3.Männer

Das Erste Spiel dieser Saison war das Entscheidungsspiel zwischen der 3.Mannschaft des VfB Weißwasser und dem SV Blau-Weiß Kromlau. Die 3. hatte sich in der Sommerpause personell verstärkt und geht mit einer jüngeren Mannschaft in diese Saison. Weißwasser übernahm gleich das Spielgeschehen in der 3. Minute. Rene Borchers tauchte erstmal vor dem Kromlauer Tor auf, sein Schuss landete aber am Außennetz. In der 5. Minute kam es zur ersten Standardsituation für den VfB. Einen Freistoß von Markus Bischof konnte Rene Bochers zum 1-0 verwandelt mit dem Hinterkopf lenkt er diesen Schuss ins Tor. Weißwasser in der Zeit mit mehr Spielanteilen erst Bochers , der den Torhüter von Kromlau schon ausgespielt hatte und dann das unmögliche schaffte diesen Ball noch übers Tor zusetzen, Conrad Bleyel mit einen Gewaltschuss der aber gehalten werden konnte in der 15. Minute wieder Rene Bochers über Rechts setzt sich durch und schiebt unten den Ball
zum 2-0 ein. In der 25. Minute der erste richtige Angriff von Kromlau. Sven Paulik nutzt eine Unachtsamkeit der Hintermannschaft, kann aber aus dieser Chance kein Tor erzielen. In der Folgezeit häufen sich die Chancen für Kromlau und Torhüter David Sprejz kann zeigen warum er die neue Nummer 1 ist. Kurz vor der Halbzeit gibt es eine schöne Kombination in der 43. Minute zwischen Sebastian Köhler und Stephan Simon-Kozik, die Simon zum 3-0 abschließt.

In Hälfte 2 dann ein anderes Bild. Kromlau scheint aufgewacht und spielt munter auf die Hintermannschaft mit mehr Arbeit als in der 1.Halbzeit. Zählbares springt für die Parkgemeinde aber an diesem Tag nicht raus. In der 65. Minute dann Rene Bochers mit seinem 3. Tor an diesem Tag was schlussendlich auch der Endspielstand war 4-0. David Sprejz im Tor hält seinen Kasten sauber und das in seinem 1.Spiel für den VfB.

Fazit: Es werden noch schwere Gegner kommen und darum sollte man dieses 4-0 auch nicht überbewerten.

VFB WSW 4. - VFB WSW 3.   2:3 (0:1)

Erst einmal Respekt an die Mannschaft der 4., die wieder einmal Spieler an die 2.Männer abstellte und somit nicht in Topbesetzung antrat. Der Sieg der Dritten ging völlig in Ordnung, da die gesamte Mannschaft diesmal eine geschlossene und sehr gute Leistung zeigte. Das Spiel der Dritten begann sehr schwungvoll und aufgrund des hohen Tempos wurden dadurch auch einige Chancen herausgespielt. Bereits in der 14. Minute nutzte Borchers eine dieser zum 0:1. Danach gab es noch einige durchaus hochkarätige Möglichkeiten, die aber wie oft nicht genutzt wurden. Dies war vielleicht der einzige Kritikpunkt an diesem Tag, denn mit einer höheren Führung hätte man im weiteren Verlauf viel befreiter aufspielen können. So ging es mit der knappen Führung in die Pause. Die zweite Hälfte begann wie die erste endete, d.h. die Dritte temporeich und mit Möglichkeiten zu weiteren Toren. Dann gab es in der 68. Minute einen Freistoss für die 4. in aussichtsreicher Position (ca. 20m), den Volker Tscherning dann auch im Tor unterbrachte und somit für den Ausgleich sorgte. Danach wurde es ein kleiner Schlagabtausch der recht spannend für alle gewesen sein dürfte. Bereits 2 Minuten nach dem Ausgleich erzielte Rene Borchers die erneute Führung. Jetzt wiederum erhöhte die Vierte das Tempo und aufgrund ihrer Erfahrung kamen auch sie zu Chancen. Einen dieser Angriffe versuchte Frank Hirschfeld in der 74. zu klären, brachte den Ball auch gut im Tor unter, leider ins eigene. Jetzt ging es hin und her und man konnte nicht sagen, wer als Sieger den Platz verlassen wird. In der 81.Minute dann ein Freistoss für die Dritte, den Torsten Marks überlegt an der Mauer vorbei im kurzen Eck unterbrachte. Die Vierte warf nun alles nach vorn und für die Dritte ergaben sich dadurch noch sehr gute Tormöglichkeiten, die aber ungenutzt blieben. So blieb es bis zum Ende beim knappen aber verdientem Sieg.

Lodenau - VFB Weißwasser 3.   1:0 (0:0)

Die Pokalträume für die Dritte sind bereits nach der 1.Hauptrunde vorbei. Die Mannschaft kam aus dem Trainingslager heraus und wurde durch die Vierte tatkräftig unterstützt. Es war ein sehr ansehnliches Spiel des VFB  und diese war auch die etwas bessere Mannschaft. In der ersten Hälfte kamen dabei aber zuwenig Chancen heraus und die wenigen wurden nicht genutzt. So ging es torlos in die Pause. In der zweiten Hälfte merkte man einigen Spielern dann doch etwas Müdigkeit an, denn Lodenau kam nun auch zu einigen recht deutlichen Torchancen. Diese wurden aber nicht genutzt, trotzdem ging Lodenau nach einem "Schuss" in Führung, da der VFB-Keeper sich für die falsche Abwehrvariante entschied und der Ball von seinem Fuß an ihm vorbei ins Tor sprang. David Sprejz als Keeper sollte sich dies nicht zu sehr zu Herzen nehmen, so etwas passiert jedem Torhüter irgendwann einmal. Der VFB spielt weiter nach vorn, aber die sich bietenden Chancen konnten nicht genutzt werden und die Latte war an diesem Tag auch undurchdringlich. So blieb es bis zum Schluß beim knappen, vermeidbaren Sieg für Lodenau. Man sollte nicht zu traurig sein, denn es war somit eine gute Testmöglichkeit für die neue Saison, auf die man sich jetzt voll konzentrieren kann.

VfB Weißwasser 3.  -  Blau Weiß Lodenau  1-1  (1:0)

Diese Frage muss man sich angesichts der 1.Halbzeit fragen. Weißwasser trat zum heutigen Spiel nur auf einer Position verändert an für Conrad Bleyel der arbeitsmäßig verhindert war nahm Mark Günther die Position der Zentrale ein. Nach wenigen Minuten die erste Chance für den VfB durch einen Drehschuss der genau auf der Torlinie durch den Torhüter von Lodenau gehalten werden konnte. 16. min Simon-Kozik über rechts, scharfe Hereingabe von ihm, der Torhüter kann nur prallen lassen direkt in die Mitte aber die Nachrückenden können diesen Ball nicht verwerten. 21. min macht es Simon-Kozik besser, nach einen schönen Pass von Mark Günther läuft er schneller als sein Gegenspieler und überlupft den Tormann 1-0 für Weißwasser. 23 min eine verletzungsbedingte Auswechselung, Dominic Weimann knallt nach einen Zweikampf unglücklich auf sein Handgelenk und muss raus. Eric Neumann nimmt seine Stelle ein. Kurze Zeit später gab Schiedsrichter Pfitzinger einen Elfmeter der von beiden Seiten als etwas unglückliche Entscheidung gewertet werden konnte. Rene Borchers gilt als sicherer Schütze, er nimmt sich den Ball und der gute Tormann aus Lodenau pariert diesen, der Nachschuss kann im Gehäuse nicht untergebracht werden. Die 1. Chance von Lodenau mit einen satten Distanzschuss, der am Tor knapp vorbei geht. Nach der Pause nimmt der Druck zu von Lodenau und die Abwehr um Kapitän Mario Radestock wird mehr und mehr geprüft. In der 65. min dann der Ausgleich zum 1-1, im Mittelfeld stimmt die Zuordnung nicht und das wird mit einem Distanzschuss von Enrico Draeger knallhart bestraft, der bist dahin fehlerlose David Sprejz kassiert eine Bogenlampe und diese landet in seinen Tor. Danach gibt es viele Nicklichkeiten gegen Simon-Kozik, der durch seine Schnelligkeit meist nur durch ein Foul zu stoppen ist. Zählbares springt für beide Teams an diesen Tage nicht mehr raus. In der Nachspielzeit kassiert der Spieler Henry Weise noch eine Gelb-Rote Karte und dann ist das Spiel aus.

Fazit: Beide Mannschaften spielten auf Augenhöhe und darum ist dieses 1-1 gerechtfertigt.

Karten VfB : Manuel Richter, Rene Borchers, Chris Neumann

Karten Lodenau: Jan Böhm, Kay Zimmermann und Gelb Rot Henry Weise            (os)

VFB Weißwasser 3. - G/W Uhsmannsdorf  7:2 (2:0)

Bei hochsommerlichen Temperaturen hatte der VFB zunächst große Probleme ins Spiel hineinzukommen. Der Gast, mit nur 11 Spielern angereist, spielte kampfstärker und war immer einen Schritt eher am Ball. So ergaben sich auch 2 gute Chancen für Uhsmannsdorf, eine klärte Radestock auf der Linie. Es dauerte bis zur 27.Minute, bis sich der VFB gefährlich vor dem gegnerischen Tor zeigte. Simon-Kozik setzte sich über rechts durch und spielte lehrbuchmäßig den mitlaufenden Weimann an. Dieser versuchte direkt mit links zu vollstrecken, was leider nicht gelang. 5 Minuten später machte es Simon-Kozik besser, er schoss von halbrechts das 1:0. Der VFB schien nun das Spiel in den Griff zu bekommen und in der 44. Minute erzielte Weimann nach schönem Pass von Mark Günther das 2:0. Mit dieser Führung und der Spielweise der letzten Minuten ging man recht optimistisch in die Pause. Die zweite Hälfte war nur wenige Sekunden alt, die VFB-Abwehr verliert den Ball im eigenen Strafraum und plötzlich steht es nur noch 2:1. Die nächsten 10 Minuten waren wieder ein Spiegelbild der ersten Minuten der 1.Hälfte. Der VFB recht zerfahren und man konnte noch nicht sagen,  wie sich das Spiel weiterentwickeln würde. Nun kam aber die Zeit des Stephan Simon-Kozik. Uhsmannsdorf rückte aufgrund des Spielstandes sehr weit auf und so ergaben sich weite Räume vor dem gegnerischen Tor. Das 3:1 und das 5:1 (55. und 70.) durch Nico Trester waren fast identisch, d.h. ein langer Pass in die gegnerische Hälfte und Stephan hinterher. Die meisten Spieler hätten sich vergeblich um diese Bälle bemüht, nicht so Stephan. Er holte diese Bälle und spielte danach mustergültig die eigenen Mitspieler an. Dazwischen erzielte Conrad Bleyel noch mit einem straffen Schuß aus 20m in der 62. das 4:1. Der Gegner, nicht in Bestbesetzung und ohne Wechsler, ergab sich nun und wollte das Spiel nur noch über die Zeit bringen. Sie kamen aber selber noch zum Torerfolg, als nach einer Flanke von außen der Ball an die Hand von Radestock springt und der Referee auf Elfmeter entscheidet. Dieser wurde verwandelt und so stand es in der 76. Minute 5:2. In der 82.Minute dann eine schöne Einzelleistung von Bleyel, der sich energisch durch die Mitte durchsetzte und das 6:2 erzielte. Der VFB in Siegesgewissheit vielleicht etwas nachlässig, und der Gegner kommt noch einmal zu einer 100prozentigen Torchance, welche Radestock aber durch einen Schuß an den eigenen Pfosten noch klären kann. In der 87. dann das 7:2 durch den Spieler der heute wohl den großen Unterschied ausmachte: Stephan Simon-Kozik.

Aufstellung: David Sprejz, Sven Meininger, Mario Radestock, Marcus Bischof, Torsten Marks, Sebastian Köhler, Conrad Bleyel, Frank Hirschfeld, Mark Günther, Dominic Weimann, Stephan Simon-Kozik

eingewechselt: Nico Trester, Philipp Fichtner, Rene Schkade