1.Männer

B.Loos
07.PST Kreisoberliga, Großschweidnitz am SO, 16.10.2011

SG Medizin Großschweidnitz            3    ( 2 )
VfB Weißwasser 1909                       2    ( 0 )

Bei bestem Fußballwetter und hoch motiviert begannen die Gäste aus Weißwasser sehr druckvoll und ließen die SG nicht aus ihrer Hälfte. Sie wollten mit einem frühen Treffer Sicherheit in die eigenen Reihen bekommen, was aber nicht gelang. Allmählich befreiten sich die Gastgeber und kamen zu ersten Angriffsaktionen.
In der 9.Minute hatte Steven Knobel den Kopfball des Torschützenkönigs der Großschweidnitzer ganz sicher. Doch nach einer Hereingabe von Toni Münch und des missglückten Abwehrversuchs durch André Fritsche, konnte auch er den Ball nicht mehr vor der Linie stoppen. So erzielte zwar ein Weißwasseraner den Treffer, doch führten die Gastgeber nach 14 Minuten mit 1:0.
Nun zogen Unsicherheiten in das Spiel der Gäste und die Gastgeber brauchten nur auf Fehler des Gegners zu warten.
In der 19.Minute verloren die Kicker vom Turnerheim nach einem Fehlpass im Mittelfeld den Ball und ließen sich überlaufen. Doch Frank Günzel kam zu weit nach links ab und traf am rechten Pfosten vorbei ins Aus.
Damit war das Glück der Gäste ausgereizt, denn 5 Minuten später folgte ein Kopfballrückpass zu Steven Knobel, der zu kurz war und Frank Günzel konnte diesen für sich und seine Mannschaft zum 2:0 nutzen.
Die SG Medizin gewann zunehmend Oberwasser und der VfB zeigte verzweifelte Angriffsversuche, die mit vielen Ungenauigkeiten bestückt waren. So fehlte die Grundlage für erfolgreichen Fußball. Außerdem wackelte bei manch langem Ball der Kicker aus Großschweidnitz die Abwehr der Lausitzer.
Mit dem 0:2 ging`s zur Pause und in der Kabine der Gäste war jetzt guter Rat teuer.

Mit dem frischen Johann Fischer und neu motiviert kamen die Weißwasseraner zur 2.Hälfte und starteten eine furiose Aufholjagd. Rafal Zych schoss wieder aus der Ferne (48., 64.), Tomasz Skrzypczak setzte sich im Strafraum durch und kam zum Abschluss (50., 63.) und zwischen der 60. und 70.Minute erarbeitete sich der VfB Gelegenheiten im Minutentakt. Der inzwischen eingewechselte Marc Gaumer versuchte es mit Fernschüssen (61., 67.), die nur knapp das Gehäuse verfehlten.
Die SG Medizin schwamm.
Und erst eine eigentlich gedachte Flanke in der 71.Minute von Johann Fischer von rechts wird zum 2:1, als diese immer länger und länger wurde und Torwart Michael Seidel ins lange, obere  Eck überflog.
Das Spiel war in dieser Phase auch härter und verbissener, merkten doch die Gäste, hier geht noch was und den Gastgebern entglitt die Partie.
Weißwasser stürmte nach vorn und die Großschweidnitzer verteidigten mit Mann und Maus. Das ging bis zur 77.Minute gut, denn da setzte sich auf halb links Steffen Kästner durch und traf zum lange verdienten Ausgleich ins rechte untere Eck. Nun mahnte Trainer Steffen Trause die letzten 13 Minuten ruhiger anzugehen.
Die Gastgeber blieben mit ihrem Toptorschützen der Liga weiter gefährlich. In der 81.Minute passte dieser auf den durchstartenden Toni Münch, der Steven Knobel eine Glanzparade abverlangte.
Marc Gaumer kam in der 86.Minute zu einem freien Schuss aus kurzer Distanz, der in den Armen von Michael Seidel endete.
Der Abpfiff nahte und beide Mannschaften gaben sich mit dem Punktgewinn zufrieden – bis zum Freistoß in der Nachspielzeit.
Tobias Kriegel legte sich rechts, ziemlich nah an der Seitenlinie den Ball zurecht und zwirbelte ihn – vorbei an Freund und Feind – halbhoch in die lange linke Ecke zum Endstand von 3:2.

Nach diesem kämpferischen Einsatz wäre den Lausitzern auch auswärts mal ein Punktgewinn zu wünschen. Doch bis dahin muss erst das schwere Heimspiel am kommenden Samstag gegen den FV Rot-Weiß 93 Olbersdorf gemeistert werden.

Kopf hoch, Männer! Bleibt dran und kämpft weiter!

Torfolge: 1:0 Toni Münch (ET André Fritsche 14.), 2:0 Frank Günzel (24.), 2:1 Johann Fischer (71.), 2:2 Steffen Kästner (77.), 3:2 Tobias Kriegel (90.+)

Aufstellung SG Medizin Großschweidnitz:  Michael Seidel – Rene Tschackert, Rene Drewniok, Martin Berndt, Lucas Hännsgen (89. Norman Bensch), Toni Münch, Marcus Vass, Lars Drewniok, Ricardo Riediger, Frank Günzel, Tobias Kriegel
Gelbe Karte:  Rene Tschackert (57.), Marcus Vass (73.)

Aufstellung VfB Weißwasser 1909: Steven Knobel – Martin Schleußing, Silvio Pätzold, Steffen Kästner, André Fritsche (58.Marc Gaumer), Rafal Zych, Tino Krüger (90.Robert Balko), Eric Habermann (46.Johann Fischer), Marcus Schünemann, Stefan Beil, Tomasz Skrzypczak
Gelbe Karte:  Rafal Zych (58.)

Schiedsrichter:   Michael Selement ( Seifhennersdorf )

Linienrichter:      Werner Warchau ( Ostritz ) und Peter Ullmann ( Schönau – Berzdorf )

Zuschauer:         110

B. Loos
Achtelfinale im Kreispokal FVO, Oberseifersdorf am SA, 08.10.2011

SG Rotation Oberseifersdorf                      4    ( 1 )
VfB  Weißwasser 1909                               1    ( 1 )

Zu einer Aufgabe der vermeintlich leichteren Art reiste der VfB Weißwasser 1909 im Pokalachtelfinale fast 100 km auswärts. Doch leicht gemacht hat es der motivierte Gastgeber aus Oberseifersdorf keineswegs. Er forderte dem Kreisoberligisten mehr ab, als dieser bereit war zu geben.
Die Gäste scheiterten wieder an ihren eigenen Möglichkeiten und verhalfen Torwart Silvio Schubert sich häufig in Szene zu setzen und auszuzeichnen.
Die Partie begann mit verteiltem Spiel, wobei sich die Gäste vornehm zurückhielten, das betraf vor allem das Herausspielen von Tormöglichkeiten. Der erste Torschuss, ein Kopfball von Martin Tzschacksch, erfolgte in der 10.Minute. Eine Minute drauf hätten die Weißwasseraner in Führung gehen müssen. Gleicher Spieler landete einen Konter in den Armen des Oberseifersdorfer Torhüters. Nun häuften sich die Chancen der Gäste, doch erst in der 21.Minute schloss Tomasz Skrzypczak einen über rechts gehenden Konter erfolgreich ab. Er traf über den herauslaufenden Silvio Schubert zum 0:1.
Häufige Ballverluste beim Aufbau  zerstörten den Spielfluss und die Gastgeber kamen wie aus dem Nichts zum Ausgleich. Ein in der 32.Minute von Florian Christof getretener Freistoß schien sicher in den Armen von Pavel Savcenko zu landen. Doch der glitschige Ball trudelte zum 1:1 in die Maschen. Das gab einen zusätzlichen Motivationsschub, aber nur auf Seiten von Rotation.
In der 35.Minute hätten diese sogar in Führung gehen können. Silvio Ludwig flankte, nachdem er sich auf der Außenbahn gegen drei Spieler durchgesetzt hatte, in den 5-Meter-Raum, doch seine Partner verfehlten diesen Pass. Nun lauerten die Kicker vom Turnerheim, besonders Tomasz Skrzypczak, auf Konter, aber auch hier war der Abschluss (36.) zu schwach und sichere Beute des Silvio Schubert.

So marschierten beide Parteien bei wechselnden Witterungsbedingungen mit einem Unentschieden zum Halbzeittee.

Die 2.Hälfte begann mit einem Paukenschlag. Bei einer Abwehraktion in der 47.Minute foulte Torwart Pavel Savcenko den Oberseifersdorfer Angreifer Eric Schmidt so, dass Referee Thomas Hayn zum Elfmeterpunkt zeigte. Doch der Weißwasseraner Keeper hielt mit einer glänzenden Reaktion nach dem Schuss von Florian Christof das Unentschieden fest.
Doch bei einem in der 56.Minute gegebenen Freistoß hatte auch Pavel Savcenko keine Chance. Nach Richtungsänderung des Balles durch Silvio Ludwig führten plötzlich die Gastgeber mit 2:1.
Danach spürten die Zuschauer so etwas wie zunehmenden Druck durch die Gäste auf das Heimtor. Es reichte aber aus, dass die Männer um Mannschaftsführer Steffen Grimm auf die Fehler im Passspiel der Weißwasseraner warteten, um für sich Nutzen zu ziehen, denn sämtliche Gelegenheiten ließ der VfB in Folge aus (61./64./68./73.).
So reichte in der 78.Minute ein Abspielfehler in der Abwehr für Lars Wunderlich, der den Nachschuss zum 3:1 versenkte. Gelassen verteidigte jetzt die Sportgemeinschaft ihren Vorsprung.
Tomasz Skrzypczak landete nach einem Freistoß in der 86.Minute noch einen Lattentreffer, dessen Abpraller über den Kasten geköpft wurde.
Und zum krönenden Abschluss erzielte in der vorletzten Minute Tom Roggenbuck mit einem flachen Schuss in die rechte untere Ecke, bei kaum noch Gegenwehr der Gäste, das 4:1 und besiegelte damit das Weiterkommen seiner Mannschaft ins Pokalviertelfinale.
Nun haben die Männer des VfB bis kommenden Sonntag Zeit zur Auswertung der Partie, denn da wartet mit der SG Medizin Großschweidnitz auswärts ein Gegner anderen Kalibers.

Torfolge: 0:1 Tomasz Skrzypczak (21.), 1:1 Florian Christof (32.), 2:1 Silvio Ludwig (56.), 3:1 Lars Wunderlich (78.), 4:1 Tom Roggenbuck (89.)

Aufstellung SG Rotation Oberseifersdorf: Silvio Schubert – Klaus Kahle, Thomas Springer, Michael Bier, Andre Paul, Eric Schmidt  (54.Sebastian Kießling), Steffen Grimm, Silvio Ludwig (90.Livio Kießling), Florian Christof, Tom Roggenbuck, Tobias Müller (64.Lars Wunderlich)
Gelbe Karte:     Silvio Ludwig (86.)


Aufstellung VfB Weißwasser 1909: Pavel Savcenko – Toni Seeber (59.Martin Schleußing), Steffen Kästner, Johann Fischer, Rafal Zych, Robert Balko, Paul Schimek (78.Alexander Glatz), Max Leschke, Eric Habermann, Martin Tzschacksch, Tomasz Skrzypczak
Gelbe Karte:     keine

Schiedsrichter:  Thomas Hayn (Görlitz)

Linienrichter:     Holger Winde (Ludwigsdorf) und Frank – Peter Schubert (Königshain)

Zuschauer:        65

B. Loos
06.PST Kreisoberliga, Weißwasser am SA, 01.10.2011

VfB  Weißwasser 1909            4        ( 2 )           
SV Lok Schleife                       0        ( 0 )

Durch ein Wechselbad der Gefühle marschieren zur Zeit die Männer des VfB Weißwasser 1909. Zwischen jubelhochjauchzend und zu Tode betrübt erleben sie den Beginn der Saison in der Landskronoberlausitzliga.
Am letzten Wochenende schwebten die Mannen um Trainer Steffen Trause und Kapitän Steven Knobel auf Wolke „Sieben“. Grund war der ungefährdete Sieg im Revierderby gegen den SV Lok Schleife und eine ansprechende Mannschaftsleistung, aus der der Dreifachtorschütze Stefan Beil noch herausragte.
Schon der Beginn der Partie zeigte eine konzentrierte und aus sicherer Abwehr heraus spielende Weißwasseraner Mannschaft. Die Lok gelangte in den ersten Minuten kaum in den Strafraum der Gastgeber. So dauerte es nur bis zur 8.Minute als der erste Treffer fiel. Stefan Beil auf links außen nahm den Ball Volley. Dieser Schuss wurde immer länger und länger und senkte sich hinter Torwart Benjamin Knox ins lange Eck zum 1:0.
Dann zogen sich die Gastgeber zurück und Schleife kam zur ihrer einzigen 100%igen. Der allein gelassene Dario Koschel erhielt auf halb links einen Pass, den er sofort zum Torschuss umwandelte. Zum Pech der Schleifer stand der rechte Innenpfosten im Weg, dessen Abpraller in die Arme des sicheren Steven Knobel ging. Danach besannen sich die Gastgeber wieder und agierten wie anfangs der Partie. In der 25.Minute hatte Tomasz Skrzypczak Gelegenheit die Führung auszubauen. Sein platzierter Schuss verfehlte nur knapp das Schleifer Gehäuse. Drei Minuten später stand Stefan Beil wieder goldrichtig. Seine Drehung am Gegner aus Mittelstürmerposition ermöglichte ihm ungehindert den Einschuss zum 2:0.
Zum Ende der 1.Halbzeit drehten die Gäste nochmal auf, fanden aber kein Mittel den kompakten Abwehrriegel der Kicker vom Turnerheim zu knacken, so dass das 2:0 mehr als in Ordnung ging.

Angetrieben von den inzwischen lautstarken Schleifer Fans versuchte der Sportverein noch die Kohlen aus dem Feuer zu reißen, doch der VfB hielt gegen. Besonders im Kopfballspiel zeigte sich der Gastgeber deutlich überlegen.
In der 53.Minute lenkte nach einem Zych – Freistoß der Torwart den Ball über die Latte. Marcus Schünemann suchte in der 57.Minute den schnellen Abschluss, traf jedoch am langen Pfosten vorbei ins Aus. Kurzes Luft anhalten der Fans in der 59.Minute als eine Kopfballabwehr der 1909er an die eigene Latte knallte. Das Spiel hatte sich inzwischen in beide Hälften verteilt.
Nicht gut sichtbar gegen die tief stehende Sonne kam für Torwart Benjamin Knox der flache Schuss in der 72.Minute von dem an der Strafraumgrenze stehenden Stefan Beil, der links neben dem Pfosten zum 3:0 in die Maschen ging. Mit seinem dritten Treffer in der Partie erhöhte er das persönliche Torekonto auf inzwischen sieben. Noch in der Euphorie des bevorstehenden Sieges probierte auch Marcus Schünemann solch einen flachen Schuss. Auf halb rechts postiert traf er in der 76.Minute zum Schlussstand von 4:0 ins lange linke Eck.
Danach durfte der Torschützenkönig seine Arbeit beenden und Johann Fischer kam zu seinem zweiten Einsatz an diesem Tage. In der Nachspielzeit bot sich ihm Gelegenheit die Führung weiter auszubauen. Sein Schuss verfehlte links den Kasten.
Mit einem sicheren Rückhalt in Person von Steven Knobel, der immer wieder den Ball schnell ins Spiel brachte oder aber Konter der Gegner abfing, zeigte der VfB eine geschlossene und solide Leistung. Daran sollte auch schon in der nächsten Partie angeknüpft werden, wenn es im Pokalachtelfinale am kommenden Samstag in Oberseifersdorf um den Einzug in die nächste Runde geht. Vielleicht beschert den Weißwasseranern dann auch mal das Losglück eine tolle Pokalheimpartie.

Torfolge:   1:0 Stefan Beil (8.), 2:0 Stefan Beil (28.), 3:0 Stefan Beil (72.), 4:0 Marcus Schünemann (76.)

Aufstellung VfB Weißwasser 1909: Steven Knobel – Arian Leffs (62.Robert Bens), Silvio Pätzold, Steffen Kästner, Martin Schleußing, Rafal Zych (88.Eric Habermann), Tino Krüger, Marcus Schünemann, Stefan Beil (77.Johann Fischer), Tomasz Skrzypczak, André Fritsche
Gelbe Karte:    Marcus Schünemann (14.), Silvio Pätzold (73.)

Aufstellung SV Lok Schleife: Benjamin Knox – Mario Panoscha, Maik Pohling (73.Steffen Höhne), Steve Schurmann, Felix Lampe, Dario Koschel (67.David Sonnert), Andreas Marusch, Lars Briesemann, Matthias Marusch, Ben Pohling, Rene Junghänel
Gelbe Karte:    keine

Schiedsrichter:  Matthias Blasche (Kodersdorf)

Linienrichter:     Frank Domel (Kromlau ) und Christian Walter (Kodersdorf)

Zuschauer:        239

B.Loos
05.PST Kreisoberliga, Wiesa am SA, 24.09.2011

SV Aufbau Kodersdorf            3        ( 2 )
VfB Weißwasser 1909            2        ( 1 )

Die Euphorie der Vorwoche versteckte sich in den Reihen der Weißwasseraner ganz schnell. Trotz Balldominanz über die gesamte Spielzeit, waren die Gäste nicht in der Lage, die aufopfernd kämpfenden Kodersdorfer spielerisch zu bezwingen. So wurden die Männer des VfB ungewollt erster Punktelieferant der Gastgeber. Und das kam so:
Das in den Anfangsminuten gefällige Spiel auf Seiten von Weißwasser führte nicht zum Torerfolg, obwohl der SV in seine eigene Hälfte gedrückt wurde. Den ersten Abspielfehler in den Reihen der Gäste nutzte der Platzbesitzer für einen Konter, der in der 9.Minute durch Tobias Böttcher zum 1:0 hoch in die Maschen abgeschlossen wurde. Durch diese kalte Dusche fühlten sich die 1909er unter Druck gesetzt. Sich in der Folgezeit bietende Möglichkeiten nutzte z.B. Tomasz Skrzypczak (15.und 17.Minute) nicht.
Erst ein Hackentrick von Marcus Schünemann auf Rafal Zych, der dann den Ball als Hereingabe auf den Kopf von Tomasz Skrzypczak flankte, brachte in der 21.Minute den verdienten Ausgleich zum 1:1. Dieser Angriff verlangte allen Zuschauern Beifall ab. Nun keimte Hoffnung auf besseres und erfolgreicheres Spiel. Doch die währte nicht lange, genaugenommen nur zwei Minuten.

Denn da nutzte der SV Aufbau Kodersdorf nach einem Eckball die mangelnde Zuordnung in der Hintermannschaft von Weißwasser aus. Andreas Höhne köpfte unbedrängt den Ball an die Latte und hielt dann den Abpraller direkt und unhaltbar für Steven Knobel zum 2:1 ins Netz.

In der Folgezeit leisteten sich die Gäste zu viele Ballverluste und Ungenauigkeiten im Abschluss. Das Spiel über die Flügel, besonders auf der linken Seite wurde vernachlässigt und die Angst, erneut einen Gegentreffer zu kassieren, lag in der Luft. So änderte sich bis zur Pause an der Spielweise und dem –stand nichts mehr.

Motivierte Gastgeber kamen zur zweiten Hälfte aus der Kabine, doch die Körpersprache auf Seiten der Weißwasseraner bewegte sich zwischen Verzweiflung und Hilflosigkeit. Auch die erste Angriffsaktion gehörte den Kodersdorfern. Im Gegenzug prüfte Marcus Schünemann mit einem Knaller von halb rechts Torwart Mario Pohl, der den Schuss parieren konnte. 
In der 52.Minute, nach einem Gewühl im Strafraum des SV, versuchte Tomasz Skrzypczak mit einem Fallrückzieher den Ausgleich zu erzielen. Dann wieder ein Abspielfehler im Mittelfeld, die Gastgeber überlaufen die Deckung der Weißwasseraner und Marcus Lobedann vollendet in der 53.Minute mit einem hohen Schuss zum 3:1 - die 3.Chance des Tabellenletzten und das 3.Tor. Das war Effektivität und das k.o. für die Gäste.

Aus dem Spiel heraus waren sie nicht mehr in der Lage das Match zu drehen. Ein toller Freistoß, getreten von Rafal Zych, der vom Innenpfosten ins Tor sprang, stellte in der 64.Minute den Endstand von 3:2 her. Die Weißwasseraner wechselten, aber auch diesen Kickern gelang kein entscheidendes Eingreifen mehr in den Spielverlauf. In der 77.Minute rettete noch Steffen Kästner in höchster Not vor einem Einschuss bereiten Kodersdorfer.

Nun heißt es, diese Partie ganz schnell abzuhaken. Wenn es der Motivation durch technisch gute Mannschaften bedarf, dann wartet am kommenden Samstag beim Heimspiel mit dem SV Lok Schleife nicht nur ein Reviergegner, sondern auch ein spielstarkes Team auf den VfB Weißwasser 1909.

Torfolge: 1:0 Tobias Böttcher (9.), 1:1 Tomasz Skrzypczak (21.), 2:1 Andreas Höhne (23.), 3:1 Marcus Lobedann (53.), 3:2 Rafal Zych (64.)

Aufstellung SV Aufbau Kodersdorf:  Mario Pohl – Christoph Scholze, Felix Bäsler, Daniel Fonfara, Philipp Bäsler, Andre Tschirch, Tobias Böttcher (90.Eric Pursche), Marcel Breski, Andreas Höhne, Silvio Kraft, Marcus Lobedann (88.David Hahn)
Gelbe Karte:  Andreas Höhne (31.), Felix Bäsler (80.), Marcel Breski (84.), Philipp Bäsler (90.)

Aufstellung VfB Weißwasser 1909: Steven Knobel – Robert Balko, Silvio Pätzold, Steffen Kästner, Andre Fritsche (70.Göran Sagner), Rafal Zych, Tino Krüger, Paul Schimek (65.Johann Fischer), Marcus Schünemann (85.Marc Gaumer), Stefan Beil, Tomasz Skrzypczak
Gelbe Karte:  Andre Fritsche (40.)

Schiedsrichter:   Bernd Gundel (Deutsch - Ossig)

Linienrichter:      Aleksandr Pirogov (NFV Gelb Weiß Görlitz) und Marcel Gundel (Deusch - Ossig)

Zuschauer:         35

B. Loos
04.PST Kreisoberliga, Weißwasser am SA, 17.09.2011

VfB  Weißwasser 1909                4        ( 1 )       
FV Eintracht Niesky                     0        ( 0 )

Schon eine ganze Weile wartete das Turnerheim auf solchen Besuch und prima gelaunte Fußballer und Fußballfans. Grund dafür war eine sehr gute geschlossene Mannschaftsleistung und vorbildliche Einsatzbereitschaft auf allen Positionen des VfB.

Beide Teams kämpften nach Spielanpfiff lange um die Vorherrschaft im Mittelfeld. Deshalb waren Torchancen anfänglich Mangelware. Doch die dann folgenden, klareren gehörten dem Platzbesitzer.
Nach einer abgefälschten Hereingabe in der 17.Minute wurde für den Nieskyer Torwart Sebastian Pätzold der Ball noch gefährlich, ging aber knapp zur Ecke über die Torauslinie.

Danach der erste Jubelschrei am Turnerheim! In der 23.Minute prüfte Rafal Zych den Nieskyer Schlussmann. Den Ball konnte dieser nur abprallen lassen. Doch Stefan Beil stand goldrichtig und vollendete per Kopf zum 1:0.

Die Weißwasseraner hatten noch zwei glasklare Gelegenheiten den Vorsprung zur Pause auszubauen. In der 37.Minute scheiterte Robert Bens nach seiner Balleroberung im Mittelfeld, in dem er von halb rechts den herauslaufenden Sebastian Pätzold anschießt.
Auch Tomasz Skrzypczak hatte unmittelbar vor dem Pausenpfiff den Torschrei selbst auf den Lippen. Statt den Ball über den Keeper zu heben, versuchte er ihn auszuspielen und die Kugel blieb in den ausgestreckten Armen von Sebastian Pätzold hängen.

So gingen zur Halbzeit die Platzbesitzer mit dem Minimalvorsprung von einem Tor in die Kabine. Nun durften in der 2.Hälfte die Männer vom VfB nicht in alte Fehler verfallen. 

Zu Beginn dieser wackelte auch das Team, hatten doch die Gäste gewechselt und die Mannschaft geringfügig umgestellt.
In der 49.Minute ließen die Weißwasseraner eine Kontergelegenheit der Nieskyer zu. Doch Steven Knobel machte den kurzen linken Pfosten dicht und der Schuss ging ans Außennetz.

Danach agierten wieder die Männer vom Turnerheim und zeigten wie Fußball gespielt wird. Auf Vorlage von Tomasz Skrzypczak von links erzielte Stefan Beil aus zentraler Position das 2:0. Letzterer hatte sogar noch Zeit, sich in der 54.Minute den Ball zurechtzulegen und die obere linke Ecke auszuwählen.
Tino Krüger verfehlte mit einem flachen Schuss von der Strafraumgrenze in der 58.Minute knapp das Tor. Nur eine Minute später lief ein Konter über Martin Schleußing, den abprallenden Ball konnte Stefan Beil diesmal nicht verwerten.
In der 63.Minute parierte Steven Knobel den gefährlichsten Schuss von Matthias Kruse auf Seiten der Nieskyer Mannschaft.
Danach drehten wieder die Gastgeber auf und ließen nichts mehr anbrennen. In der 73.Minute tauschten diesmal Stefan Beil und Tomasz Skrzypczak die Rollen. Letzterer vollendete nach einer Hereingabe von rechts außen zum 3:0. Und in der 84.Minute zeigte Stefan Beil mit dem 4:0 eine tolle Energieleistung als er von Tino Krüger an der Strafraumgrenze den Ball gepasst bekam und sich dann durch drei Abwehrspieler durchkämpfte und den Torwart auch noch überwandt.
Nun waren alle Messen gesungen, als Steven Knobel auch noch in der 88.Minute einen Kopfball von Matthias Kruse über das Tor wegfausten konnte.

Endlich hat die Mannschaft die Trainingsarbeit und die Taktik des Trainers umgesetzt. Nun heißt es, diese Leistung in der nächsten Woche beim SV Aufbau Kodersdorf zu bestätigen. Dass das schwer wird, ist unumstritten. Gute Besserung für Martin Schleußing!

Torfolge:  1:0 Stefan Beil (23.), 2:0 Stefan Beil (54.), 3:0 Tomasz Skrzypczak (73.), 4:0 Stefan Beil (84.)

Aufstellung VfB Weißwasser 1909: Steven Knobel – Arian Leffs, Silvio Pätzold, Steffen Kästner, Martin Schleußing (85.Robert Balko), Rafal Zych, Tino Krüger, Marcus Schünemann, Stefan Beil (85. Marc Gaumer), Tomasz Skrzypczak, Robert Bens (64. André Fritsche)
Gelbe Karte:    Tino Krüger (41.)

Aufstellung FV Eintracht Niesky: Sebastian Pätzold – Arek Dybka, Stephan Brückner (73.Stefan Schönherr), Marius Maciejewski (46.Tobias Gauernack), Martin Hilbrich (73.David Kern), Holger Walter, Piotr Stepniewicz, Ronny Neuendorff, Norman Herrmann, Stefan Herrmann, Matthias Krause
Gelbe Karte:    Norman Herrmann (27.)

Schiedsrichter:  Michael Olbrig (Spitzkunnersdorf)

Linienrichter:    Bernd Robel (Reichwalde) und Falko Schlick (Zittau)

Zuschauer:       224