2.Männer

VfB Weißwasser 1909 - SV Grün-Weiß Uhsmannsdorf   6 - 1 (2 - 1)

Die Zweite des VfB hat die erste Hürde im Kreispokal souverän gemeistert. Im Heimspiel gegen Ligakonkurrent Uhsmannsdorf war noch längst nicht alles Gold was glänzt, doch zumindest das Ergebnis stimmte. In der ersten Hälfte boten die favorisierten Hausherren eine vielversprechende Leistung. Vielen Chancen fehlte nur die Vollendung. Nach fünf Minuten erzielte Toni Seeber die Führung auf Vorlage von Steve Wilhelms. Danach hatte der VfB weitere gute Möglichkeiten durch Mark Günther (8), Toni Seeber (32.) und Steve Wilhelm (35.), ließ diese jedoch aus. Nach 37.Minuten gelang Sebastian Winkler das 2-0. Wer dachte, dies sei bereits die Vorentscheidung, irrte jedoch. Martin Stoll brachte den Gast noch vor der Pause auf 1-2 heran. Nach dem Wechsel bot sich leider dem wenigen Zuschauen ein zeitweise "grusliges" Spiel. Lag es nun am Dauerregen oder an der noch fehlenden Spielpraxis, beiden Teams gelang 20 Minuten, höfflich formuliert, sehr wenig. Erst in der Schlussphase zog der VfB wieder an und kam durch Martin Tzschaksch nach 78 Minuten zum 3-1, mit einem Kopfball nach Freistoß Paul Schimek. Jetzt ging es Schlag auf Schlag. In der 80.Minute markierte Steve Wilhelms das 4-1, zwei Minuten später legte wiederum Martin Tzschaksch den fünften Treffer nach. Kurz vor Ultimo gelang Steve Wilhelms auf Vorarbeit von Toni Lindner sogar noch das 6-1, was am Ende mehr aussagte, als im zweiten Durchgang tatsächlich drin steckte. Sei es drum, der Auftakt ist geglückt und in diesem Stile darf es ruhig weiter gehen.

Mannschaftsaufstellungen:

VFB: Rank, Günther, Vetter. Leschke, Schimek, Habermann, Seeber, Tzschaksch M., Winkler, Wilhelms, Bischoff - Lindner,

Grün - Weiß Uhsmannsdorf - VfB Weißwasser 1909 3 - 5 (0 - 2)

Die zweite Männermannschaft lief in Uhsmannsdorf mit einer klasse Besetzung auf, nachdem sich drei Spieler der U 23 für einen Doppeleinsatz am Wochenende entschieden. Die Gäste aus Weißwasser machten von Beginn an Druck und die erste nennenswerte Aktion hatte S. Winkler mit einem Hinterhaltsschuss nach 4 Minuten. Die dritte Ecke in der 5. Minute, getreten durch J. Fischer, konnte M. Leschke zum frühen 1:0 einköpfen. J. Fischer hatte nach 7 Minuten die nächste verheißungsvolle Chance, knapp am Pfosten vorbei. Es dauerte bis zur 19. Minute, als wieder etwas Zählbares heraussprang. J. Fischer wurde glänzend angespielt und er erzielte mit platzierten Torschuss das 2.0. In der 21. Minute die erste gute Möglichkeit für die Hausherren mit einem Freistoß, P. Savcenko hält hervorragend. Nach 34 Minuten bekommt Uhsmannsdorf den nächsten Freistoß in aussichtsreicher Position. P. Savcenko ermöglicht mit einer zu kurzen Abwehr den Hausherren den zweiten Ball, der zum Glück für uns vergeben wurde. S. Winkler fiel immer wieder durch gute Eingaben über links auf, leider fand sich kein Abnehmer vor dem Tor. Die zweite Halbzeit begann mit der nächsten Möglichkeit für den VfB in der 47. Minute, erst bekommt J. Fischer den Ball vor die Füße, dann ist N. Trester überrascht, dass der Ball zu Ihm kommt. Als der VfB plötzlich auf Ergebnis halten spielen will, kommt ein Bruch ins Spiel. Das hat schon in der Vorwoche gegen Skerbersdorf nicht geklappt und prompt bestrafte Uhsmannsdorf diese eigenartige Spielweise mit dem 1:2 Anschlusstreffer in der 52. Minute. Der Spielfaden ging fast völlig verloren, also wenn's mit Fussball spielen nicht klappt wird eben auf den Schiedsrichter gemeckert, dass bedeutete 4 gelbe Karten wegen meckern! Der nächste Wechsel brachte wieder Spielkultur beim VfB. T. Lindner hatte in der 63. Minute seine erste Torchance, die landete am Torpfosten. P. Schimek bediente nach 74 Minuten den sich anbietenden T. Lindner und der erzielt technisch perfekt die 3:1 Führung der Gäste. Den Sack wollten die Gäste in der 84. Minute zubinden. S. Winkler setzt sich über links durch, Querpass zu T. Seeber und dieser hämmert das 4:1 in den Uhsmannsdorfer Kasten. Plötzlich nimmt der Spielverlauf wieder eine andere Richtung. Uhsmannsdorf erzielt mit einem direkten Freistoß den 2:4 Anschlusstreffer, P. Savcenko stand zu weit vor dem Tor! Uhsmannsdorf bekam die dritte Luft. Eckball von rechts, P. Schimek klärt auf der Linie! Eckball von links und St. Seidel rammt seinen Gegenspieler zu Boden. Den fälligen Strafstoß versenkt Uhsmannsdorf zum besorgniserregenden 3:4. In der Nach-spielzeit konnte sich der VfB über die rechte Seite befreien, die Eingabe von R. Habermann vollendete S. Winkler in der 93. Minute mit herrlichen Hechtkopfball zum 5:3 Endstand.

Mannschaftsaufstellung:

VfB Weißwasser: P. Savcenko, M. Pohl, M. Leschke, P. Schimek, St. Kästner,  W. Vetter, St. Seidel, T. Seeber, S. Winkler, N. Trester,   J. Fischer, R. Haberland, T. Lindner u. Ch. Melcher

VfB Weißwasser 1909 2. - SV Trebendorf   3 - 0 (2 - 0)

Die Zweite hat mit einem klaren 3-0 Erfolg über Trebendorfs erste Garnitur schon einmal angedeutet welches Potential im neu  gegründeten Verein "schlummert". Auch hier muss der Fairness halber gesagt werden, dass jeder der sich mit Fußball beschäftigt  voraus sehen konnte, dass der VfB 2. kein typisches Team der 1.Kreisklasse ist und an diesem Tag auch 3 Ergänzungsspieler der Ersten mitwirkten. Dennoch, ein 3-0 hätte vor dem Spiel kaum einer erwartet und schon gar nicht den Fakt, dass die Gäste damit sehr gut  bedient waren. Die ersten Minuten gehörten jedoch dem Gast, auch wenn die Aktionen zu meist am 16er zu Ende waren. Nach 10  Minuten gab es die erste echte Tormöglichkeit. Nach einer Ecke versuchte es Erik Habermann mit einem Dropkick, die Gäste konnten  den Ball auf der Linie klären. Fortan hatte der VfB das Spiel im Griff dank der weit besseren Spielanlage. In der 22.Minute versuchte es Martin Tzschaksch über außen, sein scharf nach innen geschlagener Ball findet jedoch keinen Abnehmer. Fünf Minuten später ergibt  sich Steve Wilhelms die Chance zum 1-0, nach einer Unsicherheit von Schlussmann Heinrich. Nach 37 Minuten war es dann aber  soweit. Ein lehrbuchreif vorgetragener Konter über links wird durch Martin Tzschaksch sicher verwandelt. Die Führung war verdient,  weil der VfB einfach schneller und direkter spielte und auch sonst gefährlicher als die Gäste agierte. Und so ging es erst einmal weiter. Die Ansage des ersten Treffers war noch nicht ganz verklungen, da folgte der nächste Treffer durch Martin Tzschaksch. Diesmal wurde das Leder durch die Mitte in die Tiefe gesteckt und der Torjäger der Zweiten aus dem Vorjahr lässt sich solche Chancen gewöhnlich  nicht entgehen. Gegen Ende des ersten Durchgangs muss eigentlich noch Tor Nummer drei folgen. Erst trifft Steve Wilhelms mit  einem sehenswerten Geschoss nur die Latte, im Nachschuss scheitert Sebastian Winkler. Dann war Pause und nach dem Wechsel  hatte man kurzzeitig den Eindruck, als kommt nun der SV Trebendorf. Das war aber nur ein Strohfeuer. Den Gästen gelang nicht viel  und ohne Chancen lässt sich so ein Spiel nun einmal nicht drehen. Bis auf einen gefährlichen Freistoß von Erik Habermann und einem  Schuss von Wiesenberg für Trebendorf passierte nicht viel in den ersten 25 Minuten des zweiten Durchgangs. Die  Kontermöglichkeiten wurden in der Schlussphase wieder größer für den VfB, doch sie machten zu wenig daraus. Nach 75 Minuten  hatte Stefan Seidel das 3-0 auf dem Schlappen, scheiterte aber genauso wie gleich danach Sebastian Winkler. Immerhin hatte nun  auch der SV Trebendorf eins, zwei Chancen. In der 76 Minute ein stark getretener Freistoß von Stefan Mlinsk, den Pavel Savcenko mit  glänzender Parade zur Ecke klärte. Nach 82 Minuten fiel der dritte Treffer für den VfB. Johann Fischer bediente im Konterspiel Martin  Tzschaksch und der vollendet mit seinem dritten Tor an diesem Tag zum 3-0. Vier Minuten später setzten die 80 Zuschauer schon zum  vierten Torjubel an, doch Schlussmann Heinrich hielt mit einem guten Reflex den Ball von Steve Wilhelms. Dann war Schluss und der  VfB stand hoch verdient in der zweiten Hauptrunde des Kreispokal. Wenn die Zweite sich weiter in dieser Verfassung vorstellt, muss  das noch längst nicht die Endstation für die Mannschaft der Trainer Christian Melcher und Roland Münzer sein.

Mannschaftsaufstellungen:

VFB: Pavel Savcenko, Maik Pohl, Paul Schimek. Max Leschke, Robert Haberland, Erik Habermann, Stefan Seidel, Martin Tzschacksch, Johann Fischer, Sebastian Winkler, Steve Wilhelms,  - Toni Lindner, Nico Trester, Walter Vetter

VfB Weißwasser 1909 2. - SV Grün-Weiß Uhsmannsdorf   2 - 0 (1 - 0)

Deutlicher hätten einige Spieler nicht zeigen können, dass sie die Zweite entweder nicht ernst nehmen oder aber milde ausgedrückt, es ihnen an der Einstellung fehlt, in dieser Mannschaft aufzulaufen. Fußball sieht anders aus und erst recht mit dieser Besetzung. Das Spiel gegen Uhsmannsdorf war spätestens nach 20 Minuten eine Zumutung für alle die gedacht hatten, einen schönen Sonntagnachmittag auf der Sportstätte Glückauf zu verbringen. Der VfB versuchte in der Anfangsphase sich mit einem frühen Tor Lust auf diese Partie zu verschaffen. Es misslang gründlich. Die Partie wurde immer zerfahrener und die wenigen Möglichkeiten aus der Anfangsphase blieben nun auch aus. Der Gast war vor allem spieltechnisch eigentlich hoffnungslos unterlegen. Als nach 42 Minuten dann doch das 1-0 für die Zweite fiel, wuchs die Hoffnung auf eine halbwegs vernünftigen zweiten Durchgang. Diese Hoffnungen wurden bitter enttäuscht. Spieler die angeblich kurz vor dem Sprung in die Erste stehen oder sich schon im selbigen Kader befinden, ergaben sich in hoffnungslose Tristesse, die tatsächlich Uhsmannsdorf ins Spiel kommen ließ. Fortan hatte der Gast die Chancen, während Libero Maik Pohl versuchen musste, seine Vorderleute zum Zurückkommen zu bewegen. Ihm und Toni Seeber darf man eine anständige Leistung attestieren. Uhsmannsdorf war nicht in der Lage, eine der vorhandenen Chancen zu nutzen. So fiel nach 92 enttäuschenden Minuten noch das 2-0 durch den eingewechselten Rene Borchers. Der Weg zu einer anständigen Leistung wird vorerst und wohl auch in Zukunft darüber führen, dass man sicherstellt, dass auch alle in dieser Mannschaft spielen wollen. Sonst verliert der eigentlich engagierte Stamm dieser

VfB Weißwasser 2. - FC Stahl Rietschen 2.  1:1 (1:0)

Von Anfang an, war es ein offener Schlagabtausch beider Teams. Die erste Großchance besaß der VfB in der 9. Minute. Nach einem gekonnten Dribbling brachte Johann Fischer mit klugem Pass Marcus Schünemann ins Spiel, der leider verzog. Weißwasser spielte überlegen, ohne aber echte Torgefahr auszustrahlen. Bis zur 25. Min gab es nur einen gefährlichen Fernschuss durch M. Schünemann aus 30m Entfernung. Es zeigte sich deutlich, es wird nicht leicht die kompakt stehende Rietschener Hintermannschaft (mit Frank Stäbler) auszuspielen. In der 32. Min besaß J. Fischer eine Riesenchance, doch der Keeper hielt spektakulär. Doch in der 40. Min patzte der Rietschener Schlussmann. Er ließ einen Torschuss von J. Fischer abprallen und M. Schünemann staubte zum 1:0 ab.In der 47. Min besaß der FC Stahl eine Ausgleichschance, aber P. Savcenko lenkte zur Ecke ab. Weißwasser kam zwischen der 50. und 56. Min zu drei guten Chancen. Nach Anspiel von Schünemann auf P. Schimek, schloss dieser saft- und kraftlos ab. Ein Lindner-Schuss lässt der Keeper prallen - Ch. Melcher kommt zu spät. Und Schließlich rutscht J. Fischer auf regennassem Rasen, in aussichtsreicher Position aus. In der 67. Min lässt erneut der Gästekeeper einen Fernschuss von M. Schünemann prallen, aber wir setzen nicht nach. Völlig aus dem Nichts erzielen die Gäste in der 70. Min mit einem Freistoß-Aufsetzer das 1:1. Hier sah P. Savcenko nicht geradesouverän aus. Zwei elfmeterreife Fouls an J. Fischer in den 80-ger Minuten ahndete Schiri F. Woite (See) leider nicht. Rietschen besaß sogar noch die Siegchance, verzog aber knapp.(dp)