Berichterstattung Pokal 1.Männer

Spielbericht 3. Runde Wernesgrüner Sachsenpokal

SC Syrau - VfB Weißwasser 3:1 (1:0)
Samstag, den 13. Oktober 2018

Personell arg gebeutelt traten die Männer des VfB Weißwasser 1909 die weite Reise in das vogtländische Syrau an. Mit Biela, Kraatz, Petrova, Knobel, Schmidt, Trause, Reimann und Seeber fehlten gleich acht Spieler aus unterschiedlichen Gründen. Auch mit einem verhältnismäßig breiten Kader konnte das Fehlen wichtiger Leistungsträger nicht kompensiert werden. So war das Trainerteam zum improvisieren gezwungen und stellte bis auf drei Positionen die komplette Mannschaft inklusive Spielsystem um.

Das Spiel begann mit einem Eckball für den VfB in der ersten Spielminute. Ben Pohling verpasste die Schusschance. Danach passierte 20 Minuten nicht viel. Es gab keine Chancen auf beiden Seiten und der Ball wurde zumeist hoch zwischen den Strafräumen gespielt. Nicht wirklich ansehnlicher Fußball auf dem schlecht präparierten Rasenplatz im „Waldstadion“. In Minute 24 setzte sich Stefan Beil im 16er gut durch, schloss dann jedoch schwach ab und Torwart Himsel hatte keine Mühe. Im Gegenzug die erste Chance für die Gastgeber. Aus 20m setzten die Vogtländer den Ball an den Querbalken des von Felix Woithe gehüteten Gästetors. Nach einer halben Stunde hatte Nico Lukschanderl einen Abschluss der jedoch rechts am Tor vorbei ging. In Minute 38 sah der Linienrichter (!!!) ein Foulspiel von Keeper Woithe am Syrauer Angreifer. Dies ahndete der in diesem Moment unsicher wirkende Schiedsrichter Michael Rehm mit Elfmeter und gelber Karte für Woithe. Den Elfmeter versenkte Kapitän Zierold zum 1:0 für die Gastgeber. Sehr ärgerlich und aus VfB-Sicht umstritten, da dem Elfmeterpfiff eine vermeintliche Abseitsstellung voraus ging und der Schiedsrichter zunächst weiterspielen signalisierte da er kein Foulspiel erkannte. Mit der knappsten aller Führungen wurden die Seiten gewechselt.

Zu Beginn der zweiten Hälfte hätte der 17-jährige Ben Weiser seine Schusschance nutzen sollen anstatt zu vertändeln. In der 49. Minute narrte Pascal Steinbach die Weißwasseraner Abwehr inklusive Torwart. Er setzte sich mit einem Solo gegen drei Gegenspieler durch und erzielte mit seinem Abschluss in die kurze Ecke die 2:0 Führung. Doch der VfB rappelte sich nochmal auf und stellte nun mit offenem Visier auf Offensive um. Angetrieben vom agilen Kapitän Axel Buder konnten viele Bälle im Zentrum erobert werden. Doch leider gab es immer wieder unverständliche Freistoßpfiffe gegen den VfB, die eine noch intensivere Druckphase nicht zuließen. Nach zwei starken Paraden von Woithe nach Standardaktionen des SC Syrau verkürzte Beil auf 1:2. Er nutzte einen Abwehrfehler der Gastgeber aus und schob ins leere Tor ein. Nun drückte der VfB die Gastgeber in die eigene Hälfte und hatte durch Luca Hartelt die Ausgleichschance. Nachdem er Abwehrspieler und Torwart um kurvt hatte, verzog er leider über das leere Gehäuse. In der 86. Minute schoss Buder einen 30m Freistoß auf das Syrauer Tor, der gut getretene Ball konnte jedoch pariert werden. Nachdem die Gastgeber mehrere gute Kontermöglichkeiten ungenutzt ließen, brachte das 3:1 in der 94. Minute die Entscheidung und besiegelte das Ausscheiden der Weißwasseraner aus dem Pokalwettbewerb 2018/19.

Der VfB war trotz des personellen Aderlasses nicht chancenlos und hätte durchaus die Chance gehabt dieses Spiel zu gewinnen. Am Ende reichte es jedoch nicht und so trat man enttäuscht die weite Rückreise nach Weißwasser an. Dem SC Syrau wünscht der VfB viel Glück bei der Auslosung des Achtelfinals und einen weiterhin positiven Verlauf im Landespokalwettbewerb.

Die Mannschaften spielten wie folgt:

SC Syrau

Himsel, Färber, Sennewald, Weidner, Zierold (84. Min Köttnitz), Steinbach, Jentsch, Schneider, Mannig, Matthes, Wolf (60. Min Weigl)

VfB Weißwasser

Woithe, Balko, Kleinfeld, Radestock, Pohling, Lukschanderl, Beil, Pötzsch, Hartelt, Weiser (82.min Franke), Buder

Torfolge:

1:0 Zierold (37. EM); 2:0 Steinbach (49.); 2:1 Beil (66.); 3:1 Weigl (90.+4)

Gelbe Karten:

SCS

Jentsch, Steinbach

VfB

Woithe, Hartelt, Radestock, Pohling

Schiedsrichter: Michael Rehm

Assistenten: Nico Köhler, Stefan Steingräber

Zuschauer: 15

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Syrau Pokal

Spielbericht Wernesgrüner Sachsenpokal Runde 2

FC Concordia Schneeberg - VfB Weißwasser 4:6 n.E. (1:0)
Sonntag, den 09. September 2018

Die Losfee meinte es nicht gut mit den Weißwasseranern. Somit stand in der 2. Runde des Wernesgrüner-Sachsenpokals die Auswärtsfahrt in das 230 km entfernte Schneeberg an. Die Erzgebirgler spielen in der Landesklasse West und wollten sich nach eigenen Angaben Selbstvertrauen im Spiel gegen die Weißwasseraner zurückholen. Diese Aussage war Grund genug für die Mannschaft des VfB noch motivierter in dieses zweite Pokalspiel zu gehen.

Die Anfangsphase wurde von beiden Mannschaften zum Abtasten genutzt. Nach 12 Minuten fuhr der VfB den ersten gelungenen Angriff. Der schnelle Neuzugang Luca Hartelt, der erstmals in einem Pflichtspiel eingesetzt werden durfte, leitete den Angriff über Ben Pohling und David Schmidt ein. Der Abschlussversuch konnte jedoch zur Ecke geklärt werden die den Glasmacherstädtern nichts einbrachte. Die Schneeberger, nun deutlich besser im Spiel, hatten einige Feldvorteile auf dem riesigen Rasenplatz im G.-H. Dietz Stadion. In der 14. Minute riskierte VfB Torwart Felix Woithe Kopf und Kragen, als er dem Angreifer entgegensprang und somit den frühen Rückstand verhinderte. Concordia drückte nun auf das Führungstor. Gefühlte 10 Eckbälle bekamen sie in Halbzeit eins zugesprochen. Einen direkten Kopfballabschluss nach Eckball rettete Philipp Reimann auf der Linie, den Nachschuss konnte Woithe parieren. In der 38. Spielminute nutzten die Schneeberger einen kapitalen Fehler im Aufbauspiel des VfB und erzielten in Person von Marcel Schumann das 1:0. Mit diesem Ergebnis ging es in die Halbzeitpause.

In der zweiten Halbzeit wurden die Glasmacherstädter stärker und mutiger. Nach 53 Minuten schloss Nico Lukschanderl einen Angriff ab doch der Torhüter kann parieren. Den Nachschuss verpasste Reimann denkbar knapp. Nach einer guten Stunde bediente Renè Biela den zentral freistehenden Reimann im Mittelfeld. Reimann lief noch einige Meter mit dem Ball am Fuß und nahm sich aus 25 m ein Herz. Sein Schuss landete im linken oberen Eck – ein wunderschönes Tor zum inzwischen verdienten Ausgleich. Im weiteren Spielverlauf gab es Chancen auf beiden Seiten, doch kein Torwart ließ sich mehr überwinden. Den Lucky Punch hätte Pohling in der 90. Minute setzen müssen. Nach Freistoß von Reimann konnte Keeper Schulze den Ball nicht festhalten und Pohling misslang es den Abpraller aus 5m ins leere Tor zu schießen.

Somit hieß es Verlängerung. Diese begann furios. Schneeberg ging kurz nach Anpfiff mit 2:1 in Führung. Martin Tim nutzte das inkonsequente Abwehrverhalten der Weißwasseraner. Doch im Gegenzug beantwortete Hartelt mit einem klasse Kopfball gegen die Laufrichtung des Torwarts die Schneeberger Führung zum 2:2 Ausgleich. Wieder gab es Chancen zur Entscheidung auf beiden Seiten. Nach einem weiten Einwurf kommt Schneeberg aus Nahdistanz zum Abschluss. Erneut parierte Woithe glänzend verhinderte den erneuten Rückstand. Das Spiel wurde zunehmend nickliger und Schiedsrichter Florian Ordon war oft gefordert. Hierbei bewies er sehr gutes Fingerspitzengefühl und versucht auch in hitzigen Situationen die Gemüter zu beruhigen. Weißwasser hätte sich nicht beschweren dürfen, wenn man nach einer Undiszipliniertheit nur noch zu zehnt auf dem Platz gestanden hätte. Zu guter letzt versuchte Hartelt es nochmal per Kopf und nach einer eins gegen eins Situation mit einem straffen Schuss aus dem Strafraum. Ein Tor sollte jedoch nicht mehr fallen und so entschied das Elfmeterschießen.

Während alle Weißwasseraner Schützen souverän verwandelten, scheiterten die Schneeberger an den eigenen Nerven und mit dem letzten Elfer an Woithe. Der Jubel war groß im Lager der Schwarz-Weißen. Am 13./14.10. steht dann die 3. Pokalrunde für den VfB an.

 

Die Mannschaften spielten wie folgt:

FC Concordia Schneeberg

Schulze, Baars, Queck, Schumann, Pahlisch (46. Min Mattausch), Seifert, Küllig, Kraft (70. Min Günther), Albani, Martin, Bochmann (88. Min Fesser)

VfB Weißwasser

Woithe, Balko (109. Min Kleinfeld), Radestock, Biela, Schmidt, Kraatz (78. Min Petrova), Pohling, Lukschanderl (102. Min Weiser), Reimann, Hartelt, Trause

Torfolge:

1:0 39. Min Marcel Schumann

1:1 63. Min Philipp Reimann

2:1 91. Min Tim MArtin

2:2 93. Min Luca Hartelt

Schiedsrichter: Florian Ordon

Assistenten: Alexander Ludwig, Andy Freier

Zuschauer: 120

Spielbericht Wernesgrüner Sachsenpokal Runde 1

LSV Tauscha- VfB Weißwasser 4:6 n.E. (1:0)
Sonntag, den 19. August 2018

Einer starken Gegenwehr durch den Kreisoberligisten LSV 61 Tauscha aus dem Kreis Meißen war die Mannschaft aus Weißwasser am Sonntagnachmittag ausgesetzt. Nach zweimaligem Rückstand rettete sich der VfB in das Elfmeterschießen und hatte das bessere Ende auf seiner Seite.

Dabei hätte es nicht wirklich einer Verlängerung bedurft wenn die Turnerheimkicker aus ihrer Feldüberlegenheit mehr Kapital geschlagen hätten. Denn die Mannschaft um den stellvertretenden Kapitän Renè Biela begann gut. In der 5. Spielminute hatte Ben Pohling den ersten gefährlichen Abschluss. Sein Schuss aus 14m wurde abgefälscht und ging knapp rechts am Gehäuse der Gastgeber vorbei. Die anschließende Ecke brachte eine Doppelchance für den VfB. Doch sowohl der Kopfball von Dominik Petrova als auch der Nachschuss von Biela fanden nicht den Weg ins Tor. Der erste Angriff der Gastgeber ließ es lichterloh brennen im Strafraum der Gäste. Eine zu optimistische Spielöffnung durch die Weißwasseraner Hintermannschaft kam als Konter postwendend zurück. Der erste Abschluss klatschte an den Pfosten und der Nachschuss wurde über das Tor gesetzt. Auf der anderen Seite probierte es David Schmidt mit einem Distanzschuss welchen er auf den Querbalken setzte. Eine gute Freistoßmöglichkeit blieb durch Markus Radestock ungenutzt, er schickte den Ball in die Wolken. Besser machten es die Gastgeber. Einen erneuten Konter spielten sie über die linke Seite blitzsauber zu Ende. Die Eingabe auf den völlig allein gelassenen Fred Kühne verwertete dieser humorlos unter die Torlatte. Die beste Gelegenheit zum Ausgleich vergab Stefan Beil per Kopf nach punktgenauer Flanke durch Radestock. Kevin Trauses Freistoß aus 18m konnte gerade noch so von der Torlinie geköpft werden. Somit wurden beim Stand von 1:0 die Seiten gewechselt.

Zur zweiten Halbzeit brachte der VfB mit Robert Balko und Philipp Reimann zwei frische Kräfte aufs Feld. Damit wurde das Spiel auf das Tor des LSV zielstrebiger. Der Lohn war das 1:1 durch Reimann der im Zusammenspiel mit Schmidt das Tor selbst einleitete. Gespielt waren zu diesem Zeitpunkt 71 Minuten. Weitere Chancen durch Schmidt und Radestock blieben ungenutzt, sodass es in die Verlängerung ging.

Die weiten Abschläge des LSV-Schlussmannes brachten die VfB-Hintermannschaft ein ums andere Mal in Verlegenheit. So entstand auch die erneute Führung für die Gastgeber. Peter Hoffmann nutze einen Stellungsfehler und netzte zum 2:1 ein. Dem VfB blieben 20 Minuten um die Niederlage abzuwenden. Mit allen Kräften und viel Willen stemmte sich die Mannschaft gegen die Pleite im ersten Pflichtspiel. Nach mehreren ungenutzten Chancen durch Beil, Biela und Seeber brachen die letzten zwei Spielminuten an. In der 119. Minute war es der VfB Kapitän selbst, der seine Mannschaft mit seinem 1. Tor für Weißwasser in das Elfmeterschießen rettete. Aus dem Gewühl heraus schaltete er am schnellsten und traf zum vielumjubelten Ausgleich.

Das anschließende Elfmeterschießen gewann der VfB souverän. Während alle VfB-Schützen (Beil, Biela, Schmidt, Reimann) trafen, setzte der LSV einen Elfer am Kasten vorbei und ein weiterer konnte durch Felix Woithe pariert werden. Damit steht der VfB Weißwasser in der zweiten Runde des Wernesgrüner Sachsenpokals. Gespielt wird diese am Wochenende 08./09. September 2018.

Die Mannschaften spielten wie folgt:

LSV 61 Tauscha

Griebsch, Voigt (78. Min Göhring), Tillner, Bewilogua, Klotzsch, Kühne, Zinke (61. Min Hoffmann), Wyrowski (110. Min Arnold), Günther, Gründling, Schütt

VfB Weißwasser

Woithe, Kleinfeld (46. Min Balko), Radestock, Biela, Schmidt, Kraatz, Pohling, Lukschanderl (46. Min Reimann), Beil, Trause (86. Min Seeber), Petrova

Torfolge:

1:0 15. Min Fred Kühne

1:1 73. Min Philipp Reimann

2:1 98. Min Peter Hoffmann

2:2 119. Min Renè Biela

Schiedsrichter: Maurizio Hoffmann

Assistenten: Christoph Wels, Anne Lehmann

Zuschauer: 111

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Tauscha Pokal