1.Männer

B. Loos                                                   Nachholespiel vom
16.PST Kreisoberliga, Weißwasser am SA, 07.04.2012

VfB  Weißwasser 1909        0    ( 0 )           
FV Stahl Rietschen               0    ( 0 )

Auch im zweiten Aufeinandertreffen in dieser Saison kommen die Männer des VfB über ein Unentschieden nicht hinaus.
Und ganz ehrlich, einen Sieger hatte diese Partie nicht verdient. Beide Mannschaften gingen sicherlich mit guten Vorgaben in das Match, doch die Verkrampfung löste sich über die gesamte Spieldauer nicht.
Es gab in der 1.Halbzeit kaum sehenswerte Angriffe, zumeist wurde der Ball schon in der Anlage verloren.
Beide Torhüter hatten kaum etwas zu tun. Selbst Standardsituationen waren ungefährlich. In der 24.Minute durfte Matthias Mersiowsky im Tor der Gäste einen Freistoß von Martin Schleußing parieren, ebenso in der 34.Minute und auf der Gegenseite, in der 28.Minute, war Steven Knobel gefragt, als er einen straffen Schuss über die Querlatte lenkte.
Statt spielerische Klasse, zu der zweifelsohne die Kicker in der Lage wären, zu zeigen, nahm die Härte in der Partie zu und Schiedsrichter Christian Walter fand nicht den Einstieg, diese rauszunehmen.
So endete die 1.Hälfte torlos und mit einmal gelb gegen Sebastian Noatsch.

In der 2.Halbzeit gab wenigstens das Wetter alles - zwischen Sonne, Regen, Hagel und Schnee wechselte es und machte es damit den Kickern nicht leichter. Doch auch hier ließen beide Mannschaften spielerische Linie vermissen und kämpften verbissen weiter. In der 50.Minute war die Gastgeberabwehr offen wie ein Scheunentor, doch die Rietschener vertendelten den Ball und Steffen Kästner konnte ihn aus der Gefahrenzone bringen. Der Freistoß von Rafal Zych in der 51.Minute flog über den Kasten von Matthias Mersiowsky. Nur eine Minute später gelang dem VfB ein verheißungsvoller Angriff. Von der rechten Seite flankte Johann Fischer nach innen, doch Tino Krüger bekam den Kopf mit Druck nicht hinter den Ball.
Und da auch im zweiten Teil das Erfolgserlebnis Tor bei beiden Mannschaften ausblieb, kamen Nickligkeiten und Frustfouls hinzu. So erhielt Marcus Schünemann nach einem Ellbogenschlag die Rote Karte, Sebastian Noatsch nach wiederholtem Foul gelb/rot, Toni Schröter und Marcus Brunsch nach Foulspielen gelb, Stefan Beil nach absichtlichem Handspiel die 5.Gelbe Karte und Martin Schleußing mit einem harten Einsteigen von der Seite glatt rot.
Zum Ende der Partie wurden die Gäste nochmal agiler. Immer wieder angetrieben vom laufstarken Toni Schröter wirbelten sie die Gastgeberabwehr durcheinander, konnten aber auch das Resultat nicht mehr verändern.
Auf Seiten von Weißwasser war es schade, dass die Euphorie der Vorwoche nicht mitgenommen werden konnte. Hinzu kommt, dass gerade im nächsten Heimspiel die drei Kartensünder nur zuschauen dürfen, wenn es am Samstag zu Hause gegen die SG Medizin Großschweidnitz geht.

Torfolge:   blieb aus

Aufstellung VfB Weißwasser 1909: Steven Knobel –  Oliver Kraatz, Steffen Kästner, Martin Schleußing, Max Leschke (69.Marc Gaumer), Johann Fischer, Tino Krüger (85.Tomasz Skrzypczak), Rafal Zych, Stefan Beil, Marcus Schünemann, Robert Bens (54.Robert Balko)
Gelbe Karte:    Stefan Beil (83.)
Rote Karte:    Marcus Schünemann (65.), Martin Schleußing (89.)

Aufstellung FV Stahl Rietschen:  Matthias Mersovsky  -, Daniel Czorny, Marco Holz, Toni Schröter, Florian Walter, Henry Jüppner (58.Marcus Brunsch – 81.Silvio Broda), Ronny Hubatsch, Alexander Ullrich, Sandro Jackob, Rico Schander, Sebastian Noatsch
Gelbe Karte:    Sebastian Noatsch (44. G/R 67.), Toni Schröter (64.), Marcus Brunsch (74.)

Schiedsrichter:  Christian Walter (Aufbau Kodersdorf)

Linienrichter:      Hagen Gahner (SV Lok Schleife) und Enrico Petrick (SG Mücka)

Zuschauer:         136

B.Loos
21.PST Kreisoberliga, Schleife am SA, 31.03.2012

SV Lokomotive Schleife                1    ( 1 )
VfB Weißwasser 1909                  2    ( 0 )

Trotz widriger Witterungsbedingungen erlebten die Zuschauer am Jahnring ein heißes Nachbarschaftsderby mit zwei völlig unterschiedlichen Halbzeiten.
Die erste gehörte eindeutig dem Gastgeber. Hier zog die Lokomotive und ließ den VfB nicht zur Entfaltung kommen. Das Spiel fand hauptsächlich in der Hälfte der Weißwasseraner statt.
Fast jede Angriffsaktion wurde durch den SV im Keim erstickt. Dafür tauchten die Schleifer Angreifer immer gefährlich vorm Kasten von Steven Knobel auf. Besonders Ben Pohling war überall im Strafraum der Gäste zu finden und nur ganz schwer vom Ball zu trennen.
So hielten sich auch die Gelegenheiten des VfB in Grenzen. In der 8.Minute klärte die Schleifer Abwehr nach einer Hereingabe von Rafal Zych auf den einlaufenden Tino Krüger zur Ecke. Und in der 45.Minute zielte Marcus Schünemann aus aussichtsreicher Position am Knox – Tor vorbei.
Mehr Möglichkeiten hatten da die Gastgeber. Den Freistoß in der 9.Minute von Rene Junghänel konnte Steven Knobel noch parieren, auch den straffen Schuss von Ben Pohling in der 14.Minute. Aber in der 21.Minute war der Keeper machtlos, als nach einem Ballverlust Ben Pohling auf der linken Seite den Ball über den herauslaufenden Steven Knobel zum verdienten 1:0 hob.
Die Gastgeber zeigten sich auch weiterhin körperlich präsenter und spritziger, der VfB konnte keine Akzente zur Spielgestaltung setzen. Aber auch den Schleifern gelang es nicht, die Führung auszubauen.

So mussten sich die Gäste für die 2.Hälfte etwas einfallen lassen, das Abwehrbollwerk und die gefährlichen Konter der Gastgeber zu entschärfen.
Die Ansprache zur Halbzeit von Trainer Steffen Trause kam an und mit Beginn des 2.Teils wurden die Weißwasseraner gefährlicher. So konnte in der 51.Minute Robert Bens nur durch ein grobes Foul von Rene Junghänel vom Ball getrennt werden. Folge dessen war die Gelb/rote Karte für selbigen. Ab diesem Moment waren die Gastgeber nur noch zu zehnt.
Und dank großzügiger Unterstützung von Mario Panoscha kam der VfB auch zu seinem ersten Treffer. In der 62.Minute erhielten die Weißwasseraner einen Freistoß zugesprochen, damit war die Richtung klar. Die Schleifer Abwehr bekam den Ball nicht aus der Gefahrenzone. Den Schuss von Stefan Beil lenkte Mario Panoscha zum 1:1 in der 63.Minute in den eigenen Kasten.
Und nun begangen die Gäste nicht den Fehler, sich auf dem Spielstand auszuruhen, sie forderten die Lok(zehn) weiter. Folge dessen war ein spannendes und inzwischen auch farbenfrohes (Karten-)Spiel für die Zuschauer.
Die Schleifer kämpften weiter und bemühten sich an die Leistung der ersten Hälfte anzuknüpfen, was auch, gehandicapt durch die nummerische Unterzahl, nicht mehr gelang. Mehrere Gelegenheiten des VfB konnten aber entschärft werden. In der 74.Minute versuchte es Stefan Beil mit einem Weitschuss von halb links, der über den Kasten ging. Die Hereingabe auf den mitgelaufenen Marcus Schünemann wäre die möglicherweise bessere Wahl gewesen. Auch die Flanke von Steffen Kästner in der 86.Minute fand keinen Abnehmer.
Inzwischen versuchten viele Schleifer Fans ihrer Mannschaft Hilfestellung zu geben, zitterten sie doch nun um den einen Punkt. Ball-weg-Rufe tönten durch den Sportpark. Doch nicht jeden erreichten diese. Und so stand Fortuna diesmal dem VfB zur Seite. Nach einem guten Angriff, der schon fast geklärt war, eroberte Johann Fischer von Mario Panoscha den Ball, passte auf Stefan Beil, der in der 3.Minute der Nachspielzeit zur 2:1 Führung versenkte. So drehte nach einer ganz schwachen ersten Hälfte der VfB noch die Partie.
Am nächsten Wochenende wartet erneut ein Derby auf die Weißwasseraner. Sie empfangen am Ostersamstag zum Nachholespiel des 16.PST den FC Stahl Rietschen. Nehmen wir den Schwung der 2.Halbzeit mit ins nächste Wochenende!

Torfolge:  1:0 Ben Pohling (11.), 1:1 Mario Panoscha (ET 63.), 1:2 Stefan Beil (90.+3)

Aufstellung SV Lok Schleife:  Benjamin Knox – Mario Panoscha, Felix Lampe, Maik Pohling, Dario Koschel (60.Matthias Hoffmann), Christian Kraink (69.Matthias Marusch), Andreas Marusch, Lars Briesemann, Ben Pohling, Sten Kowalick, Rene Junghänel                                              Gelbe Karte: Rene Junghänel (44. / G/R 51.), Matthias Hoffmann (82.)

Aufstellung VfB Weißwasser 1909: Steven Knobel – Martin Schleußing, Marcus Schünemann (82.Eric Habermann), Steffen Kästner, Max Leschke, Rafal Zych, Oliver Kraatz, Johann Fischer, Tino Krüger, Stefan Beil, Robert Bens
Gelbe Karte:  Oliver Kraatz (38.), Steffen Kästner (57.), Marcus Schünemann (78.)

Schiedsrichter:  Ottmar Six (FSV Knappensee)

Linienrichter:   Frank – Michael Hermansa (SV Bluno 74) und Wolfgang Kühn (BSV 1997 Lohsa)

Zuschauer:       218

B. Loos
20.PST Kreisoberliga, Weißwasser am SA, 24.03.2012

VfB  Weißwasser 1909            2        ( 2 )           
SV Aufbau Kodersdorf             1        ( 1 )

Die Gastgeber gingen motiviert in die Partie gegen das derzeitige Tabellenschlusslicht, den SV Aufbau Kodersdorf. Die Gäste kamen der Weißwasseraner Spielweise entgegen, indem sie recht tief in der Abwehr standen. So ließ auch der erste Torerfolg nicht lange auf sich warten. Nach mehreren Schussversuchen der Gastgeber und Abwehraktionen von Torwart Mario Thomas konnte dieser den Ball nicht festhalten oder weit genug aus der Gefahrenzone besorgen, so dass Rafal Zych letztendlich mit einem straffen Schuss unter die Latte den ersten Treffer der Partie in der 9.Minute markierte.
Die Gastgeber verließen im Verlauf der Partie ihre Linie und die Angriffe waren nicht mehr so zwingend. Außerdem konnten sich die Kodersdorfer mehr und mehr aus ihrer Hälfte befreien und kamen nun selbst zu eigenen Aktionen. So rettete Steven Knobel in der 18.Minute in höchster Not, als die Abwehr überlaufen war und der Ball als Lupfer in Richtung Tor gespielt wurde.
Die Partie plätscherte vor sich hin, von Seiten des VfB gingen nur wenige gelungene Aktionen aus und der SV freute sich mit zunehmender Spielzeit nicht vorgeführt zu werden.
So dauerte es bis zur 40.Minute, als am Turnerheim wieder gejubelt werden durfte. Marcus Schünemann traf zum 2:0 mit einem abgefälschten Ball vom Gegner über Torwart Mario Thomas hinweg.
Die Pause rückte näher und der VfB wurde in seinem Spiel noch träger. Ergebnis dessen ist das inzwischen nicht unverdiente Gegentor der Kodersdorfer Kicker. In der 45.Minute fungierte unsere Abwehr nur noch als Statist und ließ den Mannschaftskapitän André Tschirch ungehindert aus dem Strafraum zum Torschuss kommen. Der nutzte die sich bietende Gelegenheit und verkürzte zum Halbzeitstand von 2:1.

Die Zuschauer hofften nun auf einen Ruck, der nach der Pause durch die Mannschaft gehen sollte.
Doch dieser blieb aus. Folgerichtig kam kaum noch gefälliges Spiel zustande und viele Aktionen versandeten schon zu Beginn. Die Kopfballgelegenheit (46.) von Stefan Beil gleich nach dem Anpfiff zur 2.Hälfte war eine der wenigen Möglichkeiten. Tino Krüger versuchte es mal aus der Ferne (51.), auch hier fehlte die Präzision. In der 61.Minute klatschte ein Schuss von Tomasz Skrzypczak an die Latte. Dieser war dem 3.Treffer am nächsten. Totalausfall waren heute alle Standardsituationen.
Stattdessen kämpften sich die Gäste besser in die Partie und kamen ihrerseits zu Chancen. In der 67.Minute rettete Steven Knobel durch schnelles Herauslaufen vor einem Überzahlkonter. Fünf Minuten später faustete er nach einer Ecke der Kodersdorfer den Ball aus der brenzligen Zone. Kurz davor klärte unser Keeper mit einem Hechtflug den Ball von Georg Hennig aus 20m.
Weißwasser zitterte sich zum Schlusspfiff und konnte die drei Punkte im Turnerheim behalten. Trotzdem positives Fazit: Das war kein Spiel für die Galerie, aber wichtige Zähler im Kampf gegen das Tabellenende.
Erneuter Wermutstropfen für die ohnehin verletzungsgeplagten Glasmacherstädter: Tomasz Skrzypczak musste in der 80.Minute nach dem Foul von hinten in die Beine ausgewechselt werden. Wünschen wir ihm gute Besserung!
Das Augenmerk richtet sich nun auf das kommende Wochenende. Da wartet in Schleife ein spannendes Derby auf die Zuschauer. Erfahrungsgemäß spielt der VfB gegen einen starken Gegner immer besser.......

Torfolge:   1:0 Rafal Zych (9.), 2:0 Marcus Schünemann (40.), 2:1 André Tschirch (45.)

Aufstellung VfB Weißwasser 1909: Steven Knobel –  Oliver Kraatz, Steffen Kästner, Martin Schleußing (70.Max Leschke), Johann Fischer, Tino Krüger, Rafal Zych, Robert Balko, Stefan Beil, Tomasz Skrzypczak (80. Marc Gaumer), Marcus Schünemann
Gelbe Karte:    79. Tomasz Skrzypczak

Aufstellung SV Aufbau Kodersdorf: Mario Thomas – Christoph Scholze, Felix Bäsler (46.David Hahn), Daniel Fonfara, Philipp Bäsler, André Tschirch, Georg Hennig, Mario Büchse (70. Philipp Kosan), Maurice Theurich, Andreas Höhne, Ronny Kulke
Gelbe Karte:    79. Thomas Kliemt

Schiedsrichter:  Sven Glöckner (FSV Neusalza  - Spremberg)

Linienrichter:    Amir Dilmaghani (SV Lautitz 96) und Hagen Gahner (SV Lok Schleife)

Zuschauer:       113

B.Loos
19.PST Kreisoberliga, Niesky am SA, 17.03.2012

FV Eintracht Niesky                4        ( 1 )
VfB Weißwasser 1909           1        ( 0 )

Zu einem schmeichelhaften und in dieser Höhe unverdienten Sieg kam der FV Eintracht Niesky auf heimischen Platz am vergangenen Wochenende.
Zu Beginn der Partie starteten die Platzbesitzer dynamischer und Zweikampf sicherer. Sie erkämpften sich Chancen und setzten sich über die Weißwasseraner Abwehr durch. Schon in der 5.Minute lief der erste gefährliche Angriff über Martin Hilbrich von rechts. Seltener kamen die Gäste erfolgversprechend  vors Tor der Eintracht.
Sicherlich auch deshalb, weil schon in der 8.Minute Silvio Pätzold verletzungsbedingt ausgewechselt werden musste, doch Marcus Schünemann machte seine Sache nach langer Pause gut. Das Lob vieler Nieskyer Anhänger war auf seiner Seite.
In der 13.Minute schickte Oliver Kraatz einen langen Pass auf den rechts laufenden Stefan Beil, der mit Blick für seinen Mitspieler Tino Krüger im Zentrum auflegte. Doch der Ball setzte kurz vor ihm auf, so dass das Timing nicht mehr stimmte. Das war die erste Hundertprozentige für den VfB.
Langsam stellten sich die Gäste auf die Spielweise der Eintracht ein und störten immer wieder im Aufbau. Und doch blieb die Abwehr heute ein Sorgenkind. Außerdem ließen sich die Stürmer für den Abschluss zu lange Zeit.
In der 20.Minute durfte Steven Knobel das erste Mal richtig eingreifen, als er einen Kopfball von Niesky entschärfte. Vier Minuten später bekamen die Gastgeber einen Freistoß zugesprochen. Arkadiusz-Krysztof Dybka läuft links an der Mauer vorbei und erhält den Ball, wo er ungestört flanken kann. Die VfB – Abwehr, offen wie ein Scheunentor, hatte Glück, dass die in der Mitte wartenden Stürmer diese Hereingabe nicht annehmen konnten. Und erneutes Luft anhalten in der 29.Minute, als Martin Schleußing den selbst gestoppten Ball dem Gegner überlassen musste, der aus 8m von der linken Außenbahn abschließt.
Der weite Abschlag von Steven Knobel oder der Angriff über den schnellen Johann Fischer von rechts brachten heute den Glasmacherstädtern nicht den gewünschten Erfolg, auch die Standardsituationen blieben ungenutzt.
Stattdessen machte jetzt der FV Nägel mit Köpfen. Ein zentraler Pass in den Lauf von Arkadiusz-Krysztof Dybka ermöglichte diesem in der 34.Minute eine ungehinderte Einschussmöglichkeit zum 1:0.
Niesky hatte bis zum Pausenpfiff jetzt Oberwasser, ließ aber auch alle weiteren Gelegenheiten liegen, so dass es bei der knappen Führung blieb.

Die zahlreichen Zuschauer waren nun gespannt, wie die Gäste aus der Kabine zurückkommen werden. Und sie kamen… und Stefan Beil nutzte in der 52.Minute eine Unaufmerksamkeit der Gastgeberabwehr aus und erzielte den verdienten Ausgleich zum 1:1, indem er aus dem Strafraum in die lange, obere linke Ecke traf. Von da an spielte Weißwasser. Doch auch der Schieds- und die Linienrichter griffen zunehmend in das Geschehen ein. In der 62.Minute erkannten sie ein Tor von Tino Krüger wegen angeblichem Abseits nicht an. In diese Drangperiode erwischte die Eintracht die Männer vom Turnerheim eiskalt. In der 71.Minute blieb nämlich dieser Abseitspfiff aus, als Paul Seifert zur erneuten Führung mit dem 2:1 vollenden konnte. Einen Vorwurf müssen sich die Kicker aus Weißwasser aber gefallen lassen. Die Partie läuft für alle so lange weiter, bis das Signal des Schiedsrichters ertönt…
Trotzdem kämpfte danach der VfB  und versuchte den erneuten Ausgleich. Robert Balko klebte in der 80.Minute das Pech an den Schlappen, als sein Schuss nur den Pfosten traf. Stattdessen nutzte der FV den Gegenzug, obwohl der Ball eindeutig hinter der Seitenlinie im Aus war, ließ Schiedsrichter Hayn weiterspielen. Piotr Stepniewicz gelang auf diese Art und Weise in der 81.Minute das 3:1.
Nun waren die Messen gesungen und der VfB legte alles nach vorn. Niesky hatte viel Zeit und machte regen Gebrauch davon. Außerdem schien dem Schiedsrichter dieses Spiel inzwischen Spaß zu machen, als er noch 5 Minuten drauflegte. Diese Zeit nutzte erneut Piotr Stepniewicz um in der 90.+4 den Endstand von 4:1 herzustellen.
Dieses Ergebnis widerspiegelt keinesfalls den Verlauf der Partie, am Ende aber zählen in der Tabelle nur die Punkte.
Hoffen wir, dass die enttäuschten Kicker vom Turnerheim am kommenden Wochenende die Auswärtsschlappe vom Hinspiel in Kodersdorf wettmachen können und den Zuschauern weiterhin erfrischenden Fußball liefern. Gute Besserung Silvio Pätzold!


Torfolge:  1:0 Arkadiusz-Krysztof Dybka (34.), 1:1 Stefan Beil (52.), 2:1 Paul Seifert (71.), 3:1 Piotr Stepniewicz (81.), 4:1 Piotr Stepniewicz (90.+4.)

Aufstellung FV Eintracht Niesky:  Sebastian Pätzold – Stefan Schönherr, Arkadiusz – Krysztof Dybka, Paul Seifert, Martin Hilbrich (86.Norman Herrman),, Piotr Stepniewicz, Stefan Herrmann, Matthias Krause, Marc Höher (90.Stephan Brückner), Mirko Ebert , Felix Maiwald
Gelbe Karte:  Ronny Neuendorff (42.), Matthias Krause (45.)

Aufstellung VfB Weißwasser 1909: Steven Knobel – Martin Schleußing (51.Robert Bens), Silvio Pätzold (8.Marcus Schünemann, 75.Max Leschke), Steffen Kästner. Robert Balko, Rafal Zych, Oliver Kraatz, Johann Fischer, Stefan Beil, Tomasz Skrzypczak
Gelbe Karte:  Robert Balko (37.)

Schiedsrichter:  Thomas Hayn (Energie Görlitz)

Linienrichter:     Tobias Weickelt (Neugersdorf) und Frank – Peter Schubert (Friedersdorf)

Zuschauer:        236

B. Loos
18.PST Kreisoberliga, Weißwasser am SA, 10.03.2012

VfB  Weißwasser 1909            5        ( 3 )           
GFC Rauschwalde                   0        ( 0 )

Mit einem in dieser Höhe verdienten Sieg schickten die Fußballer des VfB ihren Gegner vom Görlitzer Fußballclub Rauschwalde nach Hause zurück.
Anfänglich tasteten sich beide Seiten ab und die Reviergrenzen wurden festgesteckt. Gefühlter Ballbesitz der Platzherren war 80%. Nach einer Viertelstunde gab es den ersten Torjubel am Turnerheim. Rafal Zych brachte sich in gute Schussposition und zog aus 30m ab. Da Torwart Markus Preuß auf dem Weg in die andere Ecke war, stand es nach 15 Minuten 1:0.
Bis zu dem Zeitpunkt hatte Steven Knobel nicht einen einzigen Ball zu halten und konnte seine gute Form noch nicht unter Beweis stellen.
Aus einem glücklichen Doppelpass mit seinem Gegner auf der rechten Seite kam Stefan Beil in der 31.Minute zu einer Gelegenheit zur Flanke. Da diese Maß genau Tino Krüger in der Strafraummitte erreichte, suchte dieser sich die kurze Ecke aus und vollendete zum 2:0.
Danach kamen unsere Gäste zu ihrem ersten besseren Angriff, aber auch dieser verpuffte mit einem Schuss neben das „Knobel-Gehäuse“.
Die Antwort folgte auf dem Fuß: Nach einer Hereingabe von Johann Fischer auf Rafal Zych, kommt letzterer zur Torgelegenheit, verfehlt aber um Zentimeter den Kasten. Besser klappte es da in der 41.     Minute. Diesmal führte eine Freistoßsituation zum Erfolg. Oliver Kraatz verwandelte direkt aus 22m, in dem sein Ball kurz vor Torwart Preuß aufsetzte und ihn bei der Abwehraktion unglücklich aussehen ließ. So gingen beide Parteien mit einem klaren Halbzeitresultat von 3:0 in die Kabinen.

Dem Ansturm nach dem Pausentee begegneten unsere Männer ruhig und mit Übersicht. Jetzt hatte Keeper Steven Knobel Gelegenheit sein Können zu zeigen. Nachdem der Kopfball von Matthias Heinsch in der 49.Minute noch den Kasten verpasste, rettete unser Tormann reflexartig nach einem Pass von David Straube auf Mario Winkler dessen Schuss. Das waren die letzten Lebenszeichen der Görlitzer. Danach spielte wieder Weißwasser. In der 56.Minute ließ ein Rauschwalder Abwehrspieler Robert Balko im Strafraum auflaufen und niemand hätte sich über den fälligen Pfiff gewundert. Aber dieser blieb aus und die Gastgeber drängten weiter Richtung GFC-Kasten.
In der 60.Minute versuchte Steffen Kästner mit einem Freistoß den Abstand zu erhöhen. Das war genauso knapp wie die Abwehrparade von Keeper Preuß nach seinem 30m – Schuss fünf Minuten später. Erneut sehr mannschaftsdienlich agierte Tomasz Skrzypczak, der seine Mitspieler gut in Szene setzte (62.Fischer) oder selbst Chancen erdribbelte (72.). In der 73.Minute passte er einen Freistoß auf Stefan Beil, der heute ohne Torerfolg blieb, weil auch dieser Kopfball nur das obere Außennetz traf.
Inzwischen hatte Trainer Steffen Trause von seinem Wechselrecht Gebrauch gemacht und zeigte dabei ein goldenes Händchen. Marc Gaumer, noch ganz frisch in der Partie, erhielt einen mustergültigen Pass in den Lauf und vollendete eiskalt in der 81.Minute mit einem flachen Schuss zum 4:0.
Die Krone seiner guten Leistung setzte sich Tomasz Skrzypczak unmittelbar vor dem Abpfiff auf, als er die Gästeabwehr wie Fahnenstangen stehen ließ und aus kurzem Abstand zum 5:0 einnetzte. Hier tat einem fast der Rauschwalder Keeper leid.

Bei dieser Partie hatte man als Zuschauer zu keiner Zeit das Gefühl, hier könnte für die Weißwasseraner etwas schief gehen. Darunter litt natürlich die Spannung, brachte aber einen entspannten Nachmittag und unseren Männer Punkte fürs Konto und Selbstvertrauen, was für´s nächste Match von Vorteil sein sollte. Da heißt es nämlich auswärts bei den favorisierten Nieskyern zu bestehen.

Torfolge:   1:0 Rafal Zych (15.), 2:0 Tino Krüger (31.), 3:0 Oliver Kraatz (41.), 4:0 Marc Gaumer (81.), 5:0 Tomasz Skrzypczak (89.)

Aufstellung VfB Weißwasser 1909: Steven Knobel –  Oliver Kraatz, Silvio Pätzold (86.Christopher Robel), Steffen Kästner, Martin Schleußing, Johann Fischer, Tino Krüger (61.Marc Gaumer), Rafal Zych, Robert Balko, Stefan Beil (Max Leschke 79.), Tomasz Skrzypczak
Gelbe Karte:    keine

Aufstellung GFC Rauschwalde: Markus Preuß - Dirk Hänisch (69.Enrico Müller), Marcel Thomas, Thomas Hintersatz (ab 64. Robert Boden), David Straube, Christoph Preuß, Thomas Miedek, Christian Rolle, Stefan Heyne, Mario Winkler, Matthias Heinsch
Gelbe Karte:    keine

Schiedsrichter:  Andre Wende ( BSV 1997 Lohsa )

Linienrichter:     Jörg Edlich (TSG Bernsdorf) und Siegmar Dorn (FSV Knappensee)

Zuschauer:        72