Berichterstattung 1. Halbserie 1. Männer

B.Husgen                                
13.PST Kreisoberliga 2017/18, Weißwasser am Sa., 18.11.2017

VfB Weißwasser 1909              5    ( 3 )       
FV Rot-Weiß 93 Olbersdorf     1    ( 1 )

Die Parallelität der Ereignisse in den Partien beim VfB Weißwasser ist erstaunlich. Erneut kassierten die Kicker vom Turnerheim ein zeitiges Gegentor, um danach keines mehr zuzulassen - selbst aber einen deutlichen Sieg herauszuspielen.
Dabei hatte sich das Tor der Gäste abgezeichnet, die mit Robert Wunderlich einen großen und Kopfball starken Stürmer in ihren Reihen wissen, weil er bereits in der 3.Minute die Latte traf. Bei seinem Tor in der 10. bewies letzterer ein gutes Auge, sah den VfB – Schlussmann sehr weit draußen und traf aus der Ferne zum 0:1. Die Gastgeber probierten es mit Fernschüssen, die noch feinjustiert werden mussten.
Einen von Tom Wiesner eingeworfenen und von Ben Pohling verlängerten Ball verwertete Stefan Beil in der 22.Minute aus kurzer Distanz zum Ausgleich.
Stichnadelartig tauchten weiterhin die Rot-Weißen über ihren Treffsichersten im Strafraum der Gastgeber auf. In der 27.Minute wäre eine hohe Hereingabe, die Torwart Steven Knobel gerade noch zur Ecke lenken konnte, fast zum Verhängnis geworden. Gleiches passierte wenige Minuten später, als der Keeper das Leder von Robert Wunderlich an den Pfosten umleiten konnte.
Mit einem Fernschuss in der 38.Minute, den der Olbersdorfer Schlussmann Lars Schubert nur nach vorn abprallen ließ, ermöglichte Axel Buder seinem Vereinskollegen Stefan Beil den Abstauber, der die 2:1 Führung für Weißwasser brachte. Kurz vor dem Pausenpfiff, in der 41.Minute, legte Markus Radestock mit einer kreuzgefährlichen Ecke nach, die Schubert nicht vor der Torlinie wegbekam.
So traten bei eiskaltem Wetter und dem 3:1 Spielstand beide Mannschaften ihre Halbzeitpause an.
Die zweite Hälfte startete mit vielen Möglichkeiten für den VfB über Stefan Beil. Doch erst ein Eigentor von Paul Winkler, der nach einer rechten Flanke von Tom Wiesner und der missglückten Annahme von Markus Radestock die Kugel über die eigene Torlinie schaffte, brachte das 4:1 für die Kicker vom Turnerheim.
Nur fünf Minuten später foulte Nick Riedel den in den Strafraum eindringenden Benjamin Wiesner. Den folgenden Elfmeter verwandelte Axel Buder in der 56.Spielminute ganz sicher. In der 59. traf Stefan Beil nur die Latte und auch mit allen folgenden Versuchen gelang kein weiterer Treffer mehr, so dass am Ende das 5:1 auf der Anzeigetafel bleibt. Am kommenden Wochenende wartet die letzte Auswärtsaufgabe des Jahres auf die Männer aus Weißwasser. Die hat es nochmal in sich, denn sie treten beim SV Neueibau an.

Torfolge: 0:1 Robert Wunderlich (10.), 1:1 Stefan Beil (22.), 2:1 Stefan Beil (38.), 3:1 Markus Radestock (41.), 4:1 Paul Winkler (51.ET), 5:1 Axel Buder (56. FEM)

Aufstellung VfB Weißwasser 1909: Steven Knobel – Oliver Kraatz, Tom Wiesner, Axel Buder, Benjamin Wiesner, Gino Luis Kleinfeld (68. Toni Seeber), Nico Lukschanderl (77.Jad Mahmoud), Robert Balko, Markus Radestock, Stefan Beil, Ben Pohling (72.Eric Pötzsch)
Gelbe Karte: Gino Luis Kleinfeld

Aufstellung FV Rot Weiß 93 Olbersdorf: Lars Schubert – Paul Winkler (73.Henry Böttcher), Tobias Schattel, Martin Linke, Markus Glauche, Robert Wunderlich, Nick Riedel, Toni Hartwich, Stefan Saalbach, Philipp Kunze, Erik Köhler
Gelbe Karte:  Paul Winkler, Stefan Saalbach, Henry Böttcher

Schiedsrichter: Christian Walter (SV Aufbau Kodersdorf)
Linienrichter:        Bernd Robel (SV Reichwalde 48) und Siegbert Klingauf (SV Klitten/Boxberg)

Zuschauer:   89

B. Husgen
12.PST Kreisoberliga 2017/18, Rauschwalde am Sa., 11.11.2017

GFC Rauschwalde              1    ( 1 )
VfB Weißwasser 1909        3    ( 2 )

Mit den erwarteten drei Punkten kehrten die Fußballer vom Turnerheim aus Rauschwalde zurück. Dennoch bedurfte es erst des Gegentreffers, um so richtig wach zu werden. Den erzielte bereits in der 6.Minute Thomas Witzmann nach Flanke von Maximilian Mosig von der rechten Seite. Vorausgegangen waren mehrere Versuche des Torschützen und zunächst erfolgreiche Abwehraktionen von Schlussmann Steven Knobel, den die Verteidigung ganz allein ließ. Danach übernahmen zusehends die Gäste die Regie und kamen zu einigen Möglichkeiten. Mit einem sehenswerten Angriffszug in der 12.Minute über Beil, Radestock, Pohling per Kopf zu Axel Buder und der Volley aus der Mitte glichen die Favoriten recht schnell zum 1:1 aus. Wenn es für sie eng wurde, dann zumeist durch unnötige Ballverluste im Vorwärtsgang. Glück hatte der VfB in der 34.Minute, als der weit aufgerückte Keeper einen Angriffsball des GFC per Kopf abwehrte. Allerdings nur bis zu Thomas Witzmann, der postwendend mit einem Schuss das Weißwasseraner Tor anvisierte. Das Leder prallte an den rechten Pfosten. Den inzwischen verdienten Führungstreffer erzielte kurz vor dem Halbzeitpfiff Axel Buder per Kopf. Dieser entstieg dem Lehrbuch nach einer gefühlvollen Ecke von Markus Radestock. So gingen beide Teams, die erstmals in dieser Saison auf Hartplatz spielten, in die Pause.
In der zweiten Hälfte kochten einige Emotionen auf beiden Seiten hoch, da sich jeder in der einen oder anderen Situation benachteiligt fühlte. So reklamierten die Gastgeber den Treffer von Stefan Beil zum 1:3 in der 55.Minute. Nach einer Flanke von Toni Seeber soll der Torschütze bei dem Gewusel im Strafraum sowohl die Hand zu Hilfe genommen haben als auch den Fuß drüber gehalten. Wenig später schimpfte die andere Seite. Der dritte Treffer von Axel Buder wurde aufgrund der Linienrichterfahne zu Unrecht abgepfiffen. Der Torschütze stand nicht im Abseits. Danach verwalteten die Gäste den Vorsprung und nahmen mit den drei Einwechslungen noch Zeit von der Uhr. Am kommenden Wochenende ist wieder Fußballzeit im Turnerheim und zu Gast der FV Rot-Weiß93 Olbersdorf.

Aufstellung GFC Rauschwalde: Roy Stübner – Pierre Garbe, Christian Rolle, Christoph Preuß, Henrik Dietrich, Felix Grundmann, Maximilian Mosig (86. Tobias Paulig), Maximilian Köppe, David Eckner, Paul Röke (74.Tom Krause), Thomas Witzmann
Gelbe Karte: Felix Grundmann, Christoph Preuß,

Aufstellung VfB Weißwasser 1909: Steven Knobel – Robert Balko, Oliver Kraatz, Robert Bens, Markus Radestock, Nico Lukschanderl (88.Eric Pötzsch), Axel Buder, Toni Seeber (90.Benjamin Wiesner), Tom Wiesner, Ben Pohling, Stefan Beil (90.+2 Gino Luis Kleinfeld)
Gelbe Karte: Robert Bens

Torfolge: 1:0 Thomas Witzmann (6.), 1:1 Axel Buder (12.), 1:2 Axel Buder (38.), 1:3 Stefan Beil (55.)

Schiedsrichter: Marcus Hanschke (SV Schönau – Berzdorf)
Linienrichter:   Reiner Kahl (SV B/W Empor Deutsch-Ossig) und Peter Ullmann (SV Schönau – Berzdorf)

Zuschauer:   45

B.Husgen                                
11.PST Kreisoberliga 2017/18, Weißwasser am Sa., 04.11.2017

VfB Weißwasser 1909        5    ( 1 )       
SV Lok Schleife                    0    ( 0 )

Zu keinem Zeitpunkt der Partie hatten die Schleifer Gäste die Möglichkeit diese für sich zu entscheiden. Auch wenn das Halbzeitergebnis ein anderes Bild zeichnet, war die Dominanz der Platzbesitzer von Beginn an groß. Bereits in der 4.Minute erklang zum ersten Mal das Aluminiumgeräusch nach Stefan Beils Kopfball. Auch im weiteren Verlauf rannte der VfB beständig in Richtung Schleifer Gehäuse und hatte über Axel Buder weitere Möglichkeiten (9., 27.). Die in der 28.Minute, nachdem er das Leder von Stefan Beil zurückgelegt bekam, verwandelte er zum 1:0. Und die in der 45.Minute, als Nico Lukschanderl den Ball aus dem Halbfeld hoch hereinbrachte, landete per Kopf erneut an der Latte. So eine richtige Hundertprozentige hatten die Schleifer nicht und Steven Knobel verlebte diesmal einen ruhigeren Nachmittag im Weißwasseraner Tor. Unter Leitung von Oliver Kraatz, der nach seiner langen Verletzung erstmals über die volle Distanz ging, ließ der Abwehrverbund nicht allzu viel zu. So blieb es zur Halbzeit hinten bei der Null und vorn bei der knappen Führung.
Die zweite Hälfte zeigte einen energischeren VfB und nachlassende Kräfte bei der Lok, die ohnehin an Personalmangel litt. Dafür leistete Dominik Kosel im SV-Gehäuse gleich zu Beginn der 2.Halbzeit Schützenhilfe. Als Tunnel durch Hände und Füße glitt ihm der fast von der Grundlinie getretene Ball von Markus Radestock zum 2:0. In der 48.Minute durfte Steven Knobel den hohen, von der Strafraumgrenze von Robert Kranig getretenen Ball halten. Ben Pohling versuchte sich in der 61.Minute per Kopf und das abgewehrte Leder im Nachschuss Stefan Beil. Wenige Zentimeter fehlten am linken Pfosten. In der 64.Minute setzte zur Abwechslung mal Markus Radestock den 20m-Schuss ans Lattenkreuz und der Axel Buder Kopfball in der 67.Minute überquerte laut Linienrichterentscheidung nach Berührung der Unterlatte nicht die Torlinie. In der 69.Minute nahm Eric Pötzsch eine Flanke von rechts von Markus Radestock direkt und testete Keeper Kosel. Zu diesem Zeitpunkt rückte der Weißwasseraner Torgeruch immer näher und so kamen die erfolgreichsten fünf Minuten der Partie. In der 79.Minute bezwang Axel Buder den Schlussmann mit einem flachen Schuss aus ca. 20m in die lange linke Ecke zum 3:0. Robert Balko schickte mit einem langen Ball Ben Pohling auf rechts und der bediente drei Minuten später Stefan Beil im Zentrum Richtung Tor laufend für das 4:0. Unter dem Motto „das Beste zum Schluss“ folgte Treffer Nummer Fünf. Seinen Hattrick schnürte Axel Buder in der 84.Minute mit dem rechten Bein von der linken Seite und einem gefühlvollen Schuss in das lange Dreiangel. Die Nominierung zum Tor des Monats ist inclusive.
Das alles zählt aber am kommenden Wochenende nicht mehr, wenn es am Samstag in Rauschwalde wieder bei null losgeht.

Torfolge: 1:0 Axel Buder (28.), 2:0 Markus Radestock (47.), 3:0 Axel Buder (79.), 4:0 Stefan Beil (82.), 5:0 Axel Buder (84.)

Aufstellung VfB Weißwasser 1909: Steven Knobel – Robert Bens, Oliver Kraatz, Tom Wiesner (85.Benjamin Wiesner), Axel Buder (86.Gino Luis Kleinfeld), Toni Seeber, Nico Lukschanderl(46. Eric Pötzsch), Robert Balko, Markus Radestock, Stefan Beil, Ben Pohling,
Gelbe Karte: Axel Buder, Robert Bens, Robert Balko

Aufstellung SV Lok Schleife: Dominik Kosel – Leonardo Bläse, Steve Knaack, Steve Schurmann, Kristian Ulbricht (23.Philip Dokter), Philipp Urbitsch, Roibert Kranig, David Sonnert, Lars Briesemann, Jonas Michlenz (70.Thomas Holz), Vincent Schuster
Gelbe Karte:  Steve Schurmann, Philip Dokter

Schiedsrichter: Oliver Seib (Holtendorfer SV)
Linienrichter:        Jens – Uwe Feist (SV Blau Weiß Empor Deutsch Ossig) und Thomas Seener (GFC Rauschwalde)

Zuschauer:  250

B. Husgen
10.PST Kreisoberliga 2017/18, Rietschen am Die., 31.10.2017

FC Stahl Rietschen - See        2    ( 0 )
VfB Weißwasser 1909             2    ( 1 )

In der erwartet schweren Begegnung gegen den Revierkontrahenten vom FC Stahl Rietschen-See kam der VfB Weißwasser nicht über ein Unentschieden hinaus. Die Gastgeber mit voller Kapelle und mit ebensolchem Engagement machten es dem Favoriten sehr schwer und versuchten zunächst mit langen, hohen Bällen in die Spitze zum Erfolg zu kommen. Doch was die Abwehr nicht blockte, fing Keeper Knobel ab. Mit zunehmender Zeit kombinierten sich die Stählernen übers Feld und fanden Anspielpositionen, weil der VfB keinen Zugriff aufs Mittelfeld erhielt. Man ließ den lauffreudigen Rietschenern einfach zu viel Raum. Immer wieder erarbeiteten sich die Platzbesitzer auch mehrere Schussmöglichkeiten aus dem Strafraum. Der VfB agierte mit viel Geduld, manchmal auch zu zögerlich. Die vielen vergebenen Chancen müssen sich die Gäste ebenfalls vorhalten lassen.
Bereits in der 5.Minute hatte Nico Lukschanderl mit einem Konter nach Vorlage von Stefan Beil die Gästeführung auf den Schlappen. Torwart Burghardt ließ beim ersten Mal prallen und der Außenstürmer setzte den Nachschuss neben das Gehäuse. In der 20.Minute herrschte Großalarm im Weißwasseraner Strafraum, doch alle Schüsse konnten abgewehrt werden. In der 38.Minute schickte Viktor Divis seinen Sturmkollegen Eric Hennig mit langem Ball, aber letzterer verfehlte knapp. So bedurfte es wieder einer Standardsituation für die Gäste um mit 1:0 in Führung zu gehen. Den Freistoß von links außen brachte Markus Radestock auf den Kopf von Ben Pohling, der am Elfmeterpunkt wartete. Zur Sicherheit trug die Führung nicht bei, denn im Gegenzug kam Daniel Czorny postwendend nach einem Alexander Ullrich Freistoß zur Kopfballchance. Genauso wie dieser Ball traf auch sein Fernschuss in der letzten Minute der ersten Hälfte ganz knapp daneben. Bis dahin blieb die Partie unter guter Leitung des jungen Neueibauer Schiedsrichters Johann Seidl.
In der zweiten Hälfte glichen die Rietschener nach einem Freistoß von rechts von Alexander Ullrich auf den Kopf von Viktor Divis in der 49.Minute zum 1:1 aus. Bereits im Gegenzug hatte Ben Pohling eine zweimalige Einschusschance, die jeweils abprallte. Der VfB steigerte sich in dieser Halbzeit und erhöhte den Druck auf die gegnerische Mannschaft um recht schnell in Ballbesitz zu kommen. Ben Pohling schickte in der 55. Minute mit einem diagonalen Ball Markus Radestock zum Konter, doch auch er traf nicht ins Tor. Den Freistoß von Axel Buder auf den Kopf von Ben Pohling schnappte Keeper Burghardt in der 57.Minute weg. Eine Minute später rettete Steven Knobel gegen Eric Hennig nach einem Ullrich-Freistoß. Stefan Beil eroberte in der 62.Minute das Leder und schickte erneut Radestock auf Links. Von der Halbposition zog dieser die Kugel ans Außennetz. Mit der Druckerhöhung des VfB nahmen auch die Zweikämpfe zu und mehr und mehr spielte das Schiedsrichtergespann eine dominante Rolle. Zunächst machte sich das bei unnötigen Freistoßpfiffen bemerkbar.
Traf in der 73.Minute Axel Buder mit seinem Schuss von halb rechts ans Außennetz, landete sein direkter Freistoß wenig später als Aufsetzer im Kasten von Burghardt. Die Rietschener Mauer bildete bei ihrer Bewegung eine Gasse und ermöglichte so die 2:1 Führung der Gäste.
Stefan Beil konterte in der 81.Minute, legte den Ball aber übers Tor. In der 86.Minute zog Toni Seeber das Tempo an, flankte ins Zentrum auf Axel Buder. Seinen flachen Schuss hielt Torwart Burghardt. Zu diesem Zeitpunkt hatte Linienrichter Max Nerger (VfB Zittau) schon mehrfach mit seinem Wimpel Entscheidungen erzwungen und Schiedsrichter Seidl die Partie aus der Hand genommen. Für wütende Proteste auf Seiten der Weißwasseraner sorgte dieser dann in der 91.Minute, als Stefan Beil den Ball an der Mittellinie führend von Ralf Ehrlich als letzten Mann festgehalten wurde. Es war eine 3 auf 1 Situation, in der die beiden anderen Weißwasseraner Spieler nach Pass allein aufs Gastgebertor hätten gehen können. Ehrlich erhielt die Gelbe Karte!
Die absolute Krönung der Partie leistete sich Linienrichter Max Nerger in der 92.Minute, 10 m hinter der Mittellinie stehend (viel weiter weg als der Schiedsrichter), als er einen kullernden Freistoßball der Rietschener aus dieser Position als Tor und damit das 2:2 anzeigte. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt…! Dass in solcher Situation, in der sich Spieler, Trainer und Betreuer Woche für Woche einem Ziel unterordnen, aufgrund dieser Arroganz die Nerven durchgehen, sollte nicht sein, kann man aber verstehen. Unschöne Szenen beendeten dieses Derby.

Aufstellung FC Stahl Rietschen-See: Steven Burghardt – Ralf Ehrlich, Daniel Czorny, Marco Holz, Stepan Duda, Alexander Ullrich, Kai Frank Klose (69.Nico Kambor), Eric Hennig, Viktor Divis, Martin Klepac, Lukasz Szynke
Gelbe Karte: Nico Kambor, Ralf Ehrlich

Aufstellung VfB Weißwasser 1909: Steven Knobel – Robert Balko, Robert Bens (69.Oliver Kraatz), Gino Luis Kleinfeld (32.Maik Fleischer), Markus Radestock, Nico Lukschanderl (83.Eric Pötzsch), Axel Buder, Toni Seeber, Tom Wiesner, Ben Pohling, Stefan Beil
Gelbe Karte: Tom Wiesner, Robert Bens, Steven Knobel

Torfolge: 0:1 Ben Pohling (41.), 1:1 Viktor Divis (49.), 1:2 Axel Buder (75.), 2:2 Lukasz Szynke (90.+2)

Schiedsrichter: Johann Seidl (SV Neueibau) 
Linienrichter:   Max Nerger (VfB Zittau) und Steffen Seidel (SV Blau-Weiß Lodenau)

Zuschauer:   122

B.Husgen                                
9.PST Kreisoberliga 2017/18, Weißwasser am Sa., 21.10.2017

VfB Weißwasser 1909              3    ( 1 )       
NFV Gelb-Weiß Görlitz 09        0    ( 0 )

Es standen sich am 9.Punktspieltag im Turnerheim zwei Teams mit fast identischem Durchschnittsalter gegenüber: der VfB 23 Jahre und der NFV 23,5 Jahre. Warum beide Mannschaften auf ihrem derzeitigen Tabellenrang stehen, wurde deutlich.
Gefühlte 10 Tore sahen die zahlreichen Zuschauer. Reell waren es nur drei - nur, weil sich die Männer aus Weißwasser so viele erarbeiteten und zu großzügig damit umgingen. Die Schützenhilfe von Kemnitzer Seite blieb aus und so steht der VfB Weißwasser in der Tabelle weiter auf Rang 2.
Zunächst war dem Platzbesitzer wichtig, Sicherheit bei der Ballführung in den eigenen Reihen zu erlangen. Aus dieser Situation heraus wurden die Angreifer bedient. Zu einem Torerfolg reichte das aber nicht. Erst ein rechter Eckball, getreten von Nico Lukschanderl auf den Kopf von Stefan Beil, führte in der 15.Minute zum 1:0. Trotz weiterer Gelegenheiten, dabei einer in der 44.Minute von Axel Buder, als er allein vor Keeper Robert Zech stand und dieser sehr gut parierte, blieb es bis zum Halbzeitpfiff beim mageren 1:0. Einmal in der 41.Minute starteten die Görlitzer den Ansatz eines Konters, der Mitte der gegnerischen Hälfte beendet war.
Auch in der zweiten Halbzeit machten die Glasmacherstädter wieder Druck auf den Ball führenden Spieler und holten sich das Leder immer wieder zurück. Was in dieser Hälfte deutlich wurde, war die Ungenauigkeit im finalen Pass. So benötigten die Favoriten auch für den zweiten Treffer eine Standardsituation. Wieder war eine rechte Ecke, diesmal getreten von Maik Fleischer, Ausgangspunkt des 2:0. Dankbarer Abnehmer war Ben Pohling in der 58.Minute ebenfalls per Kopf. Und nur sieben Minuten später erhöhte Tom Wiesner mit einem Fernschuss aus dem Spiel heraus von etwa 25m auf 3:0. Er bekam von Maik Fleischer den Ball in den Lauf gelegt.
Ab der 64.Minute kämpften die Gäste dann nur noch zu zehnt, da die Wechselbank verwaist war. Trotz Anwesenheit von Alexander Varga auf dem Rasen konnte dieser aber aufgrund einer Verletzung nicht mehr ins Spiel eingreifen.
Neben dem erfreulichen Auftreten unserer ehemaligen B-Junioren zeigte sich kurz vor Schluss der wiedergenesene Oliver Kraatz. Der eingewechselte Mike Hänel hätte sich, neben anderen Kickern, mehrmals in die Torschützenliste eintragen können.
Als Generalprobe für das Derby gegen den FC Stahl Rietschen – See kann dieses einseitige Duell nicht durchgehen. Am Feiertag (31.10.17) erwartet die Kicker vom Turnerheim dann ein heißerer Kick.

Torfolge: 1:0 Stefan Beil (15.), 2:0 Ben Pohling (58.), 3:0 Tom Wiesner (65.)

Aufstellung VfB Weißwasser 1909: Steven Knobel – Robert Bens, Tom Wiesner, Axel Buder, Toni Seeber (79.Oliver Kraatz), Eric Pötzsch (46.Mike Hänel), Maik Fleischer, Nico Lukschanderl (65.Robert Balko), Stefan Beil, Ben Pohling, Gino Luis Kleinfeld
Gelbe Karte: keine

Aufstellung NFV Gelb-Weiß Görlitz 09: Robert Zech – Clemens Simon, Paul Mikoleizik, Morris Mezini, Florian Quach, Tom Seifert, Alexander Varga, Nico Bischoff, Moritz Schulze, Nick Lange, Daniel Markus
Gelbe Karte:  Nick Lange

Schiedsrichter: Hagen Gahner (SV Lok Schleife)
Linienrichter:   Bernd Robel (SV 48 Reichwalde) und  Boris Schröder (SV Blau-Weiß Kromlau)

Zuschauer:   136