Frauen

VfB Weißwasser 1909 - SG Kreba-Neudorf   5:0 (2:0)

Die Frauenmannschaft des VfB ist erfolgreich in die neue Saison gestartet. Mit einem deutlichen 5-0 Erfolg gegen die SG Kreba-  Neudorf gelang ein Einstand nach Maß für den Titelverteidiger.  Das es sicherlich noch Steigerungsmöglichkeiten geben wird und  sollte, bewiesen das Spiel und auch die Überkreuzvergleiche. Der Gastgeber gestaltete den ersten Durchgang überlegen und ging  folgerichtig mit 2-0 in Führung. Auch nach dem Wechsel fand der VfB die besseren Mittel und fuhr schließlich einen ungefährdeten  5-0 Erfolg ein. Die Tore erzielten Yvonne Schröder (3), Roxana Werner und Antje Knittel. Kommenden Sonntag erwarten die  Damen im nächsten Heimspiel mit dem TSV Spitzkunnersdorf einen Gegner der sein Auftaktspiel ebenfalls gewinnen konnte und in  dieser Woche spielfrei hatte.

VfB 1909 Weißwasser - SpG Krauschwitz/Gablenz  4 : 5

Nach dem letzten 6:3 Auswärtssieg der Frauen vom VfB Weißwasser gegen die SpG SV Grün-Weiß 90 Uhsmannsdorf, kam es am  vergangenen Sonntag zum Spitzenspiel der bis dahin in dieser Saison ungeschlagenen Teams und Dauerkontrahenten aus  Weißwasser und Krauschwitz/Gablenz. Vor zahlreicher Kulisse und bei tollem Fußballwetter sahen die Zuschauer ein spannendes  und über weite Strecken gutklassiges Match.Die Spielgemeinschaft startete furios und nagelte die Gastgeberinnen in ihrer Hälfte  fest. Doch Nora Bastian im Tor der Kreisstädterinnen war hellwach und stoppte zunächst jeden Ball. Umso glücklicher fiel das 1:0  für den VfB, als diese erstmals in der 7.Minute vor dem Gästetor auftauchten. Ein über Stefanie Zech und Birgit Engmann  eingeleiteter Angriff fand Roxana Werner auf halb Links, die ohne zu zögern zum 1:0 unter die Latte einnetzte.Doch die  Gästefrauen bewiesen Nervenstärke und glichen sofort im Gegenzug aus. Noch von der Freude übermannt, fehlte die Ordnung in  der Abwehr der Weißwasseranerinnen und Yvonne Junge aus Krauschwitz nahm einen langen Pass auf und ließ Nora Bastian  keine Chance. So sahen die Fans schon in 8 Minuten zwei schöne Tore.Im Verlauf der nächsten Minuten kamen die Gäste  mehrmals brandgefährlich vors Tor und fanden in der super haltenden Nora Bastian ihre Meisterin. Auch eine Serie von Ecken  brachte nicht den gewünschten Erfolg. Konterversuche auf Seiten der Gastgeberinnen kamen nicht bis vors Tor, weil sich  Abspielfehler einschlichen. Und doch sollte Weißwasser durch Ivonne Schröder erneut in Führung gehen. In der 24.Minute gelang  ihr nach Durchsetzen gegen Nicole Nagorka das 2:1. Es folgte die stärkste Phase der Gastgeberinnen in der 1.Halbzeit.Aber  gelang auf ihrer Seite nichts Zählbares mehr. In der 27.Minute scheiterte Roxana Werner an der Torhüterin Christin Druse, auch  der Nachschuss wurde verhindert.In der 32.Minute befand sich die Abwehr der Kickerinnen aus Weißwasser in geschlossenem  Tiefschlaf. So fiel es Kristina Wigan nicht schwer diese Situation auszunutzen und erneut für Krauschwitz/Gablenz zum 2:2  auszugleichen. Jetzt spielten die Gäste wieder auf "ein" Tor und Die Torhüterin aus Weißwasser konnte sich mehrere Male durch  ihr hervorragendes Stellungsspiel, Herauslaufen und die Reflexe auszeichnen. Elisabeth Keller auf Seiten der Gäste konnte davon  im Spielverlauf ein Lied singen.Zum Ende der 1.Halbzeit schwanden bei beiden Teams die Kräfte. Ein Ballverlust in der 36.Minute  in der eigenen Hälfte eröffnete Krauschwitz/Gablenz die erstmalige Führung. Nicole Nagorka ließ sich nicht bitten und zog von  Mitte der Strafraumgrenze unhaltbar zum 2:3 ab. Das setzte bei den Gästen neue Kräfte frei und sie erspielten sich weitere  hochkarätige Torchancen, die aber teilweise in der Abwehrreihe mit einer prima agierenden Dajana Herz hängen blieben oder in  den Armen der Schlussfrau. So gab es viel Gesprächsstoff unter den Fans beider Lager in der Halbzeitpause. Die Spielerinnen  dagegen mussten frische Kräfte tanken und taktische Informationen annehmen. Die 2.Halbzeit begann mit wechselnden Angriffen  ohne zwingende Torchancen. Doch das änderte sich recht schnell. Die Gästefrauen erhielten als erste eine gute Gelegenheit.  Durch ein Handspiel unmittelbar an der linken Seite der Strafraumgrenze war ein direkter Freistoß möglich. Susann Kizsta verfehlte  mit einem flachen Schuss an der Mauer vorbei nur knapp das Gehäuse. Sie war es auch, die Nora Bastian zu einer erneuten  Glanzparade in der 54.Minute zwang. In dessen Folge verletzte sich die Torfrau und musste gewechselt werden. Das sorgte  anfänglich für eine gewisse Verunsicherung innerhalb der Mannschft. Christin Hellriegel hielt jetzt an Stelle von Nora Bastian und  konnte sich gleich auszeichnen. Allerdings prallte beim nächsten Schussversuch in der 58. Minute ihr Ball so ungünstig ab, dass er  vor die Beine der gut postierten Belinda Peto fiel und diese im Nachschuss die Führung auf 2:4 ausbauen konnte. Die neuen  Spielregeln im Frauenfußball (jetzt 2x45 min und Hin-und Herwechsel) ermöglichten nach Behandlungspause den erneuten Einsatz  von Nora Bastian im Tor. Die sollte sich im Verlauf des Spieles noch mehrmals auszeichnen können. In der 70.Minute hatte  Susann Kizsta die 2:5 Führung auf den Schlappen, scheiterte aber erneut zweimal an der Torhüterin. Die Gastgeberinnen, nun  angestachelt, versuchten ihr möglichstes. Im guten Zusammenspiel gelang Roxana Werner in der 75.Minute ihr zweiter Treffer.  Ivonne Schröder nahm der Krauschwitzer Torhüterin die Sicht und so mogelte sich der flache, aber platzierte Schuss von halb  Links durch die Abwehr bis ins Netz. Weißwasser erzielte so den Anschluss zum 3:4. Doch die Freude währte nicht lange, stellte  die Spielgemeinschaft in der 78.Minute durch Katrin Neumayer den alten Abstand wieder her. Ein Konter ermöglichte ihr das 3:5.  Doch die Frauen vom Turnerheim gaben nicht auf. Schon der Gegenzug hätte ein Tor durch Roxana Werner verdient gehabt.  Weitere Möglichkeiten erspielten sich Ivonne Schröder und Christin Hellriegel. In der 88.Minute betrieb durch einen Konter die  stärkste Angreiferin aus Weißwasser Resultatskosmetik. Roxana Werner gelang auf Vorlage von Antje Knittel und Ivonne Schröder  mit einem platzierten Schuss aus Mittelstürmerposition das 4:5. Nun warfen die Mädels vom VfB alles nach vorn. Doch auch mit  Hilfe der Nachspielzeit konnten die mit einer starken Mannschaftsleistung aufwartenden Gäste nicht mehr bezwungen werden. Nun  bleibt den Frauen aus Weißwasser die Rückrunde um den stärksten Ligakontrahenten, dann im Helmut - Just - Stadion, zu  bezwingen und das Titelrennen offen zu halten. Am kommenden Sonntag spielt das Team aus Weißwasser auf fremden Platz  gegen Ruppersdorf um in 14 Tagen, dann um 13 Uhr, im Turnerheim auf Olbersdorf zu treffen. (bl)

Mannschaftsaufstellungen:

VfB Weißwasser: Nora Bastian, Ramona Förster, Dajana Herz, Antje Knittel, Birgit Engmann, Stefanie Zech, Roxana Werner, Christin Hellriegel, Ivonne Schröder

SpG Krauschwitz/Gablenz: Christin Druse, Nicole Nagorka, Anja Nicke, Isabell Gerken, Katrin Neumeyer, Yvonne Junge,  Susann Kiszta, Elisabeth Keller, Kristina Wigan, Belinda Peto

VfB 1909 Weißwasser - FV Rot-Weiß Olbersdorf    3 : 1     (1:0)

... aber am Ende ein Dreier. Das wäre die Kurzfassung des letzten Punktspiels der Damen aus Weißwasser, die sich über die  gesamte Spielzeit durch ungenaue Pässe das Leben selbst schwer machten. Die minimierte Mannschaft aus Olbersdorf trat  selbstbewusst und mit einer überragenden Jacqueline Baier auf, die immer wieder die Bälle forderte, mehrere Kickerinnen aus  Weißwasser beschäftigte und sich Torchancen erspielte. Und so ist es nicht verwunderlich, dass auch das erste Tor der  Gastgeberinnen mit Hilfe des Gegners fiel. In der 9.Minute schoss Roxana Werner nach einem gelungenen Doppelpass mit  Stefanie Zech aufs Olbersdorfer Tor. Eine Abwehrspielerin stellte sich in den Weg und lenkte den Ball unhaltbar zum 1:0 in die  eigenen Maschen. Nun sollte der Bann gebrochen sein, aber die Frauen aus Weißwasser fanden kein Mittel den unbequemen  Gegner in die Schranken zu weisen. Stattdessen sahen sich die Gäste mehreren Möglichkeiten gegenüber und brauchten nur 8  Minuten um auszugleichen. Ein unnötiger Ballverlust im Mittelfeld ermöglichte die Konterchance. Und Jacqueline Baier ließ es sich  nicht nehmen mit Hilfe des Innenpfostens das Tor zum 1:1 zu erzielen. Nun geriet Weißwasser unter Druck, die Zuordnung stimmte  gar nicht mehr und das Passspiel blieb weiter unterirdisch. In der 38.Minute konnte sich Nora Bastian im Tor der Gastgeber  auszeichnen, indem sie durch eine gelungene Fußparade das 1:1 in die Halbzeit rettete. Der Trainer mahnte, sich schneller vom  Gegner zu lösen und mehr Bewegung ins Spiel zu bringen. Doch auch der 2.Teil verlief nicht besser und so kam das Pech noch  hinzu. In der 56.Minute nahm Roxana Werner zu genau Maß und der herunterfallende Lattenschuss rollte aus dem Tor heraus.  Olbersdorf erhöhte zeitweise den Druck und blieb vor allem durch Jaqueline Baier kreuzgefährlich. Wiederholt zeichnete sich die  Torhüterin der Gastgeber aus, indem sie glänzende Fußparaden zeigte. Zum Ende hin ließ dann doch die Kraft der  Olbersdorferinnen nach und Weißwasser kam in der 83.Spielminute zum 2:1. Ein verdeckter Schuss in halber Höhe aus  Mittelstürmerposition von Roxana Werner nach Vorlage von Carolin Guthaus war für die Torhüterin zu spät sichtbar. Und nur 2  Minuten später legte sich Birgit Engmann an der Strafraumgrenze den Ball zurecht und zog flach ab. Auch hier hatte die Torfrau  keine Chance das 3:1 zu verhindern. Schon am nächsten Sonntag gibt es das Nachholespiel auf heimischem Platz gegen  Spitzkunnersdorf. Hier hoffen die Frauen auf wieder zahlreiche Fankulisse. (bl)

Mannschaftsaufstellungen:

VfB Weißwasser: Nora Bastian, Dajana Herz, Antje Knittel, Ramona Förster, Birgit Engmann, Stefanie Zech, Roxana Werner, Carolin Gutjahr, Christin Hellriegel

FV Olbersdorf: Ute Rühtrich, Christin Gerber, Kathleen Herdelt, Anne Klippel, Petra Kintscher, Jacqueline Baier

 

VfB 1909 Weißwasser - TSV 1861 Spitzkunnersdorf II  6:1  ( 1:0 )

 

Im Nachholespiel der Kreisliga trafen am vergangenen Sonntag die Mannschaften vom VfB Weißwasser und der TSG Spitzkunnersdorf II aufeinander.  Die Gastgeberinnen gaben gleich die Richtung vor, in die es hauptsächlich gehen sollte und doch dauerte es eine gefühlte Ewigkeit bis gegen die engagiert kämpfenden Gäste der erste Treffer gelang. Nach anfänglichen Tornäherungsversuchen von Ramona Förster, Ines Frenzel und Birgit Engmann gelang mit Hilfe des Gegners in der 23.Minute letztere der Führungstreffer zum 1:0. Birgit Engmann zog mit einem Solo durchs Mittelfeld und schoss die in der Abwehr stehende Anne - Marie Burk an, so dass die Torhüterin keine Chance hatte, den abgefälschten Ball zu parieren.  Und wieder ging es in Richtung Spitzkunnersdorf. Doch alle weiteren Versuche blieben in der 1.Halbzeit erfolglos. Zwischenzeitlich gelang den Gästen nach einem Fehler in der Abwehr der Kickerinnen aus Weißwasser mit einer Bogenlampe ein Lattentreffer. Auch konnte sich Nora Bastian mehrmals auszeichnen, als sie durch kluges Herauslaufen Kontertore verhinderte.  Die zweite Halbzeit begann, wie die erste aufhörte. Die Gastgeberinnen erspielten sich Chance um Chance, wobei diese hauptsächlich aus Einzelaktionen entstanden. So auch der zweite Treffer, als Ines Frenzel von halb Links ins rechte obere Eck abzog und die Torfrau nicht eingreifen konnte. So stand es nach 60 Minuten 2:0. Mit diesem Treffer war der Bann gebrochen und die Weißwasseranerinnen spielten ihre Überlegenheit aus. Nach einer Ecke, getreten von Antje Knittel in der 67.min, zögerte Birgit Engmann nicht lange und zog mit einem halbhohen Schuss zum 3:0 ab. Nur eine Minute später erzielte gleiche Spielerin ihren 3.Treffer auf Vorlage von Ines Frenzel.  Die Gegenwehr war nach dem 4:0 vollends gebrochen. Logische Folge waren die nächsten beiden Tore in der 78. und 82.Minute. Jeweils eine Standardsituation sorgte dafür. Das 5:0 erzielte Birgit Engmann nach eine Ecke von Ines Frenzel und das 6:0 nach einem Freistoß von Ramona Förster. Nun fühlten sich die VfB Mädels zu sicher und lockerten die Abwehr, so dass Julia Hille von der TSV in der 86.Minute zum umjubelten Ehrentor kam. Mit dem 6:1 sicherten sich die Frauen 3 Punkte und den zweiten Tabellenplatz hinter der SpG Krauschwitz/Gablenz.  (bl)

Das Pokalviertelfinale gegen die SpG findet nicht wie vorgesehen am 07.November statt, sondern wurde verlegt auf den 28.11.2010, deshalb ist nächstes Wochenende spielfrei.

Mannschaftsaufstellungen:

VfB Weißwasser: Nora Bastian, Dajana Herz, Antje Knittel, Stefanie Zech, Birgit Engmann, Caroline Guthaus, Ramona Förster, Ines Frenzel

TSV Spitzkunnersdorf: Ina Blankeschön, Sandra Urland, Stefanie Jährig, Kerstin Schafranski, Anne-Marie Burk, Silke Kunze, Melanie Hoffmann, Juliane Brand, Julia Hinnerer, Julia Hille

Statistik:

Zuschauer: 70

Karten: keine

Schiri: Hans Gojowczyk

Torschützen: Birgit Engmann (5), Ines Frenzel (1), Juliane Hille (1)

Das alljährliche Tschernitzer Fußballturnier der Frauen gewannen die Kickerinnen des VfB 1909 Weißwasser. Sie siegten in 3 Turnierspielen und erzielten 3 Unentschieden.

Auf den Plätzen folgten:
2. SC Spremberg
3. TV 1961 Forst
4. SG Horken - Kittlitz
5. Gablenzer Hobbykicker
6. SG Horka-Uhsmannsdorf
7. SV Chemie Tschernitz