Berichterstattung 2. Halbserie 1. Männer

23. PST Oberlausitzliga; Samstag, 14. April 2018
VfB Weißwasser 1909 - SSV Germania Görlitz 10:0 (5:0)

Mit einem auch in dieser Höhe völlig verdienten Sieg gegen überforderte Gäste aus Görlitz sendet die Mannschaft des VfB Weißwasser ein klares Signal an die Konkurrenz und zeigte deutlich, dass auch das Spiel gegen das Tabellenschlusslicht ernst genommen wurde. 
Die Germanen aus Görlitz hatten im Spiel beim Tabellenführer nichts zu verlieren und konnten ohne Druck die Reise nach Weißwasser antreten. Da bei dieser die Trikottasche erst verspätet ankam, startete das Spiel mit einer 15 minütigen Verspätung. Davon unbeeindruckt und vollkommen auf das Spiel fokussiert, ließen die Gastgeber keinen Zweifel aufkommen dieses Spiel klar gewinnen zu wollen.
Dennoch brauchte die Mannschaft eine viertel Stunde um zum ersten Erfolg zu kommen. In Minute 16 eröffnete Axel Buder den Torreigen nach Querpass von Markus Radestock und schob aus Mittelstürmerposition ein. Acht Minuten später schoss selbiger einen von Nico Lukschanderl rausgeholten Freistoß aus 20m in die Torwartecke zum 2:0. Nach einem Abstaubertor von Stefan Beil zum 3:0 folgte das schönste Tor des Tages durch Tom Wiesner. Mit einem Sonntagsschuss hämmerte er die Kugel aus 20m in den linken Giebel. Da passte nicht mal ein Blatt Papier zwischen Lattenkreuz und Ball und der Jubelschrei im Stadionrund war riesengroß. Ein Tor, welches sicher gute Karten bei der Wahl zum Tor des Monats haben würde. Gespielt waren zu diesem Zeitpunkt 31 Minuten. Bis zum letzten Tor in Halbzeit eins durch einen schönen Kopfball von Stefan Beil vergab Axel Buder noch zwei Hundertprozentige. Eine davon vom Elfmeterpunkt.
Der Torhunger des VfB war noch keineswegs gestillt und so vergingen exakt 13 Sekunden in der zweiten Halbzeit bis Axel Buder das halbe Dutzend vollmachte. Anstoß hatten wohlgermerkt die Gäste aus Görlitz! Es folgten weitere Treffer durch Buder und dreimal Beil. Hierbei traf dieser vom Elfmeterpunkt nach Foul an Robert Bens. Auch der fleißige Markus Radestock hätte sich sein Tor an diesem Tag verdient, vergab aber aus aussichtsreichen Positionen und hämmerte in der 65. Minute einen Freistoß aus halbrechter Position an die Querlatte. Auch die eingewechselten Toni Seeber, Gino Kleinfeld und Jad Mahmoud hatten alle gute Einschussmöglichkeiten, vergaben diese aber fahrlässig.
Am Ende steht ein 10:0 Heimsieg und die Görlitzer mussten mit dieser Packung die Heimfahrt antreten, waren aber gut bedient denn es hätte auch wesentlich mehr Gegentreffer geben können. Schiedsrichter Hagen Gahner leitete die faire Partie souverän und war am meisten damit beschäftigt die Abseitsentscheidungen seiner Assistenten durchzusetzen. 
In der kommenden Woche reisen die Weißwasseraner dann nach Görlitz, zum nächsten Kellerkind. Man gastiert auf der Jungen Welt bei heimischen NFV 09.
 
 
 
Aufstellungen
 
VfB Weißwasser 1909:
Knobel, Bens, Radestock (84. min Mahmoud), Reimann,  Lukschanderl (70.min Seeber), Trause (80. min Kleinfeld), Wiesner T., Buder, Franke, Beil, Kraatz
 
SSV Germania Görlitz
Kruppas, Noske, Haußig, Kretzschmar, Schubert, Marx, Tomiczny, Smiletzky, Paulsen, Wohlleber, Jäkel (Liebe)
 
Zuschauer: 120
 
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lucky freigestellt

22. PST Oberlausitzliga; Samstag, 07. April 2018
VfB Zittau - VfB Weißwasser 2:2 (0:0)

Es sollte so kommen wie im bisherigen Saisonverlauf. Wenn der VfB Weißwasser Punkte liegen lässt dann auswärts und mit dem Standardergebnis von 2:2. Dennoch ist man im Lager der Weißwasseraner nicht unzufrieden mit dem Unentschieden. Nach Rückstand wurde das Spiel gedreht, leider fehlte es der Mannschaft etwas an Abgeklärtheit und Cleverness um das Ergebnis über die Zeit zu bringen und so kassierte man noch den Ausgleichstreffer.

Beide Mannschaften hatten sich viel vorgenommen für dieses Spiel. Der Druck zu gewinnen lag mehr auf Seiten der Zittauer, die allerdings den unbedingen Siegeswillen vermissen ließen. Die erste Halbzeit war sehr kurzweilig und ist schnell erzählt. Zittau mit den ersten Angriffsbemühungen und einem Eckball in der 1. Spielminute nach Unkonzentriertheit auf der rechten Seite der Gäste. Nach Fehlpass von Philipp Reimann war der Zittauer Amine Raissi frei durch und hatte die erste Großchance im Spiel. Mit seinem Abschluss aus Nahdistanz konnte er Torwart Steven Knobel jedoch nicht überwinden. In der 7. Spielminute dann der erste Torabschluss der Gäste. Nach guter Vorareit von Florian Franke prüfte Markus Radestock mit seinem Schuss den Zittauer Schlussmann Moritz Keller. In der Folgezeit neutralisierten sich beide Teams im Mittelfeld und fielen nur durch teilweise behäbige Spielweise und Fehlpässe angro auf. Nach einer halben Stunde zog Enrico Neumann aus der Drehung von der Strafraumgrenze ab, aber auch hier war Torwart Knobel zur Stelle und verhinderte den Rückstand seiner Mannschaft. Vor dem Halbzeitpfiff des gut leitenden Schiedsrichters Sandro Benad-Hambach gab es auf beiden Seiten noch gefährliche Situationen durch Standards. Weder der Zittauer Freistoß aus 22m nach übermotivierten Foulspiel der Gäste, noch der Kopfball von Axel Buder auf der anderen Seite brachten den Mannschaften etwas ein.
In der zweiten Hälfte wurde dann etwas mehr Fußball gespielt und die 180 Zuschauer im Zittauer Weinaustadion, darunter rund 60 Gästefans, bekamen guten Fußball zu sehen. In der 62. Minute hatten die Gäste durch Beil und Buder eine Doppelchance, welche kläglich vergeben wurde. Nur eine Minute später lief Eric Pötzsch in aussichtsreicher Position auf das Zittauer Gehäuse zu, vergaß jedoch das Tempo mitzunehmen und konnte beim Abschlussversuch noch entscheidend gestört werden. Den aus dieser Situation resultierenden Eckball setzte Kapitän Buder über das Tor. In der 65. Minute hatte der kurz zuvor eingewechselte Nico Lukschanderl seine erste starke Aktion. Er störte energisch im Spielaufbau der Zittauer und brachte den eroberten Ball punktgenau auf den am kurzen Pfosten lauernden Stafan Beil. Dessen Direktabnahme ging nur knapp über die Querlatte. In die gute Offensivphase der Gäste fiel das 1:0 für Zittau. Stürmer Neumann nutzte einen kapitalen Fehler der Weißwasseraner Innenverteidigung und ließ sich mit dem Abschluss in die lange Ecke nicht zweimal bitten. Doch die Gäste wirkten nicht geschockt, antworteten nur kurze Zeit später mit dem Ausgleich. Der starke Lukschanderl setzte nach vergebener Großchance durch Beil energisch nach und spitzelte den Ball gekonnt über die Torlinie. Die Gäste nun mit dem Momentum auf ihrer Seite weiterhin mutig im Spiel nach vorn. Einen Konter über die linke Seite brachte der schnelle Markus Radestock auf den in zentraler Position mitgelaufenen Buder. Der starken Ballverarbeitung folgte ein überlegter Abschluss in die linke Torecke. Damit war Weißwasser 2:1 in Führung und der Jubel beim mitgereisten Anhang groß. Leider verpassten es die Gäste im Kollektiv weiter nach vorn zu spielen und so versuchte man den kostbaren Vorsprung zu verteidigen. Dies gelang allerdings nur bis zur 83. Spielminute. Nach einem zu kurz geschlagenen Abschlag kamen die Zittauer auf Höhe der Mittellinie in Ballbesitz und schalteten schnell. Mit einem Pass in die Schnittstelle der unsortierten Abwehrkette wurde Lukasz Pastuszko bedient und der netzte eiskalt zum 2:2 unentschieden ein. In der Schlussphase hatte die Heimmannschaft noch zwei vielversprechende Freistoßmöglichkeiten. Beide Standards führten nicht zum Erfolg und somit blieb es beim verdienten Unentschieden.
Mit der Behauptung der Tabellenführung und zwei Nachholespielen in der Hinterhand ein Ergebnis, mit dem man auf Seiten des VfB Weißwasser nicht unzufrieden ist. In der kommenden Woche geht es dann im Heimspiel gegen die Germanen aus Görlitz.

Aufstellungen


VfB Weißwasser 1909:
Knobel, Balko, Radestock (84.min Trause), Bens, Pötzsch (65.min Lukschanderl), Reimann (90. Wiesner B.), Wiesner T., Buder, Franke, Beil, Kraatz


VfB Zittau:
Keller, Thömmes, Szajerka, Schlegel, Neumanmn, Trost, Handschick, Höhne, Raissi, Albert, Tille


Zuschauer: 180

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Florian Franke

21. PST Oberlausitzliga; Samstag, 24. März 2018
VfB Weißwasser 1909 - FSV Kemnitz
 
Für den VfB Weißwasser war es ein erfolgreiches Wochenende. Durch den Heimsieg gegen die Gäste aus Kemnitz bleibt die Mannschaft weiterhin ungeschlagen und zu Hause gar verlustpunktfrei. Eine geschlossene Mannschaftsleistung mit einer zum großen Teil sicheren Defensive und zwei Doppelschlägen zum Anfang bzw. Ende des Spiels sicherten die drei wichtigen Punkte gegen unbequem zu bespielende Gäste.
 
Die Partie auf dem Kunstrasenplatz begann von beiden Mannschaften ohne großes Abtasten und so dauerte es nicht lange, bis es die ersten Chancen auf beiden Seiten gab. Die erste Möglichkeit für die Gastgeber bot sich bereits in der 2. min als es mit Tempo über den rechten Flügel ging und Eric Pötzsch dem freistehenden Axel Buder mustergültig auflegte. Dieser verarbeitete die Vorlage mit zwei Kontakten und schloss aus dem 16er unhaltbar in lange Ecke zum 1:0 für die Gastgeber ab. In der 5. min flankte Florian Franke auf den am langen Pfosten lauernden Stefan Beil. Sein Kopfball ging über das Gehäuse der Kemnitzer. In derselben Minute kamen die Kemnitzer durch das schlechte Stellungsspiel der Weißwasseraner Viererkette zu einer Großchance. Aus 9m schloss der Angreifer diesen Angriff freistehend ab aber Steven Knobel konnte mit einer Glanzparade den schnellen Ausgleich verhindern. Sein Gegenüber, Oliver Haase, musste nach einem eher harmlosen Fernschuss von Buder erneut hinter sich greifen als ihm der Ball durch die Hände rutschte und zum 2:0 über die Torlinie rollte. Gespielt waren gerade mal 8 Minuten. Nach dieser flotten Anfangsphase wurden die Toraumszenen etwas weniger. Kemnitz übernahm nun etwas mehr die Spielkontrolle und profitierte dabei von Ungenauigkeiten im Aufbauspiel der Gastgeber als zaghafte Angriffsversuche zeitig im Mittelfeld endeten. Die starke Kemnitzer Innenverteidigung brachte immer wieder gefährliche Diagonalbälle auf die flinken Läufer. Auch hier ließ sich die Viererkette der Gastgeber zu oft und zu einfach überspielen. Zum Glück für den VfB konnte der FSV daraus keinen Profit schlagen und auch mehrere Eckbälle und weitere Standards in Strafraumnähe brachten den Gästen nichts Zählbares ein.
In der 37. min kam der VfB zu einem eigenen Standard. Buder setzte diesen aus 20m knapp neben den linken Pfosten. Auf der Gegenseite musste sich Abwehrchef Oliver Kraatz opfern und zog nach zu optimistischen Forecheck der Gastgeber mit einem taktischen Foul an den enteilten Kemnitzer Spieler die gelbe Karte. Den fälligen Freistoß aus halbrechter Position ging knapp am Knobel-Gehäuse vorbei. Kurz vor der Halbzeit zeigte auch der VfB nochmal Angriffsbemühungen. Markus Radestock scheiterte mit einer Doppelchance am gut reagierenden Kemnitzer Keeper. Die letzte Aktion der ersten Hälfte brachte den Gastgebern das vermeintliche 3:0, der Linienrichter sah jedoch Stürmer Beil im Abseits und das Tor wurde zur Verwunderung vieler Anwesender zurückgenommen.
Für die zweite Halbzeit nahm man sich auf Weißwasseraner Seite vor das Spiel aus einer sicheren Defensive zu beherrschen und die sich bietenden Räume für weitere gefährliche Angriffszüge zu nutzen. Dieses Vorhaben ging soweit ganz gut auf, hatten die Kemnitzer nämlich noch nicht aufgesteckt und hatten mit mehr Ballbesitz am Ende zu wenig kreative Ideen um die Gastgeberabwehr ernsthaft in Verlegenheit zu bringen. Einen weiteren VfB-Angriff konnte Buder in der 59. min nicht erfolgreich abschließen. Nach langem Sprint scheiterte er mit seinem Alleingang und setzte den Ball neben das Tor. Die Gastgeber brachten mit Mahmoud und Lukschanderl nochmal schnelle frische Kräfte in Spiel. Das zahlte sich aus als in der 87. min Buder nach einer unübersichtlichen Situation im Strafraum am schnellsten reagierte und zum 3:0 einnetze. Die Assistenten zu diesem Tor waren Kevin Trause und Nico Lukschanderl.
Keine Minute später war es erneut Buder, der nach feiner Vorarbeit von Tom Wiesner die flache Hereingabe von der rechten Seite im Tor unterbringen konnte.  Seine starke Tagesleistung krönte er mit Saisontor 28. Im Kollektiv konnte die Weißwasseraner Abwehr auch die lezten Kemnitzer Angriffsbemühungen klären und hielt auch in diesem Spiel die Null. Gefährlichste Aktion war noch ein Klärungsversuch von Markus Radestock mit dem Kopf im eigenen Strafraum. Sein Kopfball ging nur um Zentimeter am eigenen Gehäuse vorbei.
An dieser Stelle gehen noch beste Genesungswünsche an den Kemnitzer Pascal Sabl. Dieser verletzte sich in der ersten Halbzeit unglücklich und musste nach seiner Auswechslung medizinisch versorgt werden.
 
 
Aufstellungen
 
VfB Weißwasser 1909:
Knobel, Balko (Wiesner, B.), Radestock, Petrova, Pötzsch (81.min Lukschanderl), Trause, Wiesner T., Buder, Franke, Beil (ab 72.min Mahmoud), Kraatz
 
FSV Kemnitz:
Haase, Berner, Hillmann, Rönsch, Hanisch, Kuttig, Marko, Sabl, Jachmann, Riedel, Freudenreich (Hentschel, Tempel, Eichler)
 
Zuschauer: 133
 
Der vierfache Torschütze
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4 facher Torschütze Axel

 
18. PST Oberlausitzliga; Samstag, 03. März 2018
VfB Weißwasser 1909 - FV Eintracht Niesky II
 
Es war ein ganz besonderer Tag im Weißwasseraner Turnerheim. Denn am Samstag stand die Eröffnung der Sportgaststätte an. Umrahmt wurde die Eröffnungsfeier von Fußball satt - live auf dem Kunstrasenplatz und auf der großen Leinwand im Restaurant. Es kamen alle auf ihre Kosten, egal ob als Zuschauer bei den Spielen der VfB-Mannschaften oder als Gast bei der Eröffnungsparty, die bis in den Sonntagmorgen andauerte.
 
Das Kreisoberligaspiel zwischen dem VfB Weißwasser und Eintracht Niesky II bot teils sehr gute Fußballkost, wofür sich vor allem die Turnerheimkicker verantwortlich zeigten.
Die erste Chance im Spiel hatten die Gäste. So spielten sich auf der linken Angriffsseite gut durch und kamen unbedrängt zum Abschluss in Richtung VfB-Gehäuse. Steven Knobel ließ sich jedoch in der kurzen Ecke nicht überraschen und parierte mit den Händen.
Danach waren auch die Gastgeber hellwach und taten mehr für die Offensive. Nico Lukschanderl schloss nach Tempodribbling ab - leider ohne Erfolg. In der 9. Spielminute wurde Axel Buder regelwiedrig im Nieskyer Strafraum von den Beinen geholt. Schiedsrichter Johann Seidl zeigte sofort auf den Elmeterpunkt. Der Gefoulte verwandelte sicher und die Gastgeber waren mit 1:0 in Führung. Die Führung tat dem VfB gut, rollte nun Angriff um Angriff auf das von Sebastian Pätzold gehütete Nieskyer Gehäuse. In der 20. Minute die nächste gute Chance, Buder verfehlte das Tor und schoss rechts vorbei. Kurz darauf sendete Robert Balko einen seiner Distanzschüsse ab, der Abschluss war jedoch nicht gefährlich genug und Pätzold parierte sicher. Dem nach Krankheit zurück ins Team gekehrten Stefan Beil war es vorbehalten in der 40. Minute auf 2:0 zu erhöhen, nach guter Vorarbeit von Lukschanderl schoss er mit langem Bein flach ein. Dieses Ergebnis bedeutete gleichzeitig den Pausenstand.
Auch die zweite Halbzeit bestimmte der Gastgeber. Allerdings dauerte es bis zur 60. Minute bevor Beil die nächste Hundertprozentige hatte, jedoch vergab. Nur eine Minute später war es ein starkes Tempodribbling vom Weißwasseraner Florian Franke, welches dem VfB den nächsten Elfer bescherte. Nach klarem Foul an Franke konnte erneut Buder den fälligen Strafstoß verwandeln. Nur 3 Minuten später kombinierten sich die Spieler wieder bis vors Nieskyer Gehäuse und nach Vorarbeit von Beil hatt Markus Radestock aus Nahdistanz keine Mühe einzuschieben. 4:0 nach 65 Minuten, damit war die Partie entschieden. Jedoch noch nicht der Torhunger der Gastgeber gestillt, denn sie erarbeiteten sich weitere Möglichkeiten. Der wohl schönste Spielzug dieses Tages ging über die rechte Seite und mit Direktpassspiel über die Stationen Buder und Lukschanderl brachte es Beil fertig den Ball aus 3 Metern über das Tor zu setzen. In der 75. Spielminute ein weiterer gefährlicher Schuss aus der zweiten Reihe von Balko, der jedoch um Zentimeter sein Ziel verfehlte. Auch die Nieskyer trauten sich nochmal nach vorn. Nach einem Stellungsfehler der Weißwasseraner Innenverteidigung konnte der Nieskyer Angreifer unbedrängt abschließen. Der Abschluss war jedoch nicht scharf genug, sodass Knobel im Kasten der Heimmanschaft das Ehrentor verhindern konnte. Den Schlusspunkt setzte der kurz zuvor eingewechselte Kevin Trause. Nach schöner Vorarbeit von Florian Franke stand er zentral goldrichtig und schob unbedrängt ins verwaiste Nieskyer Gehäuse ein. Eine tolle Aktion von beiden Beteiligten, so war es für Franke das erfolgreiche Comeback nach 7 monatiger Verletzungspause und für Trause die Belohnung für die harte Arbeite in den letzten Wochen, rückte er doch erst zur Winterpause in den Kader der ersten Mannschaft auf.
Eine am Ende souveräner und in dieser Höhe jederzeit verdienter Heimsieg. Der VfB hat nun in der kommenden Woche spielfrei, bevor es in 14 Tagen zum Auswärtsspiel nach Obercunnersdorf geht.
 
 
Aufstellungen
VfB Weißwasser 1909:
Knobel, Balko, Radestock, Petrova, Pohling, Bens, Wiesner T.(ab 85.min Seeber), Buder, Franke, Beil (ab 76.min Trause), Lukschanderl (ab 80.min Pötzsch)
 
Eintracht Niesky II:
Pätzold, Dominik, Geisler, Cudak, Kretschmer, Schneider, Janietz, Wenzel, Kern, Gauernack, Herrmann (Halla, Riedel)
 
Zuschauer: 85
 
Der Strafstoß zum 3:0
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Elfmeter gegen Niesky
16. PST Oberlausitzliga; Samstag, 17. Februar 2018
VfB Weißwasser 1909 - LSV Friedersdorf
 
Mit dem Heimspiel gegen die in der Hinrunde so erfolgreichen Friedersdorfer läutete der VfB Weißwasser die zweite Saisonhälfte ein. Zum einen wollte man natürlich die weiße Weste zu Hause behalten, zum anderen galt es auch Revanche für das Hinspiel zu nehmen, in welchem der LSV den Weißwasseranern ein 2:2 abtrotzte.
Die personellen Voraussetzungen beim VfB waren nicht optimal, fehlten mit Nico Lukschanderl, Felix Woithe und Stefan Beil verletzungs- u. krankheitsbedingt wichtige Spieler. Hinzu kamen die verhinderten Florian Franke und Gino Kleinfeld.
 
Aufgrund des breiten Kaders konnte das Trainerteam Fritsche/Franke dennoch eine schlagfertige Mannschaft auf den Kunstrasenplatz Am Turnerheim schicken.
Beide Mannschaften begannen verhalten und waren um Ballbesitz bemüht. So vergingen die ersten 10 Minuten ohne besondere Vorkommnisse. Lediglich ein Eckball für den VfB resultierte aus einem Abschlussversuch zu Spielbeginn. Dieser brachte jedoch nichts ein. Danach übernahmen die Turnerheimkicker zunehmend die Kontrolle über das Spiel. Die Mannschaft erarbeitete sich mehr Spielanteile und kam zu mehreren Abschlüssen. Doch zweimal zielte Axel Buder nach Vorlagen von Neuzugang Philipp Reimann etwas zu ungenau und verfehlte das Gehäuse der Friedersdorfer.
In der 19. Spielminute musste der VfB verletzungsbedingt wechseln. Dominik Petrova ersetzte Oliver Kraatz in der Innenverteidigung, der kurz zuvor von LSV-Torjäger Felix Bernsdorf unterlaufen wurde und unsanft auf dem Becken landete. Die Situation im Anschluss der Auswechslung brachte der Heimmannschaft einen berechtigten Elfmeter ein. Markus Radestock wurde im 16er, fast auf der Grundlinie, klar gehalten und Schiedsrichter Fürschke zeigte ohne zu zögern auf den Punkt. Auch im zweiten Versuch verwandelte Kapitän Buder ganz sicher. Die erste erfolgreiche Ausführung fand aufgrund zu früh in den Strafraun eingelaufener Spieler keine Anerkennung.
Die Führung gab dem VfB Sicherheit und so hatte man nach einem klasse Spielzug die große Chance auf 2:0 zu stellen. Markus Radestock traf hierbei nur den rechten Pfosten und den zurückspringenden Ball setzte Ben Pohling neben das Gehäuse. Zum Ende der ersten Halbzeit hatte Flügelspieler Markus Radestock noch zwei Hundertprozentige auf dem Schlappen. Beide Male fehlte die nötige Entschlossenheit und Torhüter Patrick Maywald konnte klären. Nach schöner Flanke von links ging Ben Pohling in der 45. Minute volles Risiko und setzte die Direktabnahme knapp am linken Torpfosten vorbei.
Zu Beginn der zweiten Hälfte rechnete der VfB mit mehr Offensivaktionen der Friedersdorfer. Diese waren jedoch am heutigen Tag bei der Abwehr der Gastgeber gut aufgehoben und erzielten wenig bis keine Durchschlagskraft. In der 52. Minute spielte der technisch beschlagene Philipp Reimann 3 Gegenspieler aus und konnte nur durch Foulspiel an der Strafraumgrenze gestoppt werden. Der Friedersdorfer Übeltäter erhielt für diese Aktion die gelb/rote Karte, wurde er schon für ein unsanftes Einsteigen in der ersten Halbzeit verwarnt. Der zugesprochene Freistoß brachte nichts ein für den VfB. Anders in der 55. Minute, in welcher Axel Buder auf 2:0 erhöhte. Ein abgefälschter Ball von der Strafraumkante trudelte beinahe in Zeitlupe in die linke untere Torecke. Hier hatte sich der Keeper der Gäste folgenschwer verschätzt. Mit diesem Tor war die bis dato mäßige Gegenwehr und der überschaubare Aktionismus des LSV aufgehoben. Es spielte nur noch die Heimmannschaft. In der 60. Minute erhöhte Markus Radestock mit seiner vierten Großchance an diesem Nachmittag auf 3:0.  Nur fünf Minuten später war es Eric Pötzsch vorbehalten auf 4:0 zu stellen. Ein genialer Spielzug über Pohling und Reimann machte es dem Torschützen leicht. In der 72. Spielminute wechselte der VfB Kevin Trause für Philipp Reimann ein. Der eingewechselte Spieler hatte auch gleich eine starke Aktion und eroberte sich im gegnerischen 16er den Ball und brachte diesen sofort Richtung Gästegehäuse. Torwart Maywald hatte sich mit dem Glück verbündet und fing den Ball sicher nachdem er ihn zuvor ans eigene Lattenkreuz gefaustet hatte. In der Schlussviertelstunde hatte der VfB noch mehrere Großchancen und hätte das Ergebnis problemlos in die Höhe schrauben können. Entweder fehlte die Präzision oder die Zielstrebigkeit das Tor unbedingt erzwingen zu wollen. So setzte Ben Pohling nach Missverständnis in der LSV-Abwehr den Schlusspunkt in der 88. Minute nachdem er frei vorm Tor den Gästeschlussmann umkurvte und lässig einschob.
Ein am Ende völlig verdienter Sieg des Tabellenführers über die enttäuschenden Gäste aus Friedersdorf. Es wäre am heutigen Nachmittag sicher auch ein höheres Ergebnis möglich gewesen, hierzu fehlte dem Heimteam jedoch der letzte Wille. Dieser wird nötig sein, um am kommenden Samstag bei der Holtendorfer SV bestehen zu können. Anstoß am Fuße der Landeskrone ist um 14 Uhr.
 
Aufstellungen
VfB Weißwasser 1909:
Knobel, Balko, Radestock, Kraatz (Petrova), Pohling, Pötzsch, Seeber, (Wiesner, B.) Bens, Wiesner T., Reimann (Trause), Buder
LSV Friedersdorf:
Maywald, Konopski, Kuhn, Krause, Iffländer, Heiber, Schröder, Grabsch, Schubert, Perez-Eslava, Bernsdorf (Bunzel, Strauß)
 
Zuschauer: 88