2.Männer

SV R/W Bad Mukau 2.   -   VFB Weißwasser 2.       2 : 1 (1 : 0)

Nach den doch eher dürftigen Leistungen der Vorwochen zeigte der VFB diesmal eine geschlossene und kämpferisch entschlossene Leistung. Muskau war immer noch spielerisch die bessere Mannschaft, aber der VFB war gewillt es den Gastgebern so schwer wie möglich zu machen. Dies gelang über weite Strecken sehr gut und so ergaben sich auch nur wenige Tormöglichkeiten. Trotzdem wurde der VFB wieder einmal sehr zeitig kalt erwischt, bereits in der 8.Min fiel das 1:0. Danach wie gesagt ein Spiel was hauptsächlich im Mittelfeld stattfand und so dauerte es bis zur 68.Min bis ein weiteres Tor fiel. Leider waren es wieder die Gastgeber die zum 2:0 trafen. Nach einer Aneinanderreihung individueller Fehler und vielleicht auch einer Torwartbehinderung kam dieses Tor zu einem ungünstigen Zeitpunkt zustande. Der VFB (bergab spielend) gab sich aber nie auf und bekam in der Folgezeit nun auch endlich vorn seine Möglichkeiten. Leider zeigte sich auch wieder die Schwäche des VFB, die Ausnutzung von Chancen. So dauerte es bis zur 88.Min und der VFB konnte endlich wieder einmal ein Tor bejubeln. Rene Borchers traf für die Gäste ( nach 172 Tagen 1Std und 5 Min  oder auch 591 torlosen Spielminuten). Der VFB warf dann noch einmal alles nach vorn, aber leider gelang keine weitere Ergebniskorrektur.

Aufstellung: Marcel Peschel, Sven Meininger, Mario Radestock, Frank Hirschfeld, Mark Schultze-Günther, Markus Bischoff (80. Philipp Fichtner), Sebastian Winkler, Robert Haberland, Manuel Richter (46. Chris Neumann), Arndt Lehmann (57. Uwe Hirschfeld), Rene Borchers

SV Lok Schleife 2.   -   VFB Weißwasser 2         2 : 4  (1 : 2)

Nach dem Aufwärtstrend des letzten Wochenendes traf man im Nachholespiel auf einen Konkurrenten, bei dem man sich einiges erhoffte. Da die Gastgeber arge Aufstellungsprobleme hatten, schien diese Hoffnung nicht abwegig zu sein. Der VFB versuchte auch spielerisch zu überzeugen, aber viele Pässe waren wieder einmal zu ungenau und im Abschluss traten auch wieder bekannte Probleme auf. So war es sicherlich gut, dass diesmal der VFB sehr früh in Führung ging. Bereits nach 4 Minuten senkte sich eine Flanke von Borchers über den Torhüter ins lange Eck. Der VFB spielbestimmend, aber ohne wirklich zu überzeugen. In der 15.Min dann Unsicherheiten in der Abwehr und schon stand es 1:1. Doch da man heute auf einen eher schlechten Gegner traf, reichte eine auch nur durchschnittliche Leistung um letztendlich den ersten Sieg nach 227 tagen einzufahren. Sebastian Winkler konnte nach einer halben stunde die erneute Führung erzielen und man konnte es sich sogar noch leisten 2 mehr als hundertprozentige Chancen auszulassen. Nach der Halbzeit erhöhte wiederum Borchers in der 55. auf 3:1 und Winkler in der 73. auf 4:1. Im Gegenzug konnte Schleife noch einmal verkürzen, aber an diesem Tag hatten sie wohl nicht die Mittel um den VFB wirklich zu schlagen. Mitteilenswert dann noch ein Angriff des VFB: die Abseitsfalle des Gegners ausgehebelt und man lief mit 4 Spielern und dem Ball frei auf den Torwart zu. Da der Endstand von 2:4 bereits erreicht war, können sich die meisten Leute wohl denken was passierte. Letztendlich ein Sieg der dem VFB gut tut, aber um den gleichen Gegner (diesmal sicherlich stärker) noch einmal zu schlagen sollte man sich noch deutlich steigern.

Aufstellung: Marcel Peschel, Nico Trester, Mario Radestock, Uwe Hirschfeld (57. Frank Hirschfeld), Sven Meininger, Markus Bischoff, Christian Köhler (57. Eddy Kiefel), Sebastian Winkler(85. Philipp Fichtner), Mark Schultze-Günther, Kevin Trause, Rene Borchers

VFB Weißwasser 2.   -   SV 90 Jänkendorf        0 : 2  (0 : 1)

Gegen den Tabellennachbarn reichte auch eine kleine Leistungssteigerung gegenüber der Vorwoche nicht aus um zu punkten. Diese Steigerung kam aber vor allem deshalb zustande, weil der Gegner auch nur eine mittelmäßige Leistung zeigte und somit nur ein eher schlechtes Kreisligaspiel mit nur wenigen Chancen zu sehen war. Beim VFB scheint es derzeit in allen Mannschaftsteilen am nötigen Vermögen und manchmal wohl auch Willen zu fehlen. Dazu kommt dann noch, dass man in vielen Situationen einfach auch noch Pech hat. So erzielte ausgerechnet ein VFB-Spieler die Führung für die Gäste. Routinier Mario Radestock bekam nach einer scharfen Ecke den Ball auf die Brust und beförderte ihn damit ins eigene Tor. Ebenso unglücklich waren vielleicht auch die Freistossentscheidungen in Strafraumnähe. Während unser Freistoss um wenige Zentimeter außerhalb war (1.Hz), hatten die Gäste etwas mehr Glück. Das Foul (2.HZ) wirklich nur um Haaresbreite (wenn überhaupt) im Strafraum und Jänkendorf bekommt Elfmeter und verwandelt zum 0:2. Auch Wiederkehrer Walter Vetter erwischte keinen guten Tag, er mußte bereits nach einer Stunde mit Gelb-Rot den Platz verlassen. Dem VFB selbst in Unterzahl war dann anzusehen dass man endlich wieder auch mal ein Tor erzielen möchte, aber derzeit scheint das wohl nicht möglich zu sein. Letztendlich geht der Sieg für Jänkendorf in Ordnung und wir alle hoffen, dass in den nächsten Wochen eine deutlichere Steigerung und somit vielleicht auch wieder mal ein "Leckerbissen" zu sehen ist.

Aufstellung: Marcel Peschel, Walter Vetter, Mario Radestock, Frank Hirschfeld, Christian Köhler, Markus Bischoff, Nico Trester, Sebastian Winkler, Kevin Trause (58. Robert Haberland), Chris Neumann (58. Manuel Richter), Rene Borchers (75. Eddy Kiefel)

SG Mücka  -  VfB Weißwasser 2.     7 : 0  (4 : 0)

Tore: (5., 15., 37., 42., 50., 72., 77.)

Aufstellung: Marcel Peschel, Sven Meininger, Mario Radestock, Robert Haberland, Christian Köhler, Markus Bischoff, Manuel Richter (60. David Sprejz), Andreas Kiefel, Kevin Trause, Rene Borchers, Philipp Fichtner

VFB Weißwasser 2.  -  SV See 90  2.      0 : 3   ( 0 : 2 )

Von Beginn an war zu erkennen, dass der VFB doch mehr Probleme mit dem sehr rutschigen Untergrund hatte als die Gäste. See war in der ersten Halbzeit etwas stand- und somit auch ballsicherer als die Gastgeber. Trotzdem hatte Weißwasser die erste richtig große Chance, als Kevin Trause in der 4.Minute frei vor dem gegnerischen Tor auftauchte. Sein Schuss landete aber in den Beinen des Torhüters. Wie gesagt übernahm See die Spielgestaltung, wenn man bei diesen Platzverhältnissen überhaupt davon sprechen kann. So kamen sie zu zwei recht guten Tormöglichkeiten, die aber durch den sehr gut haltenden Torhüter Peschel geklärt werden konnten. Diese Möglichkeiten und auch die meisten anderen entstanden aber meist aus abgefälschten Bällen und Ausrutschern. In der 28.Minute dann Aufregung auf dem Glückaufgelände. "Eddy" Kiefel setzte sich in der Mitte durch und war frei auf dem Weg zum Tor. Kurz vor dem Strafraum wurde er durch den letzten Spieler von hinten zu Fall gebracht , der Schiri ließ einen Pfiff ertönen und zeigte Freistoss für den VFB an. Wenn man Freistoss pfeift, muss ein solches Foul zwingend eine Karte nach sich ziehen und diese sollte zumindest auf trockenem Boden eine sehr dunkle Färbung aufweisen. Der folgende Freistoss brachte leider nichts und so verpasste der VFB die Möglichkeit bis zu diesem Zeitpunkt für eine kleine Überraschung zu sorgen. Die Gäste danach wieder überlegener und vor dem Tor dann auch erfolgreicher. Das 0:1 in der 32. und mit dem Pausenpfiff das 0:2. Die direkten Torschüsse konnte Peschel noch abwehren, aber im Nachsetzen zeigte sich See deutlich energischer und somit auch erfolgreicher. In der zweiten Halbzeit verwaltete See seine Führung und baute diese dann in der 72.Minute noch zum 0:3 aus. Der VFB gab sich nie auf und kämpferisch kann man keine Vorwürfe machen. Vielleicht weil See auch etwas Tempo rausnahm wurde Weißwasser in den letzten 20 Minuten etwas ballsicherer und teilweise kamen noch ein paar schöne Spielzüge zustande. Vor allem die frischen Wechsler brachten noch einmal etwas Unruhe in die Hintermannschaft der Gäste und man kam somit noch zu zwei kleineren Chancen, die aber nicht von Erfolg gekrönt waren. Letztendlich ein verdienter Sieg der Gäste, wenn dieses Spiel aufgrund der ersten halben Stunde auch einen ganz anderen Verlauf hätte nehmen können.

Aufstellung: Marcel Peschel, Sven Meininger, Mario Radestock, Martin Lorenz (70. David Sprejz), Torsten Marks, Mark Schultze-Günther, Conrad Bleyel, Markus Bischoff, Andreas Kiefel (46. Robert Haberland), Rene Borchers, Kevin Trause (46. Philipp Fichtner)

SV Trebendorf  -  VFB Weißwasser 2.      3 : 0   (0 : 0)

Dass man ein Spiel gegen einen starken Gegner auch recht ordentlich über die Bühne bringen kann, zeigte der VFB an diesem Wochenende. Die ganze Mannschaft überzeugte in ihrer Geschlossenheit und Kampfeswillen. Man versuchte hauptsächlich zunächst einmal die Defensive zu stabilisieren, was auch fast über das ganze Spiel gelang. Auch der ungewohnte Kunstrasen schien dem VFB keine großen Probleme zu bereiten. Die Räume wurden ab der Mittellinie eng gemacht und damit schienen die Gastgeber doch einige Probleme zu haben. Sie waren zwar spielbestimmend und erspielten sich auch ein paar Chancen, aber scheiterten an Arndt Lehmann oder auch an sich selber. So ging es torlos in die Halbzeit, was nicht einmal unverdient war. Leider zeigte sich gleich nach der Pause wieder einmal eine große Schwäche des VFB, nach einer Ecke konnte Trebendorf recht unbedrängt den ersten Treffer landen. Die Gastgeber nun etwas erleichterter waren weiter spielbestimmend, aber der VFB zog seine Linie aus der ersten Hälfte weiter konsequent durch. So musste für den zweiten Treffer wieder eine Standarsituation herhalten. Ein Freistoss aus 20m ging in der 59.Minute durch die Mauer oder wurde durch sie abgefälscht und landete zum 2:0 im Tor. Der VFB verlor nun kurzzeitig den Faden und kassierte auch noch das 3:0 kurze Zeit später. Man wollte sich aber nicht so wie vergangene Woche präsentieren und fand dann auch zum Spiel der ersten Halbzeit zurück. So konnte man den Spielstand halten und alle Beteiligten und Zuschauer waren mit der Leistung zufrieden. Einen bitteren Beigeschmack hatte das Spiel dann noch. Nach einem Foulspiel von Winkler zückte der Schiri dann für alle überraschend den roten Karton, was einhellig völlig überzogen war.

Aufstellung: Arndt Lehmann, Sven Meininger, Mario Radestock, Torsten Marks, Rene Richter, Conrad Bleyel (42. Philipp Fichtner), Christian Köhler, Sebastian Winkler, Eric Habermann, Paul Schimek, Christopher Robel