D2-Junioren

Gelb-Weiß Görlitz - VfB Weißwasser II 18:0 (8:0)

Die ersatzgeschwächten Weißwasseraner hatten am Samstag im letzten Saison-Punktspiel beim Favoriten auf der Görlitzer Eiswiese keine Chance. Dennoch wehrte sich das Team achtbar und konnte vor allem im kämpferischen Bereich den Neißestädtern über weite Strecken die Stirn bieten. Gelb-Weiß bestach in der Partie durch präzises Passspiel und durch energische Kopfballszenen. Bereits zur Halbzeit waren die Messen gesungen. Auch nach dem Wechsel konnten die Gastgeber ihre Chancen weitgehend nutzen, wenngleich die Abwehr um Kapitän-Torwart Laurin Natschke alles tat, das Ergebnis in (noch) erträglichen Grenzen zu halten.   Jola


VfB Weißwasser II mit: Laurin Natschke, Florian Exner, Nico Schelzke, Niko Fohl, Sophie Bader, Nils Wiesner, Jason Sinkiewicz, Markus Köbnik, Melena Steinhagen.

SpG Kunnersdorf - VfB Weißwasser II    6:8 (5:2)

Den Weißwasseranern gelang am 5. Mai der zweite Sieg in der Saison - und das passierte nach dem Sieg in Zodel zwei Wochen zuvor erneut auf fremdem Platz. Diesmal bejubelten die Kicker einen unerwarteten 8:6 (2:5)-Auswärtserfolg in Kunnersdorf. ,,Der Platz war noch schlechter als der in Zodel'', meinte Keeper Laurin Natschke trocken. Der Zustand des Kunnersdorfer Ackers hielt ihn allerdings nicht davon ab, abermals eine tolle Leistung im VfB-Gehäuse abzurufen. Dabei schien nach Ablauf der ersten Halbzeit alles für die Hausherren zu sprechen, denn just zu diesem Zeitpunkt führten sie klar mit 5:2-Toren. Schon nach knapp einer Minute war Kunnersdorf in Front gegangen. Aber Justin Thenent - laufstark wie immer - konnte zwei Minuten später ausgleichen. Kunnersdorf zog erneut die Zügel an, führte 3:1 (5., 11.). Zum Glück stand dann der agile Markus Köbnik goldrichtig, um das 2:3-Anschlusstor zu machen (23.). Aber der Widerpart blieb gelassen und legte wiederum doppelt nach (25., 28.). Mit 5:2 für die Platzbesitzer ging es in die Pause. Was dann folgte, hätten selbst die kühnsten Weißwasseraner Optimisten nicht zu träumen gewagt: Nico Schelzke knallte eine Minute nach Wiederbeginn das 3:5 in die Maschen, Justin Thenent das 4:5 in der 38. Minute. Als Jason Sinkiewicz seine ausgezeichnete Regieleistung mit dem 5:5-Ausgleich krönte (45.), schien den Kunnersdorfern die Dorffestlaune erstmals verdorben zu sein. Jedenfalls verstummten vorerst die Jubelgesänge der Hausherren durch den Lautsprecher. Sie klangen zwar nochmals auf, als das 6:5 der Gastgeber fiel (45.). Aber der Wind drehte sich nochmals zugunsten des VfB, konkret durch Nico Schelzke. Denn er war es, der mit drei Treffern in Folge (52., 54. 59.-Neunmeter) die Entscheidung zugunsten der Gäste erzwang. Der Rest war Jubel im VfB-Lager, den Trainer Peter Placsintar richtig einzuordnen wusste: ,,Nach dem vorherigen 0:9 gegen Blau-Weiß Deutsch-Ossig hat die Mannschaft Moral bewiesen. Glückwunsch an das Team!''

VfB Weißwasser II mit: Laurin Natschke, Marvin Hänel, Nico Schelzke, Sophie Bader, Florian Exner, Nico Fohl, Ted Pohl, Markus Köbnik, Justin Thenent, Jason Sinkiewicz, Justus Haag.

SpG Zodel - VfB Weißwasser II   4:7 (4:2)

In einen Freudentaumel verfielen am Samstagvormittag die Weißwasseraner. Nach einem harten Stück Arbeit hatten sie sich den 7:4 (4:2)-Auswärtserfolg redlich verdient. Es war der erste Punkterfolg der Mannschaft in der laufenden Saison überhaupt. Auf dem schwer bespielbaren Zodeler Platz sah es jedoch zu Beginn für das VfB-II-Team nicht gut aus. Zudem musste die Mannschaft ohne Reservespieler antreten, was von vornherein als ein Handicap erschien. Aber die Jungen um Kapitän Leon Schönwälder gingen engagiert zur Sache. Trotzdem schienen nach 16 Minuten abermals die Messen gesungen zu sein, denn zu diesem Zeitpunkt führten die Zodeler scheinbar ungefährdet mit 4:0. ,,Das war es dann wohl wieder...'' meinte Ted Pohl, aber er und seine Kameraden ließen sich in der Folgezeit nicht gehen. Im Gegenteil. Leon Schönwälders Tor (22.) ließ bereits leise Hoffnungen keimen, die vom agilen Jason Sinkewitz (26.) und seinem 2:4-Anschluss noch verstärkt wurden. In dieser Phase hatte Weißwasser durchaus die Möglichkeit, den Gegner noch mehr zu irritieren. Aber bis zum Pausenpfiff fielen keine weiteren Treffer mehr. Dass die Zodeler nach Wiederanpfiff deutlich in die Knie gezwungen werden könnten, war bis zur 36. Minute nicht erkennbar. Nur mit Mühe konnten sich die VfB-Kicker im Spiel halten, leisteten sich auch zum Teil grobe Abwehrschnitzer. Aber die wurden zum Glück der Gäste nicht bestraft. Erneut war Leon Schönfelder in der 36. Minute an der richtigen Stelle, um den 3:4-Anschlusstreffer zu besorgen. Justin Thenent hatte zwei Minuten später seinen großen Auftritt, als er entschlossen abzog und den umjubelten 4:4-Ausgleich markierte. Jetzt hatte das VfB-Spiel insgesamt den nötigen Schneid bekommen. Angetrieben vom umsichtig Regie führenden Nico Schelzke häuften sich die Gästechancen. Diese Bemühungen führten letztendlich zur Weißwasseraner Führung, die Jason Sinkewitz im großen Stil gelang. Der VfB blieb torhungrig und brachte Leon Schönwälder in die komfortable Situation, seinen dritten Tagestreffer (48.) einzunetzen. Zodels Bemühungen, das Gesicht zu wahren, verpufften. Nicht zuletzt deshalb, weil Rechtsverteidiger Nico Fohl abräumte, was abzuräumen war. Kam doch ein Gastgeberstürmer durch, dann war Keeper Laurin Natschke zur Stelle, der sich nach dem Wechsel enorm steigerte. Den Schlusspunkt unter diese unterhaltsame Partie setzte Justin Thenent, der wie alle seine Teamkollegen am Samstag über sich hinauswuchs. Das gilt ebenso für Abwehrspieler Florian Exner und für Ted Pohl, die sich bis zum Schlusspfiff in ihre Aufgaben hineinknieten. Trainer Peter Placsintar äußerte sich nach dem Abpfiff ebenfalls sehr zufrieden über die Leistung des Teams: ,,Es hat nie aufgegeben, selbst nach dem 0:4 ließ sich keiner hängen. Dafür gebührt den Jungs ein dickes Lob!''

VfB Weißwasser II: Laurin Natschke, Nico Fohl, Nico Schelzke, Florian Exner, Ted Pohl, Jason Sinkewitz, Justin Thenent, Leon Schönwälder (C).

VfB Weißwasser II - FC Stahl Rietschen 0:5 (0:2).

Die Gastgeber hielten sich trotz erheblicher Umformierungen - mehrere Stammspieler standen diesmal nicht zur Verfügung - lange Zeit gut mit. Aus der tapfer kämpfenden Formation ragten noch Nico Fohl und Nico Schelzke heraus. Dennoch gelang gegen die abgeklärt agierenden Rietschener kein zählbarer Erfolg. Die Gäste hätten noch höher gewinnen können. Auf die gezeigte VfB-Leistung kann nun aufgebaut werden, so Trainer Peter Placsintar. Grundlagen müssen im Trainingsprozess der kommenden Wochen gelegt werden.

Zwei Tore von Nico Schelzke reichten am Ende den Weißwasseranern nicht, um in der Neißemetropole wenigstens zu einem Teilerfolg zu kommen. Der VfB scheiterte abermals an taktischen Disziplinlosigkeiten sowie an der Nutzung vorhandener Möglichkeiten. Die Führung der Görlitzer zur Halbzeit, der Treffer fiel bereits in der 6. Minute, konnte dann in der 35. Minute egalisiert werden. Die Freude darüber währte nicht lange. Bis zur 50. Minute war Germania auf 4:1 enteilt. Beim VfB war erneut Laurin Natzschke im Tor der beste Akteur.   jola