil (75.Chris Neumann), Norman Reher, Tomasz Skrzypczak (65.Niklas Wiesner)
Gelbe Karte: Marcus Schünemann

Torfolge: 1:0 Jiri Jenik (19.), 2:0 Thomas Hentschel (21.), 3:0 Jiri Jenik (26.), 4:0 Thomas Hentschel (52.), 5:0 Jonny Richter (56.)

Schiedsrichter:  Paul Wolter (SSV Germania Görlitz)

Linienrichter:       Christoph und Marcel Gundel (SV Blau – Weiß Empor Deutsch – Ossig)

Zuschauer:        160

B. Husgen                                    
26.PST Kreisoberliga, Weißwasser am Sa, 17.05.2014

VfB  Weißwasser 1909                4    ( 2 )           
SV Neueibau                                  0    ( 0 )

Der VfB Weißwasser schaffte es diesmal auf heimischem Platz an die guten Leistungen der Auswärtspartien anzuknüpfen und gewann verdient mit 4:0. Die ersten zehn Minuten des Spiels suchten die Platzbesitzer den Faden, fanden ihn dann und machten fortan das Spiel bis zum Abpfiff.
Wieder mit minimaler Spielerdecke reisten die Gäste aus Neueibau an, kämpften aber unermüdlich um ein Ehrentor. Doch was die Abwehr um Oliver Kraatz und Robert Balko nicht schon im Vorfeld klärte, fing letztendlich ein fehlerfreier Steven Knobel vor der Linie weg. Dabei ging die Begegnung für die Gastgeber unglücklich los. Bereits in der 13.Minute verletzte sich Marko Adamczak so an der Schulter, dass er ausgewechselt werden musste. Martin Tzschacksch, der bereits eine Hälfte für die zweite Mannschaft der Turnerheimkicker in den Beinen hatte, machte im Anschluss seine Sache gut.
Martin Schleußing trug sich in der 20.Minute als erster in die Torschützenliste ein. Seinen Schuss von der rechten Außenbahn unterschätzte Keeper Kamke, so dass sich der Ball hinter ihm zum 1:0 ins Tor senken konnte. Nur zwei Minuten später rauschte Silvio Pätzold mit einem herrlichen Flugkopfball heran, den parierte der Gästetorwart wieder glänzend. Marc Gaumer zog danach von halb rechts im Strafraum ab, nachdem er sich Platz verschafft hatte. Doch sein Schuss verfehlte knapp die Latte. Auch Toni Seeber wirbelte in mancher Situation die Abwehr durcheinander, hatte aber im Abschluss heute kein Glück.
Ernsthaft musste Steven Knobel in der 32.Minute eingreifen, da Stefan Seibt´s Kopfball gefährlich wurde. Nach Freistoß von Kyrill Zimmermann kam Steve Ziemens völlig allein gelassen im Strafraum an den Ball, konnte aber keinen Druck hinter diesen bekommen.
Dafür legten die Gastgeber über Stefan Beil mit dem 2:0 nach. In der 39.Minute passte Marc Gaumer diagonal auf den links stürmenden Toni Seeber, der präzise ins Zentrum zu Stefan Beil flankte. Mit dem Innenrist schob letztgenannter das Leder über die Torlinie. Das war wieder einer der lehrbuchreifen Angriffe, die zuletzt so viel Freude gemacht haben. Kurz vor dem Halbzeitpfiff suchte Stefan Ziemens gegen Steven Knobel nochmal den Abschluss, fand in ihm allerdings erneut seinen Meister.
Mit der verdienten 2:0 Halbzeitführung der Weißwasseraner traten die Teams die Pause an.
Nun hofften die Fans, dass die überlegene Spielweise ihrer Mannschaft nicht abreißen würde und sie wurden auch nicht enttäuscht.
Bereits in der 49.Minute hatte Silvio Pätzold, der über den plötzlichen Ballbesitz etwas überrascht schien, die Gelegenheit zu erhöhen. Norman Reher bediente ihn von rechts, doch das Weißwasseraner Urgestein bekam das Leder nicht unter Kontrolle.
Dafür erhöhte dann Tomasz Skrzypczak mit einem überlegten Kopfball ins lange Eck auf 3:0. Die Vorarbeit
leistete sein Sturmpartner Stefan Beil. Bevor der Goalgetter in der 52.Minute einknipste, schaute er sich genau die Richtung und die Position des Keepers aus und ließ ihm nicht den Hauch einer Chance.
Dann folgte die 55.Minute und mit ihr eine Doppelmöglichkeit für die Gäste. Zunächst klatschte das Leder an die Latte und der Nachsetzer von Steve Ziemens fiel Keeper Knobel zum Opfer.
Norman Reher traf in der 61.Minute in aussichtsreicher Position der rechten Strafraumhälfte nur das Außennetz. Danach zauberte Tomasz Skrzypczak einen Hackenpass und leitete einen gefährlichen Angriff ein. Toni Seeber konnte ihn leider nicht krönen. In der 73.Minute stellte sich Mario Rothenburger von den Gästen in einen Volleyschuss von Norman Reher und verhinderte zunächst einen größeren Rückstand.
Den Torreigen beendete der inzwischen eingewechselte Robert Bens. Nachdem er sich in der 78.Minute in Schussposition gebracht hatte, zog er einfach mal ab, hatte dabei das Glück, dass der Ball noch von der Abwehr abgefälscht wurde und hinter dem Keeper zum 4:0 in die Maschen fiel. Auch zu diesem Match erhielt Tom Wiesner einige Minuten Einsatzzeit, half vorher auch schon in der 2.Mannschaft und wird damit langsam wieder an volle Einsätze geführt. Sein Schuss in der 89.Minute ging ganz knapp über das Gehäuse. So blieb es beim völlig verdienten 4:0 Heimsieg für die Männer aus Weißwasser.
Am kommenden Wochenende wartet auswärts mit dem Tabellenzweiten, dem FSV 1990 Neusalza – Spremberg, ein ganz anderes Kaliber auf die Kicker vom Turnerheim. Doch mit der erfrischenden Spielweise braucht sich das Team von Andreas Helbig nicht verstecken. Außerdem kennen sie bereits Erfolge - auch gegen diesen Rivalen. Für Spannung ist auf jeden Fall gesorgt.

Torfolge: 1:0 Martin Schleußing (20.), 2:0 Stefan Beil (39.), 3:0 Tomasz Skrzypczak (58.), 4:0 Robert Bens (78.)

Aufstellung VfB Weißwasser 1909: Steven Knobel –  Marko Adamczak (18.Martin Tzschacksch), Robert Balko, Oliver Kraatz, Martin Schleußing (67.Robert Bens), Marc Gaumer (83.Tom Wiesner), Silvio Pätzold, Toni Seeber, Norman Reher, Tomasz Skrzypczak, Stefan Beil
Gelbe Karte:    Marc Gaumer

Aufstellung SV Neueibau:  Patrick Kamke – Richard Gaier, Kyrill Zimmermann, Robert Donath, Mario Rothenburger, Tobias Schmidt, Willy Hauck (76.Marcel Schubert), Karel Prasil, Stefan Seibt, Stefan Ziemens, Steve Ziemens
Gelbe Karte:    keine

Schiedsrichter:   Jens – Uwe Feist (SV Blau – Weiß Empor Deutsch – Ossig)

Linienrichter:     Reiner Kahl (SV Blau – Weiß Empor Deutsch – Ossig) und Ole Lange
(NFV Gelb – Weiß Görlitz)

Zuschauer:     126