Berichterstattung 1. Halbserie 1. Männer

Spielbericht 8. PST Landesklasse Ost

VfB Weißwasser – SG Dresden Striesen 0:2 (0:1)
Samstag, den 27. Oktober 2018

Bei herbstlichen Temperaturen empfingen die Turnerheimkicker den Tabellennachbarn aus Dresden Striesen. Die Zielvorgabe, auch nach dem Spieltag vor den Landeshauptstädtern platziert zu sein, konnte nicht erreicht werden. Nach ordentlicher Leistung musste sich die Mannschaft mit 0:2 geschlagen geben. Ein verdienter Auswärtssieg der Gäste, gegen die an diesem Tag mit etwas mehr Glück vielleicht etwas Zählbares zu holen gewesen wäre.

Glück hatten die VfB-Mannen höchstens zwei Mal in diesem Spiel. Zum ersten kurz nach Anpfiff, als der Ball nach einer unübersichtlichen Situation im Kasten der Weißwasseraner lag. Schiedsrichter Matthias Krahl erkannte jedoch ein Foulspiel an Torwart Felix Woithe und der Treffer fand keine Anerkennung. In den ersten 20 Minuten wurde klar, dass dieses Spiel für die Heimmannschaft ein schweres Unterfangen werden würde. Die Striesener waren zu jeder Zeit hellwach und zumeist den entscheidenden Schritt schneller. In der 13. Spielminute legte Oliver Kraatz unfreiwillig auf sodass die SGS zum Abschluss aus 16m kam. Dieser ging um Haaresbreite am Tor vorbei. Die nächste gute Szene hatten wieder die Dresdener. Einen Freistoß aus 30m konnte Woithe mit starker Flugeinlage jedoch parieren. Nach vorn ging beim VfB nicht viel. Die wenigen Entlastungsangriffe wurden durch die Gäste abgefangen. So war es Jonathan Schulz, der auf der Gegenseite das 0:1 erzielte. Ein Treffer mit technisch gekonntem Abschluss in das lange Eck. Es herrschte zuvor ein Durcheinander im VfB Strafraum bei dem der Ball nicht aus der Gefahrenzone geschlagen werden konnte. Kurz vor der Halbzeit hatte Axel Buder eine sehr gute Freistoßmöglichkeit aus 20m in zentraler Position. Sein Schuss wurde von der gut postierten Mauer geblockt.

In der zweiten Halbzeit wurde das Spiel intensiver. Teilweise rassige Zweikämpfe prägten nun die Partie. Doch das Spiel war zu jeder zeit fair. Unverständlich, warum die Gäste nahezu in jedem Zweikampf schreiend zu Boden gingen. Der Schiedsrichter verlor seine Linie aus der ersten Hälfte und pfiff nun sehr kleinlich, was den Gästen in die Karten spielte. Trotzdem waren die Schützlinge von Andrè Fritsche und Perry Franke nun besser im Spiel. Einen Alleingang konnte Luca Hartelt nach 54 Spielminuten nicht zum Ausgleich nutzen. Im Gegenzug die zweite glückliche Situation für die in schwarz spielenden Weißwasseraner, als der Ball von der Querlatte zurück ins Spielfeld sprang. Nach einem Eckball von Markus Radestock kam Buder zum Kopfball. Dieser ging nur wenige Zentimeter über das Gebälk. Nach einer Stunde ertönte ein berechtigter Elfmeterpfiff gegen die Glasmacherstädter. Nico Lukschanderl foulte seinen Gegenspieler, der clever einfädelte und so dem Schiedsrichter keine Wahl ließ. Lev Magazanik verwandelte humorlos zum 0:2. Der prompte Anschlusstreffer durch Ben Pohling wurde zurückgepfiffen. Den Grund kennt allein der Schiedsrichter. An der Aktion war nichts Regelwidriges zu erkennen. Keeper Kunath legte sich aus dem Spiel heraus den Ball an der Strafraumkante auf den Fuß, Pohling ging dazwischen und schob ins leere Tor ein. Zwei weitere Möglichkeiten zum Anschluss hatte der VfB noch. Zuerst verpasste Philipp Reimann nach Freistoß von Radestock als er vom durchgekommenen Ball überrascht wurde, dann vergab Buder einen schmeichelhaften Elfmeter mit schwachem Abschluss. So blieb der stärkste Angriff der Liga zum ersten Mal ohne Torerfolg und musste die Punkte in die Landeshauptstadt abgeben.

Die Mannschaften spielten wie folgt:

VfB Weißwasser

Woithe, Radestock, Kraatz, Pohling, Lukschanderl, Beil, Biela, Hartelt, Petrova, Reimann, Buder

SG Dresden Striesen

Kunath, Magazanik, Kowaltschik, Dietze, Rülker, Herzog, Kausch, Grahl, Hegewald (86. Othman), Koch (76. Gattano), Schulz

Torfolge:

0:1 Schulz (24.), 0:2 Magazanik (60. / EM)

Gelbe Karten:

VfB

Beil, Buder, Pohling

SGS

Kausch, Rülker

Schiedsrichter: Matthias Krahl

Assistenten: Andre Wende, Carl Wonneberger

Zuschauer: 135

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Dresden Striesen (H)

Spielbericht 7. PST Landesklasse Ost

FSV Oderwitz - VfB Weißwasser 0:4 (0:1)
Samstag, den 20. Oktober 2018

Die Vorzeichen waren alles andere als gut. Plagt sich der VfB Weißwasser derzeitig doch mit großen Personalsorgen und dann stand das schwere Auswärtsspiel beim bisher ungeschlagenen FSV Oderwitz 02 auf dem Spielplan. Die Trainer waren im Vergleich zum Pokalspiel wieder zum Umstellen gezwungen. Mit Oliver Kraatz und Dominik Petrova standen dem Team wieder etatmäßige Innenverteidiger zur Verfügung. Auch Philipp Reimann stellte sich in den Dienst der Mannschaft und konnte auflaufen. Dafür fehlten mit Robert Balko, Eric Pötzsch und Gino Kleinfeld drei Akteure aus der Vorwoche. Bemerkenswert ist die sofortig zugesagte Unterstützung von Oliver Tzschacksch aus der zweiten Mannschaft. Diese reiste somit mit nur elf Spielern zum Spitzenspiel nach Kreba-Neudorf und brachte ebenfalls Zählbares mit in die Glasmacherstadt.

Das Spiel begann rasant. Oderwitz machte von der ersten Minute an Druck auf die Gästeabwehr. Gerade über die schnellen Außenspieler Toni Sikora und Hendrik Dietrich kamen die Gastgeber immer wieder in die Gefahrenzone des VfB. Doch die Gäste stemmten sich im Verbund gegen den Angriffsdruck und konnten ein ums andere Mal klären, oft in höchster Not. Und da man nach 15 Minuten stabil in der Defensive stand, wagten auch die Gäste den ersten Angriffsversuch gegen die weit aufgerückten Gastgeber. Dieser führte sogleich zum Erfolg. Luca Hartelt setzte sich gegen zwei Gegenspieler durch und legte quer auf Nico Lukschanderl. Dessen Schuss konnte Marc Röhricht noch parieren, gegen den Nachschuss von Stefan Beil war er jedoch machtlos. Somit war die Anfangsphase auf den Kopf gestellt und die Anzeigetafel zeigte ein 0:1. Nicht immer konnte die VfB-Abwehr den jungen Topspieler Dawid Wieckiewicz auf Distanz halten. Als er über die rechte Abwehrseite durchbrach, setze er den Abschluss per Schlenzer an den Pfosten. Es folgte erneut eine Druckphase der Oderwitzer. Doch entweder ging der Ball knapp am Kasten vorbei, Abschlussversuche wurden geblockt oder Felix Woithe verhinderte den Ausgleich mit starken Paraden. Gerade die kopfballstarken Junior und Wieckiewicz bemühten sich immer wieder um Abschlüsse. Doch Dominik Petrova und Oliver Kraatz hielten mit Unterstützung vom fleißigen Ben Pohling in den Luftzweikämpfen stark dagegen. In Halbzeit eins hatten die Gäste durch Beil und Buder noch Abschlussmöglichkeiten aus der Distanz. Beide versuche verfehlten das Gastgebergehäuse knapp.

In der zweiten Halbzeit waren es erneut die Oderwitzer, die das Spiel gestalteten und sich zahlreiche Chancen erarbeiteten. Doch mit Geschick im Abwehrverbund und Abschlusspech der Gastgeber sollten an diesem Nachmittag keine Tore für die Heimelf fallen. Die Tore machten stattdessen die Gäste. Und das mit fast perfekter Effizienz. Nachdem Beil bei einem Alleingang das Tempo vergaß und noch am Abschluss gehindert werden konnte, spielte er wenige Augenblicke später einen Traumpass auf Lukschanderl. Sein Abschluss in die lange Ecke sorgte für das 0:2 und Unmut bei den Gastgebern. Die Gangart wurde nun deutlich härter. Doch die gute Schiedsrichterin Jennifer Zeuke lies sich nicht beeindrucken und machte den Herren klare Ansagen. Eine beeindruckende Ausstrahlung und klare Linie in der Spielleitung zollte beiden Mannschaften Respekt gegenüber der Spielleiterin ab. In der 74. Minute sorgte Reimann mit dem 0:3 für die Entscheidung. Einen klasse Angriff schloss er erfolgreich ab. Mit seinem Knaller aus 20m jagte Axel Buder das runde Leder in den linken Giebel. Dies war der Schlusspunkt zum 0:4 in einer denkwürdigen Partie.

Das Ergebnis fiel sicher um 1-2 Tore zu hoch aus. Was die Mannschaft jedoch an Kämpferherz und Moral an diesem Nachmittag auf den Platz brachte war überragend. Das mussten selbst die Gastgeber einsehen. Eine gelungene Revanche für die Niederlage im letzten Aufeinandertreffen beider Mannschaften in der Kreisoberliga.

Die Mannschaften spielten wie folgt:

FSV Oderwitz

Röhricht, Döring (80. Christof), Hoinko, Werner, Dietrich, Sikora, Junior, Zocek (71. Hilscher), Wieckiewicz (75. Mutscher), Scholz, Grittner

VfB Weißwasser

Woithe, O. Tzschacksch, Radestock, Kraatz, Pohling, Lukschanderl, Beil (80. Weiser), Hartelt, Petrova, Reimann, Buder

Torfolge:

0:1 Beil (15.), 0:2 Lukschanderl (62.), 0:3 Reimann (73.), 0:4 Buder (89.)

Gelbe Karten:

FSV Oderwitz 02

Hoinko

VfB

Beil, Petrova

Schiedsrichter: Jennifer Zeuke

Assistenten: Uwe Schultz, Tobias Schmidt

Zuschauer: 99

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Oderwitz (A)

Spielbericht 6. PST Landesklasse Ost

VfB Weißwasser – SG Weixdorf 2:3 (2:1)
Samstag, den 06. Oktober 2018

Nach 38 ungeschlagenen Pflichtspielen in Folge musste der VfB Weißwasser am vergangenen Samstag die erste Niederlage in der Landesklasse einstecken. Nach einer 2:0 Führung verlor man am Ende nicht unverdient mit 2:3 gegen einen cleveren Gegner aus Weixdorf. Damit ist auch die makellose Heimbilanz Geschichte.

Der Spielbeginn war vielversprechend. Die Gastgeber kontrollierten die Anfangsphase und machten gleich Druck auf das Gästetor. Bereits in der 2. Spielminute bekam der VfB eine Ecke zugesprochen. Der Gästeschlussmann wirkte bei der Abwehr dieses Eckballs ähnlich unsicher wie beim Freistoß durch Robert Balko kurz darauf. In der 5. Spielminute lag der Ball zum ersten Mal im Tor der SG Weixdorf. Allerdings stand Stefan Beil klar im Abseits und das Tor fand keine Anerkennung. Nach ausgeführtem Freistoß von David Schmidt setzte sich Luca Hartelt auf der linken Seite mit energischem Nachsetzen durch und legte den Ball von der Grundlinie zurück. Dort fand er in Renè Biela einen Abnehmer, der per Direktabnahme im Liegen sein 1. Saisontor erzielte. Der VfB machte weiterhin das Spiel und kam zu den nächsten Chancen. Nach einem geklärten Eckball landete der Ball in den Füßen von Axel Buder. Sein Abschluss war jedoch zu harmlos um Gefahr auf Gästetorwart Franz Meyer auszuüben. Gefährlicher wurde es mit dem nächsten VfB-Angriff, denn dieser brachte das 2:0. Nach starker Spieleröffnung von Biela bediente Robert Balko den lauernden Beil. Mit dem zweiten Versuch netzte der Torjäger ein – bereits sein siebtes Saisontor. Es war für lange Zeit die letzte gute Offensivaktion im Spiel der Gastgeber, die aus unerklärlichen Gründen einen Bruch im Spiel hatten. Dieser wurde durch den 1:2 Anschlusstreffer nach einem Eckball ausgelöst. Max Groß köpfte völlig unbedrängt aus dem 5-Meter-Raum ein. Kurz darauf rettete Torwart Felix Woithe die Führung für seine Mannschaft nachdem Oliver Kraatz den Ball vertändelte. Mit der knappen 2:1 Führung für den VfB ging es für die Mannschaften in die Kabinen. Die zweite Halbzeit war keine fünf Minuten alt, da erzielte Weixdorf den verdienten Ausgleich. Nach einem Freistoß aus dem Halbfeld brachte die VfB-Hintermannschaft den Ball nicht aus der Gefahrenzone was die Gäste knallhart bestraften. Es folgten mehrere sehr gute Torchancen für die Gäste. In Minute 53 schob der Gästestürmer den Ball völlig freistehend am Tor vorbei und in Minute 67 klärte Woithe mit klasse Stellungsspiel und verhinderte zunächst den Rückstand. Die beiden besten Chancen in der zweiten Halbzeit für den VfB hatte Markus Radestock. Beide Direktabnahmen nach Flanken von Schmidt verzog der schnelle Angreifer jedoch. Besser machten es die Gäste. In Minute 84 nutzten diese eine fatale Fehlerkette des VfB und markierten mit schnellem Direktpassspiel das 2:3. Der VfB hatte darauf keine Antwort mehr. So konnte Buder einen Kopfball in der Nachspielzeit nur an das Außennetz setzen.

Damit war die erste Saisonniederlage besiegelt. Bevor es in der Liga weitergeht, reist der VfB in der 3. Runde des Wernesgrüner Sachsenpokals in das vogtländische Syrau. Die angespannte Personalsituation macht dieses Spiel gegen einen völlig unbekannten Gegner zu einer großen Herausforderung. Ziel ist dennoch der Einzug in die nächste Pokalrunde.

Die Mannschaften spielten wie folgt:

VfB Weißwasser

Woithe, Balko, Schmidt, Kraatz, Pohling, Beil (83. Min Pötzsch), Biela, Trause (64. Min Petrova), Hartelt, Buder, Radestock

SG Weixdorf

Meyer, Wagner, Baer, Bienioschek, Herm-Meyer (62. Min la France), Hoffmann, Stoll (90. Min Eisold), Quint (59. Min Pecher), Eckner, Groß, Hähnlein

Torfolge:

1:0 Biela (21.); 2:0 Beil (32.); 2:1 Groß (34.); 2:2 Herm-Meyer (50.); 2:3 Stoll (85.)

Gelbe Karten:

VfB

Schmidt

SGW

Quint, Pecher, Eckner, Baer

Gelb/rot: Pecher

Schiedsrichter: Ludwig Diener

Assistenten: Carsten Streidt, Elias Schrötter

Zuschauer: 192

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Weixdorf (H)

Spielbericht 5. PST Landesklasse Ost

SV Zeißig - VfB Weißwasser 3:4 (3:1)
Samstag, den 29. September 2018

Der VfB Weißwasser bringt 3 Punkte aus Zeißig mit in die Glasmacherstadt. Dabei sah es nach Halbzeit eins überhaupt nicht danach aus. Aber einmal mehr bewies die Mannschaft eine überragende Moral und drehte einen zwei Tore Rückstand zur Halbzeit noch in einen Sieg.

Die Aufstellung änderte sich im Vergleich zum Auswärtsspiel in Neustadt/Spree auf zwei Positionen. Renè Biela kehrte in die Innenverteidigung zurück, dafür rückte Dominik Petrova auf die Außenverteidigerposition und vertrat den krankheitsbedingt fehlenden Markus Radestock. Im Tor debütierte der 17-jährige Max Wimmer, denn sowohl Steven Knobel (langzeitverletzt) als auch Felix Woithe (private Gründe) standen nicht zur Verfügung.

Der Spielbeginn hielt für die Zuschauer gleich einiges bereit. Bereits in der 1. Spielminute hatten die Gastgeber nach Foul von Petrova eine vielversprechende Freistoßmöglichkeit. Der Schuss ging allerdings ins Nichts. Im Gegenzug muss der VfB in Führung gehen. Nach Balleroberung durch Stefan Beil erhält Oliver Kraatz die 100%ige Chance, trifft jedoch aus 8 Metern das Gehäuse nicht. Ab der 10. Minute beherrschten die Gastgeber beinahe nach Belieben das Geschehen in der ersten Halbzeit. So war es nur logisch, dass nach einem langen Ball ins Zentrum Andreas Kober das 1:0 für seine Farben erzielen konnte. Die VfB-Hintermannschaft sah hier ein ums andere Mal nicht gut aus, bedingt auch durch den fehlenden Druck auf Ball und Gegenspieler im Mittelfeld. Ein Fehlabspiel von Petrova ebnete dem SVZ den Weg zum 2:0. Florian Kloß bedankte sich und verwertete die Eingabe zum verdienten Ausbau der Führung. Kurzzeitig schien der VfB vom Rückstand wachgerüttelt worden zu sein. Axel Buder flankte von links außen auf den am langen Pfosten lauernden Luca Hartelt, der nach sehenswerter Ballverarbeitung aus Nahdistanz den Anschlusstreffer erzielte. Doch nur kurz darauf unterlief Geburtstagskind Biela ein kapitaler Fehler im Spielaufbau. Diesen konnte er nur durch ein Foulspiel im Strafraum ausbügeln. Den fälligen Elfer verwandelte Kober sicher. Mit dem Halbzeitpfiff muss Philipp Reimann den erneuten Anschluss markieren, mit seinem Abschluss scheiterte er jedoch an Torwart Schäfer.

In der Halbzeitpause reagierten die Trainer und verlangten von ihrer Mannschaft deutlich mehr Engagement. Für Beil kam Kevin Trause ins Spiel und der VfB agierte entschlossener in der Defensive und legte auch offensiv deutlich zu. David Schmidt köpfte nach einer knappen Stunde den Anschlusstreffer zum 2:3 nach einem Eckball. Zu diesem Zeitpunkt war der VfB wieder zurück im Spiel und inzwischen tonangebend. Keeper Max Wimmer legte die Anfangsnervosität ab und parierte in der 61. Minute sehr stark einen Schuss aufs lange Eck. Bei weiteren Situationen spielte er gut mit und wirkte zunehmend sicherer in seinen Aktionen. In der 71. Minute hätte Hartelt den Ausgleich markieren können, scheiterte jedoch knapp. Der Ausgleichstreffer war Ben Pohling vorbehalten. Er behielt aus zentraler Position die Ruhe und schloss überlegt zum 3:3 Ausgleich ab. Zu spielen waren noch 15 Minuten und der VfB wollte nun mehr. Und es sollte auch mehr als den einen Punkt geben. In der letzten Spielminute war es wieder Buder der Hartelt auf die Reise schickte. Mit seinem schnellen Antritt war er für die Verteidiger uneinholbar und bewies mit seinem Abschluss in die lange Ecke seine Torjägerqualitäten. Es war sein drittes Tor im dritten Spiel. Kurz danach beendete Schiedsrichter Michael Ullmann die Partie und sorgte damit für grenzenlosen Jubel im Lager des Aufsteigers.

Nach 4 Punkten aus zwei aufeinander folgenden Auswärtsspielen hat Weißwasser am 6. PST wieder Heimrecht. Es stellt sich dann die junge und spielstarke Mannschaft der SG Weixdorf im Turnerheim vor.

Die Mannschaften spielten wie folgt:

SV Zeißig

Schäfer, Wichert, Helm, Bach, Kober, Kloß (46. Min Franke), Unruh (58. Min Tschierske), Schumacher, Laser (80. Min Müller), Geso, Döhl

VfB Weißwasser

Wimmer, Balko, Schmidt, Kraatz, Pohling, Beil (46. Min Trause), Biela, Hartelt, Petrova, Reimann, Buder

Torfolge:

1:0 Kober (14.); 2:0 Kloß (34.); 2:1 Hartelt (35.); 3:1 Kober (40. EM); 3:2 Schmidt (58.); 3:3 Pohling (74.); 3:4 Hartelt (90.)

Gelbe Karten:

SVZ

Döhl, Unruh, Weichert

VfB

Balko, Biela, Kraatz, Trause

Schiedsrichter: Michael Ullmann

Assistenten: Sebastian Dollinger, Tom Schweigler

Zuschauer: 72

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Zeißig (A)

Spielbericht 4. PST Landesklasse Ost

LSV Neustadt/Spree - VfB Weißwasser 4:4 (3:2)
Samstag, den 22. September 2018

Nach dem Schlusspfiff feierte der Aufsteiger aus Weißwasser einen verdienten Punktgewinn beim LSV Neustadt/Spree. Dabei war am Ende sogar der Sieg möglich und dieser wäre nicht unverdient gewesen, denn nach spektakulärem Spielverlauf holte der VfB zweimal einen Zwei-Tore-Rückstand auf. Wehrmutstropfen an diesem Nachmittag ist die schwere Verletzung von Torwart Steven Knobel.

Die personellen Voraussetzungen waren vor diesem Derby bei beiden Teams nicht optimal. Auf Seiten der Gäste ging man ohne etatmäßigen Außenverteidiger ins Spiel, denn neben den langzeitverletzten Franke, T. Wiesner, B. Wiesner stand auch Trause nicht zur Verfügung. Außerdem fehlte noch Innenverteidiger Biela, für den der junge Dominik Petrova in die Viererkette rückte. Entsprechend veränderte sich die Weißwasseraner Hintermannschaft gegen die schnelle und torgefährliche Offensive der Gastgeber. Dennoch waren die Gäste von Beginn an im Spiel und nach Zuspiel von Hartelt und dem folgenden Diagonalball von Ex-Neustädter D. Schmidt auf Buder markierte dieser mit einem straffen Linksschuss das 0:1. Gespielt waren keine 180 Sekunden. In der 12. Minute bekam Neustadt einen Elfmeter zugesprochen. Nach Foul von Knobel am Brasilianer de Souza Barros markierte der Gefoulte selbst den Ausgleichstreffer vom Punkt. Die aufkommende Unordnung in der Weißwasseraner Hintermannschaft nutzen die Gastgeber durch Monik zum 2:1 in der 15. Spielminute. Nur eine Minute später lief der LSV mit Kölzow und Pereira Rodrigues einen zwei auf null Angriff. Den Abschluss des Brasilianers nach Querpass konnte Knobel stark parieren. Vielleicht brannten deshalb die Sicherungen beim Neustädter Antkewitz in der 19. Spielminute durch. Nachdem VfB-Keeper Knobel einen Ball bereits gesichert hatte, sprang der Neustädter mit Schulter und Knie voraus in den Torwart. Ein Bruch in der rechten Hand ist die bittere Diagnose und damit natürlich ein wochenlanger Ausfall als Folge. Diesen Schockmoment nutzte erneut de Souza Barros nach katastrophalem Fehlabspiel um auf 3:1 davonzuziehen. Doch der Aufsteiger gab sich noch lange nicht geschlagen und suchte sein Glück fortan in der Offensive. Nach Freistoß von Buder verwertete Beil den zurückspringenden Ball zum 2:3. Bei einem weiteren Angriff der Neustädter hatte der VfB etwas Glück, dass es nicht einen weiteren Elfmeterpfiff des zunehmend unsicher wirkenden Schiedsrichters Peter Schiffke gab.

Aus einem Ballverlust in der Vorwärtsbewegung und einer klaren Einwurf Fehlentscheidung resultierte kurz nach Wiederanpfiff das 4:2 durch Arkuszewksi. Doch wieder steckten die Glasmacherstädter nicht auf, erspielten sich über Beil und Hartelt eine gute Torchance. Den nächsten Abschluss in der 56. Minute nutzte Balko mit voller Entschlossenheit und überwand den Neustädter Keeper Kosel zum 4:3 Anschlusstreffer. Die Gäste hatten jetzt Oberwasser und drückten den LSV teilweise in die eigene Hälfte. So war die logische Konsequenz der 4:4 Ausgleich von Hartelt in Minute 86. Den Treffer erzielte er im Nachsetzen. Zuvor war Beil schon am gut reagierenden Kosel gescheitert. Und beinahe hätten die Weißwasseraner alle 3 Punkte aus Neustadt entführt. Reimann zirkelte nur Zentimeter am langen Pfosten vorbei und Buder misslang freistehend vor dem Gastgebergehäuse ein erfolgreicher Abschluss.

In der kommenden Woche hat der VfB erneut eine kurze Anfahrt, dann geht es zum SV Zeißig.

Die Mannschaften spielten wie folgt:

LSV Neustadt/Spree

Kosel, Kazadi-Leonowicz, Mamonov, Kölzow, Gamla (88. Min. Dolbin), Schneider (57. Min Lohr), De Souza Barros, Pereira Rodrigues, Monik, Arkuszewski, Antkewitz

VfB Weißwasser

Knobel (46. Min Woithe), Balko, Radestock, Schmidt, Kraatz, Pohling, Beil (87. Min Weiser), Petrova, Reimann, Buder, Hartelt

Gelbe Karten:

LSV

19. Min Antkewitz

26. Min Schneider

92. Min Kölzow

VfB

42. Min Balko

62. Min Buder

80. Min Kraatz

81. Min Schmidt

Schiedsrichter: Peter Schiffke

Assistenten: Christoph Herrich, Paul Leiteritz

Zuschauer: 287

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Neustadt (A)