1.Männer


VfB  Weißwasser 1909            0    ( 0 )           
SV Königshain                           3    ( 1 )

Auch im zweiten Aufeinandertreffen gelang es dem VfB Weißwasser 1909 nicht den SV Königshain zu bezwingen. Dabei waren die Gäste nicht unbedingt die bessere Mannschaft. Sie hatten insgesamt gesehen, sogar die geringere Anzahl an Tormöglichkeiten.
Doch gleich ihre erste Gelegenheit nutzten die Gäste aus, um mit 1:0 in Führung zu gehen. Carsten Höer flankte in der 11.Minute von der Mittellinie diagonal auf Robert Scheffler. Torwart Steven Knobel entschied sich wieder zurückzulaufen und kassierte den Heber als Treffer.
Davor und danach boten sich den Gastgebern mehrere Chancen, den Führungstreffer bzw. den Ausgleich zu schaffen. Doch der Ball verfehlte jeweils knapp den Kasten. In der 4.Minute verpasste Stefan Beil einen hohen Ball in den Strafraum. Tomasz Skrzypczak stolperte nach einer präzisen Hereingabe von Stefan Beil in der 6. Minute über seine Beine. In der 10.Minute zielte gleicher Spieler aus aussichtsreicher Position knapp neben das Tor.
Silvio Pätzold lief in Minute 32 durch die Königshainer Abwehr und erhielt von Stefan Beil den Ball, setzte den Schuss aber rechts neben das Gehäuse. Nur zwei Minuten später passierte Robert Balko dasselbe.
In der 35.Minute gewann Marcus Schünemann das Zweikampfduell gegen Carsten Höer und legte Stefan Beil auf – der Schuss traf ins Toraus. Dann setzte sich Stefan Beil auf der linken Grundlinie durch und hob den Ball über Torwart Christian Frenzel. Der rettete im Streckflug zur Ecke.
Nach den vielen Gelegenheiten ließ dann zur Pause hin der Glaube an einen Treffer nach.
Auf den immer wieder lauernden SV mussten die Weißwasseraner höllisch aufpassen, an der Mittellinie wartete stetig Robert Scheffler auf die weiten Pässe seiner Mannschaftskameraden. In seinen Duellen bettelte der Stürmer  um die Gelbe Karte, doch Schiedsrichter Dr. Thieme kam mit Engelsgeduld diesem Wunsch nicht nach, was noch böse Folgen hatte.
So schien das 0:1 zur Halbzeit noch nicht die Entscheidung zu sein, obwohl die Gastgeber in der Wahl ihrer Mittel heute sehr beschränkt waren.

Auch  die 2.Hälfte blieb für den VfB torlos. Grund dafür sind sehr viele Ballverluste, besonders in den Kopfballzweikämpfen und dass nur eine Standardsituation in der gesamten PartieTorgefahr ausstrahlte. Das war die in der 52.Minute. Rafal Zych trat einen Freistoß in den Strafraum, in den Martin Schleußing per Kopf hinein hechtete und dessen Ball von der Latte aufgehalten wurde. Im Gegenzug brannte es lichterloh im Weißwasseraner Strafraum, wie auch in der 55.Minute, als Steven Knobel in höchster Not den Schuss von Carsten Höer parierte. Die Angriffe wechselten sich ab und die Partie blieb weiter offen.
Nach einem Zweikampfgewinn von Steffen Kästner passte dieser in der 70.Minute auf Stefan Beil, der von der Strafraumgrenze über das Gehäuse semmelte. Wie man es besser macht, zeigte in der Gegenbewegung der SV. Mit einem genauen, langen Ball konterte Robert Scheffler und traf unbedrängt mit viel Zeit unter die Querlatte zum 0:2. Noch in die Verarbeitung des Rückstandes erwischten die Gäste den VfB ein drittes Mal eiskalt. Mit einem Hattrick stellte selbiger Spieler erneut in einem Konter das 0:3 her. Bei beiden Treffern war Keeper Knobel chancenlos.
Die Turnerheimkicker versuchten nun noch ihrerseits Resultatskosmetik zu betreiben. Doch es blieb bei der „alten“ Methode: In der 74.Minute rettete die Querlatte gleich doppelt für die Gäste, zuerst bei Oliver Kraatz, danach bei Silvio Pätzold.
Trotz des eindeutigen Vorsprunges von 3:0 für die Königshainer musste Robert Scheffler übermotiviert und völlig unkontrolliert in der 80.Minute gegen Steven Knobel mit gestrecktem Bein durchziehen. Keeper Knobel wurde mit Verdacht des Sprunggelenkbruches und Bänderrissen ins Krankenhaus gebracht. An dieser Stelle war Fußball zur Nebensache geworden und menschliche Stärke gefragt. Sowohl der Übeltäter als auch der Schiedsrichter ließen diese vermissen - Gelbe Karte für Robert Scheffler.
Die Niederlage bringt den Weißwasseraner Fußball weiter in die Krise und guter Rat ist teuer. Am kommenden Wochenende geht es zum Tabellenzweiten nach Löbau, das Wichtigste aber: Steven Knobel wünschen wir eine baldige, gesunde Rückkehr auf den Fußballplatz.

Torfolge:   0:1 Robert Scheffler (11.), 0:2 Robert Scheffler (70.), 0:3 Robert Scheffler (72.)

Aufstellung VfB Weißwasser 1909: Steven Knobel (85.Pavel Savcenko) –  Oliver Kraatz, Steffen Kästner, Robert Balko, Martin Schleußing (65.Tino Krüger), Silvio Pätzold, Tomasz Skrzypczak, Rafal Zych, Robert Bens (82.Chris Neumann), Robert Balko, Marcus Schünemann, Stefan Beil
Gelbe Karte:    49.Oliver Kraatz, 58.Tomasz Skrzypczak, 64.Rafal Zych

Aufstellung SV Königshain: Christian Frenzel – Jens Stübner, Thoma Meyer, Armin Ritter, Carsten Höer (61.Robert Radisch), Ricardo Pusch, Steffen Kasper, David Eckner, Robert Scheffler (86.Stefan Zabel), Ron Faude (61.Matthias Scholze), Andreas Mikonya
Gelbe Karte:    58.Andreas Mikonya, 85.Robert Scheffler

Schiedsrichter:  Dr. Mario Thieme (Budissa Bautzen)
Linienrichter:      Ringo Schmidt (Budissa Bautzen) und Hagen Vorwerk (SV Großpostwitz – Kirschau)

Zuschauer:         119

B.Loos
25.PST Kreisoberliga, Görlitz am SA, 05.05.2012

NFV Gelb – Weiß Görlitz 2.        5    ( 4 )
VfB Weißwasser 1909               1    ( 0 )

Erneut können die Kicker vom Turnerheim auf fremdem Platz nicht punkten. Ihre Auswärtsbilanz wird hiermit wieder bestätigt.
Der Beginn der Partie glich der in Olbersdorf. Mit einem zeitigen Treffer in der 5.Minute nach Abspielfehler des VfB gingen die Gelb – Weißen durch Tommy Junge in Führung. Gleich nach Wiederanstoß hatten die Gäste über Silvio Pätzold die Ausgleichsmöglichkeit. Sein Schuss knallte an die Latte. Doch die Gastgeber legten gleich nochmal nach. Wieder sah in der 11.Minute die Weißwasseraner Abwehr ganz schlecht aus, als Jonathan Schneider zum Stand von 2:0 einnetzte. Bei beiden Treffern hatte Keeper Steven Knobel nicht den Hauch einer Chance.
Erst in der 17.Minute kamen die Weiß – Schwarzen zur ihrer ersten abgeschlossenen Torgelegenheit. Mit einer hohen Hereingabe von Robert Balko in den Strafraum köpfte Tomasz Skrzypczak allerdings über das Gehäuse. Kurz zuvor schoss  Arkadiusz Nowak knapp über den Knobel – Kasten.
Die Görlitzer wirbelten unsere Mannschaft ganz schön durcheinander, traten ballsicherer und energischer auf. Die kombinierte Mann-/Raumdeckung bekam unseren Kickern gar nicht. Außerdem wurde das Konterspiel, was der NFV praktizierte, vernachlässigt. Auch die Laufwege innerhalb der Mannschaft schienen heute nicht klar, Folge davon war eine hohe Zahl von Fehlabspielen und Ballverlusten.
Die weiten Abschläge von Torwart Ron Linke sorgten im Angriffsdrittel stets für Gefahr, ansonsten eine Spezialität der Gäste. Und so nahm das Unglück seinen Lauf. Der Himmel weinte wie aus Kannen und die Gastgeber erhöhten in der 33.Minute erneut durch Jonathan Schneider auf 3:0. Die VfBler fanden gegen die flinken Görlitzer kein Mittel und hatten häufig im Zweikampf das Nachsehen.
Nach einem Foul in der 43.Minute im Strafraum erhielten die Gastgeber einen Elfmeter. Kapitän David Handschuh erhöhte mit flachem Schuss an den Innenpfosten und dann ins Netz zum Halbzeitstand von 4:0.

Statt erhobenen Hauptes und mit energischer Gegenwehr aus der Kabine zu kommen, hingen die Köpfe der Gäste und eine Spielumkehr erschien kaum möglich.
Doch mit Hilfe der Görlitzer kamen die Gäste in der 55.Minute zu ihrem ersten Tor. Nach prima Vorarbeit von Robert Balko und Stefan Beil von rechts, lenkte Florian Seifert beim Abwehrversuch den Ball ins eigene Netz. Nun schwebte so ein Hauch von Hoffnung und Aufbäumen über dem Freundschaftsstadion. Es folgte die stärkste Phase der Kicker vom Turnerheim in dieser Partie. Doch der Eindruck, das Spiel könnte über Stunden gehen und sie kriegten den Ball nicht ins Netz, blieb.
Und so erholten sich die Gastgeber recht schnell vom Gegentreffer und stürmten ihrerseits wieder. Clemens Russek prüfte Keeper Knobel mit einem halbhohen Schuss, den letzterer wegfausten konnte. In der 68.Minute erarbeitete sich Stefan Beil wieder eine Gelegenheit, gab auf den herbeieilenden Rafal Zych, doch der semmelte den Ball in die Wolken. In der 71.Minute wurde der Endstand besiegelt. Nach einem direkten Freistoß aus ca.22m an der Mauer vorbei, schaute Steven Knobel dem Ball von Thomas Witzmann staunend hinterher. Obwohl jenseits der 80.Minute die Kicker vom VfB nochmal Gas gaben, ging das 5:1 auch in dieser Höhe in Ordnung. Erwähnenswert ist noch der Spielerwechsel der Gelb-Weißen in der 86.Minute. Hinaus lief Peter Hasse, hinein kam der Spieler mit der Nr. 8, ohne auf dem Protokoll zu stehen.
Kurz vor Schluss ging ein Raunen durchs Stadionrund, als Thomas Witzmann von halb links abzog und der Ball sich soweit Richtung Tor drehte, dass dieser an den Außenpfosten klatschte.
Die Weißwasseraner wissen von ihrem schweren Schlussprogramm der diesjährigen Saison. Mannschaften, die in der Tabelle noch hinter ihnen stehen, sollten unbedingt bezwungen werden, egal auf welchem Platz. Diese Niederlage wiegt schwer. Am kommenden Samstag wartet zu Hause mit dem Tabellenfünften, dem SV Königshain, der nächste Hammer.

Torfolge:  1:0 Tommy Junge (5.), 2:0 Jonathan Schneider (11.), 3:0 Jonathan Schneider (33), David Handschuh (43. FE), 4:1 Florian Seifert (ET), 5:1 Thomas Witzmann (71.)

Aufstellung NFV Gelb – Weiß Görlitz 2.: Ron Linke – Arkadiusz Nowak, Denis Cudak, Peter Hasse (86. Nr.8 nicht auf Spielprotokoll), Tommy Junge, David Handschuh, Kevin Gottschalk, Florian Seifert, Clemens Russek (76.Clemens Simon), Thomas Witzmann, Jonathan Schneider (70.Thomas Horschke)
Gelbe Karte: keine

Aufstellung VfB Weißwasser 1909: Steven Knobel – Steffen Kästner (75.Toni Seeber),  Robert Balko, Rafal Zych, Oliver Kraatz,, Silvio Pätzold, Tino Krüger, Arian Leffs, Stefan Beil, Marcus Schünemann (46.Christopher Robel), Tomasz Skrzypczak
Gelbe Karte:      keine

Schiedsrichter:  Frank Domel (SV Blau – Weiß Kromlau)

Linienrichter:     Siegbert Klingauf (SV Klitten) und Joachim Rodig (SV Klitten)

Zuschauer:        56

B. Loos                         
24.PST Kreisoberliga, Weißwasser am SA, 28.04.2012

VfB  Weißwasser 1909            4    ( 3 )           
Ostritzer BC                                1    ( 0 )

Der Ostritzer BC, der nun das Ende einer englischen Woche feiern kann und der im Spielverlauf auch recht platt erschien, geht mit 3 Punkten daraus hervor. Der VfB trug diesmal nicht zum Punktgewinn bei.
Nach der ganz schwachen Leistung der VfBler am vergangenen Wochenende in Olbersdorf, hatten sich die Mannen um Kapitän Steven Knobel viel vorgenommen. Und gleich zu Spielbeginn legten die Gastgeber auch furios los, obwohl die Ostritzer stets auf Fehler warteten. Mit einem schnellen Angriff in der 3.Minute über Rafal Zych, der Stefan Kästner den finalen Pass vorlegte, fehlten letzterem wenige Zentimeter um den Ball vor Torwart Piotr Szymecki in den Kasten zu spitzeln. In der 5.Minute schoss Rafal Zych einen Freistoß direkt in die Arme des Torwartes. Den Gegenangriff klärte die Abwehr des VfB souverän. Robert Balko versuchte es in der 8.Minute aus der Ferne in zentraler Position. Sein Schuss ging über die Querlatte ins Aus. Dasselbe passierte nur eine Minute später Silvio Pätzold.
Im Gegenangriff bemerkten die Kicker vom Turnerheim die Gefährlichkeit ihres Kontrahenten. Der Pfosten rettete für Steven Knobel und den VfB. Danach schien der erste Angriffsschwung der Gastgeber verpufft und genau in diese Phase fiel deren erster Treffer. Unsere beiden Stürmer erzielten ihn in gemeinsamer Angriffsarbeit. Tomacs Skrzypczak legte, nachdem er an der Strafraumgrenze gegen seinen Abwehrspieler den Ball behauptete, auf den besser postierten Stefan Beil auf. Letzterer schoss aus kurzer Distanz zum viel umjubelten 1:0 ins lange Eck.
Doch sofort nach Wiederanpfiff setzte sich Sebastian Golebiewski durch die Weißwasseraner Abwehr durch und tauchte allein vor Steven Knobel  auf. Zum Glück der Gastgeber traf er den Ball nicht voll und der Keeper konnte halten. Danach drängten wieder die Platzbesitzer. Arian Leffs flankte einen hohen Ball in den Ostritzer Strafraum. Stefan Beil erwischte ihn trotz vollen Einsatzes nicht.
Nun folgte vielleicht auch für die Ostritzer eine spielmitbestimmende Szene. Ihr absoluter Torgarant Tino Rackel musste verletzungsbedingt in der 24.Minute ausgewechselt werden.
Dagegen wurde auf Seiten der Gastgeber Robert Bens immer stärker. Er setzte sich auf rechts mit seiner Schnelligkeit mehr und mehr durch und brachte gefährliche Flanken in den Strafraum. Und so verwundert es auch nicht, dass er selbst Torschütze wurde. In der 38.Minute erhöhte Robert Bens mit einem flachen Schuss, der für den Torwart unglücklich aufsetzte, zum 2:0. Danach lief es für die Gastgeber wie am Schnürchen und so kam auch Vorbildkämpfer Tomacs Skrzypczak zu seinem Torerfolg. Von halb links erhöhte er nur vier Minuten später auf die unglaubliche Führung von 3:0, was gleichzeitig den Halbzeitstand bedeutete.

Nun hieß es, diese Führung über die volle Distanz zu bringen oder sogar auszubauen, ohne Rückfallerscheinungen zu zeigen. Und diesmal gelang das mit Einsatz aller Kräfte auf Seiten der Weißwasseraner. Natürlich hatten die Gastgeber jetzt viel Zeit, mussten aber immer mit schnellen Gegenstößen der Ostritzer rechnen.
In der 55.Minute erschallte nochmals Torjubel am Turnerheim. Der mit Verletzung gehandicapte, aber mit Übersicht agierende Tomacs Skrzypczak erzielte im Zusammenspiel mit seinem Sturmpartner Stefan Beil das 4:0. Das war eine Umkehr des ersten Treffers.
Nun merkte man, dass die englische Woche bei den Ostritzer Kickern ganz schön geschlaucht hat. Doch Einzelaktionen bei den Gästen brachten immer noch Gefahr. Björn Rödiger traf mit einer Hereingabe von der Torauslinie in der 56.Minute fast ins Gehäuse. Auch der direkte Freistoß von Marian Nowacki in Minute 68 zwang Steven Knobel zu einer Parade.
Danach verwalteten die VfB – Fußballer ihren Vorsprung bis zur 81.Minute. Robert Balko konnte da den Kapitän der Ostritzer nur durch ein Foul im Strafraum von der Kugel trennen. Den fälligen Elfmeter verwandelte Rene Sachs selbst und betrieb mit dem 4:1 Resultatskosmetik. Doch am verdienten Sieg konnten die Gäste nicht mehr rütteln. So sehen die Kicker und Fans aus Weißwasser wieder optimistisch aufs kommende Wochenende, wo in Görlitz mit dem NFV Gelb – Weiß 2. ein unmittelbarer Tabellenkontrahent wartet und ebenfalls unbedingt punkten will, um dem Abstiegsstrudel zu entrinnen.

Torfolge:   1:0 Stefan Beil (19.), 2:0 Robert Bens (38.), 3:0 Tomacs Skrzypczak (42.), 4:0 Tomacs Skrzypczak (55.), 4:1 Rene Sachs (81. FE)

Aufstellung VfB Weißwasser 1909: Steven Knobel –  Oliver Kraatz, Steffen Kästner, Max Leschke, Silvio Pätzold, Arian Leffs (71.Toni Seeber), Tomasz Skrzypczak (65.Martin Tzschacksch) , Rafal Zych, Robert Bens, Robert Balko, Stefan Beil (77.Christopher Robel)
Gelbe Karte:    keine

Aufstellung Ostritzer BC:  Piotr Szymecki – Dariusz Oliasz, Marian Nowacki, Pawel Nowacki, Markus Neugebauer, Grzegorz Maciorowski, Tino Rackel (24. Björn Rödiger), Jakub Maciej Antosz (46.Riccardo Bittner), Rene Sachs, Marcel Heidrich, Sebastian Golebiewski
Gelbe Karte:    keine

Schiedsrichter: Alexander Gliesing (FSV Kemnitz)

Linienrichter:    Sven Glöckner (FSV Neusalza-Spremberg) Felix Philipp (FSV Neusalza–Spremberg)

Zuschauer:       121

B.Loos
23.PST Kreisoberliga, Olbersdorf am SA, 21.04.2012

FV Rot – Weiß 93 Olbersdorf        3    ( 3 )
VfB Weißwasser 1909                   0    ( 0 )

Zu ihrer längsten Reise in der Landskron – Oberlausitzliga, Staffel Nord machten sich die Fußballer des VfB auf den Weg nach Olbersdorf. Das deprimierende dabei ist, dass sie nicht einen Punkt mit auf den Heimweg nehmen konnten. Und nach dem Verlauf der Partie wäre auch keiner verdient gewesen.

Die Gastgeber erwischten den besseren Start, trotzdem die Gäste wussten, ohne Punktausbeute würden sie  ihren derzeitigen Tabellenplatz verlieren. Obwohl vier Stammkräfte bei den 1909ern fehlten, bot sich immer noch eine schlagkräftige und erfahrene Mannschaft. Die Olbersdorfer zeigten sich aber präsenter und zweikampfstarker. Besonders im Kopfballspiel waren sie meistens eine Nasenlänge voraus. Deshalb dauerte es nur bis zur 9.Minute, als nach einer Ecke von rechts und einer weiteren Ablage Martin Linke mit einem herrlichen Seitfallrückzieher unter die Latte Steven Knobel das Nachsehen gab. Dieses 1:0 forderte den Beifall aller Zuschauer und sollte das „Tor des Monats“ werden. Nun wirkten die Glasmacherstädter noch mehr verunsichert und ließen kurzerhand das 2:0 zu. Die Abwehr stand zu weit weg von den Gegenspielern und Björn Günther konnte nach einem Abwehrfehler auf halb rechts mit einem Knaller ins Dreiangel einnetzen. In der 15.Minute brannte es wieder lichterloh im VfB – Strafraum, doch Steven Knobel zeigte hier nach Schuss aus kurzer Distanz einen tollen Reflex.
Und nachdem sich die Weißwasseraner von ihrem Rückstand erholt hatten, kam es noch dicker. In der 25.Minute gab es einen Einwurf von rechts in den Strafraum, den Steven Knobel unterlaufen hatte. Den nachfolgenden Kopfball versuchte der Torwart im Zurücklaufen über den Kasten zu heben, lenkte ihn dabei aber zum 3:0 ins eigene Netz.
Die Gastgeber verwalteten diesen Vorsprung bis zum Pausenpfiff.

Mit Beginn der 2.Halbzeit hofften die mitgereisten Fans auf Besserung. Doch sie wurden eines Besseren belehrt. Es fehlte bei den Gästen weiterhin an Bissigkeit und der bedingungslose Wille, hier noch was zu drehen. Sämtliche Standardsituationen, egal ob Ecke oder Freistoß führten zu keiner zwingenden Torgelegenheit. In der 47.Minute ging nach einem Olbersdorfer Freistoß von der Mittellinie der sich anschließende Kopfball an die Latte. Hier hatten die Gäste mächtiges Glück. Und in der 51.Minute tanzte Sven Klausch die VfB – Abwehr aus und zielte von links. Steven Knobel war auf der Hut und parierte.
Max Leschke versuchte aus der Abwehr heraus gefährlich zu werden, doch seine Aktionen verendeten unglücklich. In Minute 56 kam Stefan Beil zu einer Kopfballmöglichkeit, aber auch hier war ein Abwehrspieler blockbereit. Dann kam Martin Tzschacksch für Göran Sagner und versuchte den einen oder anderen Fernschuss. Doch allesamt verfehlten ihr Ziel.
Je weiter die Zeit verrann, umso mehr hingen die Köpfe der Weißwasseraner Spieler und keiner glaubte mehr an eine Wende. Obwohl die Gastgeber in den letzten Minuten kaum noch aus ihrer Hälfte kamen, gelang den Gästen kein Treffer, um das Resultat zu beschönigen.
Den ruhigsten Nachmittag verlebte auf dem Fußballplatz Rot – Weiß Torwart Johannes Berndt. Seine Anwesenheit war im Nachhinein gesehen eigentlich nicht zwingend notwendig gewesen, denn die wenigen Schüsse, die von den Gästen auf das Tor kamen, waren an einer Hand abzählbar.
Neben der guten Leistung der Gastgeber ist noch das Auftreten des gesamten Schiedsrichterkollektivs zu erwähnen, die hier eine souveräne und fehlerfreie Spielleitung boten.
Mit dem verdienten 3:0 bestätigten die Rot-Weißen ihre Heimstärke und der VfB seine Auswärtsschwäche.
Am nächsten Wochenende wartet mit dem Ostritzer BC ein ganz schwerer Brocken auf die Glasmacherstädter. Auf heimischem Platz können sie beweisen, dass sie das Tore schießen und Fußball spielen nicht verlernt haben. Auch ein unterstützendes Publikum im Rücken kann manchmal Wunder wirken.

Torfolge:  1:0 Martin Linke (9.), 2:0 Björn Günther (12.), 3:0 ET Steven Knobel (25.)

Aufstellung FV Rot – Weiß 93 Olbersdorf: Johannes Berndt – Robert Jungmichel, Marco Strathausen, Björn Günther (78.Conrad Ursinus), David Schwarze (71.Marcel Scholz), Sacha Braungart, Martin Linke, Matthias Lange, Martin Jungmichel, Robert Wunderlich, Sven Klausch (69.Ralf Hoffmann)
Gelbe Karte: Björn Günther (61.)

Aufstellung VfB Weißwasser 1909: Steven Knobel – Steffen Kästner, Max Leschke, Robert Balko, Rafal Zych, Toni Seeber, Oliver Kraatz,, Silvio Pätzold, Stefan Beil, Eric Habermann, Göran Sagner (58.Martin Tzschacksch)
Gelbe Karte:      keine

Schiedsrichter:  Sven Glöckner (FSV Neusalza - Spremberg)

Linienrichter:     Alexander Gliesing (FSV Kemnitz) und Thomas Frieser (Bertsdorfer SV)

Zuschauer:        87

B. Loos                         
22.PST Kreisoberliga, Weißwasser am SA, 14.04.2012

VfB  Weißwasser 1909                   0    ( 0 )           
SG Medizin Großschweidnitz         1    ( 0 )

Mit einer ersatzgeschwächten, aber sehr motivierten Mannschaft zeigte sich der VfB letztes Wochenende auf heimischem Platz – kein Vergleich zum Derby. Doch der Einsatz wurde weder in Halbzeit 1 noch in der 2.Hälfte belohnt. Stattdessen kam es ganz dick. Gleich nach Spielbeginn, ohne, dass eine Mannschaft eine Chance hatte, verletzte sich Marc Gaumer und wurde durch Marc Pohl ersetzt, der nach ganz langer Zeit, zum ersten Mal wieder auf der Bank des VfB Platz genommen hatte. Nur drei Minuten später erwischte es im Sprint durch ein Foul Johann Fischer, der auch nicht mehr weiter spielen konnte. Für ihn kam Martin Tzschacksch. So wurde auf dem Platz wieder umgestellt.
Doch fast über die gesamte Spielzeit beherrschten die Platzbesitzer das Match, ohne aber großartig Torchancen herauszuholen. Etwas mehr zu tun, hatte da schon Steven Knobel im Kasten des VfB, als er sich in der 25.Minute zum ersten Mal strecken musste. In der 29.Minute reagierte er erneut blitzschnell, als Marcel Lucas ganz flach abzog.
Rafal Zych´s Schuss nach einem Freistoß in derselben Minute berührte das Netz, allerdings nur von außen. Ganz brenzlig für die Gastgeber wurde es in der 32.Minute, als nach einem Ballverlust im Mittelfeld durch ein Missverständnis Martin Berndt zum Kontern kam. Doch in höchster Not konnte zur Ecke geklärt werden.
Bei einem Schussversuch in der 34.Minute hackte der ohnehin angeschlagene Tomasz Skrzypczak derart ins Gras, dass er behandelt werden musste. Die größte Möglichkeit aber hatten die Weißwasseraner kurz vor der Pause, in der 43.Minute, als Torwart Daniel Herklotz den Freistoßball von Rafal Zych noch an den Pfosten lenken konnte. Außerdem tauchte auch immer wieder Max Leschke im gegnerischen Strafraum auf und bot sich an abzuschließen.
Ein großes Kompliment hatte sich die Abwehrreihe um Oliver Kraatz verdient, der mit Steffen Kästner, Robert Balko und Max Leschke gemeinsam den Topptorschützen der Gäste, Frank Günzel, chancenlos ließ.
Wenn das so bleiben würde und ein Angriff mal ins Schwarze träfe, wären die Gäste, deren Personaldecke ebenfalls karg aussah, auf jeden Fall zu schlagen.
Doch es kam anders…
Die erste Möglichkeit der 2.Hälfte gehörte Martin Tzschacksch, der jetzt besser ins Spiel fand. Doch die Abseitsposition verhinderte besseres. In der 52.Minute konnte Steven Knobel einen Freistoß von Tobias Kriegel entschärfen, was in Minute 56 nicht mehr klappte. Nach einer Ecke von rechts, getreten von Martin Berndt, stand Torjäger Frank Günzel wieder goldrichtig und unbedrängt und köpfte zum 0:1 in die Maschen. Die Gastgeber ließen kurzzeitig den Kopf hängen und die SG Medizin Großschweidnitz damit besser in die Partie kommen. Doch dann besannen sich die Platzbesitzer wieder und kämpften weiter.
In der 70.Minute zwang Martin Tzschacksch Torwart Herklotz mit einem Schuss aus der Drehung zu einer Parade. Inzwischen hatte Trainer „Seppel“ Trause zum letzten Mal gewechselt und brachte Christopher Robel für den angeschlagenen Tomasz Skrzypczak. In der 81.Minute prüfte erneut Frank Günzel unseren Keeper, als er aus 16m abzog. Im Gegenzug machte Selbiges Robert Bens nach einem direkten Freistoß. In beiden Fällen waren die Torhüter auf dem Posten.
Ein Gewühle im Strafraum der Weißwasseraner entstand in der 84.Minute, als die Abwehr den Ball nicht sichern konnte und Steven Knobel mit Doppelparade einen höheren Rückstand verhinderte.
Darauf war allgemeines Luftanhalten im Turnerheim in Weißwasser. Ohne Einwirkung eines Gegenspielers fiel Marc Pohl um und hielt sich das Knie. Äußerst fair reagierte auch der Gegner, als der Ball trotz aussichtsreicher Position sofort ins Aus gespielt wurde. Danach war Weißwasser nur noch zu zehnt und kämpfte nach einer kurzen Zeit des Schreckens aufopferungsvoll weiter.
Nun öffnete sich auch die bis dahin gut stehende Abwehr und Keeper Knobel musste noch mehrfach eingreifen. In der 89. Minute reagierte er sensationell auf den kurzen Ball von halb rechts. Auch den Konter in der 2.Minute der Nachspielzeit entschärfte er. Damit endete eine denkwürdige Begegnung mit 0:1, die zwar eine engagierte, aber erfolglose und vom Verletzungspech verfolgte VfB Mannschaft zeigte.
Allen Angeschlagenen wünschen wir baldige Genesung. Am kommenden Wochenende wartet mit FV Rot-Weiß 93 Olbersdorf auswärts eine schwere Partie auf die Glasmacherstädter.

Torfolge:   0:1 Frank Günzel (56.)

Aufstellung VfB Weißwasser 1909: Steven Knobel –  Oliver Kraatz, Steffen Kästner, Max Leschke, Marc Gaumer (10.Marc Pohl), Arian Leffs, Johann Fischer (13.Martin Tzschacksch), Tomasz Skrzypczak (65.Christopher Robel), Rafal Zych, Robert Bens, Robert Balko
Gelbe Karte:    keine

Aufstellung SG Medizin Großschweidnitz:  Daniel Herklotz – Rene Drewniok, Marcus Vass, Ricardo Riediger, Tobias Kriegel, Toni Münch, Martin Berndt (90.+Thomas Papert), Sven Mahlke, Thomas Hauptmann, Frank Günzel, Marcel Lucas
Gelbe Karte:    Marcel Lucas (37.)

Schiedsrichter:  Jens – Uwe Feist (Blau – Weiß Empor Deutsch - Ossig)

Linienrichter:      Thomas Seener (SV Königshain) und Holger Winde (SV Ludwigsdorf)

Zuschauer:         120