Berichterstattung 2. Halbserie 1. Männer

Spielbericht 18. PST Landesklasse Ost

VfB Weißwasser – SV Zeißig 4:1 (3:0)
Samstag, den 13. April 2019

Der VfB Weißwasser hat sein Heimspiel gegen die Gäste aus Zeißig am Ende klar mit 4:1 gewonnen. Die Rückkehr von Oliver Kraatz und David Schmidt taten der Mannschaft sichtlich gut. Auch der junge Ben Weiser rückte wieder in die Startelf und zahlte es mit seiner stärksten Saisonleistung zurück.

Der Anfang gehörte klar den Gästen vom Schwarzwasser. Sichtlich motiviert ging die Mannschaft von Coach Stefan Hoßmang in das Spiel. Sie hatten sich augenscheinlich viel vorgenommen. Die erste Torchance für den SVZ war gleich ein Hochkaräter. Nach einer Standardsituation fiel dem Angreifer der Ball vor die Füße. Die doppelte Schusschance konnte zuerst geblockt werden, beim zweiten Versuch konnte sich Woithe im VfB-Gehäuse auszeichnen. Die erste klare Tormöglichkeit für die Heimischen hatte Weiser in Minute sieben. Bei seinem Alleingang bekam er vor dem Abschluss den Ball allerdings nicht unter Kontrolle, sodass Schäfer im Tor des SVZ parieren konnte. Nach zehn Spielminuten war es der Weißwasseraner Franke, der die Führung auf Kopf und Fuß hatte. Beide Abschlussversuche nach Eckball von Reimann fanden jedoch nicht den Weg über die Torlinie. Eine unschöne Aktion ereignete sich nach 15 gespielten Minuten. Petrova kam deutlich zu spät und setzte dem Zeißiger Schumacher die Stollen auf die Brust. Doppeltes Glück in dieser Situation – Schumacher konnte weiterspielen und Petrova kam mit dem gelben Karton davon. Den fälligen Freistoß aus aussichtsreicher Position konnten die Gäste nicht verwerten. Bereits nach 24 Minuten musste Weißwasser erstmals wechseln. Für den verletzten Buder kam Hartelt in das Spiel. Schuster setzte sich nach gut einer halben Stunde gegen Petrova durch und kam zum Abschluss. Der Ball ging zum Ärger der Gäste an Weißwassers‘ Kasten vorbei. Effizienter war der VfB in Person von Jung-Stürmer Weiser. Nach einem Fehlabspiel in der Zeißiger Hintermannschaft legte er sich die Kugel auf den schwächeren Linken und schlenzte aus 16m sehenswert in die linke Torecke. Nur vier Minuten später erhöhte selbiger auf 2:0. Nach starker Eingabe von Schmidt stand Weiser in der Zentrale blank und erzielte in abgezockter Manier sein drittes Saisontor. Das schönste Tor des Tages fiel unmittelbar vor dem Halbzeitpfiff. Der zweite Protagonist dieses Tages auf Seiten des VfB, David Schmidt, nahm sich aus 20m ein Herz und erhöhte per Volleyschuss auf 3:0.

So richtig schienen die Zeißiger nicht mehr an die Wende in diesem Spiel zu glauben. Dafür kam in der zweiten Halbzeit einfach zu wenig. Die Gastgeber machten das, was sie tun mussten und verwalteten geschickt die komfortable Führung. So richtig gefährlich wurde es in Hälfte zwei nicht mehr vor dem Tor des VfB. Flanken und Passversuche fanden nicht ihr Ziel und landeten im Toraus oder konnten durch die Hintermannschaft der Gastgeber geklärt werden. Auf der anderen Seite zeigte der VfB wie es geht. Reimann schickte Schmidt durch die Mitte, dieser verarbeitete den Ball perfekt und jagte den Ball mit einem trockenen Abschluss zum 4:0 in das Tor. Der eingewechselte Beil hatte in der 80. Spielminute eine gute Chance. Mit wenig Tempo und viel Körper setzte er sich gegen zwei Abwehrspieler durch und schloss ab. Schäfer im Gästegehäuse reagierte allerdings klasse und kratzte den Ball aus der kurzen Ecke. Da sich der SVZ weiterhin bemühte, fiel kurz vor Schluss der verdiente Ehrentreffer. Nach Foul von Kraatz zeigte der sehr gute Schiedsrichter Sebastian Probst berechtigterweise auf den Punkt. Tony Bach verkürzte auf 1:4 aus Sicht der Gäste.

Mit diesem Heimsieg kann der VfB entspannt in das spielfreie Osterwochenende gehen. Am 19. Spieltag reisen die Männer vom Turnerheim zur SG Weixdorf. Am Sonntag, den 28.04.2019 bitten die Rand-Dresdner auf dem heimischen Forstsportplatz zum Spiel.

Die Mannschaften spielten wie folgt:

VfB Weißwasser

Woithe, Radestock, Weiser (71. Beil), Reimann, Petrova, Buder (24. Hartelt), Balko, Lukschanderl, Franke, Schmidt, Kraatz

SV Zeißig

Schäfer, Helm, Bach, Schuster (40. Lischke), Schumacher, S. Müller, Tschierske (68. Kutscher), Laser, Geso, B. Müller (83. Schramm), Döhl

Torfolge:

1:0 Weiser (32.)

2:0 Weiser (36.

3:0 Schmidt (45.)

4:0 Schmidt (75.)

4:1 Bach (85./EM)

Gelbe Karten:

VfB

Petrova, Kraatz, Beil

SVZ

Geso

Schiedsrichter: Sebastian Probst

Assistenten: Thomas Napp, Tommy Friedl

Zuschauer: 137

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Zeißig (H)

Spielbericht 17. PST Landesklasse Ost

VfB Weißwasser – LSV Neustadt/Spree 0:4 (0:2)
Samstag, den 7. April 2019

Es war alles angerichtet für einen perfekten Fußballnachmittag im Turnerheim. Bestes Fußballwetter, ein gut präparierter Rasenplatz, viele Zuschauer und zwei Mannschaften aus der oberen Tabellenhälfte. Perfekt wurde der Nachmittag letztlich nur für den Gast aus Neustadt, auch wenn eine unnötige Aktion einen dunklen Fleck auf die heute reine Auswärtsweste des Gastes setzte.

Das Spiel begann mit gegenseitigem Abtasten. Keine Mannschaft wollte den ersten Fehler machen und so plätscherten die ersten zehn Minuten mit abwechselndem Ballbesitz zwischen den Strafräumen dahin. Die erste gefährliche Toraktion verbuchten die Gäste durch den agilen Kölzow. Seinen zentralen Abschluss auf das Tor konnte Woithe parieren. Den Abstauber verwertete Lohr aus Abseitsposition sodass der Treffer nicht zählte. In der 18. Minute hatte der VfB seine beste Chance in Hälfte eins. Reimann schickte Kapitän Buder über die rechte Seite, der mit Maaß genauer Flanke den Kopf von Hartelt fand. Dessen Kopfball ging zum Unglück für die Gastgeber nur an die Querlatte. Nach 27 Minuten erzielten die Gäste das 0:1. Lohr setzte sich im Zweikampf gegen Franke durch und brachte den Ball gefährlich vor das Gehäuse. Der Ball gelangte zentral auf Kölzow, der aus 14m wenig Mühe hatte zur Führung einzuschießen. In der 31. Minute hatte Lohr den nächsten Abschluss für den LSV. Nach Vorlage des starken Arkuszewski zielte er jedoch zu ungenau. Auch bei Kosmans Abschluss aus 20m fehlte die Präzision. Besser machte es Arkuszewski nach 37 Spielminuten. Gegen zwei Gegenspieler verwerte er erfolgreich eine Eingabe von der rechten Seite sodass Woithe chancenlos blieb. Die letzten beiden Aktionen in Hälfte eins gehörten dem VfB. In beiden Situationen war Buder beteiligt und scheiterte jeweils knapp. Zuerst mit seinem Kopfball nach Ecke von Reimann am überragend reagierenden Gorzelanski im Tor der Gäste, danach mit einem Abschluss der links am Tor vorbei segelte.

Die zweite Halbzeit war weniger ereignisreich. Der LSV bestimmte das Spiel und Weißwasser war an diesem Tag nicht in der Lage das Zepter an sich zu nehmen. So hatten die Gastgeber in der zweiten Spielhälfte nur einen Torschuss auf das gegnerische Gehäuse zu verbuchen. Nach Doppelpass zwischen Beil und Lukschanderl schloss letztgenannter genau in die Arme des Torwarts ab. Nach gespielten 60 Minuten versuchte sich erneut Lohr mit einem Torschuss Richtung VfB-Gehäuse. Sein Abschluss ging knapp links oben vorbei. Nach einem missglückten Abstoß gaben die Gäste einen Fernschuss ab, aber auch dieser brachte noch keinen Erfolg. Dieser stellte sich in der 70. Minute ein. Arkuszewski zog aus 22m mit schöner Aktion in die kurze Ecke ab. Woithe im Tor der Gastgeber sah hierbei nicht glücklich aus. Mit der nächsten Aktion stellte Kölzow den Endstand zum 0:4 her. Mit einem langen Ball in den Rücken der aufgerückten Gastgeber wurde er auf die Reise geschickt. Mit viel Tempo überlief er den verteidigenden Reimann und schoss flach in die kurze Ecke ein. Das Spiel war spätestens zu diesem Zeitpunkt entschieden. Umso unverständlicher die miese Aktion von Paszlinski in Minute 83. Der eingewechselte Weiser gewann den Zweikampf an der Eckfahne und wurde dafür durch den genannten Innenverteidiger mit einem Tritt in den Unterleib „bestraft“. Dem gut leitenden Schiedsrichter Schröder blieb zur Roten Karte keine Alternative. Ein unrühmlicher Abschluss einer ansonsten fair geführten Partie, in dem die Gastgeber nie die nötige Aggressivität und Kreativität aufbrachten um dem Tabellenführer ein Bein stellen zu können. So entführte der LSV Neustadt/Spree vor fast 300 Zuschauern verdient drei Punkte aus Weißwasser.

Die nächste Chance auf Punkte hat der VfB bereits am kommenden Samstag. Dann spielt die Mannschaft erneut zu Hause und muss sich dann gegen den SV Zeißig erwehren. Dann hoffentlich auch wieder mit der Unterstützung der gegen Neustadt ausgefallenen Spieler Kraatz, Pohling und Schmidt.

Die Mannschaften spielten wie folgt:

VfB Weißwasser

Woithe, Radestock, Beil (70. Weiser), Hartelt, Biela, Reimann (87. Kleinfeld), Petrova, Buder, Balko, Lukschanderl (60. Trause), Franke

LSV Neustadt/Spree

Gorzelanski, Monik, da Silva E Silva (75. Sauer), Paszlinski, Kölzow, Liebe, Antkewitz, Lohr (62. Mlonek), Kazadi-Leonowicz, Kosman, Arkuszewski (78. Dolbin)

Torfolge:

0:1 Kölzow (27.)

0:2 Arkuszewski (37.)

0:3 Arkuszewski (70.)

0:4 Kölzow (73.)

Gelbe Karten:

VfB

Buder, Balko

LSV

1x

Paszlinski (82. Tätlichkeit)

Schiedsrichter: Michael Schröder

Assistenten: Lutz Belger, Manuel Reddig

Zuschauer: 293

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Neustadt (H)

Spielbericht 16. PST Landesklasse Ost

SV Fortuna Trebendorf – VfB Weißwasser 0:2 (0:0)
Sonntag, den 31. März 2019

Den Gästen war vor der kurzen Anreise zum Auswärtsspiel bewusst, dass diese Aufgabe nicht leicht zu meistern sein wird. Denn die heimischen Fortunen sind keinesfalls so schwach wie es die Tabellenkonstellation vermuten lässt.

Und so sahen sich die Weißwasseraner einer druckvollen Anfangsoffensive der Gastgerber ausgesetzt. Mit viel Tempo agierten die Blau-Gelben auf dem kleinen Rasenplatz. In der vierten Minute brannte es lichterloh im Strafraum des VfB. Diverse Abschlussversuche konnten zwar geblockt werden, doch irgendwie fiel der Ball immer wieder einem Spieler der Gastgeber vor die Füße. Florian Franke bereinigte schließlich die Situation und klärte ins Toraus. Nur eine Minute später hatte Sebastian Schönlebe eine gute Freistoßgelegenheit. Seinen Schuss aus 17m setzte er allerdings in die Mauer. So allmählich kam der VfB besser ins Spiel und erarbeitete sich mehr Spielanteile. Immer wieder war es David Schmidt der den Abschluss suchte. So erstmalig aus der Drehung nach 14 gespielten Minuten. Nach einer guten Passkombination über Ben Weiser und Philipp Reimann schloss Schmidt auf die kurze rechte Torecke ab – Kamil Izbianski im Gehäuse der Gastgeber ließ sich jedoch nicht überraschen. Auf der Gegenseite hätte der auffällige Artur Spraski die Führung für sein Team markieren müssen. Nach Unsicherheit des Weißwasseraner Keepers Felix Woithe zielte Spraski über den leerstehenden Kasten. Auf der Gegenseite hämmerte Schmidt einen Freistoß aus 25m in die Mauer. Andrii Kuznietsov konnte nach einem Stellungsfehler in der VfB-Hintermannschaft die Chance nicht zum Torerfolg nutzen. Auch den Ballverlust von Axel Buder in zentraler Position konnten die Gastgeber nicht zum Führungstor nutzen, die scharfe Eingabe von Jaroslaw Owsiany verpassten gleich zwei heranrutschende Trebendorfer sodass der Ball wenige Zentimeter am langen Pfosten vorbei ging.

In Halbzeit zwei zeigten die Gäste mehr Biss und hatten den Willen das Spiel an sich zu reißen. Dies gelang über weite Strecken. Mutiges Pressing setzte die Gastgeber beim Aufbauspiel unter Druck und führte schnell zur Balleroberung. Reimanns Abschluss in der 47.min hielt Izbianski stark. Kurz darauf behauptete Weiser den Ball sehr gut gegen zwei Gegenspieler und kam zu einem gefährlichen Abschluss. Nach einer knappen Stunde versuchte Buder mit einem frechen Heber aus 30m zum Torerfolg zu kommen, der Ball landete auf dem Tornetz. Nach schwerem Fehlpass von Rene Biela enteilte Kuznietsov der VfB Hintermannschaft. Allerdings verstolperte er aus aussichtsreicher Position. In Minute 63 gewann der SVT den zweiten Ball nach eigener Ecke und brachte den Ball Richtung Gästegehäuse. Woithe war jedoch auf dem Posten und konnte den Rückstand verhindern. 25 Minuten vor Schluss schwächten sich die Gastgeber selbst, als sich Kuznietsov in einem Revanchefoul zu einer Tätlichkeit hinreißen ließ. Seinen Griff ins Gesicht von Nico Lukschanderl ahndete der gute Schiedsrichter Tobias Weickelt mit der roten Karte. In der 70. Minute erzielte Buder aus Abseitsposition das 0:1, welches zu Recht keine Anerkennung fand. In der Schlussphase brachten die Trainer Torjäger Stefan Beil für Ben Weiser ins Spiel. Dieser Wechsel zahlte sich nach wenigen Minuten aus. Einen abgefälschten Schuss von Reimann drückte der goldrichtig stehende Stürmer zur Gästeführung über die Linie. Die Gäste drückten nun auf die Entscheidung und erzielten diese nach einem Sololauf von Lukschanderl. Über die linke Seite anlaufend, schloss dieser überlegt am entgegenstürmenden Izbianski vorbei ins rechte untere Toreck ab. Dies war gleichzeitig die letzte Aktion des Spiels.

Der Aufsteiger hat damit nach 16 Spielen beachtliche 26 Punkte auf der Habenseite. Mit diesen rangiert man gegenwärtig auf Rang 4 der Landesklasse Ost. Ohne jeglichen Druck können die Turnerheimkicker am kommenden Wochenende gegen die nächste internationale Amateurmannschaft antreten. Dann stellt sich der Meister und aktuelle Tabellenführer aus der Spree-Metropole Neustadt in Weißwasser vor.

Die Mannschaften spielten wie folgt:

SV Fortuna Trebendorf

Izbianski, Resch, Frydlewicz, Spraski, Kuznietsov, Piatek (81. Dudek), Bartkowiak (64. Adamowicz), Hanclich, Guilundo, Owsiany, Schönlebe

VfB Weißwasser

Woithe, Radestock, Biela, Reimann, Radestock Franke (65. Trause), Schmidt, Buder, Balko, Weiser (71. Beil), Kraatz (46. Petrova)

Torfolge:

0:1 Beil (83.)

0:2 Lukschanderl (90.)

Gelbe Karten:

SVT

2x + rote Karte

VfB

Lukschanderl

Schiedsrichter: Tobias Weickelt

Assistenten: Max Nerger, Thomas Frieser

Zuschauer: 240

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Trebendorf (A)

Spielbericht Nachholspiel 14. PST Landesklasse Ost

SV Oberland Spree - VfB Weißwasser 1:4 (1:0)
Samstag, den 23. März 2019

Der VfB hatte sich fest vorgenommen 3 Punkte mit nach Hause zu nehmen. Dies gelang auch mit aller Entschlossenheit. In den ersten 20 Min. erspielte sich Weißwasser ein leichtes Übergewicht, war aber bei der Chancenverwertung noch ewas glücklos. So konnte R.Biela in der 15.Min. den Ball aus 5m nach einer Ecke nicht im Tor unterbringen, Ben Pohlings Kopfball nach einer Ecke ging knapp über das Tor. Auch bei 2 Fernschüssen durch Beil und Balko fehlten nur cm zum Torerfolg. Ab der 25.Min. kamen die Gastgeber zu einigen Gelegenheiten, die sich nur aus Kontern darstellten. Einer von diesen Kontern führte zum 1-0 in der 31.Min. In der 40.Min. verhinderte F.Woithe mit einer Glanzparade ein weiteres Gegentor.
Nach der Halbzeit gab es nur eine Richtung.Der VfB drängte den Gastgeber in die eigene Hälfte und erarbeitete sich Top Torchancen welche St.Beil nicht verwerten konnte. In der 54.Min. der verdiente Ausgleich durch ein Kopfballtor von A.Buder. Durch die Einwechslungen von Luckschanderl/Weiser/Hartelt erhöhte sich das Tempo im Angriffsspiel noch mal deutlich. Diese Bemühungen wurden mit 3 Treffern belohnt. B.Weiser in der 75.Min. und A.Buder in der 86. und 89.Min.

Spielbericht 15. PST Landesklasse Ost

VfB Weißwasser – TSV Rotation Dresden 1:2 (0:2)
Samstag, den 16. März 2019

Der VfB Weißwasser hatte sich viel vorgenommen für das erste Heimspiel in 2019. Dem Heimpublikum wollten die Männer um Mannschaftskapitän Axel Buder ansehnlichen Fußball bieten. Den Wenigen, welche sich bei Dauerregen in das Turnerheim begaben, boten sich zwei unterschiedliche Halbzeiten. Am Ende konnte die 1:2 Heimniederlage gegen den Mitaufsteiger Rotation Dresden trotz achtminütiger Nachspielzeit nicht abgewendet werden.
Das Spiel begannen die VfB’ler pomadig und wenig kreativ. Man adaptierte unverständlicherweise den Spielstiel des Gegners und agierte mit vielen langen Bällen. Diese waren für Youngster Ben Weiser, der sein Startelfdebüt gab, und auch für die offensiven Stefan Beil und Markus Radestock kaum verwertbar. Die erste Offensivaktion hatte David Schmidt in Minute sechs, sein Abschlussversuch war jedoch zu zögerlich. Danach überahmen die Landeshauptstädter das Spielgeschehen. In der 10. Spielminute brachte eine Doppelecke schon Unruhe im Weißwasseraner Strafraum, kurz darauf landete ein Abschluss am Querbalken des von Felix Woithe gehüteten Tores. Hier bot die Defensivabteilung des VfB den Gästen viel zu viel Platz, vor allem im Zentrum. Ein Entlastungsangriff nach 20 Minuten setzte Beil am Tor vorbei. Die Gäste waren nun sichtbar am Drücker und wollten den Torerfolg. Dieser stellte sich nach einem Eckball ein. Die hohe Eingabe konnte Keeper Woithe nicht sichern und aus einer Unordnung heraus überspielte Robert Kiesow den Weißwasseraner Schlussmann zur Gästeführung. Das der VfB nach dem Rückstand verkrampfte und somit das Spielgeschehen nicht bestimmen konnte, rief Unzufriedenheit hervor. Bezeichnend hierfür war die gelbe Karte wegen Meckern gegen Buder. Und da die Gastgeber genug mit sich und inzwischen auch dem Schiedsrichtergespann zu tun hatten, nutzten die Gäste dies zum 0:2. Ein über die rechte Angriffsseite vorgetragener Spielzug brachte eine maßgenaue Flanke auf den Kopf von Kiesow. Mit seinem zweiten Tagestreffer erhöhte er auf 0:2. Das dieser Treffer aus abseitsverdächtiger Position entstand sei an dieser Stelle erwähnt, jedoch kann dies keine Entschuldigung für den 0:2 Pausenrückstand aus Gastgebersicht sein.
Wie ausgewechselt kamen die Spieler aus der Kabine. Die Trainer schienen die richtigen Worte gefunden zu haben. Direkt nach Wiederanpfiff eroberten sich die in schwarz spielenden Weißwasseraner den Ball. Weiser legte uneigennützig quer auf Beil, der im Nachsetzen den Anschlusstreffer erzielte. Es blieb noch eine komplette Halbzeit zu spielen um dem Spiel eine Wende zu geben. Die Mannschaft investierte nun wesentlich mehr, wirkte zielstrebig und drückte auf den Ausgleich. Nach einer Stunde scheiterte Markus Radestock am guten Jens Ulrich im TSV-Tor. Eine seltene Offensivaktion der Gäste in der zweiten Halbzeit konnte nach Fehler in der Weißwasseraner Hintermannschaft nicht genutzt werden. Auf der Gegenseite fehlten Zentimeter zum Ausgleich. Nach VfB-Ecke setzte ein Gästespieler den Ball an den eigenen Torpfosten. Weiser hatte die wohl beste Chance zum Ausgleich, köpfte freistehend jedoch am langen Pfosten vorbei. Den Abschluss von Robert Balko kurz darauf klärte wiederum Ulrich. Der VfB drückte jetzt und wollte den Ausgleich. Doch weder der Freistoß aus 20m durch Radestock führte zum Torerfolg noch der Kopfball des inzwischen eingewechselten Luca Hartelt. Weil sich Robert Franke noch die Ampelkarte abholte, durfte der VfB die Schlussphase in Überzahl agieren. Doch weder Schmidt aus 3m vor dem Tor, noch Buder via indirektem Freistoß vom Fünfmeterraum trafen ins Gehäuse. Somit brachten die Gäste den knappen Vorsprung über die Zeit und nehmen die Punkte mit nach Dresden.
In der kommenden Woche hat der VfB die Gelegenheit im Nachholespiel beim SV Oberland Spree die ersten Punkte in der Rückrunde einzufahren. Soll der Druck vor den anstehenden Derbys nicht zu groß werden, ist ein Erfolgserlebnis durchaus hilfreich.

Die Mannschaften spielten wie folgt:
VfB Weißwasser
Woithe, Trause, Radestock, Beil (78. Hartelt), Biela, Pohling (84. Reimann), Petrova, Schmidt, Buder, Balko, Weiser

TSV Rotation Dresden
Ulrich, Baumann, Kiesow, Vassmers, Tews, Friedrich (84. Matsch), Lang, Schmitt, Fichtelmann, Müller (26. Leisner), Franke

Torfolge:
0:1 Kiesow (24.)
0:2 Kiesow (33.)
1:2 Beil (46.)

Gelbe Karten:
VfB
Buder, Petrova, Trause
TSV
2x + gelb/rot

Schiedsrichter: Maurizio Hoffmann
Assistenten: Nils Fiedler, Eric Stolarski

Zuschauer: 62