Frauen

B. Loos                                   
Pokalfinale im Frauenkleinfeldfußball, Kreba-Neudorf am SO, 16.06.2013

SG Kreba – Neudorf               2        ( 0 )
VfB  Weißwasser 1909          4        ( 1 )       

Birgit „Bruno“ Engmann feiert Abschied aus der Mannschaft

Zum Abschluss der Saison 2012/13 konnten die Kickerinnen vom Turnerheim mit dem Pokalsieg sich in die Sommerpause verabschieden. Das erfolgte unter großem Jubel, auch der mitgereisten Fans. Und trotzdem lag in diesem Spiel auch ein bisschen Wehmut. Birgit Engmann, liebevoll Bruno genannt, bestritt ihre letzte Partie für den VfB Weißwasser 1909. Neben dem, dass die Spielerin zwar noch recht jung ist, bleibt doch der Hauptgrund die Berufstätigkeit entfernt von Weißwasser. Aber in der derzeitigen Form könnte sie dem VfB weiterhin hilfreich sein. Birgit Engmann eröffnete und schloss nämlich den Torreigen des Spieles.
Vor Anpfiff der Partie gab es vom Vorsitzenden des FVO, Herrn Reginald Lassahn, die Glückwünsche, den Silberpokal und die Silbermedaillen für den Zweitplatzierten der diesjährigen Kreisliga im Kleinfeldfußball der Frauen – dem VfB Weißwasser 1909.
Diese Wartezeit auf den Anpfiff der Pokalbegegnung steigerte beim Gästeteam noch die Nervosität und so lief in den ersten Minuten auf dieser Seite nicht viel zusammen. Die Gastgeber hatten sich viel vorgenommen, drückten den Gegner in die eigene Hälfte und erspielten sich die ersten Torgelegenheiten. Die VfB-Damen standen zu weit weg und ließen sich das Spiel der Kreba-Neudorferinnen aufdrängen. Außerdem erschwerten unnötige Ballverluste den Angriffsaufbau der Gäste. Auch die Schussversuche aus der zweiten Reihe waren zu schwach oder zu ungenau um Torfrau Madlen Gaida ernsthaft zu prüfen.
Der erste Torjubel erklang in der 21.Minute, nachdem Julia Günzel von rechts in den Lauf auf die in den Strafraum eindringende Birgit Engmann ablegte und sich letztere die Ecke aussuchen konnte um zum 0:1 zu vollenden. In der Folgezeit kamen die Damen aus Weißwasser zu weiteren Treffermöglichkeiten, die jeweils knapp das Tor verfehlten. Aber auch die Gastgeber blieben in Standardsituationen gefährlich und versuchten ihr Glück durch Fernschüsse. Die letzte Möglichkeit der ersten Hälfte leitete Roxana Werner mit einem Pass auf Julia Günzel ein. Doch sie bekam das Leder nicht um die bereits am Boden liegende Torfrau ins Netz.

Der knappe Vorsprung von 0: 1 für die Gäste ließ für die zweite Hälfte noch alles offen. Und die hatte es auch in sich…Noch in der Anfangsminute des letzten Durchganges erhöhte Antje Knittel im zweiten Versuch auf 0:2 mit einem Volleyschuss unter die Latte. Der Pfosten half den Gastgebern nach einem Roxana Werner – Schuss in der 55.Minute nicht höher in Rückstand zu geraten. Aber kurze Zeit später, in der 60. Minute nicht mehr. Nach einem Einwurf von Dajana Herz auf Roxana Werner zielte diese flach ins linke untere Eck zum 0:3. Bei diesem Resultat waren sich die Weißwasseranerinnen recht sicher, den Vorsprung über die Zeit zu bringen.
Doch mit dem verwandelten Neunmeter nach einem Handspiel im eigenen Strafraum kamen die Gastgeberinnen in der 65.Minute durch Christel Herz zum Anschluss von 1:3. Nun witterten die Frauen der SG Hoffnung. Und nach einem Pfostenschuss von Romy Gottheit (75.), einer Glanzparade von Keeperin Martina Schmidt, die sich drei Angreifern allein gegenüber sah (77.) und einem tollen, aber glücklosen Angriff mit Roxana Werner und Lilly Schubert kam im Gegenzug das 2:3. Christine Koch war hier in der 79.Minute die Torschützin für Kreba-Neudorf.
Nun wurde die Partie zu einem richtigen Krimi, die Angriffe wechselten schnell und die zahlreichen Zuschauer kamen auf ihre Kosten. Die Zeit schien still zu stehen und die Erlösung für den VfB nicht in Sicht. Doch da war ja noch Birgit Engmann. Ein Angriff über links von Lilly Schubert und Diana Derichs mit Abschluss konnte die Torfrau nur nach vorn abwehren. Den Ball nahm Birgit Engmann auf und baute den Vorsprung in der 85.Minute zum 2:4 aus.
Aber die Gastgeberinnen gaben sich noch immer nicht geschlagen. In der 87.Minute rettete der Pfosten nach Schuss von Romy Gottheit für den VfB und dann verkürzte Martina Schmidt durch kluges Herauslaufen den Winkel, so dass in der gleichen Minute Christel Herz über den Kasten zielte. Dieser ungeheure Angriffsdruck eröffnete Kontermöglichkeiten. In der 88.Minute wurde dabei Lilly Schubert vom letzten „Mann“ derart umgerissen, dass ihr die Luft für längere Zeit ausging. Dieses Foul erhielt als Strafe einen Freistoß! Und trotzdem noch sieben Minuten über die Zeit hinaus gespielt wurde, der Pfosten für den VfB erneut retten musste, kam die SG Kreba-Neudorf nicht mehr mit der Hand an den Pokal.
Nach der guten Saisonleistung folgte nun der Kreispokalsieg als Krönung.
Damit verabschiedete sich Birgit Engmann mit einem Sieg und zwei eigenen Treffern vom VfB Weißwasser und die Mannschaft in die Sommerpause. Herzlichen Dank an „Bruno“ und alles Gute in der Zukunft.
Der Präsident des FVO nahm im Anschluss an die Partie auch hier die Würdigung zum Pokalsieg vor. Herzlichen Glückwunsch dem Damenteam vom VfB Weißwasser 1909.
Ein weiterer Dank gilt den Organisatoren aus Kreba-Neudorf für das liebevolle Arrangement um das Pokalendspiel.

Torfolge:  0:1 Birgit Engmann (21.), 0:2 Antje Knittel (46.), 0:3 Roxana Werner (60.), 1:3 Christel Herz (65.FNM), 2:3 Christine Koch (79.), 2:4 Birgit Engmann (85.)

Aufstellung SG Kreba - Neudorf: Madlen Gaida – Romy Gottheit, Nadine Pohlank, Stefanie Jeschke, Christel Herz, Maria Schlendzielorz, Madeleine Schubert, Marina Meltschack, Christine Koch, Susan Wandkowsky, Lisa Sachse
Gelbe Karte:      keine

Aufstellung VfB Weißwasser 1909: Martina Schmidt –  Ramona Förster, Roxana Werner, Dajana Herz, Lilly Schubert,  Birgit Engmann, Diana Derichs Julia Günzel, Antje Knittel, Carolin Guthaus
Gelbe Karte:    Ramona Förster

Schiedsrichter:  Mathias Müller (SG Mücka)

Zuschauer:   165

Roland Münzer:
VfB Weißwasser Kreisliga Frauen am 09.06.2013

SV Zodel 68 – VfB Weißwasser        2:6    (0:4)

Zum letzten Punktspiel der Saison reisten die VfB Frauen nach Zodel. Wer dachte, die heimische Mannschaft wollte nur gratulieren, sah sich getäuscht. M. Schmidt im Gästetor stand sofort im Brennpunkt des Spiels und in der 3. Minute rettete der Pfosten für den VfB. Weitere gefährliche Torschüsse der Einheimischen wurden abgewehrt. Nach und nach kam der VfB ins Spiel. Einen Konter nach 9 Minuten schloss S. Rösler mit Klasse Torschuss zum 0:1 ab. In der 18. Minute hatte L. Schubert zweimal aufs Tor geschossen, zu ungenau. Der VfB konnte in der 35. Minute die Führung ausbauen. S. Rösler setzte sich über rechts durch, die Eingabe kommt zu C. Guthaus und das 0:2 war perfekt. Vier Minuten später legt C. Guthaus für S. Rösler auf und der VfB erhöht auf 0:3. Nach 43 Minuten marschiert C. Guthaus über links, beim Zweikampf am Strafraum bleibt sie im Ballbesitz und vollendet zum 0:4 Halbzeitstand.
Nach dem Wiederanpfiff war der VfB sicher noch mit den Gedanken in der Kabine, wie sonst sollte man sich erklären, dass der Anschlusstreffer von Zodel fast ohne Gegenwehr stattfand. Dann wieder die Gäste, eine Dreierkombination mit L. Schubert, K. Stille auf S. Rösler brachte den 1:5 Zwischenstand, wobei der 3. Treffer im Spiel von Sophia hervorzuheben ist. Der SV Zodel gab niemals auf und wurde schon in der 51. Minute mit dem Anschlusstreffer zum 2:5 belohnt. C. Guthaus machte in der 72. Minute den Sack zu und markierte ihren 3. Treffer im Spiel zum 2:6 Endstand.
Es war wieder beeindruckend, wie viele Kilometer I. Schröder abgespult hat. Somit war sie in allen Mannschaftsteilen anzutreffen und hat aus einer prima Mannschaft herausgeragt. Für unsere Frauenmannschaft ist eine schöne und erfolgreiche Punktspielsaison zu Ende gegangen. Am kommenden Sonntag folgt noch der Saisonabschluss mit dem Pokalfinale in und gegen die SG Kreba-Neudorf.

Aufstellung VfB:    M. Schmidt, D. Derichs, A. Knittel, I. Schröder, L. Schubert, S. Rösler, J. Günzel, C. Guthaus, K. Stille, S. Rumprecht, (R. Förster)

B. Loos                                   
Nachholepartie des 11.PST:  Frauenkleinfeldfußball Kreisliga, Weißwasser am SO, 02.06.2013

VfB  Weißwasser  1909            15    ( 8 )       
TSV 1890  Ruppersdorf              0    ( 0 )

In ihrem letzten Heimspiel der Saison fuhren die Damen vom Turnerheim mit 15:0 einen Kantersieg ein. Bei Dauerregen ließen die Weißwasseranerinnen die Tore nur so purzeln und letztendlich hätte der Sieg noch viel höher ausfallen können.
Den Hut muss man vor den unterlegenen Damen aus Ruppersdorf ziehen, die bei diesem Wetter den weiten Weg mit nur einer Wechselspielerin und wenig Aussicht auf Erfolg angetreten haben. Zu keiner Zeit gaben sie sich in der Partie geschlagen und kamen ihrerseits zu dem einen oder anderen Angriff.
Überwiegend war Belagerungszustand in der Ruppersdorfer Hälfte und bereits in der 4.Minute eröffnete Roxana Werner mit einem flachen Schuss ins rechte untere Eck zum 1:0 den Torreigen. Es folgte eine Häufung von Chancen auf Seiten der Gastgeberinnen, die durch gute Hereingaben von den Außenpositionen oder Pässen aus dem Mittelfeld herausgespielt wurden. Anfänglich fielen die Tore durch flache Bälle, später führten auch Fernschüsse unter die Latte zum Erfolg. In der 27.Minute musste Sarah Rumprecht, die anstelle von Keeperin Martina Schmidt den Kasten hütete, erstmalig eingreifen. Sie hielt ihr Gehäuse heute frei von Gegentoren. Zu diesem Zeitpunkt stand es bereits 5:0.
In den Reihen der Weißwasseranerinnen kamen die „Oldies“ Diana Derichs und Katrin Stille wieder zu einem Einsatz. Letztere krönte ihre Leistung mit zwei Treffern zum 9:0 und 10:0 in der 47. und 49. Minute. Ihr letzter Treffer war sogar ein wunderschöner Kopfball. Leer ging heute Antje Knittel aus, die auch mehrere Chancen hatte, wobei sich die Ruppersdorfer Keeperin mehrfach auszeichnete. Sophia Rösler erwies sich beim 11:0 in der 62.Minute als gute Abstauberin, als sie den Pfostenschuss Antje Knittels aufnahm und versenkte.
In der 67.Minute tanzte ein Fernschuss von Victoria Eichler vom TSV fast von der Mittellinie abgezogen auf der  Latte. Dieser Ball war einem Treffer der Gäste am nächsten.
Bis in die Schlussminuten bedrängten die Gastgeber das Ruppersdorfer Tor und Lilly Schubert war es in der 90.Spielminute vorbehalten, den Endstand von 15:0 ins rechte Dreiangel herzustellen.
Am kommenden Wochenende, dem 14. und letzten Punktspieltag, reisen die Frauen zum unangenehmen Gegner nach Zodel. Mit einem Sieg dort halten sie den zweiten Tabellenplatz in dieser Saison in ihren Händen.

Torfolge: 1:0 Roxana Werner (4.), 2:0 Ivonne Schröder (10.), 3:0 Eigentor (14.), 4:0 Sophia Rösler (15.), 5:0 Roxana Werner (16.), 6:0 Julia Günzel (32.), 7:0 Carolin Guthaus (34.), 8:0 Lilly Schubert (41.), 9:0 Katrin Stille (47.), 10:0 Katrin Stille (49.), 11:0 Sophia Rösler (62.), 12:0 Lilly Schubert (77.), 13:0 Ivonne Schröder (81.), 14:0 Carolin Guthaus (88.), 15:0 Lilly Schubert (90.)

Aufstellung VfB Weißwasser 1909: Sarah Rumprecht – Roxana Werner, Lilly Schubert, Ivonne Schröder, Julia Günzel, Katrin Stille, Antje Knittel, Sophia Rösler, Dajana Herz, Diana Derichs, Carolin Guthaus
Gelbe Karte:    keine

Aufstellung TSV 1890 Ruppersdorf: Cindy Günther –  Marie-Antoinette Neumann, Sabine Enkelmann, Sabine Berthold, Maria Matzlat, Victoria Eichler, Lisa Ibisch, Petra Schwab
Gelbe Karte:      keine

Schiedsrichter:  Rene Müller (SV Trebendorf)

Zuschauer:     32

B. Loos                                    
13.PST Frauenkleinfeldfußball Kreisliga, Weißwasser am SO, 26.05.2013

VfB  Weißwasser 1909                      2    ( 2 )        
TSV 1861 Spitzkunnersdorf 2.          5    ( 1 )

Nach dreiwöchiger Fußballpause brannten die Damen des VfB auf Fortsetzung der Saison, obwohl sich das Wetter nicht von Fußball freundlicher Seite zeigte. Die Partie hatte Richtung weisenden Charakter. Mit einem Sieg bot sich den Gästen Gelegenheit, auf den zweiten Platz der Tabelle vorzurücken und die Weißwasseranerinnen zu verdrängen.
So nutzten beide Mannschaften die ersten Minuten die Position der Tore auszuloten und dabei einige Chancen liegen zu lassen.
Der erste Jubel ertönte in der 26.Minute im Turnerheim. Sophia Rösler nahm einen Abpraller der Abwehr auf und versenkte das Leder zum 1:0 mit links im Kasten der Spitzkunnersdorferinnen. Zehn Minuten später gelang durch einen Überzahlkonter mit Maxi Philippson und Anne Krüger auf Jennifer Petroll der Ausgleich zum 1:1. Und schon der Gegenangriff nach Wiederanpfiff in der 37.Minute stellte den alten Abstand wieder her. Ein Schuss aus der Drehung von Sophia Rösler von der Strafraumecke passte genau unten neben den Pfosten. Mit dem knappen 2:1 Vorsprung der Platzbesitzerinnen gingen die Damen in die Pause.
Mit den Gedanken noch bei dieser kassierten die VfB – Kickerinnen in der 46.Minute den Ausgleich. Ein flacher Schuss aus ca. 4m von Silke Kunze traf nicht nur in die Maschen sondern auch ins Fußballherz. Die Glasmacherstädterinnen setzten nun alles daran, wieder in Führung zu gehen, scheiterten aber ein ums andere Mal. Sowohl Roxana Werner (50.) als auch Lilly Schubert (52.) und Yvonne Schröder (63.) brachten den Ball nicht über die Linie.
Und so folgte entsprechend der alten Fußballweisheit die Strafe. Es begann die Zeit der Landesligaspielerin Jennifer Petroll, die gnadenlos die Fehler in der Hintermannschaft ausnutzte. Sie nahm in der 66.Minute den abgeprallten Pfostenschuss ihrer Mitspielerin Stefanie Jährig auf und versenkte zur 2:3 Führung. Gleicher Spielerin oblag es auch in der 80.Minute den Vorsprung auf 2:4 auszubauen und mit einem lupenreinen Hattrick in der 83.Minute den Endstand von 2:5 zu markieren. Das letzte Tor fiel nach einer Ecke mit anschließendem Kopfball. Damit hatte sich der weite Weg in die Glasmacherstadt gelohnt, denn der TSV rutscht an Tabellenplatz 2 hinter der SpG NSV Krauschwitz.
Am kommenden Wochenende hoffen nun die Frauen aus Weißwasser auf das Nachholespiel gegen den TSV 1890 Ruppersdorf auf heimischem Platz.

Torfolge: 1:0 Sophia Rösler (26.), 1:1 Jennifer Petroll (36.), 2:1 Sophia Rösler (37.), 2:2 Silke Kunze (46.), 2:3, 2:4, 2:5 Jennifer Petroll (66., 80., 83.)

Aufstellung VfB Weißwasser 1909: Martina Schmidt –  Ramona Förster, Roxana Werner, Lilly Schubert, Yvonne Schröder, Julia Günzel, Sarah Rumprecht, Antje Knittel, Sophia Rösler, Dajana Herz
Gelbe Karte:    keine

Aufstellung TSV 1861 Spitzkunnersdorf 2.: Julia Hinners – Luisa Grafe, Sarah Stark, Kerstin Schafranski, Jennifer Petroll, Silke Kunze, Maxi Philippson, Anne Krüger, Aline Ehrlich, Stefanie Jährig
Gelbe Karte:      keine

Schiedsrichter:  Henryk Donko (FC Stahl Rietschen)

Zuschauer:        42

So., 05.05.2013
Roland Münzer

NFV Gelb – Weiß Görlitz       0 (0)
VfB Weißwasser                    3 (0)

Der VfB Weißwasser ist am letzten Sonntag auf einen unbequemen Gegner gestoßen. Zwar stehen die Görlitzer Frauen im Tabellenkeller, hielten aber gegen unsere Mädels ordentlich gegen. Für Weißwasser ergab sich nach Zuspiel von R. Werner auf S. Rösler die erste Torchance in der 6. Minute, gehalten. Vier Minuten später setzt sich L. Schubert über links durch, Eingabe zu S. Rösler – die görlitzer Torfrau war eher am Ball. Nur eine Minute später, Pass von R. Werner zu L. Schubert, die schießt aus der Drehung – gehalten. In der 16. Minute bekommt C. Guthaus ihre erste Chance – über den Kasten. Nach einem überharten Zweikampf an der Gästegrundlinie war für R. Förster nach 20 Minuten das Spiel vorbei. Im Gegenzug hatte C. Guthaus eine erstklassige Einschussmöglichkeit – gehalten. In der 33. Minute spielten sich R. Werner und I. Schröder mit Doppelpässen bis zum gegnerischen Strafraum, der Abschluss ging drüber. 38. Minute, I. Schröder setzt sich über rechts durch, die Eingabe fischt die görlitzer Torfrau vor K. Stille weg. Nach 44 Minuten fast dieselbe Situation, I. Schröder flankt auf K. Stille, der direkt Abschluss wäre besser. Halbzeit!
Die Gäste konnten nach dem Wechsel das Tempo erhöhen, aber nicht nur, weil als Siegprämie für jeden ein Eis spendiert wurde. C. Guthaus erzielte in der 48. Minute den wichtigen und überfälligen 1:0 Führungstreffer. Für R. Werner ergab sich in der 55. Minute eine schöne Einschussmöglichkeit, erst konnte die Torfrau abwehren, den zweiten Ball setzte L. Schubert neben das Tor. Auf der anderen Seite war kurzzeitig Unordnung in der Abwehr, zu der auch der Schiedsrichter mit zweifelhaften Entscheidungen beigetragen hat. Wenig später bekommt der VfB einen Eckball, getreten durch L. Schubert. Erstklassig segelt der Ball in den 5 Meterraum und durch ein Eigentor führte der VfB 2:0. In der 60. Minute bringt L. Schubert die nächste gefährliche Ecke rein, der Ball wurde von der görlitzer Torfrau an die Querlatte gelenkt, zum Nachschuss kommt K. Stille zu spät. Nach 63 Minuten macht der VfB den Deckel drauf. I. Schröder attackiert die gegnerische Torfrau an der Strafraumgrenze, dadurch kommt der Ball zu R. Werner und die hebt den Ball ins leere Tor zum 3:0 für die Gäste. Zwischendurch stand die VfB – Torfrau S. Rumprecht zweimal im Brennpunkt. Einmal dachten alle, der Ball ist schon im Tor, aber Sarah war mit der Hand im langen Eck. Weitere Möglichkeiten für den VfB hatten R. Werner (68.) und I. Schröder (71.) mit guten Torschüssen. Die klarste Möglichkeit das Ergebnis zu erhöhen hatte J. Günzel nach 85 Minuten. Perfekt von I. Schröder an der Mittellinie angespielt, lief sie allein auf das gegnerische Tor, der Ball geht vorbei! Die letzte gute Aktion entstand aus einem Eckball für Görlitz. Den ersten Torschuss hält S. Rumprecht, den zweiten Ball wehrt A. Knittel ab und dann läuft der Konter über L. Schubert. Der Abschluss ging drüber, wenn sie doch die freistehende R. Werner in der Mitte gesehen hätte! Die umgestellte Abwehr (M. Schmidt, R. Förster und D. Herz in der Vorwoche) und D. Derichs, A. Knittel und S. Rumprecht gegen Görlitz, hatte nur in der Anfangsphase „Anpassungsprobleme“. Sehr zum Ärger des Görlitzer Trainers konnten die „alten Frauen“ aus Weißwasser die drei Punkte mitnehmen. Durch diesen Sieg kletterten unsere Mädels auf den zweiten Tabellenplatz, Glückwunsch!

Aufstellung VfB: Sarah Rumprecht, Diana Derichs, Antje Knittel, Sophia Rösler, Ivonne Schröder, Roxana Werner, Lilly Schubert, Caroline, Guthaus, Ramona Förster, Julia Günzel, Kathrin Stille