3.Männer

VfB Weißwasser 3.  - SV Skerbersdorf48         4:1 (3:1)

Das Saisonfinale versprach spannend zu werden, denn beide Mannschaften wollten einen Sieg einfahren. Es war auch über weite Strecken ein sehr ausgeglichenes Spiel, aber im offensiven Bereich hatte der VfB doch Vorteile zu verzeichnen. Anders sah es im Abwehrverhalten aus, denn bereits in der 3.Minute konnten die Gäste die Führung erzielen. Soweit ich mich erinnern kann trug der Skerbersdorfer Spieler auch ein Trikot von Skerbersdorf, aber wie frei er nach einer Ecke zum Kopfball kam, hat man bisher wohl nur selten gesehen. Nach diesem kleinen Rückschlag fing sich der VFB aber wieder sehr schnell und zog dann sein berühmtes Offensivspiel auf. Dies führte in der 5.Minute zu einem Elfmeter für den VfB, wo wir bei dem nächsten Problem dieser Mannschaft wären. Zum wiederholten Male (ich wiederhole: zum wiederholten Male) konnte solch ein Chance nicht genutzt werden. Christian Köhler versuchte diesmal sein Können, der Schuß auch recht platziert, aber viel zu schwach und der Torhüter in der richtigen Ecke. Positiv ist, egal was gerade passiert ist, der VfB immer bemüht weiter nach vorn zu spielen. So ergaben sich immer wieder Chancen, die dann auch irgendwann genutzt wurden. Rene Borchers konnte zunächst in der 12.Minute ausgleichen und Stephan Simon-Kozik in der 15. die Führung für den VfB erzielen. Stephan wurde in dieser Situation wunderbar von C. Köhler im Strafraum angespielt und vollendete unter Bedrängnis gegen 2 Mann sicher zum 2:1. In der 26. zog Winkler mit Tempo in den Strafraum und konnte nur noch unfair aufgehalten werden. Überall fragende Gesichter, wer würde denn diesmal den Ball vom Elfmeterpunkt entfernen? Conrad Bleyel schnappte sich selbstbewußt den Ball und verwandelte dann souverän zum 3:1. Die Gäste kamen dann wieder etwas besser ins Spiel und der VfB mußte einige brenzlige Situationen überstehen. Diese entstanden hauptsächlich bei hohen Bällen aus Standarsituationen, denn das Abwehrverhalten war wie schon am Anfang beschrieben manchmal katastrophal. Immer wieder stand nicht nur ein einzelner Skerbersdorfer im Strafraum völlig frei, aber die Gäste konnten daraus kein Kapital schlagen. Nach der Pause dann ein recht ausgeglichenes Spiel, das hauptsächlich im Mittelfeld stattfand. Vereinzelte gute Chancen wurden ausgelassen, aber Sebastian Köhler konnte dann in der 76.Minute mit dem 4:1 noch den Schlußpunkt unter dieses Spiel setzen. Nach dem Abfiff dann nur noch Jubeln und Feiern, denn damit stand die 3.Männer als Meister der 1.Kreisklasse Nord-Nord-Ost fest. Für diese Saison und das Erreichte Danke und Herzlichen Glückwunsch!

Aufstellung: Karsten Hildebrandt, Eric Neumann (49. Sven Meininger), Mario Radestock, Frank Hirschfeld, Torsten Marks, Conrad Bleyel (55. Mark Günther), Christian Köhler, Sebastian Köhler (77. Nico Trester), Sebastian Winkler, Rene Borchers, Stephan Simon-Kozik

Gelb: Sebastian Köhler, Chris Neumann   ? (wie das denn, hat doch nicht gespielt)

VfB Weißwasser 3.  -  Stahl Rietschen 2.  5:0 (2:0)

Mit dem FC Stahl Rietschen trat ein sehr energisch und manchmal auch recht aggressiv spielender Gegner an und versuchte  dem VfB den Weg zur Meisterschaft zu versperren. Auch Petrus legte sich das ganze Spiel mächtig ins Zeug, konnte aber auch nicht einen letztendlich doch souveränen Sieg des VfB verhindern. Die Gäste hatten im ganzen Spiel vielleicht 5 Chancen, aber davon am Anfang auch zwei recht gute. Rietschen war nach einem Abwehrfehler in der 8.Min mit 2 Mann durch, vergab aber vor dem Tor kläglich. Der VfB war jederzeit tonangebend und konnte dann auch in der 14.Min die Führung erzielen. Simon-Kozik schickte Borchers auf die Reise, der legte dann (was nicht viele erwartet hatten) vor dem Tor noch einmal quer auf den nachgerückten Passgeber, der dann sicher zur Führung einschob. In den nächsten 20 Minuten immer wieder Chancen für den VfB, die aber leichtfertig vergeben wurden oder durchs Torgebälk aufgehalten wurden. In der 34.Min spekulierte Simon-Kozik in der gegnerischen Abwehr und konnte sich so den Ball erkämpfen. Frei aufs Tor zulaufend verwandelte er ganz sicher zum 2:0. Im weiteren Verlauf wieder mehrer gute Chancen, aber es dauerte wieder ca. 20 Minuten bis zum nächsten Treffer. Borchers auf rechtsaußen versucht zu flanken, der Ball springt vom Gegner wieder vor die Füße von Borchers, erneuter Flankenversuch und der Ball senkt sich unhaltbar hinter dem Torhüter ins lange Eck. Rietschen gab sich noch nicht auf und versuchte weiterhin mitzuspielen, wenn auch manchmal mit sehr resolutem Abwehrverhalten. So konnten die Gäste in der 66.Min noch einen Lattentreffer verzeichnen, aber das war es dann aber auch schon mit den Bemühungen der Rietschener. In der 75.Min erkämpfte sich Nico Trester den Ball und spielte diesen wunderbar zurück in die Mitte, wo dann Borchers unbedrängt zum 4:0 vollenden konnte. Sportfreund Winkler konnte in der 81.Min dann noch einen weiteren Treffer beisteuern und in der Schlussphase weitere gute Chancen für den VfB, aber mit dem 5:0 waren alle recht zufrieden. Da Kreba gleichzeitig alle Punkte in Rothenburg ließ, sollte am kommenden Wochende eigentlich nichts mehr anbrennen und der Weg zur Meisterschale frei sein. Die Mannschaft sollte jedoch dem Wettergott noch ein paar Opfer darbringen, damit die Saison in einem würdigen Rahmen abgeschlossen werden kann.

Aufstellung: Karsten Hildebrandt, Sven Meininger, Mario Radestock, Frank Hirschfeld, Rene Richter, Conrad Bleyel, Christian Köhler, Sebastian Winkler, Domonic Weimann (55. Nico Trester), Rene Borchers (74. Philipp Fichtner), Stephan Simon-Kozik (83. Marcus Bischof)

Nach den in den letzten Wochen immer wieder bemängelten Spielen, lieferte die Dritte diesmal einfach nur eine sehr gute Leistung ab. Die gesamte Mannschaft spielte dizipliniert und nutzte auch ihre erarbeiteten Chancen. Es war aber auch von Trebendorf ein ordentliches Spiel, sie hatten aber nach vorn nicht diese Durchschlagskraft wie der VFB. Die Tore für den VFB erzielten Stephan Simon-Kozik in der 18. und 28.Minute, Mark Günther in der 39., sowie Rene Borchers in der 56. und 86.Minute. Den Ehrentreffer für Trebendorf erzielte Bischof in der 48.Minute. Der Sieg geht in dieser Höhe völlig in Ordnung und mit einer solchen Leistung in den letzten beiden Spielen, sollte der Griff nach den Sternen (Meister der Kreisklasse Nord) auch möglich sein. Abschließend leider noch etwas negatives, bei einem solchen Spielstand sollte man sich nicht kurz vor dem Schlusspfiff noch ein paar dumme Karten einhandeln.

Aufstellung: David Sprejz, Sven Meininger (46. Uwe Hirschfeld), Mario Radestock, Frank Hirschfeld (68.Manuel Richter), Rene Richter, Nico Trester (24. Dominic Weimann), Christian Köhler, Sebastian Winkler, Mark Günther, Rene Borchers, Stephan Simon-Kozik

Trebuser SV 1960 2.  -  VfB Weißwasser 3.   1:9 (1:4)

Laut Tabelle sollte dies ein eigentlich ein einfaches Spiel für den VfB werden und so geschah es dann auch. Die Gäste das ganze Spiel klar überlegen und letztendlich mit einem deutlichen Sieg. Trebus war in der ersten Halbzeit bemüht das Spiel so weit wie möglich offen zu halten und konnten auch noch einigermaßen mithalten. Diese Bemühungen ließen dann aber im Verlaufe des Spieles immer mehr nach und so konnte der VfB dann in Ruhe das Ergebnis in die Höhe schrauben. Den Torreigen eröffnete Radestock bereits in der 2.Minute mit einem schönen Hammer aus 20m und  in der 10. legte dann Winkler zum 2:0 nach. Der Anschlußtreffer in der 22. wurde nach einem Ballverlust im Mittelfeld mit einem schönen Schuß aus 20m mit Windunterstützung erzielt. In der 32. gab Weimann einen Ball nach innen, dieser springt an den Pfosten und dann vom hinterherspringenden Torwart ins eigene Tor. 3 Minuten später erhöht Borchers dann noch auf 4:1. Kurz nach der Halbzeit legte dann Weimann nach, nachdem der Torwart einen Ball völlig unterlaufen hatte. Gerade in dieser Halbzeit wurden zahlreiche, teilweise hundertprozentige Chancen ausgelassen. Man muss aber sagen, dass die Platzverhältnisse auch einiges zu diesem Manko des Spieles beitrugen. In der 60. Winkler zum 6:1 und in der 70. Fichtner zum 7:1. Christian Köhler wurde dann als Schütze zum 8:1 eingetragen, obwohl einige Zuschauer deutlich hörten, wie Uwe Hirschfeld noch mit einem Stollen den Ball ablenkte. Den letzten Treffer erzielte dann Borchers in der 87. zum 9:1.

Aufstellung: David Sprejz, Sven Meininger (46. Uwe Hirschfeld), Mario Radestock, Frank Hirschfeld, Rene Richter, Dominic Weimann (65. Andreas Kiefel), Christian Köhler, Nico Trester (73. Heiko Käsdorf), Sebastian Winkler, Rene Borchers, Philipp Fichtner

VFB Weißwasser 3.  - Rothenburger SV 2.  2:1 (1:0)

Die Gäste traten für ihren Tabellenplatz ertaunlich stark auf und hatten etwas mehr vom Spiel, ohne sich aber deutliche Chancen zu erarbeiten. Der VFB mit einem zu schwachen Mittelfeld und vielen Fehl- bzw. einfach nur schlechten Pässen. Die erste Chance des VFB konnte dann aber gleich genutzt werden. Ein direkt verwandelter Freistoss in der 23.Minute von Mark Günther bedeutete die Führung. Die nächste Tormöglichkeit gab es erst wieder in der 42., als Weimann eine recht gute Einschusschance hatte, aber doch deutlich vergab. Im Gegenzug ein überraschender Schuss von Rothenburg der an die Unterlatte ging  und dann auf die Torlinie sprang. Bevor jemand nachsetzen konnte hatte Tothüter Sprejz den Ball aber unter Kontrolle. In der 52.Minute dann ein abgefälschter Freistoss von Rothenburg, der zum Ausgleich ins Eck trudelte. Die Gäste schienen damit recht zufrieden zu sein und zogen sich zurück. So kam der VFB etwas besser ins Spiel, ohne aber zu überzeugen. Es dauerte bis zur 85.Minute, als beim wahrscheinlich besten Angriff des Spieles der VFB die erneute Führung erzielen konnte. Sebastian Köhler bediente von aussen mustergültig den in der Mitte stehenden Borchers, der recht sicher zum 2:1 einnetzte. In den Schlussminuten warf Rothenburg noch einmal alles nach vorn und brachte den VFB auch in recht brenzlige Situationen. Diese konnten irgendwie überstanden werden und somit recht glücklich 3 Punkte eingefahren werden.

Auftellung: David Sprejz, Sven Meininger, Mario Radestock, Nico Trester (46. Rene Richter), Torsten Marks, Sebastian Köhler, Christian Köhler, Dominic Weimann (65. Chris Neumann), Mark Günther, Rene Borchers, Andreas Kiefel (56. Philipp Fichtner)